Veganer Hugo Cocktail – Der spritzige Sommerklassiker rein pflanzlich

10. März 2026

Erlebe den beliebten Aperitif Hugo in einer rein pflanzlichen Variante. Dieses Rezept zeigt dir, wie du den erfrischenden Cocktail mit veganem Prosecco, Holunderblütensirup und frischer Minze ganz einfach selbst mixt.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Getränk / Cocktail
Herkunft
Italienisch (Südtirol)
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
5 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Sommer
Anlass
Party / Aperitif
Besonderheiten
GlutenfreiLaktosefrei
Eigenschaften
Veganer Hugo Cocktail – Der spritzige Sommerklassiker rein pflanzlich

Der Hugo ist der Inbegriff eines leichten, spritzigen Sommer-Aperitifs. Seine Kombination aus floralem Holunderblütensirup, belebender Minze und prickelndem Prosecco macht ihn zum perfekten Begleiter für laue Abende, Gartenpartys oder als erfrischender Start in ein festliches Menü. Lange Zeit war für Veganer unklar, ob sie diesen Klassiker genießen können, da viele Weine und Schaumweine mit tierischen Produkten geklärt werden.

Dieses Rezept löst das Problem und zeigt, wie einfach ein 100% veganer Hugo gelingt. Der Schlüssel liegt in der Auswahl eines explizit als vegan gekennzeichneten Proseccos oder Sekts. Geschmacklich steht die pflanzliche Variante dem Original in nichts nach – sie ist genauso erfrischend, aromatisch und elegant.

Wir bauen den Drink direkt im Glas, was die Zubereitung besonders unkompliziert macht. In nur wenigen Minuten zauberst du vier perfekte Gläser dieses köstlichen Cocktails, ideal, um mit Freunden anzustoßen. Folge einfach unserer Anleitung für den perfekten veganen Hugo-Genuss.

Veganer Hugo Cocktail – Der spritzige Sommerklassiker rein pflanzlich

Rezept

Veganer Hugo Cocktail – Der spritzige Sommerklassiker rein pflanzlich

Einfach
5 Min.
0
5 Min.
Portionen
4

Benötigte Utensilien

* Affiliate-Link – Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Zutaten

  • 600 ml Veganer Prosecco, gut gekühlt, alternativ veganer Sekt oder Schaumwein
    Bei Amazon*
  • 80 ml Holunderblütensirup
    Bei Amazon*
  • 200 ml Mineralwasser, kalt, mit Kohlensäure
    Bei Amazon*
  • 1 Bund Frische Minze, gewaschen, ca. 20-24 Blätter
    Bei Amazon*
  • 2 Stück Bio-Limette, heiß gewaschen
    Bei Amazon*
  • 16 Stück Eiswürfel, ca. 4-5 pro Glas

* Affiliate-Link – Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Zubereitung

  1. Schritt 1

    Zutaten vorbereiten

    Die Minze waschen und die Blätter abzupfen. Die Bio-Limetten heiß abwaschen und trocknen. Eine Limette in dünne Scheiben schneiden, die andere Limette halbieren.

    Tipp: Lege die Minzblätter kurz auf ein Papiertuch, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
  2. Schritt 2

    Gläser bestücken

    Vier große Weingläser bereitstellen. In jedes Glas 4-5 Eiswürfel geben. Anschließend jeweils 5-6 Minzblätter hinzufügen. Die Blätter mit einem Barlöffel leicht an den Glasrand andrücken, um die ätherischen Öle freizusetzen, aber nicht zerreißen.

    Tipp: Für ein intensiveres Minzaroma kannst du die Blätter vor dem Hinzufügen kurz zwischen den Handflächen anklatschen.
  3. Schritt 3

    Sirup und Saft hinzufügen (Bauen)

    In jedes Glas 20 ml (2 cl) Holunderblütensirup gießen. Anschließend aus der halbierten Limette in jedes Glas einen kräftigen Spritzer frischen Limettensaft pressen (ca. 1-2 cl pro Glas).

    Tipp: Verwende einen Jigger oder einen kleinen Messbecher für exakte Mengenangaben des Sirups, um eine gleichbleibende Süße zu gewährleisten.
  4. Schritt 4

    Aufgießen und garnieren

    Die Gläser vorsichtig mit jeweils 150 ml gekühltem veganem Prosecco auffüllen. Mit einem Schuss (ca. 50 ml) Mineralwasser toppen, um den Drink leichter und spritziger zu machen. Den Cocktail mit dem Barlöffel einmal kurz und sanft umrühren. Jedes Glas mit einer Limettenscheibe und einem kleinen Minzzweig garnieren und sofort servieren.

    Tipp: Gieße den Prosecco langsam und am Glasrand entlang ein, um möglichst viel von der Kohlensäure zu erhalten.

Tipps vom Koch

Für den perfekten Hugo ist die Temperatur entscheidend. Stelle nicht nur den Prosecco und das Mineralwasser, sondern auch die Gläser vor der Zubereitung für einige Minuten in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Dies hält den Drink länger kalt und erfrischend. Achte beim Kauf des Proseccos oder Sekts explizit auf ein Vegan-Siegel, da viele Hersteller tierische Klärmittel wie Gelatine oder Hausenblase verwenden. Die bekanntesten Siegel sind das V-Label oder die Veganblume.

Variationen

Für eine fruchtige Note kannst du einige frische Himbeeren oder Johannisbeeren mit ins Glas geben. Wer es weniger süß mag, reduziert einfach die Menge des Holunderblütensirups. Eine interessante Variante entsteht durch die Verwendung von Rosmarinsirup anstelle des Holunderblütensirups, was dem Drink eine würzig-mediterrane Note verleiht. Für eine alkoholfreie Version, den 'Virgin Hugo', ersetzt du den Prosecco durch alkoholfreien veganen Sekt oder eine Mischung aus Tonic Water und Mineralwasser.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Dieser Cocktail sollte immer frisch zubereitet und sofort serviert werden. Eine Aufbewahrung ist nicht empfehlenswert, da die Kohlensäure entweicht, die Eiswürfel schmelzen und die frischen Zutaten wie Minze und Limette an Aroma und Frische verlieren. Bereite immer nur so viel zu, wie direkt getrunken wird.

Gut zu wissen

Wichtig für Veganer: Achte beim Kauf des Proseccos oder Sekts unbedingt auf ein Vegan-Label. Viele Weine werden traditionell mit tierischen Produkten wie Gelatine, Kasein (Milchprotein) oder Hausenblase (aus der Schwimmblase von Fischen) geklärt und sind daher nicht vegan. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an vegan-zertifizierten Schaumweinen in Supermärkten und im Fachhandel.

Nährwerte

135
kcal
1g
Eiweiß
8g
KH
0

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Veganer Hugo Cocktail – Der spritzige Sommerklassiker rein pflanzlich

Stell dir einen lauen Sommerabend vor. Die Sonne taucht den Himmel in warme Farben, eine sanfte Brise weht durch den Garten und das Zirpen der Grillen untermalt die entspannte Atmosphäre. Was könnte diesen perfekten Moment besser abrunden als ein eiskaltes, prickelndes Getränk in der Hand? Für mich gibt es da nur eine Antwort: ein perfekt zubereiteter Hugo. Dieser Cocktail ist für mich die Essenz des Sommers – leicht, unbeschwert und unglaublich erfrischend. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Hugo in einem kleinen Café in Südtirol. Die Kombination aus floralem Holunder, spritziger Limette und belebender Minze war eine Offenbarung. Als ich einige Jahre später meine Ernährung auf rein pflanzlich umstellte, kam die große Frage auf: Ist mein geliebter Sommerdrink überhaupt vegan? Die Antwort war leider nicht so einfach, denn viele Weine und Schaumweine werden mit tierischen Produkten geklärt. Doch aufgeben kam nicht in Frage! Nach einiger Recherche und dem Ausprobieren verschiedener Produkte habe ich das perfekte Rezept für einen veganer Hugo Cocktail entwickelt, das dem Original in nichts nachsteht. Es ist der Beweis, dass Genuss und eine bewusste, pflanzliche Lebensweise Hand in Hand gehen können. Dieses Rezept ist nicht nur für überzeugte Veganer gedacht. Es ist für alle, die einen unkomplizierten, aber eleganten Aperitif für Gäste zaubern möchten, für Paare, die einen besonderen Moment auf dem Balkon feiern, oder einfach für dich, wenn du dir nach einem langen Tag eine spritzige Belohnung gönnen möchtest. Es ist ein Getränk, das Menschen zusammenbringt und sofort gute Laune verbreitet.

Die spritzige Geschichte des Hugo Cocktails

Obwohl der Hugo sich anfühlt, als wäre er schon immer ein fester Bestandteil der europäischen Sommerkultur gewesen, ist seine Geschichte erstaunlich jung. Seine Wurzeln hat der beliebte Aperitif nicht etwa in einer mondänen Metropole, sondern in der malerischen Alpenregion Südtirols. Erfunden wurde er im Jahr 2005 von dem Barkeeper Roland Gruber in Naturns. Seine Vision war es, eine leichtere, blumigere Alternative zum damals allgegenwärtigen Aperol Spritz zu schaffen. Interessanterweise enthielt das Originalrezept von Gruber gar keinen Holunderblütensirup, sondern den Sirup von Zitronenmelisse, einem Kraut, das in den Gärten der Region weit verbreitet ist. Dazu kamen Prosecco, ein Spritzer Sodawasser und frische Minze. Da Zitronenmelissensirup jedoch industriell kaum verfügbar war, setzte sich schnell der geschmacklich ähnliche, aber deutlich bekanntere und leichter erhältliche Holunderblütensirup durch. Diese kleine Abwandlung war der Schlüssel zum internationalen Erfolg. Der Name „Hugo“ selbst ist übrigens ein kleines Mysterium; Gruber wählte ihn wohl eher zufällig, weil er ihm gefiel. Von Südtirol aus trat der Hugo seinen Siegeszug an und eroberte die Bars und Terrassen in Österreich, Deutschland und der Schweiz im Sturm. Heute ist er ein Symbol für alpinen Lifestyle und die italienische „Dolce Vita“ – ein moderner Klassiker, der aus den Getränkekarten nicht mehr wegzudenken ist.

Die Zutaten: Das Herzstück des perfekten veganen Hugo

Ein herausragender Cocktail steht und fällt mit der Qualität seiner Zutaten. Beim veganen Hugo ist das nicht anders. Jede Komponente spielt eine entscheidende Rolle für das harmonische Gesamtbild. Lassen Sie uns die Hauptdarsteller genauer unter die Lupe nehmen.

Veganer Prosecco: Das prickelnde Fundament

Der wichtigste Bestandteil und die größte Hürde für einen rein pflanzlichen Genuss ist der Prosecco. Viele wissen nicht, dass bei der Weinherstellung oft tierische Klärmittel wie Gelatine (aus Knochen), Hausenblase (von Fischen), Kasein (Milcheiweiß) oder Eiklar verwendet werden, um Trübstoffe zu binden. Diese Stoffe werden zwar wieder entfernt, doch der Wein kommt mit ihnen in Kontakt und ist somit nicht mehr vegan. Glücklicherweise gibt es immer mehr Winzer, die auf alternative, pflanzliche Klärmittel (z.B. aus Erbsenprotein) oder die natürliche Sedimentation setzen. Achten Sie beim Kauf explizit auf ein Vegan-Label oder eine entsprechende Kennzeichnung auf dem Etikett. Qualitativ sollten Sie zu einem Prosecco Spumante (höherer Kohlensäuredruck) greifen, da er dem Drink eine langanhaltende, feine Perlage verleiht. Ein Prosecco Frizzante ist weniger spritzig und lässt den Cocktail schneller schal wirken.

Holunderblütensirup: Die florale Seele

Der Sirup verleiht dem Hugo sein charakteristisches, süßlich-florales Aroma, das an blühende Wiesen im Frühsommer erinnert. Hier gibt es enorme Qualitätsunterschiede. Günstige Produkte sind oft überzuckert und schmecken künstlich. Investieren Sie in einen hochwertigen Sirup mit hohem Blütenanteil oder stellen Sie ihn im Frühling einfach selbst her. Ein guter Sirup hat eine ausgewogene Süße und ein intensives, natürliches Holunderblütenaroma, das nicht von künstlichen Noten überdeckt wird.

Frische Minze: Der aromatische Weckruf

Die Minze sorgt für den Frischekick und ein wunderbares Aroma. Am besten eignet sich die Marokkanische Minze (Nana-Minze) oder eine spezielle Mojito-Minze, da diese besonders aromatisch und weniger scharf als Pfefferminze sind. Achten Sie auf frische, saftig grüne Blätter ohne braune Stellen. Der Duft sollte beim leichten Reiben der Blätter sofort intensiv in die Nase steigen.

Bio-Limette: Der säuerliche Gegenspieler

Ohne die Säure der Limette wäre der Hugo zu süß und eindimensional. Sie schneidet durch die Süße des Sirups und hebt die anderen Aromen hervor. Verwenden Sie unbedingt Bio-Limetten, da wir oft auch Scheiben mit Schale als Garnitur ins Glas geben. Konventionell angebaute Zitrusfrüchte sind häufig mit Pestiziden und Wachsen behandelt, die wir nicht im Getränk haben möchten. Eine frische Limette erkennen Sie an ihrer prallen, glänzenden Schale und daran, dass sie bei leichtem Druck etwas nachgibt.

Min.Einfach
Irish Coffee – mit Whiskey und aufgeschlagener Hafersahne

Irish Coffee – mit Whiskey und aufgeschlagener Hafersahne

15 Min.Mittel
Hibiskus-Kombucha Longdrink – Herber alkoholfreier Aperitif mit rosa Pfeffer

Hibiskus-Kombucha Longdrink – Herber alkoholfreier Aperitif mit rosa Pfeffer

15 Min.Einfach