Du stehst in deiner Küche, hast die besten Zutaten gekauft und trotzdem klebt das Steak in der Pfanne fest oder der Kuchen lässt sich nur in Einzelteilen aus der Form lösen. Das Problem liegt meistens nicht an deinem Talent, sondern an minderwertigem Material, das die Hitze ungleichmäßig verteilt. Wenn dein Topfboden sich bei Hitze wölbt, entstehen Hotspots, die dein Essen punktuell verbrennen, während der Rest noch roh ist. Das ist frustrierend und verschwendet teure Lebensmittel. Ein hochwertiges Set aus Kochgeschirr und Backformen ist kein Luxus, sondern die Grundvoraussetzung für reproduzierbare Ergebnisse, auf die du stolz sein kannst.
Ein entscheidender Faktor ist die Wärmeleitfähigkeit. Billige Töpfe bestehen oft aus dünnem Edelstahl ohne vernünftigen Sandwichboden. Das führt dazu, dass die Hitze des Herdes direkt und ungefiltert an das Gargut weitergegeben wird. Profis setzen auf Mehrschichtmaterial, bei dem ein Kern aus Aluminium oder Kupfer für eine blitzschnelle und gleichmäßige Verteilung der Energie sorgt. So reagiert dein Kochgeschirr sofort, wenn du die Temperatur am Regler veränderst. Das verhindert das Überkochen und gibt dir die Präzision, die du für anspruchsvolle Saucen oder perfekt auf den Punkt gegartes Fleisch benötigst. Wer hier spart, zahlt am Ende doppelt – durch misslungene Gerichte und Kochgeschirr, das nach einem Jahr im Müll landet.
Backformen aus dünnem Blech verziehen sich im Ofen und sorgen dafür, dass dein Teig ungleichmäßig aufgeht. Oft ist die Beschichtung so minderwertig, dass sie nach wenigen Anwendungen abblättert. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gesundheitlich bedenklich. Hochwertige Backformen hingegen nutzen schwere Materialien wie Aluguss oder speziellen Karbonstahl, die die Hitze speichern und sanft an den Teig abgeben. Das Ergebnis ist eine perfekte Kruste und ein saftiger Kern. Wenn du einmal den Unterschied zwischen einem Kuchen aus einer Profi-Form und einem Billigmodell erlebt hast, wirst du nie wieder zurückkehren wollen. Es geht um das Vertrauen in dein Werkzeug, damit du dich voll und ganz auf das Rezept konzentrieren kannst.
Viele Hobbyköche verwechseln das Garen im eigenen Saft mit echtem Anbraten. Wenn deine Pfanne die Temperatur nicht halten kann, sobald du das Fleisch hineinlegst, sinkt die Hitze schlagartig ab. Das Fleisch verliert Wasser, die Poren schließen sich nicht und du kochst dein Steak quasi in einer grauen Flüssigkeit. Eine massive Pfanne aus Gusseisen oder mit einem dicken Kupferkern speichert so viel Energie, dass die Temperatur stabil bleibt. Nur so entstehen die wichtigen Röstaromen, auch Maillard-Reaktion genannt, die für den herzhaften Geschmack verantwortlich sind. Ohne das richtige Kochgeschirr bleibt dieser Geschmack auf der Strecke, egal wie viel Mühe du dir gibst.
Die Wahl des richtigen Materials entscheidet darüber, ob dein Gericht gelingt oder im Desaster endet. Edelstahl ist der Allrounder in der Küche. Er ist robust, säurefest und geschmacksneutral. Ideal für alles, was scharf angebraten und dann abgelöscht werden soll, wie zum Beispiel Schmorgerichte oder Saucenansätze. Der Nachteil: Ohne Fett klebt hier alles fest. Deshalb brauchst du für empfindliche Speisen wie Eier oder Fisch eine Alternative. Hier kommt die Antihaft-Beschichtung ins Spiel. Aber Vorsicht: Nicht jede Beschichtung ist gleich. Moderne Keramikbeschichtungen halten höhere Temperaturen aus als klassisches PTFE, verlieren aber oft schneller ihre Gleitfähigkeit, wenn man sie nicht pfleglich behandelt.
Gusseisen ist die Königsklasse für alle, die Zeit haben. Es braucht lange, um heiß zu werden, hält diese Hitze dann aber unerbittlich. Ein Bräter aus Gusseisen ist perfekt für Schmorgerichte, die stundenlang im Ofen garen. Durch die gleichmäßige Abstrahlung der Hitze von allen Seiten wird das Fleisch butterweich, während das Gemüse sein volles Aroma behält. Backformen aus Gusseisen sind zudem ein Geheimtipp für Brotback-Fans, da sie die Feuchtigkeit im Inneren halten und so für eine Kruste sorgen, die sonst nur beim Bäcker gelingt. Jedes Material hat seinen spezifischen Einsatzzweck, und wer professionell kochen will, braucht einen Mix aus verschiedenen Typen in seinem Schrank.
Kupfer ist das Material für Kontrollfreaks. Es leitet Hitze besser als jedes andere Metall. Wenn du die Flamme ausschaltest, hört der Kochvorgang fast augenblicklich auf. Das ist essenziell für empfindliche Cremes oder Kuvertüre, die bei einem Grad zu viel gerinnen oder verbrennen würden. Allerdings ist Kupfer pflegeintensiv und teuer. Für den Alltag in der Küche ist ein Mix aus Edelstahl mit Aluminiumkern oft die vernünftigste Wahl, da er die Vorteile beider Welten kombiniert: Die Robustheit von Stahl und die Leitfähigkeit von Aluminium. In der folgenden Tabelle siehst du die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick, damit du die richtige Entscheidung für deine Kochgewohnheiten treffen kannst.
| Material | Vorteile | Nachteile | Ideal für... |
|---|---|---|---|
| Edelstahl | Langlebig, spülmaschinenfest, säurebeständig | Leitet Hitze allein schlecht (braucht Kern) | Saucen, Suppen, Schmoren |
| Gusseisen | Extreme Hitzespeicherung, hält ewig | Schwer, muss eingebrannt werden | Steaks, Schmorgerichte, Brot |
| Antihaft (PTFE) | Nichts klebt an, fettarmes Kochen | Nicht kratzfest, begrenzte Lebensdauer | Eier, Fisch, Pfannkuchen |
| Keramik | Hitzebeständig, umweltfreundlich | Antihaftwirkung lässt mit der Zeit nach | Gemüse, leichtes Anbraten |
Gesundheit in der Küche fängt beim Kochgeschirr an. Früher wurden bei der Herstellung von Antihaft-Beschichtungen oft Chemikalien wie PFOA verwendet, die unter Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein. Moderne Backformen und Pfannen verzichten heute komplett darauf. Achte beim Kauf unbedingt auf entsprechende Kennzeichnungen. Eine hochwertige Beschichtung erkennst du auch daran, dass sie mehrschichtig aufgetragen wurde. Das macht sie widerstandsfähiger gegen Abrieb. Wenn du merkst, dass sich die Beschichtung deiner alten Pfanne löst, solltest du sie sofort ersetzen. Partikel der Beschichtung haben in deinem Essen nichts zu suchen und mindern zudem die Kochleistung massiv.
Der größte Fehler beim Kauf von Kochgeschirr ist der Fokus auf das Design statt auf die Funktionalität. Ein schicker Topf bringt dir nichts, wenn die Griffe beim Kochen so heiß werden, dass du sie nicht mehr anfassen kannst. Achte auf Kaltmetallgriffe, die durch eine thermische Trennung vom Topfkörper isoliert sind. Das spart dir den ständigen Griff zum Topflappen und erhöht die Sicherheit enorm. Ein weiteres wichtiges Detail ist der Schüttrand. Nichts ist nerviger als eine Sauce, die beim Ausgießen am Topf herunterläuft und das Kochfeld einsaut. Ein stabil geformter Rand ermöglicht kleckerfreies Ausgießen und spart dir wertvolle Zeit beim Putzen.
Bei Backformen solltest du auf die Materialstärke achten. Dünnwandige Formen neigen dazu, den Teig am Rand zu verbrennen, während er in der Mitte noch flüssig ist. Eine schwere Form fungiert als Puffer und gibt die Energie gleichmäßig ab. Auch die Verschlussmechanismen bei Springformen sind ein kritischer Punkt. Billige Modelle leiern schnell aus oder schließen nicht mehr dicht, sodass flüssiger Teig im Ofen ausläuft. Investiere lieber einmal in eine Form mit einem stabilen, auslaufsicheren Boden und einem robusten Spannhebel. Das erspart dir den Ärger über einen versauten Backofen und misslungene Tortenböden für die nächste Familienfeier.
Ein oft unterschätzter Punkt ist die Kompatibilität mit deinem Herd. Wenn du auf Induktion kochst, muss dein Kochgeschirr einen magnetischen Boden haben. Teste das im Zweifel mit einem einfachen Magneten. Aber auch für Gas- oder Elektroherde gibt es Unterschiede. Ein planer Boden ist bei Elektroherden Pflicht, damit die Energie effizient übertragen wird. Wackelt der Topf auf dem Kochfeld, verlierst du bis zu 30 % der Energie und das Aufheizen dauert ewig. Spar nicht am falschen Ende: Ein hochwertiger Topf hält bei guter Pflege Jahrzehnte, während Billigware oft schon nach wenigen Monaten den Geist aufgibt oder die Freude am Kochen im Keim erstickt.
Ein Deckel ist nicht einfach nur eine Abdeckung. Er ist ein Werkzeug zum Energiesparen und zur Feuchtigkeitsregulierung. Ein schwerer Glasdeckel mit Silikonrand schließt den Topf hermetisch ab. Das bedeutet, dass der Dampf im Inneren bleibt und das Gargut schneller und mit weniger Energieeinsatz gart. Zudem siehst du durch das Glas genau, was im Topf passiert, ohne den Deckel anheben zu müssen und wertvolle Hitze entweichen zu lassen. Achte darauf, dass der Deckel ein kleines Dampfloch hat, damit kein Überdruck entsteht, der den Deckel zum Klappern bringt. Ein gut sitzender Deckel ist der Schlüssel zu saftigen Schmorgerichten und perfekt gegartem Reis.
Damit dein neues Kochgeschirr auch nach Jahren noch aussieht wie am ersten Tag, ist die richtige Pflege entscheidend. Auch wenn viele Hersteller "spülmaschinenfest" auf ihre Produkte schreiben, empfehle ich dir: Wasch deine guten Pfannen und Töpfe von Hand. Die aggressiven Reiniger in der Spülmaschine greifen die Oberflächen an und lassen Edelstahl stumpf werden. Besonders beschichtete Pfannen und Backformen verlieren in der Maschine rasant ihre Antihaftwirkung. Ein weicher Schwamm, warmes Wasser und ein wenig mildes Spülmittel reichen völlig aus. Bei hartnäckigen Verkrustungen hilft es, den Topf kurz mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel aufzukochen, statt mit Stahlwolle zu schrubben.
Profi-Tipp für Gusseisen: Benutze niemals Spülmittel! Gusseisen baut mit der Zeit eine natürliche Schutzschicht auf, die Patina. Diese sorgt dafür, dass nichts anhaftet und schützt vor Rost. Reinige die Pfanne nach dem Gebrauch nur mit heißem Wasser und einer Bürste. Danach trocknest du sie sofort ab und reibst sie mit einem Tropfen neutralem Speiseöl ein. So bleibt das Material geschmeidig und wird mit jedem Gebrauch besser. Wenn du deine Backformen stapelst, leg immer ein Küchentuch oder einen speziellen Pfannenschutz dazwischen. So verhinderst du Kratzer in der Beschichtung, die die Lebensdauer deiner Utensilien drastisch verkürzen würden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das richtige Vorheizen. Gib deiner Pfanne Zeit, auf Temperatur zu kommen, bevor du Fett oder Lebensmittel hineingibst. Bei Edelstahlpfannen kannst du den Wassertropfen-Test machen: Perlt das Wasser wie kleine Kugeln auf der Oberfläche, ist die Pfanne bereit. Wenn du kaltes Fleisch in eine kalte Pfanne legst, wird es unweigerlich festkleben, da die Eiweiße eine Verbindung mit dem Metall eingehen. Durch die Hitze ziehen sich die Fasern sofort zusammen und lösen sich nach kurzer Zeit von selbst wieder vom Boden. Geduld ist in der Küche eine Tugend, die durch besseren Geschmack belohnt wird.
Ergänze dein Kochgeschirr mit den richtigen Küchenhelfern. Verwende in beschichteten Pfannen und Backformen niemals Metallwender oder Messer. Ein kleiner Kratzer reicht aus, um die Beschichtung zu unterwandern und sie großflächig abzulösen. Setze stattdessen auf Silikon oder Holz. Silikon hat den Vorteil, dass es hitzebeständig ist und sich perfekt an die Rundungen deiner Töpfe anpasst, sodass du auch den letzten Rest Sauce herausbekommst. Auch ein hochwertiges Thermometer ist eine sinnvolle Ergänzung, um bei Braten oder beim Backen von Brot die Kerntemperatur zu überwachen. So überlässt du nichts dem Zufall.
Wenn du deine Küche neu ausstattest, stehst du vor der Wahl: Alles einzeln kaufen oder direkt ein komplettes Set? Ein Set bietet dir den Vorteil, dass alle Töpfe und Deckel aufeinander abgestimmt sind. Sie lassen sich meist platzsparend stapeln und decken die wichtigsten Größen für den Alltag ab. Vom kleinen Stielkasten für die Sauce bis zum großen Suppentopf ist alles dabei. Zudem ist der Paketpreis fast immer deutlich attraktiver als die Summe der Einzelpreise. Du bekommst eine einheitliche Optik in deinem Schrank und kannst dich darauf verlassen, dass die Kocheigenschaften bei allen Teilen identisch sind.
Allerdings solltest du darauf achten, dass das Set auch wirklich zu deinen Kochgewohnheiten passt. Was nützt dir ein 10-teiliges Set, wenn du eigentlich nur drei Töpfe regelmäßig benutzt? Manchmal ist es sinnvoller, ein kleineres Basis-Set zu kaufen und dieses gezielt durch Spezialisten wie eine schwere Grillpfanne, einen Wok oder eine spezielle Muffinform zu ergänzen. Überlege dir vorher genau, was du am häufigsten kochst. Für eine Familie ist ein großer Pastatopf unverzichtbar, während ein Single-Haushalt eher von kleineren Einheiten profitiert. Qualität geht hier immer vor Quantität.
Vergiss nicht das Kochgeschirrzubehör. Ersatzgriffe oder zusätzliche Deckel können die Lebensdauer deiner Ausrüstung verlängern. Auch spezielle Einsätze zum Dämpfen machen aus einem normalen Topf einen gesunden Multigarer. Wenn du in hochwertiges Kochgeschirr investierst, achte darauf, dass der Hersteller auch nach Jahren noch Ersatzteile anbietet. Das ist nachhaltig und schont deinen Geldbeutel auf lange Sicht. Ein guter Topf ist eine Anschaffung fürs Leben, kein Wegwerfartikel.
Wenn du über den Standard-Rührkuchen hinauswillst, brauchst du Spezialformen. Eine Tarteform mit Hebeboden erleichtert das Servieren von filigranem Gebäck ungemein. Brotbackformen aus Ton oder Keramik simulieren das Klima eines Steinofens und sorgen für eine unvergleichliche Kruste. Wer gerne dekoriert, kommt um Motivbackformen nicht herum. Hier ist eine exzellente Antihaftbeschichtung doppelt wichtig, damit die feinen Details des Motivs beim Stürzen nicht in der Form hängen bleiben. Backen ist Präzision, und dein Werkzeug muss diese Präzision unterstützen.
Wenn du leidenschaftlich gerne kochst und backst, ist die Investition in Profi-Equipment ein absoluter No-Brainer. Du sparst Zeit, Energie und vor allem Nerven. Wer einmal den Komfort einer Pfanne erlebt hat, in der nichts anhaftet, oder die Präzision eines Topfes, der die Hitze perfekt hält, will nie wieder zurück zu billigen Alternativen. Es ist der Unterschied zwischen "Essen warm machen" und echtem Kochen. Wenn du hingegen nur alle zwei Wochen eine Dose Suppe aufwärmst, reicht dir auch ein einfaches Modell. Aber Hand aufs Herz: Gutes Werkzeug motiviert auch dazu, öfter selbst frisch zu kochen.
Die Entscheidung für Qualität zahlt sich spätestens dann aus, wenn du Gäste bewirtest und das Fleisch perfekt rosa auf den Tisch kommt oder der Kuchen aussieht wie aus der Konditorei. Du kaufst nicht nur Töpfe und Formen, du kaufst Sicherheit und Erfolgserlebnisse in der Küche. Achte auf die Details wie Materialstärke, Griffisolierung und Beschichtungsqualität. Spar nicht an den Basics, denn diese begleiten dich jeden Tag. Ein solides Set aus Kochgeschirr und Backformen ist das Fundament jeder guten Küche.
Bist du bereit, dein Kochen auf das nächste Level zu heben? Dann schau dir jetzt unsere Auswahl an und finde die Stücke, die perfekt zu deinem Stil passen. Dein nächstes kulinarisches Highlight wartet schon darauf, in einer neuen Pfanne oder Form zu entstehen. Warte nicht darauf, dass dein altes Equipment komplett den Geist aufgibt – gönn dir das Upgrade, das du verdienst, und erlebe, wie viel mehr Spaß das Kochen machen kann, wenn das Werkzeug mitspielt. Dein Gaumen wird es dir danken!
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Mehrschichtmaterial, oft als 'Multi-Ply' bezeichnet, bietet die beste Balance aus Wärmeleitung und Speicherung. Während reiner Edelstahl extrem robust und pflegeleicht ist, leitet er Wärme physikalisch gesehen eher schlecht. Deshalb setzen Profis und ambitionierte Hobbyköche auf Töpfe mit einem sogenannten Sandwichboden oder, noch besser, einem durchgehenden Mehrschichtaufbau. Hierbei wird ein Kern aus sehr gut leitfähigem Aluminium oder Kupfer von Schichten aus Edelstahl umschlossen. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass die Hitze vom Herd nicht nur am Boden bleibt, sondern blitzschnell bis in die Topfwände geleitet wird.
Dies verhindert die im Text erwähnten 'Hotspots' – also Punkte, an denen das Essen verbrennt, während es daneben noch roh ist. Ein hochwertiger Topf reagiert zudem sofort auf Temperaturveränderungen am Herd, was besonders bei empfindlichen Saucen oder Milchspeisen entscheidend ist. Achte beim Kauf darauf, dass der Boden nicht nur aufgeklebt wirkt, sondern nahtlos in die Wand übergeht (Kapselboden), um Energieverluste zu minimieren und eine lange Haltbarkeit zu garantieren.
Das liegt meist an einer zu geringen Wärmespeicherkapazität der Pfanne, wodurch die Temperatur beim Einlegen des Fleisches schlagartig abfällt. Wenn du ein kaltes Steak in eine dünnwandige Pfanne legst, entzieht das Fleisch dem Material sofort die Energie. Die Folge: Die Temperatur sinkt unter den kritischen Bereich, die Poren des Fleisches schließen sich nicht schnell genug und Fleischsaft tritt aus. Statt zu braten, kocht dein Steak im eigenen Saft und wird grau und zäh.
Um die gewünschte Maillard-Reaktion – das chemische Verfahren, das für die braune Kruste und die Röstaromen sorgt – zu erreichen, benötigst du massives Kochgeschirr. Gusseisen oder schwere Edelstahlpfannen mit dickem Kern speichern so viel Hitzeenergie, dass sie die Temperatur auch dann halten, wenn das kalte Bratgut hinzukommt. Investiere für Steaks und scharfes Anbraten unbedingt in eine schwere, unbeschichtete Pfanne. Beschichtete Pfannen sind hingegen ideal für Eierspeisen oder Fisch, wo weniger Hitze, aber mehr Antihaft-Effekt gefragt ist.
Hochwertige Backformen erkennst du primär am Gewicht und der Materialstärke, meist aus Karbonstahl oder Aluguss gefertigt. Billige Formen bestehen oft aus dünnem Blech, das sich unter den hohen Temperaturschwankungen im Ofen physikalisch ausdehnt und verzieht („Warping“). Wenn der Boden der Form nicht mehr plan aufliegt oder sich wölbt, läuft der Teig ungleichmäßig auseinander und das Backergebnis wird schief oder an manchen Stellen verbrannt.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Art der Beschichtung. Bei Premium-Backformen ist die Antihaft-Schicht oft keramisch verstärkt oder mehrfach aufgetragen, um ein Abblättern zu verhindern, was bei Billigware oft schon nach wenigen Nutzungen passiert. Materialien wie Aluguss bieten zudem den Vorteil, dass sie die Hitze sanft und gleichmäßig an den Teig abgeben, was für eine durchgehend saftige Krume und eine perfekte Kruste sorgt. Achte beim Kauf auf Begriffe wie „schwere Qualität“ oder „verstärkter Rand“, da diese Konstruktionsmerkmale die Formstabilität über Jahre sichern.
Die Investition lohnt sich fast immer durch die längere Haltbarkeit und die signifikant bessere Energieeffizienz. Wie im Text beschrieben, neigen günstige Töpfe und Pfannen dazu, sich am Boden zu wölben. Ein nicht planer Boden hat keinen vollen Kontakt zum Kochfeld (besonders bei Ceran und Induktion), was bedeutet, dass du viel mehr Energie aufwenden musst, um den Inhalt zu erwärmen. Zudem führt minderwertiges Material oft dazu, dass du Lebensmittel verschwendest, weil sie anbrennen oder ungleichmäßig garen.
Qualitätsgeschirr ist oft modular aufgebaut: Griffe sind genietet oder geschweißt statt geschraubt (kein Wackeln), Deckel schließen hermetisch ab (Garen im eigenen Dampf) und die Materialien sind resistent gegen Korrosion. Während du ein billiges Set oft nach zwei bis drei Jahren austauschen musst, weil sich die Beschichtung löst oder der Boden verzogen ist, hält ein hochwertiges Edelstahl- oder Gusseisen-Set bei richtiger Pflege ein Leben lang. Auf lange Sicht ist „billig kaufen“ hier also tatsächlich teurer.
Das Kochgeschirr muss zwingend über einen ferromagnetischen Boden verfügen, damit das Magnetfeld des Induktionsherdes Hitze erzeugen kann. Ob dein vorhandenes Geschirr kompatibel ist, kannst du ganz einfach mit einem Kühlschrankmagneten testen: Bleibt er am Topfboden haften, ist der Topf induktionsgeeignet. Allerdings reicht bloße Magnetismus-Fähigkeit für gute Kochergebnisse nicht aus.
Entscheidend ist hier wieder der Sandwichboden. Da Materialien wie Aluminium oder Kupfer (die besten Wärmeleiter) selbst nicht magnetisch sind, müssen sie bei induktionsfähigem Geschirr von einer Schicht aus magnetischem Edelstahl umschlossen sein. Achte beim Kauf auf das „Spulen-Symbol“ auf der Verpackung oder dem Topfboden. Wichtig ist auch hier die Planheit: Ein Boden, der sich bei Hitze verzieht, kann auf Induktionsfeldern zu störenden Brummgeräuschen führen und die Erkennung durch das Kochfeld beeinträchtigen.

Affiliate-Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links zu Partnershops. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision – für Sie entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Wir empfehlen nur Produkte, von deren Qualität wir überzeugt sind.
Quellenangaben: Die in diesem Text verwendeten Informationen stammen aus verschiedenen Quellen und wurden sorgfältig recherchiert. Trotzdem übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Angaben. Die verlinkten externen Seiten unterliegen der Verantwortung der jeweiligen Betreiber.
Haftungsausschluss: Alle Produktinformationen, Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Angaben direkt beim jeweiligen Anbieter. Wir haften nicht für Schäden, die durch die Verwendung der hier bereitgestellten Informationen entstehen.
Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de