Um dieses YouTube-Video zu sehen, müssen Sie funktionale Cookies akzeptieren.
Hand aufs Herz: Kannst du dir den Hype gönnen oder ist Tier drin?
Der Hype um MontanaBlacks Energy-Drink „Gönrgy“ ist riesig. Gefühlt jeder Supermarkt war zum Start leergekauft, und auf Social Media gab es kaum ein anderes Thema. Aber für uns, die wir uns bewusst ernähren, stellt sich sofort die eine, entscheidende Frage: Ist Gönrgy vegan? Oder verstecken sich hinter den bunten Dosen und kryptischen Zutatenlisten doch wieder tierische Inhaltsstoffe wie Gelatine, Karmin oder tierisches Taurin?
Ehrlich gesagt: Es ist oft frustrierend. Da kommt ein neues Trend-Produkt auf den Markt, und wir müssen erst einmal das Kleingedruckte studieren, während alle anderen einfach zugreifen. Gerade bei Energy-Drinks halten sich hartnäckig Gerüchte über Stierhoden-Extrakte oder geklärte Fruchtsäfte mit Fischblase. Wir haben uns die Dosen für dich ganz genau angesehen, die Inhaltsstoffe analysiert und verraten dir, ob du dir den Kick ohne schlechtes Gewissen gönnen kannst. Spoiler: Die Antwort wird viele von euch erleichtern.
Ist Gönrgy offiziell als vegan gekennzeichnet?
Machen wir es kurz und schmerzlos: Ja, Gönrgy ist vegan. Das ist die gute Nachricht direkt zum Start. Der Hersteller hat erkannt, dass die Community keinen Bock auf versteckte Tierprodukte hat. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass in Deutschland mittlerweile ca. 1,5 Millionen Menschen vegan leben und genau auf solche Labels achten.
Auf den Dosen findest du in der Regel einen entsprechenden Hinweis. Das bedeutet, dass bei der Produktion auf sämtliche tierischen Hilfsstoffe verzichtet wurde. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Getränke werden immer noch mit Gelatine geklärt (besonders Säfte, die als Basis dienen) oder nutzen Farbstoffe tierischen Ursprungs. Bei Gönrgy kannst du dir sicher sein: Hier musste kein Tier leiden.
Das passt übrigens perfekt zum Zeitgeist. Studien zeigen, dass für 61% der Veganer der Tierschutz das wichtigste Motiv ist. Wenn ein Influencer wie MontanaBlack also ein Produkt auf den Markt bringt, ist es ein cleverer Schachzug, diese riesige Zielgruppe nicht auszuschließen. Aber schauen wir uns das mal im Detail an, denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Welche Inhaltsstoffe stecken wirklich in der Dose?
Um wirklich sicherzugehen, müssen wir die Zutatenliste auseinandernehmen. Oft verstecken sich hinter E-Nummern und chemischen Bezeichnungen Dinge, die wir nicht im Körper haben wollen. Bei Gönrgy sieht die Basis meist so aus:
- Wasser & Kohlensäure (natürlich vegan)
- Calciumlactat (klingt nach Milch, ist es aber nicht – dazu gleich mehr)
- Süßungsmittel (Sucralose, Acesulfame K)
- Koffein (rein pflanzlich oder synthetisch)
- Taurin
- Vitamine (Niacin, Vitamin B6, B1, B12, Biotin)
- Farbstoffe (Pflanzenkonzentrate)
Was uns positiv überrascht hat: Die Aromen und Farbstoffe basieren in der Regel auf färbenden Konzentraten aus Karotte, Süßkartoffel oder anderen Pflanzen. Das ist ein riesiger Pluspunkt gegenüber Produkten, die echtes Karmin (aus Läusen) für die rote Farbe verwenden.
Der Mythos um Calciumlactat und Taurin
Hier kommen oft die meisten Fragen auf. „Lactat“ klingt verdächtig nach Laktose und Milch. Aber Entwarnung: Calciumlactat ist das Calciumsalz der Milchsäure. Diese Milchsäure wird heutzutage fast ausschließlich durch Fermentation von pflanzlichen Kohlenhydraten (wie Maisstärke oder Zucker) gewonnen. Es hat also nichts mit Kuhmilch zu tun.
Auch beim Taurin hält sich das Gerücht wacker, es würde aus Stierhoden gewonnen. Das ist eine uralte Legende. Das Taurin in Energy-Drinks wie Gönrgy wird synthetisch im Labor hergestellt. Es ist also komplett frei von Tierleid. Das ist gut zu wissen, denn wir wollen ja Energie tanken und keine tierischen Sekrete trinken.
Was ist mit der Sorte „Raspberry Cheesecake“?
Jetzt wird es tricky. Bei Namen wie „Raspberry Cheesecake“ schrillen bei uns Veganern normalerweise alle Alarmglocken. Käsekuchen? Das schreit doch nach Milchpulver, Sahne oder Quark. Doch auch hier hat das Team hinter Gönrgy mitgedacht.
Der Geschmack wird rein über Aromen erzeugt. Es ist faszinierend (und vielleicht auch ein bisschen gruselig), was die Lebensmittelchemie heute leisten kann. Man kann den Geschmack von cremigem Käsekuchen simulieren, ohne dass jemals eine Kuh in die Nähe der Dose gekommen ist. Auch diese Sorte ist also 100% vegan. Du kannst dir den „Kuchen“ zum Trinken also gönnen, selbst wenn du sonst einen großen Bogen um die Backtheke machst.
Wie gesund ist der Energy-Kick eigentlich?
Okay, wir wissen jetzt: Gönrgy ist vegan. Aber ist es auch gesund? Hier müssen wir ehrlich sein. Nur weil „vegan“ draufsteht, ist es kein Gesundheitstrunk. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Ein Energy-Drink ist ein Genussmittel, kein Grundnahrungsmittel.
Gönrgy wirbt damit, zuckerfrei zu sein und auf natürliche Inhaltsstoffe wie Gingko und Grüntee-Extrakt zu setzen. Das ist definitiv besser als die klassischen Zuckerbomben, die deinen Insulinspiegel Achterbahn fahren lassen. Aber schauen wir uns die Fakten an:
| Inhaltsstoff | Funktion | Vegan-Check |
|---|---|---|
| Natürliches Koffein | Wachmacher | ✅ Ja |
| Grüntee-Extrakt | Fokus & Geschmack | ✅ Ja |
| Gingko | Pflanzlicher Extrakt | ✅ Ja |
| Vitamin B12 | Nervensystem | ✅ Ja (synthetisch) |
Besonders das Vitamin B12 ist für uns Veganer interessant. Die DGE weist darauf hin, dass bei einer rein pflanzlichen Ernährung Vitamin B12 dauerhaft ergänzt werden muss. In einer Dose Gönrgy ist oft eine signifikante Menge enthalten. Aber Achtung: Das ersetzt keine vernünftige Supplementierung! Sieh es eher als nettes „On Top“.
Kritische Betrachtung der Süßstoffe
Statt Zucker kommen Süßstoffe wie Sucralose zum Einsatz. Die sind zwar kalorienfrei und vegan, stehen aber immer wieder in der Diskussion, ob sie den Heißhunger fördern oder die Darmflora beeinflussen. Wenn du dich also „clean“ ernähren willst, sollte Gönrgy eher die Ausnahme bleiben. Aber für den Kick zwischendurch beim Zocken oder vor dem Sport? Völlig okay.
Warum ist veganen Energy-Drinks die Zukunft gehören?
Es ist kein Zufall, dass Gönrgy vegan ist. Der Markt verändert sich rasant. Der Umsatz mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln lag schon 2015 bei 454 Millionen Euro – und die Kurve zeigt steil nach oben. Wir Verbraucher stimmen mit dem Geldbeutel ab.
Dazu kommt der Umweltaspekt. Wir wissen, dass die Tierhaltung für fast 15 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Für ein Kilo Rindfleisch werden über 15.000 Liter Wasser verbraucht. Auch wenn ein Energy-Drink kein Steak ist: Jedes Produkt, das ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt, ist ein kleiner Sieg für den Planeten. Indem große Marken und Influencer auf vegane Rezepturen setzen, wird „vegan“ zum neuen Normal. Das finden wir großartig.
Außerdem: Die Verfügbarkeit ist heute so viel besser. Über 90 Prozent der Veganer nehmen wahr, dass es im Handel deutlich einfacher geworden ist, Produkte zu finden. Dass du Gönrgy an fast jeder Tankstelle und im Supermarkt bekommst, bestätigt diesen Trend.
Gibt es Alternativen zu Gönrgy?
Vielleicht schmeckt dir Gönrgy nicht, oder du findest die Sorten zu süß. Zum Glück ist der Markt für vegane Wachmacher riesig. Hier ein kleiner Vergleich, was du sonst noch trinken kannst:
- Red Bull: Der Klassiker ist tatsächlich in der Standard-Version vegan. Das Taurin ist auch hier synthetisch.
- Monster Energy: Die meisten Sorten sind vegan, aber hier muss man bei manchen „Milch-Kaffee“-Varianten oder speziellen Editions (Stichwort Farbstoff E120/Karmin) vorsichtig sein.
- Club Mate: Der Hipster-Klassiker ist vegan und setzt auf natürliches Koffein aus der Mate-Pflanze. Weniger süß, mehr Kult.
- Bio-Energy-Drinks: Marken wie Daisho (von Attila Hildmann – kontrovers, aber das Produkt existiert) oder andere Bio-Marken setzen oft auf rein natürliche Zutaten ohne künstliche Süßstoffe.
Der Vorteil bei Gönrgy ist sicherlich der Fokus auf den Geschmack. Sorten wie „Tropical Exotic“ oder „Blueberry Coconut“ sind sehr intensiv und erinnern eher an Softdrinks als an den klassischen Gummibärchen-Geschmack von billigen Energy-Drinks.
Unser Fazit: Gönnen oder lassen?
Kommen wir zum Punkt. Ist Gönrgy vegan? Ein klares Ja. Du musst dir keine Sorgen um versteckte Tierprodukte machen. Weder bei den Aromen noch bei den Farbstoffen oder dem Taurin. MontanaBlack und sein Team haben hier einen Job gemacht, der die moderne Zielgruppe versteht.
Unsere Empfehlung: Wenn du Bock auf einen süßen, intensiven Energy-Kick hast und dabei sichergehen willst, dass kein Tierleid in der Dose steckt, kannst du bei Gönrgy bedenkenlos zugreifen. Besonders die Sorte „Raspberry Cheesecake“ ist ein Erlebnis, weil sie einen Geschmack veganisiert, den wir sonst oft vermissen. Aber denk dran: Es bleibt ein hochverarbeitetes Produkt. Genieß es in Maßen, nicht in Massen – am besten eiskalt.
Wichtige Hinweise
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.
Unsere Bewertungskriterien: Bewertungen basieren auf sorgfältiger Recherche und verfügbaren Informationen. Bitte beachten Sie, dass Ergebnisse und Erfahrungen individuell variieren können und sich Produkteigenschaften ändern können.
Affiliate-Links & Haftung: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Bei Käufen über diese Links erhalten wir eine Provision. Unsere Bewertungen bleiben unabhängig. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden durch die Nutzung der bereitgestellten Informationen.




