Du stehst in der Küche, willst einen gesunden Smoothie zubereiten und am Ende kaust du auf unzerkleinerten Grünkohlblättern oder gefrorenen Beerenstücken herum. Das ist frustrierend und liegt meistens nicht an deinen Kochkünsten, sondern an mangelnder Motorleistung und minderwertigen Klingen. Ein herkömmlicher Haushaltsmixer stößt bei harten Nüssen oder gefrorenem Obst schnell an seine Grenzen. Die Folge: Der Motor überhitzt, es riecht brenzlig und das Ergebnis ist alles andere als cremig. Wenn du wirklich samtige Texturen willst, brauchst du ein Gerät, das mit hoher Drehzahl und massiver Kraft arbeitet. Nur so werden die Zellwände von Obst und Gemüse effektiv aufgebrochen, um alle Nährstoffe freizusetzen.
Ein schwacher Pürierstab quält sich durch Suppen und hinterlässt unschöne Stückchen, die das Mundgefühl ruinieren. Das Problem ist oft die Konstruktion des Mixfußes. Billige Modelle saugen sich am Topfboden fest oder spritzen die heiße Flüssigkeit durch die ganze Küche. Das macht keinen Spaß und ist im schlimmsten Fall gefährlich. Ein hochwertiger Pürierstab hingegen gleitet durch die Masse, erzeugt einen kontrollierten Sog und liefert in Sekunden ein homogenes Ergebnis. Du merkst den Unterschied sofort beim ersten Löffel deiner Kürbiscremesuppe: keine Fasern, kein Widerstand, nur purer Genuss. Wer einmal mit Profi-Equipment gearbeitet hat, will nie wieder zurück zu den klapprigen Plastikgeräten aus dem Discounter.
Die technische Überlegenheit zeigt sich vor allem in der Wattzahl und der Messergeometrie. Während Standardgeräte oft nur zwei einfache Klingen besitzen, nutzen High-End-Mixer speziell gehärtete Edelstahlmesser mit mehreren Ebenen. Diese erfassen das Mixgut aus jedem Winkel. In Kombination mit einem leistungsstarken Motor, der auch unter Last nicht einknickt, entstehen Scherkräfte, die selbst faserigen Ingwer oder hartes Eis pulverisieren. Das ist der Schlüssel zu Rezepten, die du bisher nur aus dem Restaurant kanntest. Dein Equipment sollte dich unterstützen und nicht limitieren. Wenn du deine Ernährung auf das nächste Level heben willst, ist ein Upgrade bei deinen Mixgeräten der erste und wichtigste Schritt.
Die Auswahl an Küchengeräten in diesem Bereich ist riesig, aber nicht jedes Gerät passt zu jedem Kochtyp. Der klassische Standmixer ist das Kraftpaket für alles, was flüssig und cremig werden soll. Er ist dein bester Freund, wenn du täglich Smoothies trinkst, Crushed Ice für Cocktails brauchst oder eigene Nussmuse herstellen willst. Durch den festen Stand und den geschlossenen Behälter kannst du ihn arbeiten lassen, während du schon den Tisch deckst. Er ist auf maximale Power ausgelegt und bewältigt auch große Mengen problemlos. Wenn du eine Familie versorgst oder gerne auf Vorrat kochst, führt kein Weg an einem soliden Standmixer mit großem Glas- oder Tritanbehälter vorbei.
Der Pürierstab, auch Stabmixer genannt, ist dagegen das Werkzeug für die schnellen, präzisen Aufgaben direkt im Topf oder in der Schüssel. Er ist unschlagbar, wenn es darum geht, eine Suppe direkt auf dem Herd zu verfeinern oder eine schnelle Mayonnaise hochzuziehen. Sein größter Vorteil ist die Flexibilität. Du brauchst kein extra Gefäß schmutzig zu machen, was dir Zeit beim Abwasch spart. Moderne Stabmixer kommen oft im Set mit Zerkleinerern und Schneebesen, was sie zu echten Multitalenten macht. Für Single-Haushalte oder Hobbyköche, die gerne frisch und spontan kochen, ist ein hochwertiger Stabmixer oft die sinnvollere Investition als ein sperriges Standgerät.
Dann gibt es noch die Spezialisten wie den Personal Blender oder den Hochleistungsmixer. Der Personal Blender ist perfekt für den schnellen Smoothie „to go“. Du mixt direkt im Trinkbecher, schraubst den Deckel drauf und bist fertig. Er spart Platz, ist aber weniger kraftvoll. Der Hochleistungsmixer hingegen ist die Königsklasse. Mit Drehzahlen von über 30.000 Umdrehungen pro Minute kann er sogar Suppen allein durch Reibungswärme erhitzen. Hier entscheidest du nach deinem Budget und deinen Ambitionen. Wer nur ab und zu eine Bananenmilch macht, braucht kein 500-Euro-Gerät. Wer aber grüne Smoothies liebt, wird die Investition in ein Profigerät niemals bereuen.
| Gerätetyp | Stärken | Ideal für... | Platzbedarf |
|---|---|---|---|
| Standmixer | Power, große Mengen, Eis crushen | Smoothie-Fans, Familien | Mittel bis Hoch | Pürierstab | Flexibilität, direkt im Topf, leicht zu reinigen | Suppenliebhaber, schnelle Saucen | Gering | Hochleistungsmixer | Extreme Feinheit, Nussmus, heiße Suppen | Veganer, Profi-Ansprüche | Hoch | Personal Blender | Kompakt, Mix & Go Prinzip | Singles, Sportler | Sehr gering |
Ein Standmixer ist mehr als nur ein Behälter mit Messern. Es geht um die Zirkulation. Gute Modelle erzeugen einen sogenannten Vortex, einen Wirbelsturm, der alle Zutaten immer wieder nach unten zu den Klingen zieht. Billige Mixer lassen die Zutaten oft oben schwimmen, während unten nur die Luft gewirbelt wird. Achte beim Kauf auf die Form des Behälters. Ecken im Design helfen dabei, den Fluss zu brechen und die Zutaten effektiver zu zerkleinern. Ein massiver Sockel sorgt zudem dafür, dass das Gerät bei voller Fahrt nicht über die Arbeitsplatte wandert. Das ist Sicherheit, die man spürt.
Materialtechnisch hast du meist die Wahl zwischen Glas und Kunststoff. Glas ist hygienisch, kratzfest und verfärbt sich nicht, ist aber schwer und kann bei Stürzen brechen. Hochwertiger Kunststoff wie Tritan ist extrem robust, leicht und BPA-frei. Besonders bei Hochleistungsmixern ist Tritan der Standard, da Glas bei den enormen Vibrationen und Geschwindigkeiten splittern könnte. Wenn du oft heiße Suppen mixen willst, achte auf hitzebeständige Materialien und einen Deckel mit Dampfabzug, damit sich kein gefährlicher Überdruck aufbaut. Ein guter Mixer ist eine Anschaffung für Jahre, also achte auf die Details.
Beim Pürierstab kommt es auf die Ergonomie und das Gewicht an. Er muss gut in der Hand liegen, damit du auch bei längeren Einsätzen nicht verkrampfst. Ein Metallfuß ist hier fast immer die bessere Wahl gegenüber Plastik. Er nimmt keine Gerüche an, verfärbt sich nicht durch Tomatensauce oder Kurkuma und ist deutlich langlebiger. Zudem kannst du ihn bedenkenlos in kochend heiße Suppen halten. Ein wichtiges Feature ist die stufenlose Geschwindigkeitsregulierung. Manchmal brauchst du nur einen sanften Wirbel, um Sahne unterzuheben, und manchmal die volle Power für faseriges Gemüse.
Lass dich nicht von reinen Watt-Zahlen blenden. Ein 2000-Watt-Motor bringt dir gar nichts, wenn die Kraftübertragung minderwertig ist oder die Messer stumpf werden. Viel wichtiger ist das Zusammenspiel aus Motor, Kupplung und Klingen. Achte auf eine Metallkupplung. Viele günstige Geräte nutzen Plastikverbindungen zwischen Motor und Messer. Diese nutzen sich schnell ab oder schmelzen bei hoher Belastung einfach weg. Eine Metall-auf-Metall-Verbindung garantiert, dass die Kraft auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird: bei deinen Zutaten. Das ist der Unterschied zwischen einem Gerät, das nach einem Jahr im Müll landet, und einem, das dich ein Jahrzehnt begleitet.
Ein weiteres kritisches Kriterium ist die Reinigung. Wenn ein Gerät kompliziert auseinanderzubauen ist, wirst du es seltener benutzen. Das ist die traurige Wahrheit in jeder Küche. Gute Standmixer haben oft ein Reinigungsprogramm: Einfach warmes Wasser und einen Tropfen Spülmittel rein, kurz auf höchster Stufe laufen lassen, ausspülen, fertig. Bei Pürierstäben sollte sich der Mixfuß mit einem Klick lösen lassen und im Idealfall spülmaschinenfest sein. Achte darauf, dass keine tiefen Rillen vorhanden sind, in denen sich Speisereste festsetzen können. Hygiene ist in der Küche oberstes Gebot, und dein Mixer sollte es dir so einfach wie möglich machen.
Unterschätze niemals die Lautstärke. Ein Hochleistungsmixer kann so laut wie ein Rasenmäher sein. Wenn du morgens um sechs deinen Smoothie machst, während die Familie noch schläft, könnte das zum Problem werden. Es gibt Modelle mit Schallschutzhauben, die den Lärm drastisch reduzieren. Auch die Standfestigkeit spielt eine Rolle. Gummifüße oder ein hohes Eigengewicht verhindern, dass Vibrationen auf die gesamte Küchenzeile übertragen werden. Spar nicht am falschen Ende. Ein billiges, lautes und schwer zu reinigendes Gerät wird schnell zum Staubfänger im Schrank. Investiere lieber einmal in Qualität, die dir jeden Tag Freude bereitet.
Es ist ein Irrglaube, dass Mixermesser scharf wie Rasierklingen sein müssen. Bei den hohen Geschwindigkeiten eines Standmixers geht es eher um die Aufprallwucht. Die Messer müssen extrem stabil und präzise gewinkelt sein. Bei Pürierstäben hingegen ist eine gewisse Schärfe von Vorteil, da hier mit weniger Umdrehungen gearbeitet wird. Achte auf Edelstahlqualitäten, die rostfrei und säurebeständig sind. Nichts ist ärgerlicher als Rostflecken an den Klingen nach dem ersten Kontakt mit Zitronensaft oder Essig. Hochwertige Hersteller bieten oft austauschbare Messereinheiten an, was die Nachhaltigkeit deines Geräts massiv erhöht.
Überlege dir genau, welche Mengen du üblicherweise verarbeitest. Ein riesiger 2-Liter-Behälter ist toll für Partys, aber wenn du nur eine kleine Portion Pesto machen willst, greifen die Messer oft ins Leere, weil die Masse am Boden klebt. Viele Premium-Hersteller bieten deshalb verschiedene Behältergrößen für denselben Motorblock an. Ein kleiner Zusatzbehälter für trockene Zutaten wie Getreide oder Kaffeebohnen kann deinen Mixer sogar in eine Mühle verwandeln. Flexibilität beim Zubehör ist ein riesiger Pluspunkt, der den Nutzwert deines Küchengeräts im Alltag verdoppelt.
Ein Mixer kann so viel mehr als nur Obst zerkleinern. Hast du schon mal versucht, dein eigenes Mehl zu mahlen? Mit einem leistungsstarken Standmixer ist das kein Problem. Einfach Dinkel oder Roggen rein, auf höchster Stufe kurz laufen lassen und du hast frisches Vollkornmehl mit allen Vitaminen. Oder wie wäre es mit selbstgemachter Erdnussbutter? Du kontrollierst die Zutaten, verzichtest auf Palmöl und unnötigen Zucker. Der Trick dabei: Die Nüsse enthalten genug eigenes Öl, du musst nur geduldig sein und den Stampfer benutzen, um die Masse immer wieder zu den Messern zu führen. Das Ergebnis ist cremiger und intensiver als alles aus dem Supermarkt.
Beim Pürierstab gibt es einen Profi-Trick für die perfekte Emulsion. Wenn du Mayonnaise oder eine Aioli machst, stelle den Stab ganz unten auf den Boden des hohen Mixbechers. Schalte ihn ein und ziehe ihn ganz langsam, Millimeter für Millimeter, nach oben. Du wirst sehen, wie sich das Öl und das Eigelb wie von Zauberhand in eine feste, glänzende Creme verwandeln. Das funktioniert aber nur, wenn der Pürierstab genug Power hat, um die Moleküle sofort zu binden. Auch für fluffige Kartoffelpurees ist der Stabmixer geeignet, aber Vorsicht: Zu langes Mixen setzt zu viel Stärke frei und macht den Brei klebrig wie Kleister. Hier ist kurzes, gezieltes Arbeiten gefragt.
Die Pflege deines Geräts entscheidet über seine Lebensdauer. Ein häufiger Fehler ist es, den Mixbehälter oder den Pürierfuß lange mit Essensresten stehen zu lassen. Säuren und Salze können selbst bestem Edelstahl auf Dauer zusetzen. Spüle das Gerät immer sofort nach der Benutzung kurz ab. Wenn du einen Standmixer hast, lass ihn niemals leer laufen. Die Messer brauchen den Widerstand des Mixguts, um nicht zu überdrehen, und die Lager könnten ohne Kühlung durch die Flüssigkeit Schaden nehmen. Behandelst du deine Geräte gut, werden sie dir über Jahre hinweg treue Dienste leisten und dir helfen, gesunde und leckere Gerichte in Rekordzeit zu zaubern.
Küchengeräte mit rotierenden Messern sind kein Spielzeug. Achte bei Standmixern darauf, dass sie eine Sicherheitsverriegelung haben – das Gerät darf nur starten, wenn der Behälter korrekt eingerastet und der Deckel geschlossen ist. Bei Pürierstäben solltest du immer den Stecker ziehen, bevor du versuchst, Reste aus den Messern zu entfernen. Ein versehentlicher Druck auf den Einschaltknopf kann böse enden. Moderne Geräte haben oft einen Einschaltschutz oder eine Zwei-Stufen-Aktivierung, um genau das zu verhindern. Sicherheit ist kein Luxus, sondern bei diesen Kräften absolute Pflicht.
Oft ist es das kleine Extra, das ein gutes Gerät zu einem großartigen macht. Ein passender Teigschaber, der genau auf die Form des Mixbehälters abgestimmt ist, hilft dir, auch den letzten Rest deines teuren Smoothies herauszuholen. Ein Vakuum-Aufsatz für den Mixer verhindert die Oxidation deiner Säfte – so bleiben die Farben leuchtend und die Vitamine länger erhalten. Wenn du dich für ein Set entscheidest, achte darauf, dass die Aufsätze stabil sind. Ein Schneebesen-Aufsatz aus dünnem Draht verbiegt sich beim ersten festen Eischnee. Qualität zeigt sich im Detail, auch beim Zubehör.
Hand aufs Herz: Wenn du nur einmal im Jahr eine Tütensuppe aufwärmst, reicht dir der billigste Stabmixer. Aber wenn du deine Küche liebst, wenn du frisch kochst und Wert auf gesunde Ernährung legst, dann ist ein hochwertiges Mixgerät dein wichtigstes Werkzeug. Es spart dir Zeit, es erweitert deine kulinarischen Möglichkeiten und es sorgt für Ergebnisse, die einfach besser schmecken. Ein guter Mixer ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in deine Lebensqualität und deine Gesundheit. Du wirst Dinge essen und trinken, die du vorher nie in dieser Qualität selbst hergestellt hättest.
Wenn du maximale Power für Smoothies, Eis und Nussmuse willst, greif zum Standmixer oder direkt zum Hochleistungsmixer. Er ist der Chef in der Küche, wenn es ums Grobe und gleichzeitig extrem Feine geht. Wenn du eher der Typ für Suppen, Saucen und schnelle Handgriffe bist, ist ein Premium-Pürierstab mit Metallfuß und ordentlich Watt deine erste Wahl. Am besten ist natürlich die Kombination aus beidem, um für jede Situation gewappnet zu sein. Achte auf Langlebigkeit, Metallkupplungen und eine einfache Reinigung – dein zukünftiges Ich wird es dir danken, wenn der Abwasch in 30 Sekunden erledigt ist.
Hör auf, dich mit mittelmäßigen Ergebnissen und klumpigen Texturen zufrieden zu geben. Deine Zutaten verdienen es, perfekt verarbeitet zu werden, und du verdienst ein Gerät, das dich nicht im Stich lässt. Schau dir jetzt unsere Auswahl an Profi-Mixern und Pürierstäben an. Wähle das Modell, das zu deinen Ambitionen passt, und erlebe, wie viel einfacher und professioneller Kochen sein kann. Dein nächster Smoothie wartet schon – und er wird der beste sein, den du je getrunken hast. Hol dir jetzt das Upgrade für deine Küche!
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Der entscheidende Unterschied liegt in der Anwendungsart und der Menge: Ein Standmixer ist ein stationäres Kraftpaket für große Volumina und feinste Emulsionen, während der Pürierstab ein flexibles Handwerkzeug für den direkten Einsatz im Kochtopf ist. Wenn du regelmäßig grüne Smoothies, Nussmilch oder Crushed Ice zubereiten möchtest, ist ein Hochleistungs-Standmixer unverzichtbar. Durch den geschlossenen Behälter und die extrem hohe Drehzahl (oft über 20.000 U/min) werden selbst faserige Zutaten wie Grünkohl auf Zellebene aufgebrochen, was eine cremige Textur ohne Stückchen garantiert. Zudem kannst du das Gerät arbeiten lassen, ohne es festhalten zu müssen.
Ein Pürierstab hingegen spielt seine Stärken aus, wenn es um heiße Suppen direkt auf dem Herd oder kleine Mengen Saucen und Dips geht. Er ist schnell zur Hand, leicht zu reinigen und benötigt wenig Stauraum. Achte beim Kauf darauf, dass der Mixfuß so konstruiert ist, dass er sich nicht am Topfboden festsaugt, aber dennoch einen kontrollierten Sog erzeugt. Idealerweise besitzt du beide Geräte: Den Standmixer für Power-Drinks und Rohkost, den Pürierstab für die tägliche Kochroutine am Herd.
Die Wattzahl allein ist nicht ausschlaggebend; entscheidend ist das Zusammenspiel aus Motorleistung, Drehzahl und einer hochwertigen Messergeometrie. Ein Gerät mit 1000 Watt bringt nichts, wenn die Kraft nicht effizient auf die Klingen übertragen wird oder die Messer stumpf sind. Bei Hochleistungs-Mixern solltest du auf speziell gehärtete Edelstahlmesser achten, die oft auf mehreren Ebenen angeordnet sind. Diese erzeugen im Betrieb einen starken Strudel, der das Mixgut immer wieder zu den Klingen führt. Nur so entstehen die notwendigen Scherkräfte, um Zellwände von Obst und Gemüse aufzubrechen (Zellaufschluss), was Nährstoffe freisetzt und für ein samtiges Mundgefühl sorgt.
Für einen soliden Standmixer, der auch gefrorene Früchte oder Nüsse bewältigt, sind 1000 bis 1500 Watt und eine hohe Umdrehungszahl empfehlenswert. Bei Pürierstäben reichen oft schon 600 bis 800 Watt für sehr gute Ergebnisse, sofern der Motor ein hohes Drehmoment besitzt. Vorsicht bei Billiggeräten: Hier wird oft an der Motorkühlung und den Verbindungsstücken (Kupplung) gespart. Das führt dazu, dass der Motor bei Belastung schnell überhitzt und brenzlig riecht. Investiere lieber in ein Gerät mit Überhitzungsschutz und massiven Metallkupplungen.
Tritan (ein hochwertiger, BPA-freier Kunststoff) ist für Hochleistungsmixer oft die bessere Wahl als Glas, da es extrem bruchfest und deutlich leichter ist. Glasbehälter sind zwar sehr hygienisch, kratzfest und nehmen keine Gerüche an, haben aber zwei Nachteile: Sie sind schwer zu handhaben, besonders wenn sie gefüllt sind, und sie bergen bei extrem hohen Drehzahlen und den daraus resultierenden Vibrationen ein höheres Bruchrisiko. Zudem leiten Glasbehälter Wärme schneller ab, was bei der Zubereitung von heißen Suppen im Mixer relevant sein kann.
Tritan hingegen ist ein technischer Kunststoff, der den enormen Fliehkräften und Stößen durch Eiswürfel problemlos standhält. Ein guter Tritan-Behälter sollte 'BPA-frei' gekennzeichnet sein, um keine Weichmacher an die Nahrung abzugeben. Für Pürierstäbe stellt sich diese Frage meist beim Mixfuß: Hier solltest du zwingend auf Edelstahl setzen. Ein Plastik-Mixfuß kann sich in heißer Suppe verfärben oder im schlimmsten Fall Stoffe abgeben. Edelstahl ist hier hygienischer, langlebiger und hitzebeständig.
Die effektivste und schonendste Reinigung ist die 'Selbstreinigung' direkt nach der Benutzung: Fülle den Mixbehälter zur Hälfte mit warmem Wasser, gib einen Tropfen Spülmittel hinzu und lasse das Gerät für 10 bis 30 Sekunden auf hoher Stufe laufen. Durch die starke Wasserverwirbelung werden Reste unter den Klingen und an den Wänden meist restlos entfernt. Danach einfach klar ausspülen. Dies verhindert, dass Speisereste antrocknen, was die Reinigung später zur Qual macht und die Dichtungen angreifen kann.
Vermeide es unbedingt, den Messerblock oder den Mixfuß (sofern er ein integriertes Lager hat) in die Spülmaschine zu geben. Die aggressiven Salze und die Hitze stumpfen die Klingen ab und waschen das Schmierfett aus den Kugellagern. Das führt langfristig zu einem lauten Laufgeräusch oder einem Defekt des Lagers. Bei Pürierstäben mit abnehmbarem Edelstahlfuß ist die Spülmaschine oft erlaubt, aber auch hier gilt: Handwäsche erhält die Schärfe der Messer deutlich länger. Trockne die Messer nach der Reinigung immer gut ab, um Flugrost zu vermeiden.
Ein passender Stößel (Tamper) ist das wichtigste Zubehör für jeden Standmixer und sollte im Lieferumfang enthalten sein. Er ermöglicht es dir, bei laufendem Betrieb zähe Massen wie Nussmus, Hummus oder Sorbet in Richtung der Messer zu drücken, ohne diese zu berühren. Ohne Stößel bilden sich bei dicken Konsistenzen oft Luftblasen (Kavitation) über den Messern, und die Klingen greifen ins Leere. Der Stößel löst dieses Problem sicher und effizient.
Für Pürierstäbe ist ein Zerkleinerer-Aufsatz (oft als 'Chopper' bezeichnet) extrem wertvoll. Er verwandelt den Stabmixer in eine kleine Küchenmaschine, mit der du Zwiebeln, Kräuter oder Nüsse in Sekunden hacken kannst, ohne dass alles durch die Küche fliegt. Auch ein hochwertiger Schneebesen-Aufsatz ist praktisch für Sahne oder Eischnee. Achte beim Kauf von Zubehör auf die Kompatibilität der Anschlüsse ('Click-Systeme'). Bei High-End-Standmixern gibt es zudem spezielle Trockenbehälter mit anderer Messerform, die ideal sind, um Getreide zu Mehl zu mahlen oder Teig zu kneten.

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Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de