Indonesisches Gado-Gado – Bunter Salatteller mit cremiger Erdnusssauce

6. Juni 2026

Ein authentisches Rezept für Gado-Gado, den farbenfrohen Gemüsesalat aus Indonesien. Mit knackigem Gemüse, knusprigem Tempeh und einer unwiderstehlich cremigen Erdnusssauce ist dieses Gericht eine wahre Geschmacksexplosion.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Hauptgericht
Herkunft
Indonesisch
Schwierigkeit
Mittel
Gesamtzeit
50 Min.
Ernährungsform
Vegetarisch, Vegan möglich
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag, leichtes Mittag-/Abendessen
Besonderheiten
Cremige ErdnusssauceGlutenfrei möglichHigh-Protein
Indonesisches Gado-Gado – Bunter Salatteller mit cremiger Erdnusssauce

Gado-Gado, was übersetzt so viel wie „Mischmasch“ bedeutet, ist eines der Nationalgerichte Indonesiens und ein perfektes Beispiel für die lebendige und geschmacksintensive Küche des Landes. Dieses vegane Rezept bringt den beliebten Streetfood-Klassiker direkt auf deinen Teller. Es kombiniert eine Fülle an leicht gedämpftem Gemüse wie grüne Bohnen, Kartoffeln und Kohl mit proteinreichem, goldbraun gebratenem Tempeh und frischen Gurken.

Das Herzstück dieses Gerichts ist zweifellos die Sauce, ein reichhaltiges und cremiges Erdnuss-Dressing (Sambal Kacang), das süße, saure, salzige und scharfe Noten perfekt ausbalanciert. Abgerundet mit Reis, knusprigen Röstzwiebeln und frischem Koriander, ist Gado-Gado nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine vollwertige, sättigende und unglaublich köstliche Mahlzeit.

Dieses Rezept ist ideal für ein gesundes Mittag- oder Abendessen, lässt sich wunderbar vorbereiten (Meal Prep) und ist perfekt, um Gäste mit einer exotischen und zugleich zugänglichen Speise zu beeindrucken. Lass dich von den Aromen Indonesiens verführen!

Indonesisches Gado-Gado – Bunter Salatteller mit cremiger Erdnusssauce

Rezept

Indonesisches Gado-Gado – Bunter Salatteller mit cremiger Erdnusssauce

Mittel
20 Min.
30 Min.
50 Min.
Portionen
4

Zutaten

Für das Gemüse & den Tempeh

  • Festkochende Kartoffeln
    400 g Festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten
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  • Grüne Bohnen
    250 g Grüne Bohnen, geputzt und halbiert
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  • 200 g Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
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  • Mungobohnensprossen
    100 g Mungobohnensprossen, frisch
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  • 0.5 Stück Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
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  • Tempeh
    400 g Tempeh, in 1 cm dicke Scheiben oder Würfel geschnitten
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  • Pflanzenöl
    2 EL Pflanzenöl, zum Braten
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Für das Erdnuss-Dressing

Zum Servieren

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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Reis und Gemüse vorbereiten

    Den Reis nach Packungsanweisung kochen. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Zuerst die Kartoffelwürfel hineingeben und ca. 10 Minuten kochen. Dann die grünen Bohnen hinzufügen und weitere 5-7 Minuten kochen, bis beides gar, aber noch bissfest ist. In der letzten Minute die Kohlstreifen und Mungobohnensprossen zum Blanchieren dazugeben. Alles abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken, um den Garprozess zu stoppen. Gut abtropfen lassen.

    15 Min.
    Tipp: Alternativ kann das Gemüse auch in einem Dampfgarer zubereitet werden. So bleiben mehr Nährstoffe und die Farben erhalten. Kartoffeln benötigen ca. 15-20 Min., Bohnen 10 Min. und Kohl/Sprossen 2-3 Min.
  2. Schritt 2

    Tempeh anbraten

    Während das Gemüse kocht, das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Tempeh-Scheiben oder -Würfel darin von allen Seiten goldbraun und knusprig anbraten. Das dauert etwa 8-10 Minuten. Den fertigen Tempeh aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Leicht salzen.

    10 Min.
    Tipp: Für extra Geschmack kann der Tempeh vor dem Braten für 10 Minuten in einer Mischung aus 1 EL Sojasauce und 1 TL Knoblauchpulver mariniert werden.
  3. Schritt 3

    Erdnuss-Dressing zubereiten

    Alle Zutaten für das Dressing (Erdnussmus, Kokosmilch, Wasser, Limettensaft, Sojasauce, Ahornsirup, Knoblauch, Ingwer, Sambal Oelek und Salz) in einen kleinen Topf geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erwärmen, bis eine glatte und cremige Sauce entsteht. Nicht kochen lassen! Falls die Sauce zu dick ist, einfach noch etwas Wasser oder Kokosmilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

    5 Min.
    Tipp: Wenn kein Sambal Oelek zur Hand ist, kann auch eine frische, fein gehackte Chilischote oder eine Prise Chiliflocken verwendet werden.
  4. Schritt 4

    Anrichten und Servieren

    Den gekochten Reis auf vier Schalen oder tiefe Teller verteilen. Das gedämpfte Gemüse, die frischen Gurkenscheiben und den gebratenen Tempeh darauf anrichten. Alles großzügig mit der warmen Erdnusssauce übergießen. Nach Belieben mit Röstzwiebeln und frischem Koriander garnieren und sofort servieren.

    0
    Tipp: Gado-Gado kann auch als großer Salat auf einer Platte angerichtet werden, von der sich jeder selbst bedienen kann – perfekt für ein Buffet oder ein gemeinsames Essen.

Tipps vom Koch

Für die beste Textur das Gemüse nicht zu weich kochen; es sollte noch einen leichten Biss haben. Die Erdnusssauce kann auch kalt serviert werden, schmeckt aber traditionell warm am besten. Reste der Sauce eignen sich hervorragend als Dip für Sommerrollen oder als Dressing für andere Salate.

Variationen

Experimentiere mit dem Gemüse je nach Saison: Brokkoli, Blumenkohl, Karotten oder Spinat passen ebenfalls sehr gut. Statt Tempeh kann auch fester Tofu verwendet werden. Für eine reichhaltigere Sauce kann ein Teil des Wassers durch mehr Kokosmilch ersetzt werden.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die einzelnen Komponenten (Gemüse, Tempeh, Reis, Sauce) am besten getrennt voneinander in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. So halten sie sich bis zu 3 Tage. Die Sauce vor dem erneuten Servieren bei niedriger Hitze langsam wieder erwärmen und eventuell mit etwas Wasser verdünnen.

Gut zu wissen

Glutenfreie Variante: Verwende glutenfreie Tamari-Sojasauce anstelle von herkömmlicher Sojasauce und achte darauf, dass der Tempeh als glutenfrei deklariert ist. Der Rest des Rezepts ist von Natur aus glutenfrei.

Nährwerte

720
kcal
32g
Eiweiß
75g
KH
34g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Indonesisches Gado-Gado – Bunter Salatteller mit cremiger Erdnusssauce

Gado-Gado, was übersetzt so viel wie „Mischmasch“ bedeutet, ist eines der Nationalgerichte Indonesiens und ein perfektes Beispiel für die lebendige und geschmacksintensive Küche des Landes. Dieses vegane Rezept bringt den beliebten Streetfood-Klassiker direkt auf deinen Teller. Es kombiniert eine Fülle an leicht gedämpftem Gemüse wie grüne Bohnen, Kartoffeln und Kohl mit proteinreichem, goldbraun gebratenem Tempeh und frischen Gurken.

Das Herzstück dieses Gerichts ist zweifellos die Sauce, ein reichhaltiges und cremiges Erdnuss-Dressing (Sambal Kacang), das süße, saure, salzige und scharfe Noten perfekt ausbalanciert. Abgerundet mit Reis, knusprigen Röstzwiebeln und frischem Koriander, ist Gado-Gado nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine vollwertige, sättigende und unglaublich köstliche Mahlzeit.

Dieses Rezept für Indonesisches Gado-Gado mit Tempeh und Erdnuss-Dressing ist mehr als nur ein Salat – es ist eine kulinarische Reise. Es eignet sich hervorragend für ein gesundes, aber opulentes Abendessen unter der Woche, beeindruckt aber ebenso als farbenfrohes Herzstück eines Buffets, wenn du Gäste hast. Dank seiner modularen Natur ist es auch ein Traum für die wöchentliche Essensvorbereitung (Meal Prep). Jede Komponente kann vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden, um dann im Handumdrehen zu einer nahrhaften und köstlichen Mahlzeit zusammengesetzt zu werden. Lass dich von den Aromen Indonesiens verführen und entdecke, wie aufregend ein Salatteller sein kann!

Die Reise des Gado-Gado: Ein Stück indonesische Kultur

Gado-Gado ist tief in der kulinarischen Seele Indonesiens verwurzelt. Obwohl sein genauer Ursprung umstritten ist, wird es oft mit der Betawi-Kultur aus Jakarta in Verbindung gebracht. Der Name „Gado-Gado“ bedeutet wörtlich „Mischmasch“ oder „gemischt-gemischt“ in der Bahasa Indonesia, was die Essenz des Gerichts perfekt beschreibt: eine harmonische Mischung aus verschiedensten Zutaten. Es ist ein Gericht, das auf Straßenmärkten (Pasar) und in gehobenen Restaurants gleichermaßen zu finden ist und von allen Gesellschaftsschichten geliebt wird.

Kulturell repräsentiert Gado-Gado die Vielfalt Indonesiens selbst – ein Archipel aus Tausenden von Inseln mit unzähligen Kulturen, die zu einer Nation zusammengefügt sind. Genauso vereint das Gericht unterschiedliche Texturen (knackig, weich, cremig) und Geschmäcker (süß, sauer, salzig, scharf, umami) auf einem Teller. Traditionell wird die Erdnusssauce oft frisch in einem großen Mörser (Cobek) zubereitet, wobei die Zutaten von Hand zerstoßen werden, um die Aromen freizusetzen. Diese Zubereitungsart unterstreicht die Bedeutung von Frische und Handwerk in der indonesischen Küche.

Ein Blick in den Einkaufskorb: Die Zutaten im Detail

Der Erfolg eines authentischen Gado-Gado steht und fällt mit der Qualität seiner Komponenten. Jede Zutat spielt eine wichtige Rolle im großen Geschmacks- und Texturorchester. Hier erfährst du, worauf du achten solltest.

Der Star: Proteinreicher Tempeh

Tempeh ist ein traditionelles indonesisches Lebensmittel aus fermentierten Sojabohnen, das zu einem festen Block gepresst wird. Im Gegensatz zu Tofu hat er eine feste, körnige Textur und einen nussigen, erdigen Geschmack. Für dieses Rezept ist er die ideale Proteinquelle, da er nicht nur authentisch ist, sondern auch die cremige Erdnusssauce wunderbar aufsaugt. Achte beim Kauf auf frischen Tempeh, der fest ist und eine weiße, gleichmäßige Schimmelschicht (Edelschimmel) aufweist. Vermeide Tempeh mit schwarzen oder schleimigen Flecken. Als Alternative, falls Tempeh nicht verfügbar ist, eignet sich auch sehr fester, gut ausgepresster Naturtofu, der in Würfel geschnitten und goldbraun gebraten wird.

Das Herzstück: Die perfekte Erdnusssauce (Sambal Kacang)

Die Sauce ist die Seele des Gerichts. Ihre Komplexität macht den Reiz aus. Die Basis bildet cremiges Erdnussmus. Wähle hier unbedingt ein 100%iges Erdnussmus ohne Zuckerzusatz, um den Geschmack selbst steuern zu können. Kokosmilch sorgt für eine luxuriöse Cremigkeit und eine milde Süße. Frisch gepresster Limettensaft liefert die nötige Säure, um die Reichhaltigkeit auszubalancieren, während Sojasauce (oder Tamari für eine glutenfreie Variante) für die salzige Umami-Tiefe sorgt. Ahornsirup rundet das Ganze mit einer sanften Süße ab, und frischer Ingwer sowie Knoblauch bringen eine aromatische Schärfe. Sambal Oelek, eine indonesische Chilipaste, steuert die gewünschte Schärfe bei – hier kannst du die Menge ganz nach deinem Geschmack anpassen.

Die bunte Vielfalt: Gemüse und Beilagen

Die Auswahl des Gemüses ist flexibel, aber einige Klassiker gehören einfach dazu. Festkochende Kartoffeln geben Substanz und eine weiche Textur. Grüne Bohnen sollten nur kurz gedämpft werden, damit sie ihre leuchtend grüne Farbe und ihren Biss behalten. Fein geschnittener Weißkohl sorgt für einen knackigen Kontrast. Frische Mungobohnensprossen bringen eine saftige Frische, während rohe Gurkenscheiben für einen kühlen, wässrigen Crunch sorgen. Die Qualität des Gemüses ist entscheidend – achte auf Frische und Knackigkeit. Als Beilage ist Basmatireis ideal, da sein leichtes Aroma nicht mit den kräftigen Aromen des Gado-Gado konkurriert. Die finalen Toppings – knusprige Röstzwiebeln und frischer Koriander – sind unverzichtbar. Sie fügen eine weitere Textur- und Geschmacksebene hinzu, die das Gericht erst komplett macht.

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