Träumst du auch von einer Pizza mit knusprigem Boden, würziger Tomatensauce und einem Belag, der dich einfach nur glücklich macht? Willkommen im Paradies für alle, die Pizza lieben und auf tierische Produkte verzichten möchten! Hier findest du alles, was du brauchst, um die beste vegane Pizza deines Lebens zu backen – versprochen!

Finde genau das richtige Rezept





Mal ehrlich, wer liebt Pizza nicht? Dieser Duft von frisch gebackenem Teig, geschmolzenem Käse und aromatischen Kräutern, der durch die Wohnung zieht – einfach unbezahlbar. Lange dachte ich, als Veganerin müsste ich auf diesen Genuss verzichten. Was für ein Irrtum! Vegane Pizza ist nicht nur ein Kompromiss, sie ist eine eigene, aufregende Welt voller Geschmack. Es geht nicht darum, etwas wegzulassen, sondern darum, Neues zu entdecken. Cremige Saucen aus Cashews, würziger Hefeschmelz, der dem Original in nichts nachsteht, und eine schier unendliche Vielfalt an Belägen, die weit über Salami und Schinken hinausgeht. Das ist es, was unsere veganen Pizzen hier so besonders macht.
Die Beliebtheit dieser Rezepte in der veganen Community kommt nicht von ungefähr. Eine selbstgemachte vegane Pizza ist der Inbegriff von „Comfort Food“ und sozialem Essen. Sie bringt Menschen zusammen, sei es bei einem gemütlichen Abend zu zweit oder einer großen Party mit Freunden, bei der jeder seine eigene Ecke belegen darf. Hier auf dem Blog zeige ich dir die ganze Bandbreite: von der blitzschnellen Feierabendpizza auf einem Boden aus Kichererbsenmehl – unsere beliebte Socca-Pizza – bis hin zur aufwändigen Sauerteig-Variante für das Wochenende. Du findest hier Inspiration für jeden Geschmack und jeden Anlass, immer einfach erklärt und mit Gelinggarantie.
Eine unvergessliche Pizza beginnt mit fantastischen Zutaten. Das Tolle an der veganen Küche ist die Kreativität, die sie in uns weckt. Wir greifen auf die Schätze der Pflanzenwelt zurück, um Aromen, Texturen und Farben zu zaubern, die jede Pizza zu einem Meisterwerk machen. Vergiss die Vorstellung, du müsstest auf irgendetwas verzichten. Stattdessen lade ich dich ein, mit mir die Zutaten zu entdecken, die deine selbstgemachte Pizza auf das nächste Level heben. Von der Basis bis zum finalen Topping – hier verrate ich dir meine Geheimtipps für puren Pizzagenuss.
Der Teig ist das Herzstück jeder Pizza. Für eine klassische neapolitanische Kruste mit großen Luftblasen schwöre ich auf italienisches Pizzamehl (Typ 00) und eine lange, kalte Gärung im Kühlschrank. Das klingt aufwändig, ist aber meist nur Wartezeit und der Geschmack ist unvergleichlich. Für den Alltag darf es aber auch mal schneller gehen. Ein Teig mit Dinkel- oder Weizenvollkornmehl bringt eine herrlich nussige Note und zusätzliche Ballaststoffe ins Spiel. Und wenn es richtig schnell gehen muss oder du dich glutenfrei ernährst, ist unser Rezept für einen Boden aus Kichererbsenmehl (Socca) die absolute Offenbarung. Er ist in Minuten zusammengerührt, proteinreich und von Natur aus glutenfrei.
Eine gute Tomatensauce ist pures Gold. Mein Tipp: Mach es dir nicht zu kompliziert! Die besten Saucen bestehen oft nur aus wenigen, aber dafür hochwertigen Zutaten. Eine Dose gute, stückige Tomaten (am besten San Marzano, wenn du sie bekommst), eine zerdrückte Knoblauchzehe, eine großzügige Prise getrockneter Oregano, etwas Salz, Pfeffer und ein Hauch Ahornsirup oder Agavendicksaft, um die Säure der Tomaten auszugleichen. Mehr braucht es nicht. Für eine „Pizza Bianca“ (weiße Pizza) ist eine Creme aus eingeweichten und pürierten Cashewkernen mit Knoblauch, Zitronensaft und Hefeflocken eine traumhafte, cremige Alternative.
Ah, die Käsefrage! Ja, es gibt mittlerweile fantastische vegane Käsealternativen im Supermarkt, die wunderbar schmelzen. Es lohnt sich, ein paar Marken auszuprobieren, um deinen Favoriten zu finden. Aber noch mehr Spaß macht es, den „Käse“ selbst herzustellen! Mein absoluter Liebling für einen käsigen Geschmack ist Hefeschmelz. Eine einfache Sauce aus Margarine, Mehl, Wasser oder Pflanzenmilch, Senf und jeder Menge Hefeflocken. Er wird beim Backen herrlich cremig und würzig. Für einen Mozzarella-Effekt empfehle ich dir, eine Creme aus Cashews oder Mandeln herzustellen, die du in Klecksen auf der Pizza verteilst. Und für den letzten Schliff: selbstgemachter Parmesan aus Nüssen, Hefeflocken und Knoblauchpulver!
Du hast die perfekten Zutaten, das Rezept liegt bereit und der Hunger ist groß. Jetzt geht es an die Zubereitung! Keine Sorge, eine umwerfende vegane Pizza zu backen, ist keine Raketenwissenschaft. Mit ein paar einfachen Kniffen und Tricks gelingt dir zu Hause eine Pizza, die besser schmeckt als bei vielen Lieferdiensten. Der wichtigste Tipp vorweg: Nimm dir Zeit und hab Spaß dabei! Pizzabacken ist ein Handwerk, das man mit jeder Wiederholung besser beherrscht. Ich zeige dir, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und welche kleinen Details den großen Unterschied zwischen einer guten und einer fantastischen Pizza ausmachen.
Pizza ist so wunderbar wandelbar! Sie passt sich jeder Situation an – vom schnellen Abendessen nach einem langen Arbeitstag bis hin zum kulinarischen Highlight deiner nächsten Party. Vergiss starre Regeln und entdecke, wie du vegane Pizza perfekt in deinen Alltag integrieren kannst. Hier sind ein paar meiner liebsten Ideen, wie du für jede Gelegenheit die passende Pizza zauberst und dabei sogar noch Zeit und Nerven sparen kannst. Denn ganz egal, ob du 30 Minuten oder drei Stunden Zeit hast, ein Stück selbstgemachtes Pizzaglück geht einfach immer.
Unter der Woche muss es oft schnell gehen. Das bedeutet aber nicht, dass du auf Genuss verzichten musst! Nutze fertige vegane Pizzateige aus dem Kühlregal oder probiere unsere Blitz-Variante mit einem Boden aus Wraps oder Fladenbrot. Mein absoluter Favorit für Eilige ist und bleibt aber die proteinreiche Socca-Pizza aus Kichererbsenmehl. Der Teig ist in zwei Minuten angerührt und braucht nur wenige Minuten im Ofen. Belegt mit etwas Pesto, ein paar Cherrytomaten und Rucola hast du in unter 20 Minuten ein warmes, gesundes und unglaublich leckeres Essen auf dem Tisch.
Wenn du am Wochenende mehr Zeit und Muße hast, lade ich dich ein, dich an einem echten Sauerteig-Pizzateig zu versuchen. Der Geschmack ist unvergleichlich tief und komplex. Oder wie wäre es mit einer „Pizza-Party“? Bereite eine große Menge Teig vor und stelle Schüsseln mit verschiedenen Saucen, Gemüse, Tofu, Linsen und veganem Käse bereit. Jeder Gast kann sich seine eigene kleine Pizza zusammenstellen. Das macht nicht nur unglaublich viel Spaß, sondern sorgt auch dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. So wird das Essen selbst zum Event!
Pizza und gesund? Aber ja! Wenn wir unsere Pizza selbst mit vollwertigen, pflanzlichen Zutaten zubereiten, verwandelt sie sich von einem fettigen Fast-Food-Gericht in eine ausgewogene und nährstoffreiche Mahlzeit. Es ist erstaunlich, wie viel Gutes in einer Scheibe selbstgemachter veganer Pizza stecken kann. Anstatt uns auf Kalorien zu konzentrieren, schauen wir lieber auf die Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, die wir unserem Körper damit schenken. Eine vegane Pizza ist der beste Beweis dafür, dass genussvolles Essen und eine bewusste Ernährung Hand in Hand gehen können.
Denk nur an die Vielfalt: Ein Vollkorn- oder Kichererbsenmehl-Boden liefert komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die lange satt machen. Die Tomatensauce ist reich an Lycopin, einem starken Antioxidans. Der Belag ist deine Chance, eine riesige Portion Gemüse unterzubringen – Paprika für Vitamin C, Spinat für Eisen, Pilze für B-Vitamine. Proteine holst du dir über Linsen, Kichererbsen, Tofu oder einen Nuss-basierten Käse. Und die gesunden Fette aus Olivenöl, Nüssen und Avocados runden das Ganze ab. Kombiniere deine Pizza mit einem frischen grünen Salat und du hast eine perfekte, vollwertige Mahlzeit, die Körper und Seele guttut.
Auf dem Weg zur perfekten veganen Pizza tauchen oft die gleichen Fragen auf. Das ist total normal! Ich habe hier mal die häufigsten Anliegen gesammelt, die mich über die Jahre erreicht haben, und gebe dir meine besten Antworten und Lösungen. Damit klappt es bei dir zu Hause garantiert von Anfang an.
Das Geheimnis eines knusprigen Bodens liegt in der Hitze. Heize deinen Ofen so heiß wie möglich vor, idealerweise auf 250°C, und lass das Backblech oder einen Pizzastein im Ofen mit aufheizen. Der Schock, wenn der kühle Teig auf die heiße Oberfläche trifft, lässt den Boden sofort aufgehen und knusprig werden. Achte außerdem darauf, nicht zu viel Sauce zu verwenden und die Pizza auf der untersten Schiene zu backen, damit sie genug Hitze von unten bekommt. So wird der Boden garantiert kross und nicht durchgeweicht.
Das ist ein Klassiker! Die Schmelzeigenschaften von veganem Käse können stark variieren. Mein Tipp: Gib dem Käse ein wenig Hilfe. Mische die veganen Käsestreusel vor dem Auflegen mit einem Teelöffel Pflanzenöl oder etwas pflanzlicher Sahne. Diese kleine Menge Fett hilft enorm beim Schmelzprozess. Eine andere tolle Option ist, auf cremige Alternativen wie Hefeschmelz oder eine Cashew-Ricotta-Creme auszuweichen. Diese werden beim Backen von Natur aus herrlich cremig und lecker, ganz ohne den Druck, perfekt „schmelzen“ zu müssen.
Aber hallo! Das ist einer meiner liebsten Meal-Prep-Hacks. Bereite einfach die doppelte oder dreifache Menge Teig zu. Lass ihn nach dem Kneten das erste Mal aufgehen, portioniere ihn dann in einzelne Kugeln, bestreiche diese dünn mit Öl und packe sie luftdicht in Gefrierbeutel. So hält sich der Teig bis zu drei Monate im Eisfach. Zum Auftauen legst du ihn einfach über Nacht in den Kühlschrank und lässt ihn dann noch eine Stunde bei Raumtemperatur liegen, bevor du deine Pizza formst. Spontaner Pizzahunger hat so keine Chance mehr!