Süße Dessert-Pizza – Glutenfreier Genuss auf Socca-Boden

23. Februar 2026

Eine innovative, vegane und glutenfreie Dessert-Pizza mit einem knusprigen Socca-Boden aus Kichererbsenmehl, cremiger Kokos-Joghurt-Sauce und frischen Früchten. Perfekt für einen leichten, gesunden Nachtisch.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Dessert-Pizza
Herkunft
Modern, Französisch inspiriert
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
35 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Dessert, Brunch, Kaffeetafel, Alltag
Besonderheiten
GlutenfreiHigh-Protein
Süße Dessert-Pizza – Glutenfreier Genuss auf Socca-Boden

Vergessen Sie alles, was Sie über Pizza zu wissen glaubten! Diese süße Dessert-Pizza revolutioniert den Nachtisch und beweist, dass Pizza auch süß, gesund und unglaublich lecker sein kann. Anstelle eines klassischen Hefeteigs verwenden wir einen Socca-Boden – einen herzhaften Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, der seinen Ursprung in der südfranzösischen Küche hat. Für unsere Dessert-Variante wird er leicht gesüßt und bildet die perfekte glutenfreie und proteinreiche Basis.

Der knusprig gebackene Boden wird mit einer samtigen Creme aus Kokosjoghurt bestrichen, die eine wunderbar leichte und frische Alternative zu schweren Cremes darstellt. Belegt wird das Ganze mit einer bunten Vielfalt an frischen Beeren, einem Hauch geschmolzener Zartbitterschokolade und knackigen Pistazien. Das Ergebnis ist ein Fest für die Sinne: ein Spiel aus Texturen und Aromen, das von knusprig über cremig bis hin zu fruchtig-süß reicht.

Dieses Rezept ist nicht nur vegan und glutenfrei, sondern auch schnell zubereitet und lässt sich nach Lust und Laune variieren. Ideal für einen besonderen Brunch, als leichtes Dessert nach einem sommerlichen Essen oder als gesunde Überraschung für Kinder und Erwachsene.

Süße Dessert-Pizza – Glutenfreier Genuss auf Socca-Boden

Rezept

Süße Dessert-Pizza – Glutenfreier Genuss auf Socca-Boden

Einfach
15 Min.
20 Min.
35 Min.
Portionen
4

Zutaten

Für den Socca-Boden

Für den Belag

  • 200 g Kokosjoghurt, ungesüßt
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  • Ahornsirup
    15 g Ahornsirup, zum Süßen des Joghurts(optional)
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  • 150 g Frische Erdbeeren, gewaschen und in Scheiben geschnitten
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  • Blaubeeren
    100 g Blaubeeren, gewaschen
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  • 30 g Zartbitterschokolade, vegan, gehackt
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  • 20 g Gehackte Pistazien, ungeröstet und ungesalzen
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  • 5 g Frische Minze, Blätter gezupft, zur Dekoration(optional)
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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Socca-Teig vorbereiten und ruhen lassen

    In einer großen Schüssel das Kichererbsenmehl mit Backpulver und Salz vermischen. Anschließend das lauwarme Wasser, Olivenöl, Ahornsirup und Vanilleextrakt hinzufügen. Alles mit einem Schneebesen zu einem glatten, klümpchenfreien Teig verrühren. Die Konsistenz sollte an dünnen Pfannkuchenteig erinnern. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur für mindestens 15 Minuten quellen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit das Mehl die Flüssigkeit vollständig aufnehmen kann.

    15 Min.
    Tipp: Sollte der Teig nach dem Ruhen zu dick sein, einfach noch einen kleinen Schuss Wasser (ca. 10-20g) unterrühren.
  2. Schritt 2

    Socca-Boden backen

    Den Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein rundes Pizzablech (ca. 26-28 cm Durchmesser) oder eine ofenfeste Pfanne leicht einölen und mit in den Ofen stellen, damit es richtig heiß wird. Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen, den Socca-Teig darauf gießen und gleichmäßig verteilen. Für 15-20 Minuten backen, bis der Boden goldbraun, an den Rändern knusprig und in der Mitte fest ist.

    20 Min.
    Tipp: Für einen extra knusprigen Rand kann in den letzten 2-3 Minuten die Grillfunktion des Ofens zugeschaltet werden. Behalten Sie die Pizza dabei aber gut im Auge!
  3. Schritt 3

    Belag vorbereiten

    Während der Boden backt, den Belag vorbereiten. Den Kokosjoghurt in einer kleinen Schüssel mit 15g Ahornsirup glatt rühren. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden, die Blaubeeren waschen. Die Zartbitterschokolade über einem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen.

    10 Min.
  4. Schritt 4

    Dessert-Pizza fertigstellen und servieren

    Den fertig gebackenen Socca-Boden aus dem Ofen nehmen und kurz (ca. 5 Minuten) abkühlen lassen. Anschließend die gesüßte Kokosjoghurt-Creme gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Die Pizza mit den Erdbeerscheiben und Blaubeeren belegen. Zum Schluss mit der geschmolzenen Schokolade beträufeln und mit den gehackten Pistazien und frischen Minzblättern garnieren. Die Pizza sofort servieren, solange der Boden noch lauwarm und knusprig ist.

    5 Min.
    Tipp: Die Pizza schmeckt am besten frisch. Wenn sie zu lange steht, weicht der Boden durch den Joghurt auf.

Tipps vom Koch

Für ein perfektes Ergebnis ist es entscheidend, die ofenfeste Form oder das Blech im Ofen mit vorzuheizen. Gießt man den Teig in die heiße Form, beginnt er sofort zu garen und wird wunderbar knusprig. Wer keine runde Form hat, kann den Teig auch einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen und zu einem rustikalen Fladen verstreichen. Achten Sie darauf, den Boden nicht zu dick zu machen, da er sonst innen teigig bleiben kann. Eine Dicke von ca. 0,5 cm ist ideal.

Variationen

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis für Kreativität. Variieren Sie die Früchte je nach Saison: Im Sommer passen auch Pfirsiche, Nektarinen oder Kirschen hervorragend. Im Herbst schmeckt die Pizza köstlich mit dünnen Apfel- oder Birnenspalten, etwas Zimt und einem Karamell-Drizzle aus Ahornsirup. Anstelle der Kokosjoghurt-Creme können Sie auch eine vegane Mascarpone-Alternative, pürierte Seidentofu-Creme oder sogar eine Schokoladen-Avocado-Mousse als Basis verwenden. Für mehr Würze im Teig sorgen eine Prise Zimt, Kardamom oder gemahlener Ingwer.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die süße Dessert-Pizza schmeckt am allerbesten frisch zubereitet, wenn der Kontrast zwischen dem warmen, knusprigen Boden und dem kühlen, cremigen Belag am größten ist. Sollten Reste übrig bleiben, können diese in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für maximal einen Tag aufbewahrt werden. Beachten Sie jedoch, dass der Boden durch die Feuchtigkeit des Belags weich wird. Der ungebackene Socca-Boden kann auch separat gebacken und nach dem Abkühlen für 1-2 Tage in Folie gewickelt bei Raumtemperatur gelagert werden. Dann vor dem Servieren kurz im Ofen aufknuspern und frisch belegen.

Gut zu wissen

Glutenfrei & Gesund: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da Kichererbsenmehl keine Gluten enthält. Es ist zudem reich an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen.

Zuckerfrei-Option: Für eine Variante komplett ohne zugesetzten Zucker können Sie den Ahornsirup im Teig und im Joghurt weglassen und stattdessen auf die natürliche Süße der Früchte setzen. Besonders reife Bananenscheiben als Topping eignen sich hier gut.

Nährwerte

385
kcal
11g
Eiweiß
46g
KH
17g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Süße Dessert-Pizza – Glutenfreier Genuss auf Socca-Boden

Vergessen Sie alles, was Sie über Pizza zu wissen glaubten! Diese süße Dessert-Pizza revolutioniert den Nachtisch und beweist, dass Pizza auch süß, gesund und unglaublich lecker sein kann. Anstelle eines klassischen Hefeteigs verwenden wir einen Socca-Boden – einen herzhaften Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, der seinen Ursprung in der südfranzösischen Küche hat. Für unsere Dessert-Variante wird er leicht gesüßt und bildet die perfekte glutenfreie und proteinreiche Basis. Der knusprig gebackene Boden wird mit einer samtigen Creme aus Kokosjoghurt bestrichen, die eine wunderbar leichte und frische Alternative zu schweren Cremes darstellt. Belegt wird das Ganze mit einer bunten Vielfalt an frischen Beeren, einem Hauch geschmolzener Zartbitterschokolade und knackigen Pistazien. Das Ergebnis ist ein Fest für die Sinne: ein Spiel aus Texturen und Aromen, das von knusprig über cremig bis hin zu fruchtig-süß reicht.

Dieses Rezept für eine Süße Dessert-Pizza (Socca-Boden) ist nicht nur vegan und glutenfrei, sondern auch schnell zubereitet und lässt sich nach Lust und Laune variieren. Es eignet sich hervorragend für einen besonderen Brunch am Wochenende, als leichtes Dessert nach einem sommerlichen Essen oder als gesunde und farbenfrohe Überraschung auf dem nächsten Kindergeburtstag. Auch für Gäste mit Unverträglichkeiten ist diese Pizza ein unbeschwerter Genuss, der beweist, dass bewusste Ernährung und Freude am Essen Hand in Hand gehen. Lassen Sie sich von dieser kreativen Idee begeistern und bringen Sie eine völlig neue Art von Pizza auf den Tisch, die garantiert für Gesprächsstoff sorgen wird.

Die überraschende Herkunft des Socca-Bodens

Während die Idee einer süßen Pizza eine moderne, kreative Erfindung ist, hat ihre Basis, die Socca, eine lange und traditionsreiche Geschichte. Socca ist ein dünner, großer Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, Wasser, Olivenöl und Salz. Seine Wurzeln liegen in der Region um Nizza in Südfrankreich, wo er seit Jahrhunderten ein beliebtes Streetfood ist. Ursprünglich galt er als einfaches und nahrhaftes Gericht für Arbeiter und Fischer. In großen, runden Kupferpfannen über dem Holzfeuer gebacken, wird er heiß, in Stücke gerissen und oft nur mit einer Prise schwarzem Pfeffer serviert.

Kulturell hat Socca keine feste Zuordnung zu bestimmten Feiertagen, sondern ist vielmehr ein Symbol für die gesellige und unkomplizierte Esskultur der Côte d'Azur. Man isst ihn mit den Händen, direkt aus der Papiertüte, auf Märkten oder in kleinen, spezialisierten Lokalen. Interessanterweise gibt es ähnliche Fladenbrote aus Kichererbsenmehl auch in anderen Teilen der Welt, wie die „Farinata“ im benachbarten Ligurien in Italien oder die „Calentita“ in Gibraltar. Für unsere Süße Dessert-Pizza (Socca-Boden) adaptieren wir diese herzhafte Tradition und verwandeln sie durch die Zugabe von etwas Süße in eine perfekte Leinwand für ein modernes, gesundes Dessert.

Die Zutaten im Detail: Was macht diese Dessert-Pizza so besonders?

Die Magie dieses Rezepts liegt in der Einfachheit und Qualität seiner Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle für Geschmack, Textur und das Gelingen der süßen Pizza. Ein genaueres Verständnis hilft dabei, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Der Socca-Boden: Das Fundament

Die Hauptzutat ist Kichererbsenmehl. Es ist von Natur aus glutenfrei und verleiht dem Boden einen leicht nussigen, herzhaften Geschmack, der wunderbar mit den süßen Toppings harmoniert. Zudem ist es reich an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen. Achten Sie beim Kauf auf ein fein gemahlenes Mehl, damit der Teig schön glatt wird. Olivenöl ist nicht nur Geschmacksträger, sondern sorgt auch für einen knusprigen Rand und einen zarten Biss. Ein hochwertiges, mildes Olivenöl extra vergine ist hier die beste Wahl. Als Süßungsmittel verwenden wir Ahornsirup, der eine karamellige Note mitbringt und sich perfekt im Teig auflöst. Alternativ können Sie auch Agavendicksaft oder Dattelsirup verwenden. Das Backpulver sorgt für eine leichte Lockerung des sonst eher dichten Teiges.

Creme und Topping: Frische und Genuss

Als Basis für den Belag dient Kokosjoghurt. Er ist die perfekte vegane Alternative zu Frischkäse oder Sahnecremes. Seine milde Säure und die cremige Konsistenz bilden einen erfrischenden Kontrast zum knusprigen Boden. Wählen Sie am besten einen ungesüßten, stichfesten Kokosjoghurt mit hohem Kokosanteil für die beste Textur. Die frischen Beeren sind das Herzstück des Belags. Erdbeeren und Blaubeeren bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine natürliche Süße und eine Fülle an Vitaminen und Antioxidantien. Verwenden Sie reife, saisonale Früchte für das intensivste Aroma. Die geschmolzene Zartbitterschokolade sorgt für einen Hauch herber Dekadenz. Achten Sie auf eine vegane Sorte mit hohem Kakaoanteil (mindestens 70 %). Gehackte Pistazien und frische Minze runden das Geschmackserlebnis mit einer nussigen Textur und einem Hauch Frische ab.

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