Veganes Kichererbsen-Kadhi – Cremiger Joghurt-Curry-Traum aus Indien

13. Februar 2026

Entdecke dieses authentische vegane Kadhi, ein cremiges Joghurt-Curry mit würzigen Kichererbsen-Pakoras. Ein wärmendes und aromatisches Gericht, das dich direkt nach Indien entführt.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Hauptgericht
Herkunft
Indisch
Schwierigkeit
Mittel
Gesamtzeit
55 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag
Besonderheiten
GlutenfreiLaktosefrei
Veganes Kichererbsen-Kadhi – Cremiger Joghurt-Curry-Traum aus Indien

Kadhi ist ein Juwel der indischen Hausmannskost, ein Gericht, das in unzähligen regionalen Varianten existiert und für seine beruhigende, wärmende Wirkung geliebt wird. Traditionell wird es mit Joghurt zubereitet, was ihm seine charakteristische säuerliche Note verleiht. In unserer veganen Interpretation ersetzen wir den Joghurt durch eine pflanzliche Alternative und zaubern so ein ebenso cremiges und geschmackvolles Curry, das dem Original in nichts nachsteht.

Das Herzstück dieses Gerichts sind die „Pakoras“ – kleine, würzige Bällchen aus Kichererbsenmehl, die frittiert und dann in der sanft köchelnden Kadhi-Sauce ziehen dürfen. Sie saugen sich mit dem Curry voll und werden wunderbar weich. Ein abschließendes „Tadka“, ein aromatisches Würzöl aus in Öl gerösteten Gewürzen, verleiht dem Gericht den letzten Schliff und ein unwiderstehliches Aroma. Dieses Rezept ist perfekt für ein gemütliches Abendessen und bringt authentischen indischen Geschmack auf deinen Tisch.

Veganes Kichererbsen-Kadhi – Cremiger Joghurt-Curry-Traum aus Indien

Rezept

Veganes Kichererbsen-Kadhi – Cremiger Joghurt-Curry-Traum aus Indien

Mittel
20 Min.
35 Min.
55 Min.
Portionen
4

Zutaten

Für die Pakoras (Kichererbsen-Bällchen)

Für das Kadhi (Joghurt-Curry)

  • 500 g Veganer Joghurt, ungesüßt, z.B. auf Soja- oder Kokosbasis
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  • Kichererbsenmehl
    60 g Kichererbsenmehl
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  • 1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste, oder je 1/2 TL geriebener Ingwer und Knoblauch
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  • Wasser
    800 ml Wasser
  • 0.5 TL Kurkumapulver
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  • Salz
    1 TL Salz, oder nach Geschmack
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Für das Tadka (Würzöl)

Zum Garnieren

  • Frischer Koriander
    1 Bund Frischer Koriander, grob gehackt, zum Garnieren
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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Pakora-Teig vorbereiten

    In einer großen Schüssel Kichererbsenmehl, fein gehackte Zwiebel, geriebenen Ingwer, grüne Chili, Kurkuma, Ajwain, Backpulver und Salz vermischen. Nach und nach das Wasser hinzufügen und mit einem Löffel zu einem dicken, aber glatten Teig verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von dickem Pfannkuchenteig haben. 10 Minuten ruhen lassen.

    10 Min.
    Tipp: Den Teig nicht zu flüssig machen, sonst zerfallen die Pakoras beim Frittieren.
  2. Schritt 2

    Kadhi-Basis anrühren

    In einer weiteren großen Schüssel den veganen Joghurt mit einem Schneebesen glatt rühren. Das Kichererbsenmehl dazugeben und klumpenfrei unterrühren. Anschließend Kurkuma, Ingwer-Knoblauch-Paste und das Wasser hinzufügen und alles zu einer homogenen, dünnen Flüssigkeit verrühren.

    5 Min.
    Tipp: Es ist sehr wichtig, dass keine Klümpchen vom Mehl zurückbleiben. Bei Bedarf die Mischung durch ein feines Sieb geben.
  3. Schritt 3

    Pakoras frittieren

    Das Pflanzenöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok auf mittelhoher Stufe erhitzen. Mit einem Teelöffel kleine Portionen des Pakora-Teigs in das heiße Öl geben. Nicht zu viele auf einmal frittieren. Die Pakoras unter gelegentlichem Wenden 3-4 Minuten goldbraun und knusprig backen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

    10 Min.
    Tipp: Das Öl ist heiß genug, wenn ein kleiner Tropfen Teig sofort zischt und an die Oberfläche steigt.
  4. Schritt 4

    Kadhi kochen

    Die angerührte Kadhi-Basis in einen großen Topf geben. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Das ständige Rühren ist entscheidend, um ein Gerinnen des veganen Joghurts zu verhindern. Sobald das Kadhi kocht, die Hitze reduzieren und das Salz hinzufügen. Ca. 10-12 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Sauce leicht andickt und der rohe Geschmack des Kichererbsenmehls verschwunden ist.

    12 Min.
    Tipp: Das Kadhi dickt beim Abkühlen noch nach. Es sollte die Konsistenz einer cremigen Suppe haben.
  5. Schritt 5

    Pakoras hinzufügen und ziehen lassen

    Die frittierten Pakoras in das köchelnde Kadhi geben. Vorsichtig umrühren und weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen, damit die Pakoras die Sauce aufsaugen und weich werden. Den Topf vom Herd nehmen.

    5 Min.
    Tipp: Für extra weiche Pakoras können diese vor dem Hinzufügen kurz in warmes Wasser getaucht und leicht ausgedrückt werden.
  6. Schritt 6

    Tadka (Würzöl) zubereiten und servieren

    In einer kleinen Pfanne das Öl für das Tadka erhitzen. Senfsamen und Kreuzkümmelsamen hineingeben. Sobald die Senfsamen anfangen zu springen, die getrockneten Chilis, Curryblätter und Asafoetida hinzufügen und für 30 Sekunden anbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen, das Kaschmiri-Chilipulver einrühren und das heiße Würzöl sofort über das Kadhi im Topf gießen. Vorsicht, es kann spritzen! Mit frischem Koriander garnieren und heiß mit Basmatireis servieren.

    3 Min.
    Tipp: Das Chilipulver erst ganz am Schluss zugeben, da es sonst schnell verbrennt und bitter wird.

Tipps vom Koch

Das A und O für ein gelungenes Kadhi ist das ständige Rühren zu Beginn, um zu verhindern, dass die Joghurt-Basis gerinnt. Sei geduldig und rühre, bis es einmal aufgekocht ist. Die Konsistenz des Pakora-Teigs ist ebenfalls wichtig: Ist er zu fest, werden die Bällchen hart; ist er zu flüssig, zerfallen sie im Öl. Teste die Konsistenz mit einem kleinen Probeklecks im heißen Öl.

Variationen

Für eine gemüsigere Variante kannst du dem Kadhi zusammen mit den Pakoras eine Handvoll Babyspinat hinzufügen und diesen zusammenfallen lassen. Du kannst auch gebratene Zwiebelringe als zusätzliches Topping verwenden. Wer es schärfer mag, kann die Menge der grünen Chilis im Pakora-Teig erhöhen oder eine zusätzliche gehackte Chili im Tadka mitbraten.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Kadhi schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen durchgezogen sind. Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt, hält es sich 2-3 Tage. Beachte, dass die Pakoras mit der Zeit immer weicher werden. Zum Aufwärmen das Kadhi langsam bei niedriger Hitze in einem Topf erwärmen, nicht in der Mikrowelle, da es sonst gerinnen kann. Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, falls es zu sehr eingedickt ist.

Gut zu wissen

Dieses Rezept ist von Natur aus vegan und kann leicht an verschiedene Bedürfnisse angepasst werden. Achte bei der Auswahl des veganen Joghurts darauf, dass er ungesüßt ist, um den authentischen, säuerlichen Geschmack zu gewährleisten.

Nährwerte

580
kcal
22g
Eiweiß
55g
KH
28g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Veganes Kichererbsen-Kadhi – Cremiger Joghurt-Curry-Traum aus Indien

Einleitung: Ein Löffel pures Wohlbefinden

Stell dir eine cremige, leicht säuerliche und wunderbar aromatische Sauce vor, die sanft deine Geschmacksknospen umschmeichelt. In dieser Sauce schwimmen luftig-leichte, würzige Bällchen, die bei jedem Bissen auf der Zunge zergehen. Das ist kein Traum, das ist veganes Kichererbsen-Kadhi! Dieses Gericht ist die pure Definition von indischem Comfort Food – eine wärmende Umarmung für die Seele, die dich mit jedem Löffel in eine Welt voller exotischer Aromen entführt. Unser Kichererbsen-Curry (Kadhi) ist eine Hommage an das traditionelle indische Original, aber zu 100 % pflanzlich und ohne Kompromisse im Geschmack.

Was dieses Rezept so besonders macht, ist die meisterhafte Balance der Aromen und Texturen. Die samtige Basis aus veganem Joghurt und Kichererbsenmehl bildet einen perfekten Gegenpol zu den herzhaften, frittierten Pakoras. Ein abschließendes, zischendes „Tadka“ – ein aromatisches Würzöl – krönt das Ganze und setzt ein olfaktorisches Feuerwerk frei, das dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Dieses Gericht ist weit mehr als nur ein Curry; es ist ein Erlebnis. Es eignet sich hervorragend für ein gemütliches Abendessen mit der Familie, um Freunde und Gäste mit authentischer indischer Küche zu beeindrucken oder als besonderes Highlight für dein wöchentliches Meal Prep. Es ist ein Gericht, das nährt, tröstet und beweist, wie unglaublich vielfältig und köstlich die vegane Küche sein kann.

Geschichte & Herkunft: Eine Reise durch Indiens Küchen

Kadhi ist ein kulinarisches Juwel, das tief in der indischen Hausmannskost verwurzelt ist. Seine Ursprünge sind nicht auf eine einzige Region beschränkt; vielmehr ist es ein Gericht, das in fast jedem Winkel des Subkontinents in unzähligen Variationen geliebt und zelebriert wird. Von den dicken, reichhaltigen Versionen im Punjab, die oft mit würzigen Pakoras serviert werden, bis hin zur leichteren, süßlicheren Variante in Gujarat, die manchmal ohne jegliche Einlage auskommt – jede Familie und jede Region hat ihr eigenes, über Generationen weitergegebenes Rezept.

Die kulturelle Bedeutung von Kadhi ist immens. Es gilt als ultimatives Wohlfühlessen, das oft an kühleren Tagen oder bei Erkältungen zubereitet wird, um Körper und Geist zu wärmen. Die Basis aus Joghurt (traditionell) und Kichererbsenmehl (Besan) ist dabei die Konstante. Diese Kombination war historisch gesehen auch eine clevere Methode, um überschüssigen, leicht säuerlich gewordenen Joghurt zu verwerten. Das Gericht ist ein Paradebeispiel für die ressourcenschonende und zugleich geniale indische Küche, die aus einfachen Zutaten etwas wahrhaft Magisches erschafft. Unser veganes Kichererbsen-Curry (Kadhi) steht in dieser langen Tradition und adaptiert sie für eine moderne, pflanzliche Ernährungsweise.

Die Zutaten im Detail: Das Herzstück des Geschmacks

Ein authentisches Kichererbsen-Curry (Kadhi) lebt von der Qualität seiner Zutaten. Jede einzelne Komponente spielt eine entscheidende Rolle für das Endergebnis. Hier schauen wir uns die Hauptdarsteller genauer an.

Kichererbsenmehl (Besan)

Dies ist der unangefochtene Star des Gerichts. Es dient sowohl als Basis für die fluffigen Pakoras als auch als Verdickungsmittel für die Kadhi-Sauce. Kichererbsenmehl verleiht dem Gericht seinen charakteristischen nussigen, erdigen Geschmack und eine wunderbare Cremigkeit. Achte beim Kauf auf fein gemahlenes Mehl von guter Qualität, das frisch und aromatisch riecht. Es ist von Natur aus glutenfrei und eine fantastische Quelle für pflanzliches Protein und Ballaststoffe.

Veganer Joghurt

In unserer veganen Variante ist der pflanzliche Joghurt der Schlüssel zur authentischen Säure und Cremigkeit. Die beste Wahl ist ein ungesüßter Soja- oder Mandeljoghurt, da diese oft eine natürliche, leichte Säure mitbringen. Kokosjoghurt funktioniert auch, kann aber eine subtile Süße und Kokosnote hinterlassen, die den traditionellen Geschmack leicht verändert. Wichtig ist, dass der Joghurt keine zugesetzten Zucker oder starken Aromen enthält. Für eine extra säuerliche Note kannst du den Joghurt vor der Verwendung ein paar Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Die Gewürze: Eine aromatische Symphonie

  • Asafoetida (Hing): Dieses Harzpulver ist ein Geheimtipp der indischen Küche. Es hat einen starken, schwefeligen Geruch, der sich beim Kochen in ein tiefes, herzhaftes Aroma verwandelt, das an Zwiebeln und Knoblauch erinnert. Es ist unerlässlich für den authentischen Geschmack und fördert zudem die Verdauung. Achte auf eine glutenfreie Variante, falls nötig, da es oft mit Weizenmehl gestreckt wird.
  • Ajwain (Königskümmel): Diese kleinen Samen kommen in die Pakoras und haben ein intensives, thymianähnliches Aroma. Sie sind nicht nur geschmacklich eine Bereicherung, sondern helfen auch, die frittierten Bällchen leichter verdaulich zu machen.
  • Senfsamen, Kreuzkümmelsamen & Curryblätter: Dies ist die heilige Dreifaltigkeit des „Tadka“, des Würzöls. In heißem Öl geröstet, entfalten sie ihre volle Kraft. Schwarze Senfsamen platzen auf und geben eine nussige Schärfe, Kreuzkümmel sorgt für erdige Wärme und frische Curryblätter verströmen ein unvergleichliches, zitrusartiges Aroma. Frische Curryblätter sind tiefgekühlten oder getrockneten weit überlegen.
  • Kaschmiri-Chilipulver: Dieses Pulver wird mehr für seine leuchtend rote Farbe als für seine Schärfe geschätzt. Es verleiht dem Tadka und somit dem gesamten Gericht eine wunderschöne, appetitliche Farbe, ohne es zu feurig zu machen.
Min.Einfach
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