Du versuchst, einen Mojito mit einem normalen Löffel zu rühren oder Eiswürfel mit der bloßen Hand in das Glas zu befördern? Das Ergebnis ist meistens frustrierend: Der Drink schmeckt flach, die Kohlensäure verflüchtigt sich und dein Tresen sieht nach fünf Minuten aus wie ein Schlachtfeld. Normale Küchenutensilien sind für die Zubereitung von Speisen gedacht, nicht für die Präzision, die ein erstklassiger Drink erfordert. Wenn du wirklich beeindrucken willst, brauchst du Werkzeuge, die speziell für die Ergonomie und die chemischen Prozesse hinter einem Cocktail entwickelt wurden. Ein stumpfes Messer zerquetscht die Minze, statt die ätherischen Öle freizusetzen – ein Bar-Stößel hingegen erledigt den Job perfekt.
Ein weiteres Problem ist die Temperaturkontrolle. In der Kategorie Küche & Esszimmer nehmen Bar-Utensilien eine Sonderrolle ein, weil sie oft mit extremen Temperaturunterschieden arbeiten müssen. Ein billiger Shaker aus dünnem Blech lässt deine Hände erfrieren, bevor der Drink die richtige Kälte erreicht hat. Professionelle Bar-Utensilien nutzen oft doppelwandigen Edelstahl oder spezifische Legierungen, die die Kälte dort halten, wo sie hingehört: im Drink. Wer am falschen Ende spart, serviert am Ende lauwarmen Fusel statt einer eiskalten Erfrischung. Es geht nicht nur um die Optik, sondern um die physikalische Notwendigkeit, Aromen zu binden und Texturen zu schaffen, die auf der Zunge tanzen.
Zudem spielt die Hygiene eine massive Rolle. Während du ein Schneidebrett für Gemüse einfach abwischst, setzen sich in improvisierten Bar-Werkzeugen oft Zuckerreste und Fruchtsäuren fest. Echte Bar-Utensilien sind so konstruiert, dass sie keine Toträume bieten, in denen Bakterien wachsen können. Sie sind säurebeständig und halten auch aggressiven Zitrusfrüchten stand, ohne dass das Material angegriffen wird. Wenn du deine Gäste nicht mit metallisch schmeckenden Drinks abspeisen willst, ist der Wechsel zu spezialisiertem Equipment alternativlos. Es ist der Unterschied zwischen 'etwas zusammenrühren' und echtem Handwerk, das man schmeckt.
Viele Hobby-Mixer denken, sie hätten das richtige Maß im Gefühl. Doch schon zwei Milliliter zu viel Sirup machen aus einem balancierten Sour eine klebrige Angelegenheit. Ein Jigger, also ein Bar-Maß, ist dein wichtigstes Präzisionsinstrument. Er sorgt dafür, dass jeder Drink exakt so schmeckt wie der vorherige. In der Welt der Bar-Utensilien ist Konsistenz die höchste Tugend. Ohne die richtigen Messbecher verlässt du dich auf das Glück – und das ist kein guter Barkeeper. Investiere in Werkzeuge, die dir die Kontrolle zurückgeben, damit du dich auf das Gastgeben konzentrieren kannst.
Stell dir vor, du stehst in deiner Küche und jeder Handgriff sitzt. Du greifst zum Strainer, und das Eis bleibt genau dort, wo es soll, während der perfekt gekühlte Drink in das Glas gleitet. Hochwertige Bar-Utensilien sind die Verlängerung deines Arms. Sie geben dir das Selbstvertrauen, auch komplexe Rezepte auszuprobieren, vor denen du bisher zurückgeschreckt bist. Es geht um das haptische Erlebnis: Das Gewicht eines massiven Rührlöffels in der Hand zu spüren, vermittelt eine ganz andere Wertigkeit als ein klappriger Teelöffel. Deine Gäste merken sofort, ob du weißt, was du tust, oder ob du nur improvisierst.
Neben der Funktionalität sind Bar-Utensilien auch ein Statement für deinen Lifestyle. In deiner Küche & Esszimmer Umgebung setzen sie Akzente. Ein edles Set aus Kupfer oder mattem Schwarz wertet den gesamten Raum auf. Es signalisiert: Hier wird Genuss großgeschrieben. Aber Vorsicht, Design darf niemals über die Funktion gehen. Ein schöner Shaker, der beim Schütteln ausläuft, ist wertlos. Deshalb kombinieren Top-Produkte Ästhetik mit technischer Perfektion. Du kaufst nicht nur ein Werkzeug, sondern das Ticket für unvergessliche Abende, an denen du der Star hinter dem Tresen bist.
Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Langlebigkeit. Billige Sets aus dem Supermarkt rosten nach dem dritten Spülgang oder verlieren ihre Beschichtung. Hochwertige Bar-Utensilien aus 18/10 Edelstahl sind eine Anschaffung für das Leben. Sie überstehen hunderte Partys und sehen danach immer noch aus wie neu. Das spart dir langfristig Geld und schont die Nerven. Wer billig kauft, kauft zweimal – das gilt besonders bei Equipment, das ständig mit Feuchtigkeit und Säure in Kontakt kommt. Setze auf Qualität, die deinen Ansprüchen gewachsen ist.
Ein perfekter Drink endet nicht beim Mixen. Die Wahl der richtigen Glasuntersetzer und Bierdeckel ist der finale Schliff. Sie schützen deine Möbel vor unschönen Rändern und runden das Gesamtbild ab. In der Kategorie Küche & Esszimmer sind diese kleinen Helfer oft das Zünglein an der Waage. Ein hochwertiger Untersetzer aus Leder oder Schiefer verhindert, dass das Kondenswasser deines eiskalten Glases auf den Holztisch tropft. Es sind diese Details, die einen guten Gastgeber von einem großartigen unterscheiden.
Bei der Wahl deiner Bar-Utensilien stehst du vor einer riesigen Auswahl an Materialien. Edelstahl ist der unangefochtene König der Bar. Er ist geschmacksneutral, extrem robust und lässt sich leicht reinigen. Besonders der klassische Silber-Look wirkt zeitlos und professionell. Edelstahl leitet die Kälte schnell weiter, was beim Shaken essenziell ist, um die nötige Verwässerung (Dilution) und Kühlung in kürzester Zeit zu erreichen. Wenn du ein Arbeitstier suchst, das alles mitmacht, ist Edelstahl deine erste Wahl.
Kupfer hingegen ist der optische Hingucker schlechthin. Es verleiht deiner Bar einen Hauch von Vintage und Exklusivität. Viele schwören auf Kupferbecher für bestimmte Drinks wie den Moscow Mule, da das Material die Kälte extrem intensiv an die Lippen abgibt. Aber Achtung: Kupfer ist pflegeintensiv. Es läuft mit der Zeit an und muss poliert werden, wenn du den Glanz erhalten willst. Zudem sind viele Kupfer-Utensilien innen mit Edelstahl beschichtet, um chemische Reaktionen mit säurehaltigen Zutaten zu vermeiden. Kupfer ist etwas für Ästheten, die bereit sind, ein wenig mehr Zeit in die Pflege zu investieren.
Glas wird vor allem bei Rührgläsern (Mixing Glasses) eingesetzt. Ein schweres Glas mit einem stabilen Boden ist ideal, um Drinks wie den Negroni oder Martini sanft zu rühren. Glas hat den Vorteil, dass du den Fortschritt der Kühlung und die Farbe des Drinks genau beobachten kannst. Zudem ist es absolut geruchsneutral. Allerdings ist es zerbrechlich. Ein Sturz auf den Fliesenboden der Küche bedeutet meist das Ende. Hier musst du abwägen, ob dir die Optik und das klassische Rühr-Gefühl das Risiko wert sind.
| Material | Vorteile | Nachteile | Ideal für... |
|---|---|---|---|
| Edelstahl | Robust, spülmaschinenfest, langlebig | Wird sehr kalt an den Händen | Allrounder, Profi-Einsatz |
| Kupfer | Edle Optik, extreme Kälteleitung | Pflegeintensiv, nicht spülmaschinenfest | Design-Liebhaber, Moscow Mules |
| Glas | Geschmacksneutral, transparent | Zerbrechlich, schwer | Rühr-Drinks (Martini, etc.) |
Du wirst in keiner ernsthaften Bar Utensilien aus Plastik finden. Warum? Weil Kunststoff Gerüche und Farben annimmt. Einmal einen Drink mit Campari in einem Plastik-Shaker gemischt, und das Teil ist für immer verfärbt und riecht nach Bitterstoffen. Zudem fehlt Kunststoff das nötige Gewicht für eine stabile Handhabung. In der Kategorie Küche & Esszimmer ist Plastik für Aufbewahrungsboxen okay, aber bei Bar-Utensilien ist es ein absolutes No-Go. Bleib bei Metall oder Glas, wenn du Qualität willst.
Bevor du dein Geld in ein Set investierst, schau dir die Verarbeitung genau an. Ein kritischer Punkt sind die Schweißnähte, zum Beispiel beim Griff eines Siebes oder am Boden eines Shakers. Wenn diese unsauber gearbeitet sind, werden sie dort zuerst brechen oder rosten. Ein guter Shaker sollte sich zudem leicht schließen und wieder öffnen lassen, auch wenn er durch die Kälte kontrahiert ist. Nichts ist peinlicher, als vor den Gästen fünf Minuten lang am Shaker zu zerren, weil er klemmt. Achte auf eine gute Passform der Einzelteile.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Gewicht. Ein leichter, dünnwandiger Jigger wirkt billig und kippt leicht um. Ein schwerer Boden bei Rührgläsern und Shakern sorgt für Standfestigkeit. Spar nicht an der Wandstärke! Dickeres Material isoliert besser und fühlt sich wertiger an. Auch die Ergonomie spielt eine Rolle. Liegt der Bar-Löffel gut in der Hand? Ist der Stößel lang genug, damit du dir nicht die Finger am Glasrand klemmst? Teste die Haptik, denn du wirst diese Werkzeuge oft benutzen.
Überlege dir auch, wie viel Zubehör du wirklich brauchst. Viele Sets blähen den Umfang mit unnötigem Schnickschnack auf, den du nie benutzen wirst. Konzentriere dich lieber auf die Kern-Utensilien in hoher Qualität: Shaker, Jigger, Strainer und Barlöffel. Alles andere wie Zestenreißer oder Eiszangen kannst du nach und nach ergänzen. Qualität vor Quantität ist das Motto. Ein hochwertiges 4-teiliges Set ist besser als ein 20-teiliges Schrott-Paket, das nach zwei Wochen auseinanderfällt.
Oft locken Angebote mit 'Alles-in-einem'-Koffern. Das Problem: Meistens ist ein Teil gut, der Rest eher mittelmäßig. Wenn du ernsthaft mixen willst, stell dir dein Set lieber individuell zusammen oder achte bei Sets auf renommierte Hersteller. Ein guter Strainer muss engmaschige Federn haben, um auch kleinste Eis-Splitter zurückzuhalten. Billige Varianten lassen zu viel durch, und dein Drink wird wässrig. Schau genau hin, was im Paket enthalten ist und ob die Spezifikationen stimmen.
Fehler Nummer eins: Den falschen Shaker-Typ wählen. Es gibt den Cobbler Shaker (mit eingebautem Sieb) und den Boston Shaker (zwei Teile). Anfänger greifen oft zum Cobbler, weil er einfacher aussieht. Doch das eingebaute Sieb verstopft leicht und der Deckel friert oft fest. Profis nutzen fast immer den Boston Shaker, weil er schneller arbeitet und leichter zu reinigen ist. Überlege dir vorher, mit welchem System du dich wohler fühlst, statt einfach das erstbeste Modell zu kaufen.
Fehler Nummer zwei: Die Größe unterschätzen. Ein zu kleiner Shaker erlaubt es dem Eis nicht, sich ordentlich zu bewegen (der sogenannte 'Snap'). Das Ergebnis ist ein schlecht belüfteter und nicht ausreichend gekühlter Drink. Dein Shaker sollte mindestens 500ml bis 700ml fassen, damit du auch zwei Drinks gleichzeitig zubereiten kannst. Auch beim Jigger solltest du darauf achten, dass er die gängigen Maße (2cl und 4cl) abdeckt, sonst musst du ständig umrechnen.
Fehler Nummer drei: Billige Beschichtungen. Goldene oder schwarze Bar-Utensilien sehen fantastisch aus, aber nur, wenn die Beschichtung hält. Bei billigen Produkten blättert die Farbe schon nach wenigen Spülgängen ab und landet im Drink deiner Gäste. Wenn du Farbe willst, investiere in PVD-beschichtete Utensilien. Diese sind extrem widerstandsfähig. Wenn du unsicher bist, bleib bei klassischem Edelstahl – das ist unkaputtbar und sieht immer professionell aus.
Der Strainer (Abseiher) ist das am meisten unterschätzte Werkzeug. Ein schlechter Strainer lässt Fruchtfleisch und Eissplitter durch, was die Textur deines Drinks ruiniert. Achte darauf, dass die Feder stramm sitzt und der Strainer gut auf deinen Shaker oder dein Rührglas passt. Ein 'Hawthorne Strainer' mit einer verstellbaren Feder ist hier der Goldstandard. Er passt sich verschiedenen Durchmessern an und filtert zuverlässig alles heraus, was nicht ins Glas gehört.
Deine neuen Bar-Utensilien sind da, jetzt geht es an die Praxis. Der wichtigste Tipp: Kühle dein Equipment vor! Wenn du ein Rührglas benutzt, fülle es erst mit Eis, rühre es kurz um und schütte das Schmelzwasser ab, bevor du die Zutaten hinzufügst. So verhinderst du, dass das warme Glas dein Eis sofort zum Schmelzen bringt. Das Gleiche gilt für den Shaker. Profi-Tipp: Lagere deine Jigger und Strainer im Eisfach, wenn du eine Party planst. Das sorgt für den ultimativen Kälte-Kick.
Die Pflege ist entscheidend für die Haltbarkeit. Auch wenn 'spülmaschinenfest' draufsteht: Hochwertige Bar-Utensilien wäscht du am besten von Hand. Die aggressiven Salze in der Spülmaschine können den Glanz trüben und auf Dauer das Metall angreifen. Ein kurzer Wisch mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reicht völlig aus. Trockne die Teile sofort mit einem weichen Tuch ab, um Wasserflecken zu vermeiden. So bleiben sie über Jahre hinweg der Blickfang in deiner Küche.
Nutze deine Bar-Utensilien auch zweckentfremdet! Ein Barlöffel ist fantastisch, um Marmelade aus hohen Gläsern zu holen oder um in schmalen Gefäßen umzurühren. Der Jigger hilft dir beim Backen, wenn du kleine Mengen Flüssigkeit exakt abmessen musst. Bar-Utensilien sind vielseitiger, als man denkt. Je öfter du sie benutzt, desto sicherer wirst du im Umgang damit. Übe das 'Rolling' des Löffels zwischen den Fingern – das sieht nicht nur cool aus, sondern sorgt auch für eine leisere und effizientere Vermischung der Zutaten.
Nichts tötet die Stimmung mehr, als wenn du mitten im Mixen nach dem Öffner oder dem Sieb suchen musst. Besorge dir eine Bar-Matte oder ein schönes Tablett, auf dem alle Utensilien ihren festen Platz haben. Das sieht nicht nur professionell aus, sondern schützt auch deine Arbeitsplatte vor Kratzern und Flüssigkeiten. In der Kategorie Küche & Esszimmer gibt es spezielle Organizer, die genau auf Bar-Zubehör zugeschnitten sind. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz lässt dich schneller und sauberer arbeiten.
Wenn du bisher deine Drinks einfach nur zusammengeschüttet hast, wird hochwertiges Bar-Equipment dein Leben verändern. Es ist für jeden geeignet, der gerne Gäste empfängt und Wert auf Qualität legt. Wenn du nur einmal im Jahr ein Bier öffnest, reicht dir ein einfacher Flaschenöffner. Aber wenn du die Nuancen eines perfekt ausbalancierten Cocktails schätzt, dann ist spezialisiertes Werkzeug ein Muss. Es macht den Prozess der Zubereitung von einer lästigen Pflicht zu einem kreativen Hobby, das unglaublich viel Spaß macht.
Die Anschaffung lohnt sich besonders, wenn du deine Küche & Esszimmer Ausstattung auf das nächste Level heben willst. Gute Bar-Utensilien sind eine einmalige Investition, die dich über Jahrzehnte begleiten wird. Sie sind das perfekte Geschenk für dich selbst oder für Freunde, die gerne genießen. Du wirst den Unterschied bei jedem Schluck schmecken und bei jedem Kompliment deiner Gäste spüren. Es geht um das Gefühl, etwas Besonderes zu kreieren, statt nur zu konsumieren.
Hör auf, dich mit mittelmäßigen Ergebnissen zufrieden zu geben. Deine Drinks verdienen das Beste, und du verdienst das Vergnügen, sie mit Leichtigkeit zuzubereiten. Schau dir jetzt unsere Auswahl an erstklassigen Bar-Utensilien an und finde das Set, das zu deinem Stil passt. Verwandle deine nächste Party in ein Event, über das man noch lange sprechen wird. Dein perfekter Drink ist nur einen Klick entfernt – rüste dich jetzt aus und werde zum Meister hinter der Bar!
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Edelstahl ist aufgrund seiner exzellenten Temperaturleitfähigkeit und Säurebeständigkeit das unverzichtbare Material für hochwertige Bar-Ausstattung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Küchenhelfern oder billigem Blech, das sich bei Kontakt mit Eis verformen oder die Kälte schlecht isolieren kann, bieten professionelle Shaker und Messbecher oft eine doppelwandige Konstruktion oder spezifische Legierungen (wie 18/10 Edelstahl). Dies garantiert, dass die Kälte im Drink bleibt und nicht sofort an deine Hände abgegeben wird, was sonst zu einem unangenehmen 'Erfrieren' der Finger und einem lauwarmen Getränk führt.
Zudem ist die chemische Resistenz entscheidend: Bar-Utensilien kommen ständig mit aggressiven Fruchtsäuren aus Zitrusfrüchten in Kontakt. Minderwertige Materialien korrodieren hier schnell oder geben einen metallischen Beigeschmack ab, der das Aroma deiner Spirituosen ruiniert. Achte beim Kauf also auf die Kennzeichnung 'lebensmittelechter Edelstahl' und eine solide Wandstärke, damit du Werkzeuge erhältst, die hygienisch einwandfrei bleiben und auch nach hunderten Spülgängen nicht rosten.
Ein Jigger (Barmaß) ist das einzige Werkzeug, das dir die nötige Konsistenz und Balance für reproduzierbare Cocktails garantiert. Während das 'Gefühl' im Handgelenk oft trügt und herkömmliche Esslöffel in ihrer Füllmenge stark variieren, bietet ein Jigger exakte Maßeinheiten (oft 2cl und 4cl). Schon geringe Abweichungen von wenigen Millilitern – etwa bei Zuckersirup oder Limettensaft – können das empfindliche Süße-Säure-Spiel eines Drinks kippen und ihn entweder klebrig süß oder ungenießbar sauer machen.
Beim Kauf solltest du auf Jigger achten, die auch innenliegende Markierungen (Skalierungen) besitzen, um noch flexibler dosieren zu können. Ergonomie spielt ebenfalls eine Rolle: Ein gut gewichteter Jigger liegt sicher zwischen den Fingern und ermöglicht ein schnelles, sauberes Arbeiten ohne Verschütten. Wer hier spart, verlässt sich auf Glück statt auf Handwerk und riskiert, dass der zweite Drink ganz anders schmeckt als der erste.
Ein professioneller Bar-Stößel (Muddler) ist ergonomisch und strukturell darauf ausgelegt, Aromen durch sanften Druck freizusetzen, ohne die Zutaten zu zerstören. Wenn du versuchst, Limetten oder Minze mit einem stumpfen Löffelstiel oder gar einem Messer zu bearbeiten, zerquetschst oder zerreißt du die Zellstrukturen oft zu stark. Bei Kräutern wie Minze führt dies dazu, dass Bitterstoffe freigesetzt werden, statt der gewünschten ätherischen Öle. Ein Muddler hingegen besitzt eine flache oder leicht texturierte Unterseite, die genau dafür konstruiert ist, Öle und Säfte effizient zu extrahieren.
In puncto Hygiene und Kaufentscheidung solltest du Kunststoff- oder Edelstahl-Muddler gegenüber Holz bevorzugen. Holz ist porös und nimmt Flüssigkeiten sowie Zuckerreste auf, was einen idealen Nährboden für Bakterien bildet und Geschmäcker alter Drinks speichert. Ein Stößel aus massivem Kunststoff oder mit Silikonkappe lässt sich hingegen rückstandslos reinigen und verhindert, dass du unerwünschte Aromen in deinen frischen Cocktail überträgst.
Die sofortige Reinigung mit warmem Wasser direkt nach der Benutzung ist der wichtigste Schritt, um das Antrocknen von klebrigen Zuckerresten und Fruchtfleisch zu verhindern. Professionelle Bar-Utensilien sind so konstruiert, dass sie 'Toträume' vermeiden – also Ritzen, in denen sich Bakterien sammeln könnten. Dennoch setzen sich gerade in den Spiralen eines Hawthorne-Strainers (Barsieb) oder im Gewinde eines dreiteiligen Shakers schnell Rückstände fest. Spüle diese Teile also immer sofort gründlich aus, bevor du sie später endgültig reinigst.
Obwohl viele Edelstahl-Tools als spülmaschinenfest gelten, empfiehlt sich für hochwertige, polierte oder beschichtete (z.B. kupferfarbene) Utensilien die Handwäsche. Aggressive Spülmaschinensalze können die Oberflächenbeschichtung angreifen und die Optik trüben. Achte besonders bei Shakern darauf, sie offen trocknen zu lassen, um Geruchsbildung und Schimmel in den Dichtungen oder am Boden zu vermeiden. Gute Pflege sorgt dafür, dass dein Equipment auch nach Jahren noch glänzt und hygienisch einwandfrei arbeitet.
Ein hochwertiger Strainer (Barsieb) ist unerlässlich, um den Drink sauber vom verwendeten Mischeis, Fruchtstücken und Kräuterresten zu trennen. Im Gegensatz zum improvisierten Abgießen durch einen Spalt im Deckel oder mit einem Löffel, sorgt der Strainer für Präzision und verhindert, dass verwässertes Brucheis in das Gästeglas gelangt. Dies ist entscheidend für die Textur und die Temperaturstabilität des Drinks im Glas. Ein sogenannter Hawthorne-Strainer besitzt eine flexible Spiralfeder, die sich dem Shaker-Rand anpasst und so eine perfekte Barriere bildet.
Für den Kauf empfiehlt sich oft die Kombination aus einem Hawthorne-Strainer für das Grobe und einem Fine Strainer (feines Teesieb) für das 'Double Straining'. Letzteres filtert auch kleinste Eissplitter heraus, die beim kräftigen Shaken entstehen und den Drink im Glas sonst schnell verwässern würden. Investiere in Strainer mit engen, robusten Federn, da diese langlebiger sind und eine bessere Filterleistung bieten als günstige Modelle mit weiten Abständen.

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Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de