Du kennst das Problem: Ein geselliger Abend mit Freunden, die Drinks fließen, und am nächsten Morgen folgt das böse Erwachen. Weiße Ringe auf dem massiven Eichentisch oder klebrige Flecken auf dem Schiefer-Tresen. Viele greifen in der Not zu Papierservietten, doch das ist ein fataler Fehler. Papier saugt sich voll, klebt am Glasboden fest und reißt beim Anheben unschön ab. Das sieht nicht nur billig aus, sondern erfüllt auch seinen Zweck nicht, da die Feuchtigkeit einfach durch das dünne Material auf die Oberfläche wandert. Ein echter Gastgeber setzt auf professionelle Bar-Utensilien, die Funktionalität und Ästhetik vereinen.
Hochwertige Glasuntersetzer und Bierdeckel sind weit mehr als nur ein Schutzschild für deine Möbel. Sie sind ein Statement für deine Liebe zum Detail. Wenn du ein teures Destillat oder ein handwerklich gebrautes Craft Beer servierst, verdient dieses Getränk eine angemessene Bühne. Ein professioneller Untersetzer verhindert die Kapillarwirkung, bei der Kondenswasser am Glasboden herunterläuft und sich unter dem Gefäß sammelt. Durch spezielle Oberflächenstrukturen oder absorbierende Materialien bleibt der Tisch trocken und das Glas steht stabil, ohne zu rutschen oder zu kippeln.
Die technische Komponente wird oft unterschätzt. Ein guter Untersetzer muss eine gewisse Materialstärke aufweisen, um thermische Unterschiede auszugleichen. Besonders bei eiskalten Drinks mit viel Crushed Ice entsteht massiv Kondensation. Ein dünner Pappdeckel ist hier nach zehn Minuten durchgeweicht. Professionelle Lösungen aus Silikon, Leder oder Kork bieten eine Barriere, die nicht nur Feuchtigkeit stoppt, sondern auch Kratzer durch Sandkörner oder raue Glasböden verhindert. Wer einmal die Politur eines Erbstücks durch einen simplen Cocktailabend ruiniert hat, weiß, dass diese kleine Investition in hochwertige Bar-Utensilien den Wert deiner Einrichtung langfristig sichert.
Die Wahl des richtigen Materials entscheidet darüber, ob deine Bar wie eine rustikale Kneipe oder eine exklusive Lounge wirkt. Lederuntersetzer sind die Königsklasse für Liebhaber von Whisky und dunklen Spirituosen. Sie strahlen eine maskuline Eleganz aus und entwickeln mit der Zeit eine wunderschöne Patina. Leder hat zudem den Vorteil, dass es Geräusche beim Abstellen des Glases extrem dämpft. Das satte, leise Geräusch, wenn ein schwerer Tumbler auf dickes Rindsleder trifft, ist purer Luxus für die Ohren. Es vermittelt Wertigkeit, die man bei billigen Kunststoff-Alternativen vergeblich sucht.
Schiefer hingegen ist die Wahl für moderne Minimalisten. Die natürliche, raue Struktur des Steins bildet einen fantastischen Kontrast zu glattem Glas. Schiefer ist von Natur aus hitzebeständig und extrem robust. Ein wichtiger technischer Aspekt bei Schiefer ist die Versiegelung. Hochwertige Schieferuntersetzer sind oft mit einer lebensmittelechten Schicht überzogen, die verhindert, dass Fettfinger oder Rotwein tief in die Poren einziehen. Achte darauf, dass diese Modelle an der Unterseite weiche Filzgleiter haben, damit der Stein selbst keine Kratzer auf deinem Tisch hinterlässt. Schiefer speichert zudem die Kälte, was bei sommerlichen Drinks ein angenehmer Nebeneffekt ist.
Silikon und Kork sind die funktionalen Arbeitstiere hinter der Theke. Silikon ist unschlagbar, wenn es um Rutschfestigkeit geht. Selbst auf einer nassen Edelstahloberfläche bewegt sich hier nichts mehr. Zudem sind sie spülmaschinenfest, was die Reinigung nach einer großen Party zum Kinderspiel macht. Kork wiederum ist der Klassiker für Bierliebhaber. Es ist ein nachhaltiges Naturmaterial, das extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne die Form zu verlieren. Kork isoliert hervorragend gegen Wärme, sodass dein kühles Blondes länger die perfekte Trinktemperatur behält. Hier ist ein Vergleich der gängigsten Materialien:
| Material | Saugfähigkeit | Langlebigkeit | Stilfaktor | Reinigung |
|---|---|---|---|---|
| Leder | Mittel | Sehr hoch | Exklusiv | Feuchtes Tuch |
| Schiefer | Gering | Hoch | Modern | Handwäsche |
| Silikon | Keine (Auffangrinne) | Extrem hoch | Funktional | Spülmaschine |
| Kork | Sehr hoch | Mittel | Rustikal | Abklopfen |
Wenn du Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legst, führt an Leder kaum ein Weg vorbei. Es passt sich perfekt an hochwertige Holzoberflächen an und wirkt niemals deplatziert. Ein Set aus handgenähten Lederuntersetzern signalisiert deinen Gästen sofort, dass du nichts dem Zufall überlässt. Es geht um das haptische Erlebnis: Die weiche Oberfläche fühlt sich gut an, wenn man das Glas greift, und das Material ist schwer genug, um nicht am feuchten Glasboden kleben zu bleiben – ein nerviges Phänomen, das bei leichten Kunststoffdeckeln ständig auftritt.
Schieferuntersetzer sind perfekt für Gin-Tonic-Liebhaber oder Fans von klaren Longdrinks. Die dunkle Farbe lässt die Brillanz des Glases und die Farben der Garnituren wie Limetten oder Beeren richtig leuchten. Zudem kannst du Schiefer oft mit Kreide beschriften – ein genialer Trick, um die Namen deiner Gäste direkt auf den Untersetzer zu schreiben. So gibt es keine Verwechslungen mehr bei der nächsten Party. Es ist dieses kleine Extra an Interaktion, das einen guten Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Der größte Fehler beim Kauf von Untersetzern ist, nur auf das Design zu achten. Die Funktionalität steht an erster Stelle. Ein entscheidendes Kriterium ist der Durchmesser. Viele Standard-Untersetzer sind mit 9 cm zu klein für ausladende Weingläser oder massive Bierkrüge. Ich empfehle dir, auf Modelle mit mindestens 10 bis 11 cm Durchmesser zu setzen. So hast du genug Puffer, falls das Glas mal nicht exakt mittig abgestellt wird. Nichts ist ärgerlicher als ein Untersetzer, der unter dem Glas verschwindet und trotzdem zulässt, dass Kondenswasser auf den Tisch tropft.
Ein weiteres wichtiges Feature ist die sogenannte Auffangrinne oder eine strukturierte Oberfläche. Bei glatten Kunststoff- oder Metalluntersetzern bildet sich oft ein Wasserfilm zwischen Glas und Unterlage. Das führt zum Adhäsionseffekt: Du hebst das Glas an und der Untersetzer klebt fest, nur um zwei Sekunden später scheppernd auf den Boden zu fallen. Hochwertige Silikonuntersetzer haben deshalb oft ein Wabenmuster oder erhöhte Ränder. Diese halten das Wasser fest und lassen Luft an den Glasboden, sodass kein Vakuum entstehen kann. Spar hier nicht an der falschen Stelle – billige Kopien ohne diese Struktur nerven dich nach dem dritten Drink gewaltig.
Achte zudem auf die Unterseite. Ein guter Untersetzer muss Grip haben. Wenn deine Gäste ihre Gläser über den Tisch schieben, darf der Untersetzer nicht wie ein Puck auf dem Eis davonfliegen. Kork, Filz oder gummiertes Material auf der Unterseite sind Pflicht. Das schützt nicht nur vor dem Verrutschen, sondern dämpft auch Vibrationen. Wenn du eine hochwertige Soundanlage in deinem Barbereich hast, verhindern gute Untersetzer sogar, dass die Gläser bei basslastiger Musik auf dem Tisch klirren. Es sind diese technischen Details, die den Unterschied zwischen Ramsch und echtem Bar-Equipment ausmachen.
Dünne Pappen oder labberige Gummischeiben wirken instabil. Ein massiver Untersetzer von 3 bis 5 mm Stärke vermittelt Sicherheit. Er gleicht kleine Unebenheiten im Tisch aus und sorgt dafür, dass das Glas absolut plan steht. Besonders bei teuren Kristallgläsern, die oft einen sehr feinen Fuß haben, ist ein stabiler Untergrund essenziell, um ein Umkippen bei versehentlichem Anstoßen zu verhindern. Schwere Materialien wie Stein oder dickes Leder bringen zudem ein Eigengewicht mit, das Wertigkeit ausstrahlt.
Kauf niemals nur vier Untersetzer. Die Erfahrung zeigt: Einer verschwindet immer, und sobald du sechs Gäste hast, fängst du wieder an zu improvisieren. Sets mit 8 oder 12 Stück sind ideal. Achte darauf, dass ein passender Halter oder eine Box im Lieferumfang enthalten ist. Nichts sieht unordentlicher aus als lose herumliegende Bierdeckel auf dem Bar-Regal. Ein schicker Halter aus Metall oder Holz sorgt dafür, dass die Untersetzer bei Nichtgebrauch ein dekoratives Element deiner Bar sind und sofort griffbereit stehen, wenn der erste Gast eintrifft.
Damit deine neuen Bar-Accessoires lange wie neu aussehen, ist die richtige Pflege entscheidend. Lederuntersetzer solltest du niemals unter fließendes Wasser halten. Wenn mal ein Tropfen Rotwein daneben geht, tupfe ihn sofort mit einem trockenen Tuch ab. Einmal im Jahr eine leichte Behandlung mit farblosem Lederfett hält das Material geschmeidig und wasserabweisend. So verhinderst du, dass das Leder spröde wird oder sich durch Feuchtigkeit verzieht. Behandle sie wie deine besten Schuhe, und sie werden dich ein Leben lang begleiten.
Bei Schieferuntersetzern gibt es einen Profi-Tipp: Wenn der Stein nach einiger Zeit grau und stumpf wirkt, reibe ihn mit einem Tropfen Olivenöl oder Speiseöl ein. Das Öl zieht in die Poren ein und verleiht dem Schiefer einen tiefschwarzen, seidenmatten Glanz. Das lässt die natürliche Struktur des Steins wieder richtig hervortreten und macht ihn gleichzeitig unempfindlicher gegen neue Flecken. Silikonuntersetzer hingegen kannst du einfach in den oberen Korb der Spülmaschine werfen. Achte nur darauf, sie danach gut abzutrocknen, damit keine Kalkflecken vom Trocknungsvorgang zurückbleiben.
Nutze deine Untersetzer kreativ! Sie eignen sich nicht nur für Gläser. Ein großer Lederuntersetzer ist auch eine hervorragende Ablage für deine hochwertige Armbanduhr am Abend oder für die Manschettenknöpfe. In der Küche können hitzebeständige Silikon-Varianten als Ablage für Kochlöffel dienen. Doch bleiben wir beim Kern: In deiner Bar sind sie das Werkzeug, das Ordnung schafft. Wenn jeder Gast seinen festen Platz für sein Glas hat, wirkt die gesamte Runde organisierter und entspannter. Es gibt keine Diskussionen über Flecken, und du kannst dich voll und ganz auf deine Rolle als Gastgeber konzentrieren.
Besonders bei Kork oder Filz ist es wichtig, dass die Untersetzer nach der Benutzung gut durchtrocknen können, bevor du sie im Halter stapelst. Wenn sie feucht aufeinanderliegen, kann sich Stockfleckigkeit bilden. Breite sie nach einer langen Nacht einfach kurz auf einem Küchentuch aus. Am nächsten Morgen sind sie bereit für den nächsten Einsatz. Diese kleine Routine verlängert die Lebensdauer deiner Naturmaterial-Untersetzer um Jahre.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Auge mittrinkt. Ein Getränk, das auf einem hochwertigen Untersetzer serviert wird, wird vom Gast automatisch als qualitativ hochwertiger wahrgenommen. Es zeigt, dass du den Drink wertschätzt. Wenn du den Untersetzer zuerst platzierst und dann das Glas darauf abstellst, zelebrierst du den Moment des Servierens. Das ist Gastronomie-Niveau für dein Zuhause. Deine Freunde werden den Unterschied spüren, auch wenn sie es nicht sofort in Worte fassen können.
Der erste Fehler ist die Wahl von zu leichtem Material. Wenn der Bierdeckel beim Anheben des Glases kleben bleibt und dann unkontrolliert abfällt, ist das nicht nur nervig, sondern zerstört die Atmosphäre. Achte auf ein gewisses Eigengewicht oder eine strukturierte Oberfläche, die den Ansaugeffekt bricht. Ein schwerer Untersetzer bleibt da, wo er hingehört: auf dem Tisch. Teste das im Zweifelsfall aus, indem du ein feuchtes Glas auf den Untersetzer drückst – er sollte sich nicht festsaugen.
Zweitens: Fehlende Saugfähigkeit bei Kaltgetränken. Wenn du viel Bier oder Softdrinks mit Eis servierst, entsteht viel Schwitzwasser. Ein Untersetzer aus Metall oder glattem Kunststoff ohne Rand lässt dieses Wasser einfach seitlich ablaufen. Das Ergebnis: Die Pfütze ist trotzdem auf dem Tisch, nur eben um den Untersetzer herum. Wähle für solche Zwecke Materialien wie Kork oder spezielle Textil-Verbundstoffe, die Feuchtigkeit aktiv aufnehmen können, oder Silikon-Modelle mit einem hohen Rand, der die Flüssigkeit wie eine Wanne auffängt.
Drittens wird oft die Reinigung unterschätzt. Wenn du eine Bar hast, in der viel los ist, sind empfindliche Materialien wie heller Filz oder unbehandeltes helles Holz eine schlechte Wahl. Einmal ein Spritzer Campari oder Rotwein, und der Untersetzer ist ruiniert. Überlege dir vorher genau, was bei dir meistens getrunken wird. Für Wein- und Cocktailabende empfehle ich dunkle, abwischbare Materialien. Für die reine Bier-Runde ist Kork unschlagbar, da er günstig zu ersetzen ist, falls doch mal einer zu stark verschmutzt wird.
Vermeide zu bunte oder mit Werbung bedruckte Pappdeckel, wenn du eine elegante Bar-Atmosphäre schaffen willst. Nichts zerstört den Look eines 50-Euro-Whiskys schneller als ein billiger Bierdeckel einer Supermarkt-Brauerei. Bleib bei neutralen Farben wie Schwarz, Dunkelbraun oder Anthrazit. Diese Farben sind zeitlos und lenken nicht vom eigentlichen Star ab – dem Getränk in deinem Glas. Ein dezentes Design wirkt immer professioneller als laute Grafiken.
Ein oft ignorierter Punkt ist die Beschaffenheit der Unterseite. Billige Steinuntersetzer ohne Filzschutz zerkratzen dir innerhalb einer Woche den Glastisch oder die lackierte Oberfläche. Prüfe vor dem Kauf immer, ob ein Oberflächenschutz angebracht ist. Falls nicht, musst du selbst nachbessern, was oft unschön aussieht. Kauf lieber direkt ein durchdachtes Produkt, das deine Möbel wirklich schützt, anstatt sie durch die Benutzung erst recht zu gefährden.
Wenn du deine Drinks liebst und deine Möbel schätzt, sind professionelle Untersetzer kein optionales Zubehör, sondern eine Notwendigkeit. Sie sind die einfachste und effektivste Methode, um deine Bar-Area sauber und schadenfrei zu halten. Wer billige Pappdeckel nutzt, spart am falschen Ende und riskiert dauerhafte Schäden an teuren Oberflächen. Zudem wertest du das Trinkerlebnis für dich und deine Gäste massiv auf. Es ist der Unterschied zwischen „einfach nur trinken“ und „bewusst genießen“.
Für Gelegenheits-Trinker, die nur ab und zu ein Glas Wasser auf dem Schreibtisch abstellen, reicht ein einfaches Silikon-Modell völlig aus. Es ist funktional, günstig und unkaputtbar. Wenn du jedoch stolzer Besitzer einer Home-Bar bist, regelmäßig Freunde zu Tastings einlädst oder einfach den Anblick von edlen Materialien wie Leder und Schiefer genießt, dann solltest du in ein hochwertiges Set investieren. Es ist eine einmalige Anschaffung, die bei richtiger Pflege Jahrzehnte hält und mit der Zeit sogar an Charakter gewinnt.
Zögere nicht länger und mach Schluss mit hässlichen Rändern und klebrigen Tischen. Wähle jetzt das Material, das am besten zu deinem Stil passt, und verpasse deiner Bar das Upgrade, das sie verdient. Deine Möbel werden es dir danken, und deine Gäste werden von deiner Professionalität beeindruckt sein. Ein kleiner Schritt für deine Bar-Ausstattung, aber ein riesiger Sprung für die Atmosphäre deiner Abende. Such dir jetzt dein perfektes Set aus und genieße deinen nächsten Drink ohne Sorgen!
Weitere wichtige Informationen zum Thema
Papierservietten sind als Unterlage völlig ungeeignet, da sie Feuchtigkeit durchlassen und am Glasboden festkleben, was beim Anheben zu unschönem Reißen führt. Wer hochwertige Möbel besitzt, riskiert mit Servietten bleibende Schäden durch die sogenannte Kapillarwirkung. Dabei läuft Kondenswasser am kalten Glas herab, durchtränkt das dünne Papier sofort und sammelt sich auf der Tischplatte. Dies führt besonders bei massiven Holztischen oder offenporigem Stein zu weißen Rändern oder Flecken, die sich kaum entfernen lassen.
Ein professioneller Bar-Untersetzer hingegen bietet eine physische Barriere. Er muss eine gewisse Materialstärke aufweisen, um thermische Unterschiede zwischen dem eiskalten Drink und der warmen Raumluft auszugleichen. Hochwertige Modelle verfügen zudem über Oberflächenstrukturen, die das Glas stabilisieren und verhindern, dass es durch den Aquaplaning-Effekt auf dem Wasserfilm verrutscht. Investieren Sie lieber in langlebige Utensilien aus Leder, Kork oder versiegeltem Schiefer, anstatt sich über aufgeweichte Papierreste und ruinierte Polituren zu ärgern. Es ist ein Statement für Qualität und schützt Ihre Einrichtung nachhaltig.
Die Wahl des Materials hängt primär von der gewünschten Ästhetik und der akustischen Wirkung ab, wobei Leder für klassische Eleganz und Schiefer für modernen Minimalismus steht. Lederuntersetzer gelten als die „Königsklasse“ für Spirituosen-Liebhaber. Sie entwickeln mit der Zeit eine charakteristische Patina und bieten einen entscheidenden Vorteil: Sie dämpfen das Geräusch beim Abstellen des Glases extrem. Das satte, leise Aufsetzen eines schweren Tumblers auf Rindsleder unterstreicht die Wertigkeit des Drinks.
Schiefer hingegen überzeugt durch seine raue, natürliche Optik und Hitzebeständigkeit, wirkt aber härter und lauter. Achten Sie beim Kauf von Schieferplatten unbedingt auf eine lebensmittelechte Versiegelung, damit keine Ränder von Rotwein oder dunklem Bier in den Stein einziehen. Silikon ist die pragmatische Wahl: Es ist absolut rutschfest, spülmaschinenfest und fängt Flüssigkeit oft durch einen erhöhten Rand auf. Wenn Sie eine rustikale Kneipen-Atmosphäre bevorzugen, ist Kork ideal, da es sehr saugfähig ist. Für eine exklusive Lounge-Optik sollten Sie jedoch zu Leder oder gut verarbeitetem Schiefer greifen.
Ein Durchmesser von mindestens 9 bis 10 Zentimetern ist ideal, um auch bauchigen Craft-Beer-Gläsern oder großen Cocktail-Kelchen einen sicheren, kippelfreien Stand zu bieten. Viele Standard-Untersetzer sind mit 8 cm oft zu klein für moderne Glasformen. Achten Sie beim Kauf zudem auf die Planlage und das Gewicht des Untersetzers. Ein zu leichtes Modell (wie dünne Pappe) bleibt oft am feuchten Glasboden haften, wenn man trinkt, und fällt dann herunter.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Unterseite des Bar-Utensils. Hochwertige Schiefer- oder Metalluntersetzer müssen zwingend über Füßchen aus Filz, Moosgummi oder Silikon verfügen. Diese verhindern nicht nur das Verrutschen auf glatten Oberflächen, sondern schützen Ihren Tisch vor Kratzern durch das harte Material selbst. Prüfen Sie auch die Materialstärke: Ein guter Untersetzer sollte dick genug sein (ca. 3-5 mm bei Leder/Filz, etwas mehr bei Stein), um Feuchtigkeit sicher vom Untergrund fernzuhalten, ohne dabei so hoch zu sein, dass das Glas instabil wirkt.
Die Pflege richtet sich streng nach dem Material: Während Schiefer und Silikon oft feucht abwaschbar sind, benötigt Leder eine sanfte Behandlung ohne aggressive Reiniger oder zu viel Wasser. Lederuntersetzer sollten Sie niemals in der Spülmaschine reinigen oder im Wasserbad einweichen, da das Naturmaterial sonst aufquillt, hart wird und seine Form verliert. Wischen Sie diese lediglich mit einem leicht feuchten Tuch ab und nutzen Sie gelegentlich eine spezielle Lederpflege, um das Material geschmeidig zu halten und Rissbildung vorzubeugen.
Bei Schieferuntersetzern ist es ratsam, die Versiegelung regelmäßig zu prüfen. Wirkt der Stein stumpf und grau, kann ein Tropfen Speiseöl (oder spezielles Steinöl) helfen, den tiefschwarzen Glanz und die Schutzfunktion gegen Flecken zu reaktivieren. Filzuntersetzer sind oft heikel; hier sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass sie aus dicht verfilzter Wolle bestehen, die Flüssigkeiten eher abperlen lässt, anstatt sie wie ein Schwamm aufzusaugen. Im Zweifel gilt immer: Flecken sofort entfernen, bevor sie eintrocknen.
Ein Halter oder eine Box ist absolut empfehlenswert, da er für Ordnung sorgt, die Untersetzer vor Staub schützt und das Set als dekoratives Element auf der Bar inszeniert. Lose herumliegende Bierdeckel wirken schnell unordentlich und stören das Gesamtbild einer gepflegten Hausbar. Ein passender Halter – oft im Set mit den Untersetzern erhältlich – sorgt dafür, dass die Utensilien griffbereit sind, wenn die Gäste kommen.
Achten Sie beim Kauf auf die Kompatibilität: Wenn Sie dicke Untersetzer aus Schiefer oder geflochtenem Leder wählen, muss der Halter entsprechend dimensioniert sein. Manche Halter sind offen gestaltet (z.B. aus Edelstahl oder Holz), was das ästhetische Design der Untersetzer auch im Ruhezustand zur Geltung bringt. Geschlossene Boxen hingegen schützen besser vor Verschmutzung, wenn die Bar längere Zeit nicht genutzt wird. Ein Set mit Halter ist zudem oft preislich attraktiver als der Einzelkauf und eignet sich hervorragend als Geschenk für Gastgeber.

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Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de