Du kennst das sicher: Du ziehst deine Lieblingsleggings an, schlüpfst in deine Sneaker und merkst erst später, dass deine Socken heruntergerutscht sind und eine unbequeme Wulst im Schuh bilden. Oder noch schlimmer, die dicke Naht deiner Baumwollsocken drückt sich unschön durch den feinen Stoff der Leggings und zeichnet sich ab. Das Problem liegt oft darin, dass herkömmliche Socken für andere Hosenarten konzipiert sind. Sie sind häufig zu dick, haben eine zu präsente Naht oder einen zu lockeren Bund, der unter dem engen Leggings-Stoff keinen Halt findet. Das Ergebnis ist nicht nur ein optischer Störfaktor, sondern auch ein echtes Komfortproblem, das dich den ganzen Tag über nervt und zupfen lässt.
Aber es geht nicht nur um den Bund oder die Naht. Das Material spielt eine entscheidende Rolle. Standard-Baumwollsocken können Feuchtigkeit aufsaugen und zu einem unangenehmen, schwitzigen Gefühl führen, besonders wenn du aktiv bist. Unter einer atmungsaktiven Sportleggings entsteht so ein Feuchtigkeitsstau, der im schlimmsten Fall zu Blasen führen kann. Die Reibung zwischen dem synthetischen Leggings-Stoff und der raueren Baumwolle kann zudem dazu führen, dass die Socken fusseln oder sich am Bein verdrehen. Du brauchst also eine Lösung, die speziell auf die glatte, anliegende Natur von Leggings abgestimmt ist – Materialien, die nahtlos anliegen, Feuchtigkeit ableiten und genau dort bleiben, wo sie hingehören, ohne zu verrutschen oder aufzutragen.
Die Alternative, einfach keine Socken zu tragen, ist für die meisten keine Option. Abgesehen von der Hygiene führt das schnell zu Schweißfüßen und unangenehmen Gerüchen in den Schuhen. Im Winter kommt das Problem der Kälte hinzu: Der unbedeckte Knöchel zwischen Leggings-Ende und Schuh ist eine Kältebrücke, die schnell für Unbehagen sorgt. Es braucht also eine durchdachte Strategie. Eine spezielle Socke, die entweder unsichtbar ist oder als modisches Statement dient, oder eine dünne Strumpfhose als wärmende Basisschicht. Die richtige Wahl verwandelt deine Leggings von einem reinen Sport- oder Freizeitkleidungsstück in einen vielseitigen Allrounder für jede Jahreszeit und jeden Anlass.
Die Frage, was du unter oder zu deinen Leggings trägst, entscheidet über Komfort und Stil. Beide Optionen, Socken und Strumpfhosen, haben ihre Berechtigung, aber sie dienen völlig unterschiedlichen Zwecken. Die Wahl hängt von der Jahreszeit, dem Anlass und deinem persönlichen Stil ab. Stell dir vor, du möchtest einen cleanen, minimalistischen Look für das Büro kreieren. Hier wären sichtbare Socken, egal wie modisch, oft ein Stilbruch. Eine dünne, nahtlose Strumpfhose unter der Leggings hingegen sorgt für eine glatte Silhouette und zusätzliche Wärme, ohne aufzutragen. Sie schafft eine durchgehende Linie und lässt deine Beine länger wirken – ein unsichtbarer Helfer für einen eleganten Auftritt.
Auf der anderen Seite steht der sportliche oder lässige Alltagslook. Hier können Socken zum bewussten Stil-Element werden. Ein Paar hochwertige, farblich abgestimmte Sneaker-Socken, die gerade so über den Schuhrand blitzen, verleihen deinem Outfit eine sportliche Note. Oder du entscheidest dich für Statement-Socken mit Mustern oder in einer Kontrastfarbe, die du selbstbewusst zeigst. Das funktioniert besonders gut mit 7/8-Leggings und klobigen Sneakern. Hier geht es nicht darum, etwas zu verstecken, sondern darum, den Look gezielt zu ergänzen. Die Socke wird vom notwendigen Übel zum modischen Accessoire, das deinem Outfit Persönlichkeit verleiht.
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, lass uns die wichtigsten Faktoren in einer Tabelle gegenüberstellen. So siehst du auf einen Blick, welche Option für deine Bedürfnisse die beste ist. Denk daran: Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur das, was für dich und deinen Moment am besten funktioniert. Manchmal ist es die unsichtbare Lösung, ein anderes Mal der bewusste Hingucker.
| Kriterium | Socken (z.B. Sneaker-Socken, Füßlinge) | Strumpfhosen (dünn, unter der Leggings) |
|---|---|---|
| Optik & Stil | Sportlich, lässig, kann als modisches Statement dienen. Ideal für Freizeit und Sport. | Elegant, nahtlos, unsichtbar. Perfekt für Business-Looks oder eine glatte Silhouette. |
| Wärme & Schutz | Wärmt nur den Fuß. Knöchel können bei 7/8-Leggings frei bleiben (Kältebrücke). | Bietet eine durchgehende Wärmeschicht vom Fuß bis zur Taille. Ideal für kalte Tage. |
| Komfort & Passform | Gute Socken verrutschen nicht. Wichtig: nahtlose Verarbeitung und guter Bund. | Kein Verrutschen möglich. Kann bei falscher Größe im Schritt zwicken oder am Bauch rollen. |
| Vielseitigkeit | Einfach zu wechseln, große Vielfalt an Designs und Materialien für verschiedene Schuhtypen. | Weniger flexibel im Styling, da sie unsichtbar bleiben soll. Fokus liegt auf Funktion. |
| Unser Tipp für... | ...deinen Alltags-Look mit Sneakern, das Gym oder als bewusstes Fashion-Statement. | ...kalte Wintertage, elegante Outfits mit Stiefeletten oder wenn du einen 100% nahtlosen Look willst. |
Manchmal braucht man eine schnelle Entscheidungshilfe. Hier sind die Vor- und Nachteile beider Optionen auf den Punkt gebracht:
Du hast dich entschieden, ob Socke oder Strumpfhose dein Begleiter wird? Perfekt! Jetzt geht es an die Details, die den Unterschied zwischen einem guten und einem grandiosen Tragegefühl ausmachen. Der häufigste Fehler ist, einfach irgendwelche Socken aus der Schublade zu ziehen. Doch gerade bei Leggings zählt jedes Detail. Das A und O ist eine nahtlose Verarbeitung, besonders im Zehenbereich. Eine dicke, wulstige Naht kann in engen Schuhen nicht nur drücken, sondern auch zu schmerzhaften Reibungsstellen führen. Achte auf Begriffe wie "handgekettelte Spitze" oder "nahtlose Zehenpartie". Diese Socken sind zwar oft etwas teurer, aber deine Füße werden es dir danken. Dieser Komfort ist eine Investition, die sich bei jedem Schritt auszahlt.
Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist der Bund. Bei Socken, die du mit Leggings trägst, gibt es zwei Extreme, die du vermeiden solltest: ein zu enger Bund, der sich in die Haut einschneidet und unter der Leggings abzeichnet, und ein zu lockerer Bund, der dafür sorgt, dass die Socke unaufhaltsam nach unten rutscht. Suche nach Socken mit einem sogenannten "Komfortbund" oder "Piqué-Bund". Diese sind elastisch genug, um Halt zu geben, aber breit und weich genug, um nicht einzuschneiden. Bei Strumpfhosen gilt Ähnliches für den Taillenbund: Ein breiter, weicher Bund verhindert das gefürchtete Einrollen und sorgt für ein angenehmes Gefühl, ohne zu kneifen. Spar hier nicht an der Qualität, denn nichts ruiniert ein Outfit so sehr wie ständiges Zurechtzupfen.
Und dann ist da noch die Höhe – ein oft unterschätzter Faktor. Die Sockenhöhe muss perfekt auf deine Schuhe und den Anlass abgestimmt sein.
Vergiss kratzige Wolle oder schweißtreibendes Polyester. Die Zukunft der Beinbekleidung ist pflanzlich, recycelt und unglaublich angenehm zu tragen. Als Veganer legst du nicht nur Wert auf tierleidfreie Produkte, sondern oft auch auf Nachhaltigkeit und Hautfreundlichkeit. Genau hier punkten moderne, innovative Materialien, die perfekt mit Leggings harmonieren. Sie sind nicht nur ethisch unbedenklich, sondern bieten auch funktionale Vorteile, die herkömmliche Materialien alt aussehen lassen. Es geht darum, eine bewusste Wahl zu treffen, die sich gut anfühlt – auf der Haut und für das Gewissen. Lass uns die besten veganen Optionen genauer ansehen.
Wenn du einmal Socken aus Bambusviskose getragen hast, willst du nichts anderes mehr. Das Material ist unglaublich weich, fast seidenartig, und schmiegt sich sanft an die Haut. Das macht es zur perfekten Wahl für den direkten Kontakt unter engen Leggings, da es Reibung minimiert. Aber Bambus kann noch mehr: Er ist von Natur aus atmungsaktiv und temperaturregulierend. Das bedeutet, deine Füße bleiben im Sommer kühl und im Winter angenehm warm. Zudem kann Bambusviskose ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Das sorgt für ein trockenes, gesundes Fußklima und beugt Geruchsbildung vor. Aus nachhaltiger Sicht ist Bambus eine schnell wachsende Pflanze, die ohne Pestizide auskommt und wenig Wasser benötigt. Achte auf Zertifizierungen wie FSC, um sicherzustellen, dass der Bambus aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt.
Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Während konventionelle Baumwolle oft mit hohem Wasserverbrauch und Pestizideinsatz verbunden ist, stellt Bio-Baumwolle eine umweltfreundliche und hautfreundliche Alternative dar. Sie wird ohne schädliche Chemikalien angebaut, was sie besonders für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut ideal macht. Socken aus Bio-Baumwolle sind weich, robust und sehr atmungsaktiv. Für den Einsatz mit Leggings solltest du auf eine Mischung mit einem kleinen Anteil Elasthan achten. Dieser sorgt für die nötige Dehnbarkeit und Formstabilität, damit die Socke perfekt sitzt und nicht ausleiert. Eine feine Strickart und eine nahtlose Verarbeitung sind hier ebenfalls entscheidend, um Auftragen zu vermeiden. Bio-Baumwolle ist der verlässliche, vegane Klassiker für jeden Tag.
Gerade für den Sport oder einen aktiven Lebensstil sind synthetische Fasern oft unschlagbar in Sachen Funktionalität. Doch das muss nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Recyceltes Polyamid (oft aus alten Fischernetzen oder Industrieabfällen hergestellt) oder recyceltes Polyester bieten die gleiche Performance wie Neuware, aber mit einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck. Diese Materialien sind extrem langlebig, trocknen blitzschnell und leiten Schweiß effektiv vom Körper weg. Socken aus diesen recycelten Fasern sind die perfekte Wahl für deine Sportleggings. Sie bieten Halt, verhindern Blasenbildung und behalten auch nach vielen Wäschen ihre Form. Sie sind der Beweis, dass High-Tech-Funktion und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wenn du also nach der ultimativen Performance-Socke suchst, die vegan und ressourcenschonend ist, bist du hier genau richtig.
Die Theorie sitzt, jetzt geht es an die Praxis. Wie kombinierst du Socken und Strumpfhosen im Alltag so, dass es nicht nur bequem ist, sondern auch fantastisch aussieht? Es gibt ein paar einfache Regeln und Tricks, mit denen du jeden Leggings-Look auf das nächste Level hebst. Es geht darum, Harmonie zu schaffen oder bewusste Kontraste zu setzen. Dein Ziel sollte immer sein, dass dein Outfit durchdacht und gewollt aussieht, nicht zufällig zusammengewürfelt. Die Wahl deiner Fußbekleidung ist dabei das entscheidende Detail, das den gesamten Eindruck bestimmt.
Du trägst Leggings im Büro oder zu einem schickeren Anlass mit Stiefeletten oder Loafern? Dann ist Unsichtbarkeit dein oberstes Gebot. Hier gibt es zwei Champions: Entweder du greifst zu hautfarbenen, dünnen Strumpfhosen unter der Leggings. Sie gleichen den Hautton aus, wärmen dezent und schaffen eine makellose Linie ohne störende Kanten. Die zweite Option sind hochwertige Füßlinge, die exakt mit dem Schuhausschnitt abschließen. Wähle sie in der Farbe deiner Schuhe oder in einem Nudeton. Der Profi-Tipp hierbei ist, auf die Dicke zu achten. Ein feiner Füßling aus Bambusviskose trägt nicht auf und sorgt für ein angenehmes Klima im Schuh. Dieser Look ist perfekt, um die Leggings selbst in den Fokus zu rücken und eine lange, ununterbrochene Beinlinie zu erzeugen.
Im Fitnessstudio oder beim Sonntagsspaziergang darf die Socke sichtbar sein – sie ist Teil des sportlichen Outfits. Der Schlüssel ist hier die richtige Höhe und Qualität. Zu klobigen "Dad Sneakern" sehen Quarter-Socken, die leicht geschoppt über den Knöchel getragen werden, super aus. Wähle klassisches Weiß, Schwarz oder eine Farbe, die sich in deinem restlichen Outfit wiederfindet. Für einen cleaneren Look mit normalen Sportschuhen sind klassische Sneaker-Socken, die nur ein paar Zentimeter über dem Schuh zu sehen sind, die beste Wahl. Achte auf Funktionsmaterialien, die den Schweiß ableiten und den Fuß stützen. Ein No-Go sind ausgeleierte, verwaschene Socken. Investiere in ein paar gute Paare, die ihre Form und Farbe behalten. Das zeigt, dass dein Look durchdacht ist, selbst wenn er lässig ist.
Wenn die Temperaturen fallen, musst du nicht auf deine Leggings verzichten. Jetzt schlägt die große Stunde der Strumpfhosen als Layering-Partner. Eine blickdichte (z.B. 80 DEN) vegane Strumpfhose in Schwarz oder Anthrazit unter deiner schwarzen Leggings ist eine unsichtbare, aber hocheffektive Wärmeschicht. Sie macht den Look wintertauglich, ohne aufzutragen. Du kannst aber auch modische Akzente setzen. Wie wäre es mit einer Feinstrick-Strumpfhose mit dezentem Muster (z.B. Zopfmuster) unter einer schlichten Leggings? Das verleiht deinem Outfit Textur und Tiefe. Dazu passen Boots oder Stiefeletten. So kombinierst du Funktionalität mit Stil und zeigst, dass du auch bei Kälte ein Gespür für durchdachte Outfits hast. Der Lagen-Look ist die intelligenteste Art, deine Lieblingsstücke das ganze Jahr über zu tragen.
Am Ende des Tages könntest du natürlich einfach irgendwelche Socken zu deinen Leggings tragen. Aber die Frage ist: Willst du das? Wenn du Wert auf Komfort, Stil und ein durchdachtes Erscheinungsbild legst, dann ist die Antwort ein klares Nein. Die Investition in hochwertige, passende Socken oder Strumpfhosen lohnt sich für jeden, der seine Leggings liebt und das Beste aus ihnen herausholen möchte. Es ist der kleine, aber entscheidende Schritt, der den Unterschied zwischen einem bequemen Schlabberlook und einem stilvollen, funktionalen Outfit ausmacht. Es geht darum, dich in deiner Haut – und in deiner Kleidung – von Kopf bis Fuß wohlzufühlen.
Wenn du deine Leggings hauptsächlich beim Sport trägst, dann ist ein Set aus atmungsaktiven, gut sitzenden Funktionssocken aus recycelten Materialien eine absolute Notwendigkeit. Sie steigern nicht nur deine Performance, indem sie Blasen und Rutschen verhindern, sondern komplettieren auch deinen sportlichen Look. Wenn du ein Fan von eleganten Alltags-Outfits bist und deine Leggings mit Blazern und schicken Schuhen kombinierst, dann sind unsichtbare Füßlinge oder dünne Strumpfhosen unverzichtbar, um die cleane Ästhetik zu wahren. Und für alle, die auch im Winter nicht auf ihre Lieblingshose verzichten wollen, ist eine gute Strumpfhose als wärmende Unterschicht schlichtweg ein Game-Changer.
Solltest du jedoch jemand sein, der Leggings ausschließlich zu Hause auf der Couch trägt und sie nie mit Schuhen kombiniert, dann kannst du dir das Geld vielleicht sparen. Für alle anderen gilt: Behandle deine Füße und deinen Stil mit dem Respekt, den sie verdienen. Die richtigen Socken und Strumpfhosen sind keine Nebensache, sondern die Basis für unzählige gelungene Outfits. Sie lösen die kleinen, alltäglichen Probleme wie Rutschen, Drücken und Frieren und geben dir die Freiheit, deine Leggings so zu tragen, wie du es willst: selbstbewusst, bequem und stilvoll. Es ist an der Zeit, deine Sockenschublade aufzurüsten. Dein gesamter Kleiderschrank wird davon profitieren.
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Funktionsfasern mit hohem Elastan-Anteil und feiner Webstruktur sind ideal, um Reibung und Feuchtigkeitsstau zu minimieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Baumwollsocken, die Feuchtigkeit speichern und unter dem synthetischen Stoff der Leggings oft fusseln oder verrutschen, bieten Mischgewebe aus Polyamid oder Merinowolle eine optimale Thermoregulation. Diese Materialien leiten Schweiß effizient ab und verhindern das unangenehme, schwitzige Gefühl, das bei sportlicher Aktivität in Kombination mit atmungsaktiven Sportleggings entstehen kann.
Beim Kauf solltest du auf eine glatte Oberflächenstruktur achten. Diese sorgt dafür, dass die Leggings beim Anziehen mühelos über die Socke gleitet, ohne dass sich der Stoff verdreht oder unangenehme Falten wirft. Achte zudem auf 'Moisture-Wicking'-Eigenschaften (Feuchtigkeitstransport), um die Bildung von Blasen zu vermeiden. Für einen eleganten Look empfehlen sich besonders feine Nylon-Mischungen, da diese unter der Leggings nahezu unsichtbar bleiben und keine unschönen Abdrücke hinterlassen.
Nahtlose Verarbeitung (Seamless-Technologie) und flache Abschlüsse sind der Schlüssel zu einer glatten Silhouette ohne sichtbare Übergänge. Das größte Problem bei Standard-Socken ist die dicke Kettelnaht im Zehenbereich sowie ein zu präsenter Bund, der sich durch den feinen Stoff der Leggings drückt. Um dies zu verhindern, solltest du gezielt nach Modellen mit 'Flat-Seams' suchen. Diese Nähte sind so flach verarbeitet, dass sie bündig mit der Haut abschließen und selbst unter Kompressionsleggings nicht auftragen.
Eine weitere Lösung ist die Wahl einer dünnen Feinstrumpfhose als Basisschicht. Diese schafft eine durchgehende Linie vom Fuß bis zur Taille und lässt die Beine optisch länger wirken, da keine Unterbrechung am Knöchel entsteht. Achte beim Kauf einer solchen Strumpfhose auf einen 'Soft-Edge-Bund', der nicht einschneidet, aber dennoch fest genug sitzt, um unter der Leggings nicht nach unten zu rollen. Dies ist besonders wichtig für einen minimalistischen Büro-Look oder formelle Anlässe, bei denen ein cleaner Auftritt gefragt ist.
Ein anatomisch geformtes Fußbett und ein verstärkter Mittelfußbereich garantieren den nötigen Halt unter dem glatten Stoff der Leggings. Da Leggings oft aus sehr rutschigen Synthetikfasern bestehen, verlieren herkömmliche Socken mit lockerem Bund schnell ihren Sitz und bilden eine unbequeme Wulst im Schuh. Achte beim Kauf auf Socken mit einer 'Y-Ferse' und speziellen Kompressionszonen am Spann. Diese Features sorgen dafür, dass die Socke wie eine zweite Haut am Fuß anliegt und sich nicht mit der Bewegung der Leggings mitzieht.
Zusätzlich spielen Silikon-Pads an der Innenseite des Bundes (besonders bei Invisible-Socks oder Füßlingen) eine entscheidende Rolle. Diese verhindern das Herunterrutschen unter die Ferse. Wenn du dich für Kniestrümpfe entscheidest, die über der Leggings getragen werden, sollte der Bund eine hohe Rücksprungkraft besitzen. Das bedeutet, das Material muss nach dem Dehnen sofort in seine Ursprungsform zurückkehren, um auch nach stundenlangem Tragen nicht auszuleiern. Teste beim Kauf die Elastizität: Ein hochwertiger Bund sollte fest, aber ohne abzuschnüren am Bein haften.
Die Verwendung eines Wäschenetzes und der Verzicht auf Weichspüler schützen die empfindlichen Elastanfasern vor dem Ausleiern und Bruch. Da Socken für Leggings oft einen hohen Anteil an technischen Fasern besitzen, reagieren sie empfindlich auf Hitze und chemische Zusätze. Weichspüler legt sich wie ein Film um die Fasern und zerstört deren Fähigkeit, Feuchtigkeit zu transportieren. Zudem verlieren die Socken dadurch ihre Spannkraft, was das gefürchtete Verrutschen unter der Leggings begünstigt.
Wasche deine Strumpfwaren idealerweise bei maximal 30 bis 40 Grad im Schonwaschgang. Um Pilling (kleine Knötchenbildung), das durch die Reibung zwischen Leggings und Socke entstehen kann, zu minimieren, solltest du die Socken vor dem Waschen auf links drehen. Ein wichtiger Tipp zur Langlebigkeit: Vermeide den Trockner. Die hohen Temperaturen schädigen die elastischen Fäden dauerhaft. Wenn du in hochwertige Qualität investierst, achte auf verstärkte Belastungszonen an Ferse und Zehen (verstärkte Hochferse), da diese Stellen durch den engen Kontakt im Schuh am stärksten beansprucht werden.
Bei niedrigen Temperaturen dient eine Strumpfhose als isolierende Basisschicht, die Kältebrücken am Knöchel effektiv schließt. Während Socken oft eine Lücke zwischen dem Saum der Leggings und dem Schuh lassen, bietet eine Strumpfhose einen lückenlosen Wärmeschutz. Dies ist besonders im Winter entscheidend, um die Gelenke warm zu halten. Zudem fungiert die Strumpfhose als 'Shaping-Layer', der Unebenheiten ausgleicht und für einen perfekten Sitz der darüberliegenden Leggings sorgt, ohne dass Sockenränder die Optik stören.
In puncto Kompatibilität ist die Strumpfhose die vielseitigere Wahl für formelle Outfits. Wenn du Leggings als Ersatz für eine Stoffhose im Alltag trägst, verhindert die glatte Oberfläche der Strumpfhose das statische Aufladen und 'Ankleben' der Leggings am Bein. Achte beim Kauf auf die Denier-Zahl (DEN): Für den Winter sind blickdichte Modelle ab 60 DEN ideal, während für den rein optischen Effekt unter dünnen Sommer-Leggings eine transparente Variante mit 15-20 DEN ausreicht. So verwandelst du deine Leggings in einen Allrounder für jede Jahreszeit.

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Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de