Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls – mit Erdnuss-Dressing und mariniertem Tempeh

5. September 2026

Knackiges Gemüse, zarte Reisnudeln und herrlich kross gebratener Tempeh, abgerundet durch ein samtiges Erdnuss-Limetten-Dressing.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Hauptgericht
Herkunft
Asiatisch
Schwierigkeit
Mittel
Gesamtzeit
50 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag
Besonderheiten
GlutenfreiLaktosefreiHigh-ProteinMeal-Prep-geeignet
Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls – mit Erdnuss-Dressing und mariniertem Tempeh

Diese Reisnudel-Salat-Bowls vereinen gegensätzliche Texturen zu einem harmonischen Gesamtbild: kühle, seidige Reisnudeln treffen auf bissfestes Gemüse, frische Kräuter und heißen, aromatisch marinierten Tempeh. Das sämige Erdnuss-Dressing verbindet alle Komponenten mit einer feinen Balance aus nussiger Tiefe, Limettensäure und leichter Schärfe.

Tempeh nimmt Aromen besonders gut auf, wenn er vor dem Anbraten kurz gedämpft wird. Dadurch verliert er seine herbe Bitternote und saugt die Marinade regelrecht auf. Die Nudeln werden separat vorbereitet und kalt abgeschreckt, damit sie ihren Biss behalten und in der Schüssel nicht nachgaren.

Das Gericht eignet sich hervorragend für ein leichtes Abendessen oder als frische Mahlzeit für unterwegs. Alle Bestandteile lassen sich separat vorbereiten und kurz vor dem Servieren zusammenfügen.

Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls – mit Erdnuss-Dressing und mariniertem Tempeh

Rezept

Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls – mit Erdnuss-Dressing und mariniertem Tempeh

Einfach
25 Min.
15 Min.
40 Min.
Portionen
4

Zutaten

Tempeh & Marinade

Bowl-Basis & Gemüse

  • 250 g Reisnudeln, dünne Vermicelli
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  • 200 g Rotkohl, in feine Streifen gehobelt
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  • Karotten
    2 Stück Karotten, in feine Julienne-Streifen geschnitten
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  • 1 Stück Gurke, entkernt und in Halbmonde geschnitten
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  • 150 g Edamame, gegart und geschält
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  • Frühlingszwiebeln
    3 Stück Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
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Erdnuss-Dressing

Toppings

  • 40 g Erdnüsse, geröstet, ungesalzen und grob gehackt
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  • Frischer Koriander
    0.5 Bund Frischer Koriander, Blättchen abgezupft
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  • 0.5 Bund Frische Minze, grob gehackt
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  • 1 EL Sesamsamen, schwarz oder weiß(optional)
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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Tempeh marinieren

    Den gewürfelten Tempeh in kochendem Wasser oder über Wasserdampf für 8 Minuten dämpfen, anschließend gründlich auf Küchenpapier abtropfen lassen. In einer Schüssel Sojasauce, Ahornsirup, Sesamöl, geriebenen Knoblauch und Ingwer verrühren. Die noch warmen Tempehwürfel hineingeben und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

    10 Min.
    Tipp: Das kurze Dämpfen vorab öffnet die Poren des Tempehs und nimmt ihm Bitterstoffe.
    Schritt 1: Tempeh marinieren
  2. Schritt 2

    Reisnudeln garen

    Die Reisnudeln nach Packungsangabe in kochendem Wasser 3 bis 4 Minuten einweichen oder kochen, bis sie weich sind, aber noch leichten Biss haben. Sofort in ein Sieb abgießen und mindestens 30 Sekunden unter fließendem eiskaltem Wasser spülen, um die Stärke abzuwaschen und ein Verkleben zu verhindern. Gut abtropfen lassen.

    4 Min.
    Schritt 2: Reisnudeln garen
  3. Schritt 3

    Dressing anrühren

    Erdnussmus, Limettensaft, Sojasauce, Ahornsirup, Sriracha, eine Prise Salz und lauwarmes Wasser mit einem kleinen Schneebesen verrühren. Erst wirkt die Masse grieselig, nach etwa 45 Sekunden kräftigem Schlagen bindet sie plötzlich zu einer glänzenden, dickflüssigen Emulsion ab. Nach Bedarf esslöffelweise mehr Wasser einrühren, bis die gewünschte Fließfähigkeit erreicht ist.

    3 Min.
    Schritt 3: Dressing anrühren
  4. Schritt 4

    Gemüse vorbereiten

    Rotkohl, Karotten, Gurke und Frühlingszwiebeln waschen und schneiden. Den gehobelten Rotkohl in einer Schüssel mit den Händen 1 Minute kräftig durchkneten, damit er mürbe wird. Gegarte Edamame bereitstellen.

    5 Min.
    Schritt 4: Gemüse vorbereiten
  5. Schritt 5

    Tempeh knusprig braten

    Das Pflanzenöl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Die Tempehwürfel aus der Marinade heben (Restmarinade aufbewahren) und nebeneinander in die heiße Pfanne legen. Wenn zu viele Würfel auf einmal hineinkommen, kocht der Tempeh im eigenen Saft statt kross zu werden. Rundherum etwa 6 bis 8 Minuten braten, bis alle Seiten tief goldbraun sind. Erst in den letzten 30 Sekunden die restliche Marinade in die Pfanne gießen und unter Schwenken karamellisieren lassen.

    8 Min.
    Tipp: Wer die Marinade zu früh in die Pfanne gibt, riskiert, dass der Zucker verbrennt, bevor der Tempeh kross ist.
    Schritt 5: Tempeh knusprig braten
  6. Schritt 6

    Bowls anrichten und servieren

    Die Reisnudeln auf vier tiefe Schalen verteilen. Rotkohl, Karottenstreifen, Gurkenscheiben, Edamame und Frühlingszwiebeln kreisförmig darauf anordnen. Den heißen, knusprigen Tempeh in die Mitte setzen. Großzügig mit dem Erdnuss-Dressing beträufeln und mit gehackten Erdnüssen, Koriander, Minze und Sesamsamen garnieren.

    5 Min.

Tipps vom Koch

Wenn das Erdnuss-Dressing im Kühlschrank fest geworden ist, helfen zwei Esslöffel heißes Wasser und kräftiges Rühren, um wieder die perfekte Textur zu erhalten. Den Tempeh vor dem Braten nicht trocken tupfen, sondern nur kurz abtropfen lassen, damit der Würzfilm an den Würfeln haften bleibt.

Variationen

Statt Tempeh funktioniert auch extra fester Tofu: Tofuwürfel in Maisstärke wenden und ebenso scharf anbraten. Wer kein Erdnussmus verträgt, ersetzt es eins zu eins durch geröstetes Mandelmus oder weißes Tahini.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Gemüse, Nudeln, Dressing und gebratenen Tempeh am besten in getrennten Behältern im Kühlschrank lagern. Der knusprige Tempeh verliert in der Mikrowelle seine Textur; in der trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze für 3 Minuten nachgeröstet wird er wieder wunderbar kross.

Gut zu wissen

Glutenfreie Option: Achte darauf, glutenfreie Sojasauce (Tamari) zu verwenden und kontrolliere die Zutatenliste des Tempehs, da manche Sorten Getreidebeimischungen enthalten.

Nährwerte

560
kcal
28g
Eiweiß
54g
KH
25g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls mit Erdnuss-Dressing und Tempeh: Frische trifft volles Aroma

Wenn kühle, seidige Reisnudeln auf knackfrisches Gemüse, frische Kräuter und heißen, aromatisch ausgebackenen Tempeh treffen, entsteht eine Schüssel voller Texturen und Kontraste. Knusprige Reisnudel-Salat-Bowls mit Erdnuss-Dressing und Tempeh beweisen eindrucksvoll, wie vielschichtig und sättigend die rein pflanzliche Küche sein kann. Das Herzstück bildet ein sämiges Dressing auf Basis von reinem Erdnussmus, das nussige Tiefe, belebende Limettensäure, feine Süße und eine subtile Schärfe miteinander vereint. Jeder Bissen liefert ein Zusammenspiel aus Frische, Knackigkeit und Umami.

Wer den Tempeh direkt aus der Packung in die Marinade legt, wundert sich über die zähe Textur; zehn Minuten im Dämpfeinsatz öffnen die Poren und machen ihn mürbe. Dieses Gericht eignet sich sowohl für ein unkompliziertes Abendessen als auch für eine vorausschauende Mahlzeitenplanung unter der Woche. Alle Komponenten lassen sich getrennt vorbereiten und behalten über Tage hinweg ihre Frische und Textur.

Herkunft und kulinarische Wurzeln

Die Inspiration für diese Bowls liegt in den traditionellen Nudelsalaten Südostasiens, insbesondere der vietnamesischen Küche. Gerichte wie Bún Chay kombinieren dünne Reisnudeln (Bún) bei Raumtemperatur mit rohem, feingeschnittenem Gemüse, frischer Minze, Koriander und einer proteinreichen Einlage. Dort sorgt meist ein leichtes Dressing auf Basis fermentierter Saucen für Würze.

Für unsere Bowl-Variante verbinden wir dieses frische Prinzip mit Elementen der indonesischen Küche. Tempeh stammt ursprünglich von der Insel Java, wo fermentierte Sojabohnen seit Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel darstellen. Die Kombination mit einer reichhaltigen Erdnusssauce, wie man sie aus dem indonesischen Gado-Gado kennt, schlägt die Brücke zwischen der Leichtigkeit vietnamesischer Kräutersalate und der herzhaften Tiefe traditioneller javanischer Sojagerichte.

Die Zutaten im Detail

Ein harmonisches Gericht lebt von der Qualität und Beschaffenheit seiner Grundzutaten. Bei dieser Bowl trägt jedes Element eine gezielte Funktion für Geschmack oder Mundgefühl.

Tempeh und Marinade

Tempeh besteht aus ganzen Sojabohnen, die durch einen Edelschimmelpilz (Rhizopus oligosporus) zu einem festen Block fermentiert werden. Im Gegensatz zu Tofu besitzt Tempeh eine feste, körnige Textur und einen nussig-herben Eigengeschmack. Beim Einkauf lohnt sich der Griff zu frischem oder pasteurisiertem Bio-Tempeh ohne Zusätze. Die Marinade aus Sojasauce (Shoyu oder Tamari), reinem Sesamöl, etwas Ahornsirup, frisch geriebenem Knoblauch und feinem Ingwer dringt tief in die Sojastruktur ein und karamellisiert beim Anbraten in der Pfanne.

Reisnudeln und Gemüsebasis

Dünne Reisnudeln (Vermicelli) bilden die neutrale, weiche Basis, die das Dressing aufsaugt. Achten Sie auf Produkte, die ausschließlich aus Reismehl und Wasser bestehen. Beim Gemüse sorgt die Kombination aus Rotkohl, Karotten und Salatgurke für den nötigen Biss:

  • Rotkohl: Liefert eine feste Struktur und intensive Farbe; in hauchdünne Streifen geschnitten bleibt er angenehm zart.
  • Karotten: Bringen natürliche Süße und Knackigkeit mit, idealerweise im feinen Julienne-Schnitt.
  • Gurke: Spendet Frische und Saftigkeit; das wässrige Kerngehäuse wird vor dem Schneiden entfernt, um die Bowl nicht zu verwässern.
  • Edamame: Vorgegarte Sojabohnenkerne ergänzen das Gericht um wertvolles Protein und ein butterweiches Mundgefühl.

Cremiges Erdnuss-Dressing und Kräuter

Für das Dressing empfiehlt sich ungesüßtes, cremiges Erdnussmus aus hundert Prozent gerösteten Erdnüssen ohne Palmölzusatz. Frischer Limettensaft schneidet durch die Schwere des Erdnussfetts, während Sojasauce Salzigkeit und Ahornsirup Balance beisteuern. Sriracha sorgt für eine kontrollierte, fruchtige Schärfe. Abgerundet wird die Schüssel durch reichlich frischen Koriander, Minze und geröstete Erdnüsse für den finalen Crunch.

Min.Einfach
Koreanisches Bibimbap – Vegan mit knusprigem Tofu und pikanter Gochujang-Sauce

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60 Min.Mittel
Vietnamesischer Bún Chay – Knusprige Frühlingsrollen auf kaltem Kräuter-Reisnudelsalat

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45 Min.Einfach