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Letztes Update: 26. April 2026

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Ist Gönrgy vegan? Der große Check zu MontanaBlacks Energy-Drink

7. Februar 2026•13 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Ist Gönrgy vegan? Der große Check zu MontanaBlacks Energy-Drink

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Kannst du dir den Hype gönnen oder ist Tier drin?

Der Hype um MontanaBlacks Energy-Drink „Gönrgy“ ist riesig. Gefühlt jeder Supermarkt war zum Start leergekauft, und auf Social Media gab es kaum ein anderes Thema. Aber für uns, die wir uns bewusst ernähren, stellt sich sofort die eine, entscheidende Frage: Ist Gönrgy vegan? Oder verstecken sich hinter den bunten Dosen und kryptischen Zutatenlisten doch wieder tierische Inhaltsstoffe wie Gelatine, Karmin oder tierisches Taurin?

Ehrlich gesagt: Es ist oft frustrierend. Da kommt ein neues Trend-Produkt auf den Markt, und wir müssen erst einmal das Kleingedruckte studieren, während alle anderen einfach zugreifen. Gerade bei Energy-Drinks halten sich hartnäckig Gerüchte über Stierhoden-Extrakte oder geklärte Fruchtsäfte mit Fischblase. Wir haben uns die Dosen für dich ganz genau angesehen, die Inhaltsstoffe analysiert und verraten dir, ob du dir den Kick ohne schlechtes Gewissen gönnen kannst. Spoiler: Die Antwort wird viele von euch erleichtern.

✅

Quick-Check

Beim Kauf von Getränken lauern oft versteckte tierische Inhaltsstoffe, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Diese Checkliste hilft dir, typische Fallstricke zu umgehen:

  • ✓Echtes Karmin (E 120): Ein roter Farbstoff, der aus getrockneten Cochenille-Schildläusen gewonnen wird. Er wird oft in rötlichen Getränken, Süßwaren und Kosmetika verwendet. Pflanzliche Alternativen sind Rote-Bete-Saft oder Konzentrate aus Karotte.
  • ✓Gelatine: Ein Geliermittel und Klärstoff aus tierischem Bindegewebe (Knochen, Haut). Viele Säfte, Weine und Biere werden damit geklärt, um sie optisch aufzuhellen. Dies muss oft nicht deklariert werden. Achte auf „vegan“ oder „ungeklärt“.
  • ✓Taurin (tierisch): Während Taurin in Energy-Drinks heute fast ausschließlich synthetisch hergestellt wird, ist der Mythos vom „Stierhoden-Extrakt“ hartnäckig. In der Vergangenheit wurde es tatsächlich aus Ochsengalle gewonnen. Bei modernen, großen Marken ist dies aber kein Thema mehr.
  • ✓L-Cystein (E 920): Diese Aminosäure wird oft als Mehlbehandlungsmittel in Backwaren eingesetzt, kann aber auch in Getränken vorkommen. Sie kann aus menschlichen Haaren oder Vogelfedern hergestellt werden. Die vegane Alternative wird durch Fermentation von Mais gewonnen.
  • ✓Schellack (E 904): Ein Harz, das von der Lackschildlaus abgesondert wird. Es wird als Überzugsmittel für Süßigkeiten, Obst oder Kaffeebohnen verwendet, um ihnen Glanz zu verleihen.

Ist Gönrgy offiziell als vegan gekennzeichnet?

Machen wir es kurz und schmerzlos: Ja, Gönrgy ist vegan. Das ist die gute Nachricht direkt zum Start. Der Hersteller hat erkannt, dass die Community keinen Bock auf versteckte Tierprodukte hat. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass in Deutschland mittlerweile ca. 1,5 Millionen Menschen vegan leben und genau auf solche Labels achten.

Auf den Dosen findest du in der Regel einen entsprechenden Hinweis. Das bedeutet, dass bei der Produktion auf sämtliche tierischen Hilfsstoffe verzichtet wurde. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Getränke werden immer noch mit Gelatine geklärt (besonders Säfte, die als Basis dienen) oder nutzen Farbstoffe tierischen Ursprungs. Bei Gönrgy kannst du dir sicher sein: Hier musste kein Tier leiden.

Das passt übrigens perfekt zum Zeitgeist. Studien zeigen, dass für 61% der Veganer der Tierschutz das wichtigste Motiv ist. Wenn ein Influencer wie MontanaBlack also ein Produkt auf den Markt bringt, ist es ein cleverer Schachzug, diese riesige Zielgruppe nicht auszuschließen. Aber schauen wir uns das mal im Detail an, denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

📊

Statistik

2 %

Im Jahr 2023 lebten in Deutschland 1,52 Millionen Menschen vegan, was einem Bevölkerungsanteil von 2 % entspricht.

Die Zahl von 1,52 Millionen Veganern in Deutschland mag auf den ersten Blick nicht riesig erscheinen, aber sie ist die Spitze eines Eisbergs. Diese Gruppe fungiert als Trendsetter und Meinungsführer für eine weitaus größere Gruppe von Flexitariern und gesundheitsbewussten Konsumenten. Marken wie Gönrgy erkennen, dass ein veganes Label nicht nur diese 2 % der Bevölkerung anspricht, sondern auch die 39 % der Deutschen, die laut BMEL regelmäßig pflanzliche Alternativen kaufen. Ein veganes Produkt ist heute ein starkes Signal für Modernität, ethisches Bewusstsein und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitstrends. Es ist ein cleverer Schachzug, der die potenzielle Käuferschaft massiv erweitert und zeigt, dass das Produkt am Puls der Zeit ist.

📍 Quelle: veganivore.de

Welche Inhaltsstoffe stecken wirklich in der Dose?

Welche Inhaltsstoffe stecken wirklich in der Dose?

Um wirklich sicherzugehen, müssen wir die Zutatenliste auseinandernehmen. Oft verstecken sich hinter E-Nummern und chemischen Bezeichnungen Dinge, die wir nicht im Körper haben wollen. Bei Gönrgy sieht die Basis meist so aus:

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  • Wasser & Kohlensäure (natürlich vegan)
  • Calciumlactat (klingt nach Milch, ist es aber nicht – dazu gleich mehr)
  • Süßungsmittel (Sucralose, Acesulfame K)
  • Koffein (rein pflanzlich oder synthetisch)
  • Taurin
  • Vitamine (Niacin, Vitamin B6, B1, B12, Biotin)
  • Farbstoffe (Pflanzenkonzentrate)

Was uns positiv überrascht hat: Die Aromen und Farbstoffe basieren in der Regel auf färbenden Konzentraten aus Karotte, Süßkartoffel oder anderen Pflanzen. Das ist ein riesiger Pluspunkt gegenüber Produkten, die echtes Karmin (aus Läusen) für die rote Farbe verwenden.

Der Mythos um Calciumlactat und Taurin

Hier kommen oft die meisten Fragen auf. „Lactat“ klingt verdächtig nach Laktose und Milch. Aber Entwarnung: Calciumlactat ist das Calciumsalz der Milchsäure. Diese Milchsäure wird heutzutage fast ausschließlich durch Fermentation von pflanzlichen Kohlenhydraten (wie Maisstärke oder Zucker) gewonnen. Es hat also nichts mit Kuhmilch zu tun.

Auch beim Taurin hält sich das Gerücht wacker, es würde aus Stierhoden gewonnen. Das ist eine uralte Legende. Das Taurin in Energy-Drinks wie Gönrgy wird synthetisch im Labor hergestellt. Es ist also komplett frei von Tierleid. Das ist gut zu wissen, denn wir wollen ja Energie tanken und keine tierischen Sekrete trinken.

ℹ️

Wissenswertes

Viele Inhaltsstoffe klingen chemisch oder haben einen tierischen Ursprung in der Vergangenheit, sind heute aber Standard in der veganen Lebensmittelproduktion. Ein gutes Beispiel ist Taurin. Die Legende, es würde aus Stierhoden oder Ochsengalle gewonnen, stammt aus der Zeit seiner Entdeckung im 19. Jahrhundert. Heutzutage ist die synthetische Herstellung durch chemische Prozesse weitaus günstiger und reiner, weshalb es in Energy-Drinks wie Gönrgy ausschließlich in dieser Form vorkommt. Ähnlich verhält es sich mit Calciumlactat. Obwohl der Name „Lactat“ an Laktose (Milchzucker) erinnert, hat es damit nichts zu tun. Milchsäure wird durch die Fermentation von pflanzlichen Kohlenhydraten wie Maisstärke oder Zuckerrüben gewonnen. Das daraus hergestellte Calciumsalz ist somit rein pflanzlich und dient als Säureregulator und Festigungsmittel. Diese modernen Produktionsmethoden ermöglichen es, auf tierische Quellen komplett zu verzichten.

Was ist mit der Sorte „Raspberry Cheesecake“?

Jetzt wird es tricky. Bei Namen wie „Raspberry Cheesecake“ schrillen bei uns Veganern normalerweise alle Alarmglocken. Käsekuchen? Das schreit doch nach Milchpulver, Sahne oder Quark. Doch auch hier hat das Team hinter Gönrgy mitgedacht.

Der Geschmack wird rein über Aromen erzeugt. Es ist faszinierend (und vielleicht auch ein bisschen gruselig), was die Lebensmittelchemie heute leisten kann. Man kann den Geschmack von cremigem Käsekuchen simulieren, ohne dass jemals eine Kuh in die Nähe der Dose gekommen ist. Auch diese Sorte ist also 100% vegan. Du kannst dir den „Kuchen“ zum Trinken also gönnen, selbst wenn du sonst einen großen Bogen um die Backtheke machst.

ℹ️

Wissenswertes

Wie kann ein Getränk nach Käsekuchen schmecken, ohne Milchprodukte zu enthalten? Die Antwort liegt in der modernen Lebensmittelchemie und der Kunst der Aromenkomposition. Der Geschmack von „Cheesecake“ setzt sich aus mehreren Schlüsselkomponenten zusammen: einer frischen, leicht säuerlichen Note (ähnlich wie Frischkäse), einer süßen, buttrigen Komponente (wie der Keksboden) und oft einer fruchtigen Note. Aromaspezialisten isolieren oder synthetisieren die chemischen Verbindungen, die für diese Eindrücke verantwortlich sind. Für die „Käse“-Note könnten dies Diacetyl (buttrig) und verschiedene Säuren sein. Für den „Keks“-Boden werden oft Aldehyde wie Vanillin oder Furaneol (karamellartig) verwendet. Diese Aromastoffe werden dann in präzisen Verhältnissen gemischt, um die Illusion eines echten Käsekuchens zu erzeugen. Es ist ein hochtechnologischer Prozess, der es ermöglicht, komplexe Geschmackserlebnisse rein pflanzlich und konsistent zu reproduzieren.

Wie gesund ist der Energy-Kick eigentlich?

Okay, wir wissen jetzt: Gönrgy ist vegan. Aber ist es auch gesund? Hier müssen wir ehrlich sein. Nur weil „vegan“ draufsteht, ist es kein Gesundheitstrunk. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Ein Energy-Drink ist ein Genussmittel, kein Grundnahrungsmittel.

Gönrgy wirbt damit, zuckerfrei zu sein und auf natürliche Inhaltsstoffe wie Gingko und Grüntee-Extrakt zu setzen. Das ist definitiv besser als die klassischen Zuckerbomben, die deinen Insulinspiegel Achterbahn fahren lassen. Aber schauen wir uns die Fakten an:

Inhaltsstoff Funktion Vegan-Check
Natürliches Koffein Wachmacher ✅ Ja
Grüntee-Extrakt Fokus & Geschmack ✅ Ja
Gingko Pflanzlicher Extrakt ✅ Ja
Vitamin B12 Nervensystem ✅ Ja (synthetisch)

Besonders das Vitamin B12 ist für uns Veganer interessant. Die DGE weist darauf hin, dass bei einer rein pflanzlichen Ernährung Vitamin B12 dauerhaft ergänzt werden muss. In einer Dose Gönrgy ist oft eine signifikante Menge enthalten. Aber Achtung: Das ersetzt keine vernünftige Supplementierung! Sieh es eher als nettes „On Top“.

Kritische Betrachtung der Süßstoffe

Statt Zucker kommen Süßstoffe wie Sucralose zum Einsatz. Die sind zwar kalorienfrei und vegan, stehen aber immer wieder in der Diskussion, ob sie den Heißhunger fördern oder die Darmflora beeinflussen. Wenn du dich also „clean“ ernähren willst, sollte Gönrgy eher die Ausnahme bleiben. Aber für den Kick zwischendurch beim Zocken oder vor dem Sport? Völlig okay.

⚠️

Wichtig

Auch wenn Gönrgy vegan und zuckerfrei ist, sollte es als Genussmittel betrachtet werden. Der hohe Koffeingehalt (typischerweise 32 mg pro 100 ml) kann bei übermäßigem Konsum zu Nervosität, Schlafstörungen und Herzrasen führen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt für gesunde Erwachsene eine Einzeldosis von maximal 200 mg Koffein. Eine 500-ml-Dose Gönrgy enthält bereits 160 mg. Zudem enthalten zuckerfreie Getränke Süßstoffe wie Sucralose und Acesulfam-K. Obwohl sie als sicher gelten, können sie bei manchen Menschen die Darmflora beeinflussen oder zu Verdauungsbeschwerden führen. Die enthaltenen B-Vitamine, einschließlich B12, können zwar zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen, ersetzen aber keine ausgewogene Ernährung oder eine gezielte Supplementierung, die für Veganer bei Vitamin B12 unerlässlich ist. Betrachte den Drink als gelegentlichen Kick, nicht als täglichen Durstlöscher oder Vitaminlieferanten.

Warum ist veganen Energy-Drinks die Zukunft gehören?

Warum ist veganen Energy-Drinks die Zukunft gehören?
Warum ist veganen Energy-Drinks die Zukunft gehören?

Es ist kein Zufall, dass Gönrgy vegan ist. Der Markt verändert sich rasant. Der Umsatz mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln lag schon 2015 bei 454 Millionen Euro – und die Kurve zeigt steil nach oben. Wir Verbraucher stimmen mit dem Geldbeutel ab.

Dazu kommt der Umweltaspekt. Wir wissen, dass die Tierhaltung für fast 15 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Für ein Kilo Rindfleisch werden über 15.000 Liter Wasser verbraucht. Auch wenn ein Energy-Drink kein Steak ist: Jedes Produkt, das ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt, ist ein kleiner Sieg für den Planeten. Indem große Marken und Influencer auf vegane Rezepturen setzen, wird „vegan“ zum neuen Normal. Das finden wir großartig.

Außerdem: Die Verfügbarkeit ist heute so viel besser. Über 90 Prozent der Veganer nehmen wahr, dass es im Handel deutlich einfacher geworden ist, Produkte zu finden. Dass du Gönrgy an fast jeder Tankstelle und im Supermarkt bekommst, bestätigt diesen Trend.

📊

Statistik

fast 15 %

Die Tierhaltung ist laut der FAO für fast 15 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Die Zahl von fast 15 % mag abstrakt klingen, aber sie ist gewaltig: Die globale Tierhaltung erzeugt mehr Treibhausgase als der gesamte weltweite Verkehrssektor zusammen – also alle Autos, LKWs, Schiffe und Flugzeuge. Der Hauptverursacher ist Methan, das von Wiederkäuern wie Rindern ausgestoßen wird und ein vielfach stärkeres Treibhauspotenzial als CO2 hat. Hinzu kommen Lachgas aus Düngemitteln für den Futteranbau und CO2 aus der Abholzung von Wäldern für Weideflächen. Die Entscheidung für ein veganes Produkt, selbst für eine Kleinigkeit wie einen Energy-Drink, ist somit ein kleiner, aber direkter Beitrag zur Reduzierung dieser Emissionen. Es ist eine Konsumentscheidung, die signalisiert, dass nachhaltigere Produktionsweisen gefragt sind.

📍 Quelle: careelite.de

Gibt es Alternativen zu Gönrgy?

Gibt es Alternativen zu Gönrgy?

Vielleicht schmeckt dir Gönrgy nicht, oder du findest die Sorten zu süß. Zum Glück ist der Markt für vegane Wachmacher riesig. Hier ein kleiner Vergleich, was du sonst noch trinken kannst:

  • Red Bull: Der Klassiker ist tatsächlich in der Standard-Version vegan. Das Taurin ist auch hier synthetisch.
  • Monster Energy: Die meisten Sorten sind vegan, aber hier muss man bei manchen „Milch-Kaffee“-Varianten oder speziellen Editions (Stichwort Farbstoff E120/Karmin) vorsichtig sein.
  • Club Mate: Der Hipster-Klassiker ist vegan und setzt auf natürliches Koffein aus der Mate-Pflanze. Weniger süß, mehr Kult.
  • Bio-Energy-Drinks: Marken wie Daisho (von Attila Hildmann – kontrovers, aber das Produkt existiert) oder andere Bio-Marken setzen oft auf rein natürliche Zutaten ohne künstliche Süßstoffe.

Der Vorteil bei Gönrgy ist sicherlich der Fokus auf den Geschmack. Sorten wie „Tropical Exotic“ oder „Blueberry Coconut“ sind sehr intensiv und erinnern eher an Softdrinks als an den klassischen Gummibärchen-Geschmack von billigen Energy-Drinks.

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Quick-Check

Wenn dir Gönrgy zu süß oder künstlich ist, gibt es viele andere vegane Möglichkeiten für einen Energiekick. Hier sind einige Alternativen:

  • ✓Mate-Getränke (z.B. Club Mate, Mio Mio Mate): Sie basieren auf dem Extrakt des Mate-Strauchs und enthalten von Natur aus Koffein. Der Geschmack ist meist herb, rauchig und weniger süß als bei klassischen Energy-Drinks. Viele sind bio und kommen mit wenig Zucker aus.
  • ✓Natürliche Energy-Drinks (z.B. Acáo, PURE BIO): Diese setzen oft auf Guarana-Extrakt als Koffeinquelle und verwenden Fruchtsäfte für Geschmack und Süße anstelle von Aromen und Süßstoffen. Sie sind eine gute Wahl für alle, die eine „cleanere“ Zutatenliste bevorzugen.
  • ✓Matcha-Latte (selbstgemacht): Matcha-Pulver enthält Koffein und die Aminosäure L-Theanin, die für eine wachsame, aber gleichzeitig entspannte Konzentration sorgen kann. Mit pflanzlicher Milch und einem Süßungsmittel deiner Wahl hast du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe.
  • ✓Kaffee-Alternativen (z.B. Lupinenkaffee, Getreidekaffee): Wenn du ganz auf Koffein verzichten, aber das Ritual einer heißen Tasse beibehalten möchtest, sind diese koffeinfreien Optionen ideal. Sie bieten einen röstigen Geschmack und passen gut in eine bewusste Ernährung.

Unser Fazit: Gönnen oder lassen?

Kommen wir zum Punkt. Ist Gönrgy vegan? Ein klares Ja. Du musst dir keine Sorgen um versteckte Tierprodukte machen. Weder bei den Aromen noch bei den Farbstoffen oder dem Taurin. MontanaBlack und sein Team haben hier einen Job gemacht, der die moderne Zielgruppe versteht.

Unsere Empfehlung: Wenn du Bock auf einen süßen, intensiven Energy-Kick hast und dabei sichergehen willst, dass kein Tierleid in der Dose steckt, kannst du bei Gönrgy bedenkenlos zugreifen. Besonders die Sorte „Raspberry Cheesecake“ ist ein Erlebnis, weil sie einen Geschmack veganisiert, den wir sonst oft vermissen. Aber denk dran: Es bleibt ein hochverarbeitetes Produkt. Genieß es in Maßen, nicht in Massen – am besten eiskalt.

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Das Koffein in den meisten Energy-Drinks, einschließlich Gönrgy, ist eine Mischung aus verschiedenen Quellen, die durchweg vegan sind. Ein Großteil ist synthetisch hergestelltes Koffein, das in einem Labor prozessiert wird und chemisch identisch mit natürlichem Koffein ist, aber ohne pflanzliche Ausgangsstoffe auskommt. Dieser Prozess ist kosteneffizient und ermöglicht eine sehr genaue Dosierung, was für die Produktsicherheit entscheidend ist.

Zusätzlich verwenden viele Marken, auch Gönrgy, natürliche Koffeinquellen, um mit einem „natürlichen“ Image zu werben. Dazu gehören Extrakte aus grünen Kaffeebohnen, Guarana-Samen oder Grüntee. Diese pflanzlichen Quellen sind von Natur aus vegan. Guarana ist besonders beliebt, da das darin enthaltene Koffein langsamer an den Körper abgegeben wird, was zu einem länger anhaltenden und gleichmäßigeren Energielevel führen kann. Konsumenten können also davon ausgehen, dass das Koffein in modernen Energy-Drinks keinen tierischen Ursprung hat.

Rein auf die chemische Zusammensetzung bezogen, sind Süßstoffe wie Sucralose (E 955) und Acesulfam K (E 950) vegan. Sie werden synthetisch hergestellt und enthalten keinerlei tierische Bestandteile. Für die meisten Veganer, die sich auf die Inhaltsstoffe eines Produkts konzentrieren, sind diese Süßungsmittel daher unbedenklich und mit einer veganen Ernährung vereinbar.

Allerdings gibt es in der veganen Community eine ethische Debatte, die über die reinen Zutaten hinausgeht. Einige dieser Süßstoffe wurden in der Vergangenheit oder im Rahmen von Zulassungsverfahren an Tieren getestet, um ihre Sicherheit für den menschlichen Verzehr zu belegen. Für strenge ethische Veganer, die jegliche Form von Tierausbeutung ablehnen, könnten Produkte mit diesen Süßstoffen daher problematisch sein. Es ist eine persönliche Abwägung zwischen der Vermeidung tierischer Inhaltsstoffe und dem Boykott von Produkten, die mit Tierversuchen in Verbindung stehen.

Ja, einige Vitamine, die Lebensmitteln zugesetzt werden, können tierischen Ursprungs sein, aber die in Energy-Drinks wie Gönrgy verwendeten B-Vitamine sind in der Regel vegan. Vitamin B12 (Cobalamin) zum Beispiel, das für Veganer essenziell ist, wird für die Anreicherung von Lebensmitteln fast ausschließlich durch bakterielle Fermentation in industriellem Maßstab hergestellt. Dieser Prozess ist rein mikrobiell und kommt ohne tierische Produkte aus.

Andere B-Vitamine wie Niacin (B3) oder Pyridoxin (B6) werden ebenfalls synthetisch oder durch Fermentation gewonnen. Die größte Falle bei Vitaminen ist oft Vitamin D3, das traditionell aus Lanolin (Wollfett von Schafen) extrahiert wird. Es gibt jedoch eine vegane Alternative aus Flechten. Da Gönrgy als vegan deklariert ist, kann man davon ausgehen, dass alle zugesetzten Vitamine, einschließlich der B-Vitamine, aus veganen Quellen stammen und durch entsprechende Herstellungsverfahren gewonnen wurden.

Eine einfache Herstellerangabe „vegan“ auf der Verpackung ist eine Selbstauskunft des Unternehmens. Obwohl dies in den meisten Fällen vertrauenswürdig ist, unterliegt es keiner unabhängigen Kontrolle. Es bedeutet, dass der Hersteller nach bestem Wissen keine tierischen Zutaten im Endprodukt verwendet hat. Es schließt jedoch nicht immer aus, dass im Produktionsprozess tierische Hilfsstoffe, wie Gelatine zur Klärung von Säften oder Kasein als Trägerstoff, verwendet wurden, die nicht deklariert werden müssen.

Ein offizielles Vegan-Siegel, wie das V-Label von ProVeg oder die Veganblume der Vegan Society, bietet eine deutlich höhere Sicherheit. Um diese Siegel zu erhalten, muss der Hersteller den gesamten Produktionsprozess von einer unabhängigen Organisation prüfen lassen. Diese Prüfung stellt sicher, dass nicht nur die Zutaten, sondern auch alle verwendeten Hilfs- und Verarbeitungsmittel zu 100 % frei von tierischen Bestandteilen sind. Ein solches Siegel ist daher ein verlässlicherer Garant für ein konsequent veganes Produkt.

Die Nachhaltigkeit von Energy-Drinks in Aluminiumdosen ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hat Aluminium eine exzellente Recyclingquote und kann unendlich oft ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden. Das Recycling von Aluminium spart bis zu 95 % der Energie, die für die Neuproduktion aus Bauxit benötigt wird. Wer seine Dosen konsequent dem Pfandsystem oder der Wertstoffsammlung zuführt, trägt also aktiv zur Ressourcenschonung bei.

Andererseits ist die erstmalige Herstellung von Aluminium extrem energie- und ressourcenintensiv. Der Abbau von Bauxit findet oft in ökologisch sensiblen Regionen statt und kann zu massiven Umweltschäden führen. Zudem verursacht der Transport von Millionen Dosen über weite Strecken einen erheblichen CO2-Fußabdruck. Aus einer ganzheitlichen ethischen und ökologischen Perspektive ist der Konsum von massenproduzierten Getränken in Einwegverpackungen daher immer kritisch zu betrachten, auch wenn die Verpackung an sich gut recycelbar ist.

Wer eine Alternative zu industriell hergestellten Energy-Drinks sucht, hat viele natürliche und vegane Optionen. Ein Klassiker ist Matcha-Tee. Das grüne Pulver enthält Koffein, aber auch die Aminosäure L-Theanin, die für eine beruhigende und fokussierende Wirkung sorgt. Dies führt zu einem wachen, aber nicht nervösen Zustand. Ein weiterer Favorit ist Mate-Tee, der in Südamerika als natürlicher Wachmacher sehr beliebt ist und ebenfalls Koffein sowie zahlreiche Nährstoffe enthält.

Für einen schnellen Kick ohne Koffein kann auch ein Smoothie aus Obst, grünem Blattgemüse und einer Handvoll Nüssen oder Samen helfen. Der Fruchtzucker liefert schnelle Energie, während die Ballaststoffe, Fette und Proteine für eine langsamere Freisetzung und längere Sättigung sorgen. Manchmal ist die Ursache für Müdigkeit auch simpler Durst. Ein großes Glas kaltes Wasser, eventuell mit einem Spritzer Zitrone und etwas Minze, kann den Kreislauf ebenfalls effektiv in Schwung bringen.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Vegan Statistiken: Zahlen & Fakten zum Veganismus • CareElite

careelite.de

2

Wie gesund ist vegetarische und vegane Ernährung?

kern.bayern.de

3

Zwillingsstudie zeigt: Wer sich vegan ernährt, lebt länger - National Geographic

nationalgeographic.de

4

Anzahl der Veganer in Deutschland - 140+ Fakten (2025) 

veganivore.de

5

Veganfreundlich.org - Deine vegane, freundliche Welt.

veganfreundlich.org

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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