Cremiges Veganes Zaziki – Der griechische Klassiker ohne Milchprodukte

29. Januar 2026

Entdecke, wie du ein unglaublich cremiges und authentisches veganes Zaziki mit Sojajoghurt, frischer Gurke und Knoblauch ganz einfach selber machen kannst. Perfekt als Dip, Sauce oder Beilage für Grillabende und Mezze-Platten.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Dip / Beilage
Herkunft
Griechisch
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
15 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig / Sommer
Anlass
Alltag, Party, Grillen
Besonderheiten
VeganLaktosefreiGlutenfrei
Cremiges Veganes Zaziki – Der griechische Klassiker ohne Milchprodukte

Zaziki ist der Inbegriff der griechischen Küche: frisch, cremig und voller Geschmack. Doch wie gelingt der Klassiker ohne tierische Produkte? Dieses Rezept zeigt dir, wie du ein veganes Zaziki zubereitest, das dem Original in nichts nachsteht. Das Geheimnis liegt in der Wahl des richtigen pflanzlichen Joghurts und einer simplen Technik, um die Gurke vorzubereiten, damit dein Zaziki herrlich dickflüssig und nicht wässrig wird.

Die Kombination aus cremigem Sojajoghurt, dem frischen Biss der Gurke, intensivem Knoblauch und der leichten Schärfe von frischem Dill macht diesen Dip unwiderstehlich. Abgerundet mit einem Spritzer Zitrone und hochwertigem Olivenöl, entfaltet sich ein authentisches Aroma, das dich direkt an einen sonnigen Tag in Griechenland denken lässt.

Egal ob als Dip für Pitabrot und Gemüsesticks, als Sauce zu veganem Gyros oder als kühle Beilage zu Gegrilltem – dieses vegane Zaziki ist vielseitig einsetzbar und in nur wenigen Minuten zubereitet. Ein Muss für jede Sommerparty, jeden Grillabend oder einfach als leckerer, gesunder Snack für zwischendurch.

Cremiges Veganes Zaziki – Der griechische Klassiker ohne Milchprodukte

Rezept

Cremiges Veganes Zaziki – Der griechische Klassiker ohne Milchprodukte

Einfach
15 Min.
0
15 Min.
Portionen
4

Zutaten

Für das Zaziki

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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Gurke vorbereiten

    Die Salatgurke waschen und ungeschält grob raspeln. Die Gurkenraspeln in ein feines Sieb geben, mit etwa einem halben Teelöffel Salz vermischen und für ca. 10 Minuten stehen lassen. Das Salz entzieht der Gurke überschüssiges Wasser.

    10 Min.
    Tipp: Alternativ kannst du die Gurkenraspeln auch in ein sauberes Küchentuch geben und das Wasser kräftig auswringen.
    Schritt 1: Gurke vorbereiten
  2. Schritt 2

    Gurke ausdrücken

    Nach der Wartezeit die Gurkenraspeln im Sieb mit einem Löffel kräftig ausdrücken, bis so viel Flüssigkeit wie möglich entwichen ist. Dieser Schritt ist entscheidend, damit das Zaziki schön cremig und nicht wässrig wird.

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    Schritt 2: Gurke ausdrücken
  3. Schritt 3

    Basis anrühren

    In einer großen Schüssel den Sojajoghurt glatt rühren. Die Knoblauchzehen schälen und entweder sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken und zum Joghurt geben. Den fein gehackten Dill, den Zitronensaft und das Olivenöl ebenfalls hinzufügen und alles gut vermengen.

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    Tipp: Für ein intensiveres Knoblaucharoma den Knoblauch schon etwas früher in den Joghurt rühren.
    Schritt 3: Basis anrühren
  4. Schritt 4

    Zaziki fertigstellen und kühlen

    Die gut ausgedrückten Gurkenraspeln zur Joghurtmischung geben und unterheben. Das Zaziki mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Anschließend abgedeckt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, damit sich die Aromen voll entfalten können.

    30 Min.
    Tipp: Je länger das Zaziki zieht, desto intensiver wird der Geschmack. Am besten schmeckt es, wenn es 2-3 Stunden ziehen darf.
    Schritt 4: Zaziki fertigstellen und kühlen
  5. Schritt 5

    Servieren

    Das fertige vegane Zaziki vor dem Servieren noch einmal kurz umrühren. In eine Schale füllen, mit einem Schuss gutem Olivenöl beträufeln und nach Belieben mit einem Dillzweig oder ein paar Oliven garnieren. Passt perfekt zu Brot, Gemüse oder Gegrilltem.

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    Schritt 5: Servieren

Tipps vom Koch

Für ein besonders cremiges Ergebnis verwende einen möglichst festen, ungesüßten Sojajoghurt mit hohem Fettgehalt. Alternativ kannst du den Joghurt vor der Verwendung für einige Stunden in einem mit einem Tuch ausgelegten Sieb abtropfen lassen, um eine Art veganen 'griechischen Joghurt' zu erhalten. Achte darauf, den Knoblauch wirklich fein zu hacken oder zu pressen, damit sich sein Aroma gleichmäßig verteilt und keine groben Stücke im Dip sind.

Variationen

Experimentiere mit Kräutern! Statt oder zusätzlich zu Dill passt auch frische Minze hervorragend und verleiht dem Zaziki eine noch frischere Note. Für eine leicht rauchige Variante kannst du eine Prise geräuchertes Paprikapulver hinzufügen. Wenn du keinen Sojajoghurt magst oder verträgst, funktionieren auch ungesüßte Alternativen auf Basis von Mandeln oder Kokos. Beachte, dass Kokosjoghurt eine leicht süßliche Note mitbringen kann, die du eventuell mit etwas mehr Zitronensaft oder einem Spritzer Essig ausgleichen solltest.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Das vegane Zaziki hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für etwa 3-4 Tage. Beachte, dass der Knoblauchgeschmack mit der Zeit intensiver wird. Es kann sein, dass sich nach einiger Zeit etwas Flüssigkeit absetzt – rühre den Dip vor dem Servieren einfach noch einmal kräftig durch. Einfrieren ist nicht zu empfehlen, da die Konsistenz nach dem Auftauen wässrig und flockig wird.

Gut zu wissen

Wichtiger Hinweis zum Joghurt: Verwende unbedingt einen ungesüßten pflanzlichen Joghurt. Gesüßte Varianten würden den herzhaften Charakter des Zazikis komplett verfälschen. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Soja- oder Haferjoghurt 'Natur'.

Nährwerte

148
kcal
5g
Eiweiß
6g
KH
10g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Cremiges Veganes Zaziki – Der griechische Klassiker ohne Milchprodukte

Zaziki ist der Inbegriff der griechischen Küche: frisch, cremig und voller Geschmack. Doch wie gelingt der Klassiker ohne tierische Produkte? Dieses Rezept zeigt dir, wie du ein veganes Zaziki zubereitest, das dem Original in nichts nachsteht. Das Geheimnis liegt in der Wahl des richtigen pflanzlichen Joghurts und einer simplen Technik, um die Gurke vorzubereiten, damit dein Zaziki herrlich dickflüssig und nicht wässrig wird.

Die Kombination aus cremigem Sojajoghurt, dem frischen Biss der Gurke, intensivem Knoblauch und der leichten Schärfe von frischem Dill macht diesen Dip unwiderstehlich. Abgerundet mit einem Spritzer Zitrone und hochwertigem Olivenöl, entfaltet sich ein authentisches Aroma, das dich direkt an einen sonnigen Tag in Griechenland denken lässt.

Egal ob als Dip für Pitabrot und Gemüsesticks, als Sauce zu veganem Gyros oder als kühle Beilage zu Gegrilltem – dieses vegane Zaziki ist vielseitig einsetzbar und in nur wenigen Minuten zubereitet. Ein Muss für jede Sommerparty, jeden Grillabend oder einfach als leckerer, gesunder Snack für zwischendurch. Dieses Rezept beweist, dass du für authentischen Genuss keine Kompromisse eingehen musst. Es ist perfekt für alle, die sich pflanzlich ernähren, eine Laktoseintoleranz haben oder einfach neugierig auf eine leichtere, aber genauso köstliche Variante des beliebten Dips sind. Es eignet sich hervorragend zur Vorbereitung für Gäste, als fester Bestandteil deines Meal-Prep-Plans oder als schnelle, gesunde Ergänzung zum Abendessen mit der Familie.

Die Wurzeln des Zaziki: Eine kleine Reise in die Geschichte

Obwohl Zaziki heute untrennbar mit Griechenland verbunden ist, liegen seine Wurzeln, wie bei vielen Gerichten der Region, in einer reichen und vernetzten kulinarischen Geschichte. Der direkte Vorfahre des Zaziki ist das türkische „Cacık“, ein sehr ähnlicher Dip aus Joghurt, Gurken, Knoblauch und Kräutern, der oft etwas dünnflüssiger ist und manchmal als kalte Suppe serviert wird. Der Name selbst leitet sich vom türkischen Wort ab.

Diese Joghurt-Gurken-Dips lassen sich noch weiter zurückverfolgen bis ins alte Persien und sogar nach Indien, wo „Raita“ eine ähnliche Rolle als kühlende Beilage zu scharfen Speisen spielt. Durch die Ausdehnung des Osmanischen Reiches verbreitete sich die Idee eines erfrischenden Joghurt-Dips im gesamten Balkan und im Nahen Osten. Jede Region entwickelte ihre eigene Variante mit lokalen Kräutern und Gewürzen. In Griechenland etablierte sich Zaziki als fester Bestandteil der „Mezedes“, der kleinen Vorspeisen, die oft gemeinsam mit Freunden und Familie geteilt werden. Traditionell wird es aus dickem, abgetropftem Schafs- oder Ziegenmilchjoghurt hergestellt, was ihm seine charakteristische, feste Konsistenz verleiht – ein Ziel, das wir mit unserem veganen Rezept perfekt nachbilden.

Die Zutaten im Detail: Was macht unser veganes Zaziki so besonders?

Die Qualität eines einfachen Rezepts steht und fällt mit der Qualität seiner Zutaten. Bei unserem veganen Zaziki ist jede Komponente entscheidend für das Endergebnis. Hier erfährst du, worauf du achten solltest und welche Alternativen es gibt.

Der richtige vegane Joghurt

Die Basis für unser Zaziki ist ungesüßter Sojajoghurt. Warum Soja? Sojajoghurt hat von Natur aus eine cremige Textur und einen relativ neutralen Geschmack, der die Aromen von Knoblauch, Gurke und Dill nicht überdeckt. Zudem ist sein Proteingehalt oft höher als bei anderen pflanzlichen Alternativen, was zu einer stabileren, dickeren Konsistenz beiträgt. Achte unbedingt darauf, eine ungesüßte Variante zu wählen, da Zucker im Zaziki nichts zu suchen hat.
Alternativen: Du kannst auch Joghurt auf Basis von Kokos, Mandeln oder Hafer verwenden. Kokosjoghurt ist sehr cremig, bringt aber eine deutliche Eigennote mit sich. Mandel- und Haferjoghurt sind oft etwas dünnflüssiger und milder im Geschmack. Bei diesen Alternativen ist das Abtropfenlassen (siehe Tipps & Tricks) besonders wichtig, um eine gute Konsistenz zu erreichen.

Salatgurke: Der Frischekick

Die Gurke sorgt für die typische Frische und den leichten Biss. Wähle eine feste, pralle Salatgurke mit glatter, unbeschädigter Schale. Ob du die Gurke schälst oder nicht, ist Geschmackssache. Die Schale enthält viele Nährstoffe und gibt dem Zaziki kleine grüne Sprenkel. Wenn du eine Biogurke verwendest, kannst du die Schale bedenkenlos mitessen. Das Wichtigste bei der Gurke ist nicht die Sorte, sondern die Vorbereitung: Sie muss geraspelt und gründlich entwässert werden.

Knoblauch: Die Seele des Dips

Ohne Knoblauch kein Zaziki. Hier gilt: frisch ist am besten. Verzichte auf Granulat oder Pulver, denn nur frische Zehen bringen die intensive, leicht scharfe und komplexe Würze, die das Gericht ausmacht. Die Menge ist variabel – unser Rezept schlägt drei Zehen vor, was für ein kräftiges, aber nicht übermächtiges Aroma sorgt. Echte Knoblauch-Fans dürfen gerne mehr nehmen, wer es milder mag, reduziert die Menge.

Frischer Dill und weitere Aromen

Frischer Dill ist das klassische Kraut für Zaziki und verleiht ihm seine unverkennbare, leicht anisartige Note. Getrockneter Dill ist keine gute Alternative, da ihm die ätherischen Öle und die Frische fehlen. Ein halbes Bund ist ein guter Richtwert. Als Alternative oder Ergänzung wird in manchen griechischen Regionen auch frische Minze verwendet, die eine andere, aber ebenso passende Frische mitbringt.
Zitronensaft sorgt für eine angenehme Säure, die die Cremigkeit des Joghurts ausbalanciert und alle Aromen hervorhebt. Frisch gepresst ist hier Pflicht! Hochwertiges Olivenöl extra vergine rundet das Zaziki ab. Es sorgt nicht nur für Geschmack, sondern auch für eine samtige Textur. Ein gutes Olivenöl macht einen deutlichen Unterschied.

Min.Einfach
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