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Letztes Update: 26. April 2026

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Bratkartoffeln Deluxe: Was passt vegan dazu? Die besten Kombis für deinen Teller

1. März 2026•9 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Bratkartoffeln Deluxe: Was passt vegan dazu? Die besten Kombis für deinen Teller

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Gibt es etwas Besseres als den Duft von frisch gebratenen Kartoffeln, Zwiebeln und einer Prise Majoran, der durch die Küche zieht? Bratkartoffeln sind das ultimative Soulfood der deutschen Küche. Aber sind wir mal ehrlich: So lecker die knusprigen Scheiben auch sind, ganz alleine auf dem Teller wirken sie oft etwas verloren. Früher landete oft das Spiegelei oder das Schnitzel daneben – aber was machen wir heute, wenn es rein pflanzlich sein soll?

Die gute Nachricht ist: Du musst auf absolut nichts verzichten. Im Gegenteil, die vegane Küche eröffnet dir Türen zu Kombinationen, die du vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hattest. Ob du nun den klassischen deftigen Geschmack suchst oder eine frische, moderne Variante bevorzugst – wir zeigen dir, wie du aus einfachen Bratkartoffeln ein echtes Festmahl zauberst. Schnapp dir deine Pfanne, es wird lecker!

Fehlt dir noch der Protein-Kick? Die besten Herzhaften Begleiter

Bratkartoffeln sind Kohlenhydrate pur. Das schmeckt fantastisch, aber damit du wirklich satt wirst und dein Körper versorgt ist, fehlt oft eine ordentliche Proteinquelle. Die klassische Frage "Und was gibt's dazu?" zielt meistens genau darauf ab: Wir brauchen etwas mit Biss, etwas Deftiges, das dem kräftigen Aroma der Röstzwiebeln standhalten kann.

Der Klassiker neu interpretiert: Veganes Schnitzel & Frikadellen

Wenn du den traditionellen "Hausmannskost-Vibe" suchst, kommst du an einem guten veganen Schnitzel oder Bratling nicht vorbei. Hier hast du mittlerweile die Qual der Wahl. Besonders gut harmonieren Schnitzel auf Seitan-Basis, da sie eine fleischähnliche Faserung haben und schön kross werden. Unser Tipp: Paniere Scheiben aus Sellerie oder Kohlrabi, wenn du es gemüselastiger magst. Das ist zwar kein 1:1 Fleischersatz, schmeckt aber in Kombination mit den Kartoffeln himmlisch.

Auch Frikadellen aus Linsen oder Bohnen sind ein perfekter Match. Sie bringen eine nussige Note mit, die die Süße der gebratenen Zwiebeln unterstreicht. Achte darauf, die Bratlinge kräftig mit Senf, Majoran und etwas Rauchsalz zu würzen, damit sie gegen die dominanten Bratkartoffeln nicht untergehen.

Rührei war gestern: Scrambled Tofu

Für viele gehören Bratkartoffeln und Rührei untrennbar zusammen. Die vegane Antwort darauf ist ganz klar: Scrambled Tofu (Rührtofu). Wenn du Naturtofu mit einer Gabel zerdrückst und ihn mit Kurkuma (für die gelbe Farbe) und Kala Namak (dem indischen Schwefelsalz für den Eigeschmack) anbrätst, wirst du kaum einen Unterschied merken.

Das Geniale daran: Du kannst den Tofu direkt in einer zweiten Pfanne zubereiten oder, wenn du faul bist (wir kennen das!), einfach zum Schluss mit zu den Kartoffeln geben. So verbinden sich die Aromen perfekt. Für extra Saftigkeit gib einen Schuss Sojasahne oder einen Löffel veganen Joghurt ganz zum Schluss in den Tofu.

Tabelle: Welcher Protein-Partner passt zu deinem Hunger?

Beilage Aufwand Geschmacks-Faktor Passt am besten zu...
Seitan-Schnitzel Mittel Deftig & Kross Sonntagsessen, großem Hunger
Rührtofu (Scrambled) Gering Eier-ähnlich & Weich Frühstück oder leichtem Lunch
Linsen-Bratlinge Mittel Nussig & Würzig Gesunder Hausmannskost
Räuchertofu-Würfel Sehr gering Rauchig & Salzig Als Speck-Alternative direkt im Gericht

Egal für welche Variante du dich entscheidest: Wichtig ist, dass du mit Gewürzen nicht sparst. Bratkartoffeln vertragen kräftige Partner.

Ohne Soße nix los: Welche Dips machen das Gericht saftig?

Ohne Soße nix los: Welche Dips machen das Gericht saftig?
Ohne Soße nix los: Welche Dips machen das Gericht saftig?

Seien wir ehrlich: Bratkartoffeln können, wenn sie schlecht gemacht sind oder zu lange stehen, eine trockene Angelegenheit werden. Aber selbst bei perfekten, krossen Kartoffeln braucht es einen cremigen Gegenspieler auf dem Teller. Ein Dip oder eine kalte Sauce verbindet die knusprigen Kartoffeln mit den Proteinbeilagen und sorgt für das gewisse "Mundgefühl".

Vegane Remoulade – Der absolute Favorit

Im Norden Deutschlands fast Pflicht, im Süden oft unterschätzt: Die Remoulade. Eine gute, selbstgemachte vegane Remoulade ist der Gamechanger für deine Bratkartoffeln. Die Basis bildet eine vegane Mayonnaise (aus Sojamilch und Öl in 30 Sekunden hochgezogen), verfeinert mit kleingehackten Gewürzgurken, Kapern, frischen Kräutern und einem Schuss Gurkenwasser.

Die Säure der Gurken und die Fettigkeit der Mayo balancieren die Stärke der Kartoffeln aus. Wenn du es etwas leichter magst, kannst du die Mayo zur Hälfte mit ungesüßtem Sojajoghurt mischen. Das schmeckt frischer und liegt nicht ganz so schwer im Magen.

Kräuterquark-Alternative

Der Klassiker zur Pellkartoffel funktioniert auch hervorragend zur gebratenen Variante. Mittlerweile gibt es tolle vegane Quark-Alternativen auf Mandel- oder Sojabasis im Supermarkt. Unser Tipp: Rühre den Quark mit einem Schuss Leinöl und reichlich Schnittlauch glatt. Das Leinöl bringt nicht nur wertvolle Omega-3-Fettsäuren mit, sondern gibt diesen typisch nussigen Geschmack, der so wunderbar mit der Röstung der Kartoffeln harmoniert.

Schnelle Dips für Eilige

  • Sriracha-Mayo: Für alle, die es scharf mögen. Einfach vegane Mayo mit Sriracha-Sauce mischen.
  • Apfelmus: Klingt für manche verrückt, ist aber in einigen Regionen Kult. Der Kontrast zwischen salzig-fettig und süß-fruchtig ist ein Erlebnis!
  • Ketchup: Der Klassiker. Aber bitte nimm einen hochwertigen Gewürzketchup oder Curry-Ketchup für mehr Tiefe.

Lust auf Frische? Welches Gemüse harmoniert am besten?

Bratkartoffeln sind deftig, fettig und salzig. Was fehlt da für die perfekte Balance? Richtig: Säure und Frische. Ohne eine pflanzliche Beilage liegt das Gericht oft schwer im Magen. Gemüse lockert das Ganze auf und bringt Farbe auf den Teller.

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Der saure Kontrast: Gewürzgurken und Pickles

Es ist fast schon ein ungeschriebenes Gesetz: Zu Bratkartoffeln gehört eine saure Gurke. Die Säure der Essiggurke "schneidet" durch das Fett der Bratkartoffeln und reinigt quasi die Geschmacksknospen. Aber beschränke dich nicht nur auf Gurken! Eingelegte Rote Bete, Silberzwiebeln oder Mixed Pickles (z.B. Blumenkohl und Möhren) sind fantastische Begleiter. In vielen traditionellen Gaststätten bekommst du genau diese Kombination – und das aus gutem Grund.

Rahmspinat (Vegan Style)

Eine Kombination, die Kindheitserinnerungen weckt: Kartoffeln, "Ei" und Spinat. Den Spinat kannst du super einfach veganisieren. Nimm frischen Blattspinat oder TK-Spinat und verfeinere ihn mit einer Mehlschwitze auf Basis von Hafermilch oder einfach mit veganer Kochsahne. Ein Hauch Muskatnuss darf hier auf keinen Fall fehlen! Der cremige Spinat dient gleichzeitig als Soße und macht das Gericht unglaublich saftig.

Frischer Salat als leichter Gegenpol

Wenn du es knackig magst, serviere einen einfachen grünen Salat mit einem Essig-Öl-Dressing dazu. Ein Feldsalat (Vogerlsalat) mit einem Dressing aus Himbeeressig und Walnussöl passt im Winter hervorragend. Im Sommer ist ein Gurkensalat mit Dill und einem Dressing auf Joghurtbasis (vegan) unschlagbar. Die Kühle des Salats bildet einen spannenden Kontrast zu den heißen Kartoffeln.

Würziges Scrambled Tofu mit Kala Namak

Rezept

Einfach

Würziges Scrambled Tofu mit Kala Namak

Vorb.5 Min.
Kochen10 Min.
Gesamt15 Min.

Die perfekte proteinreiche Ei-Alternative zu knusprigen Bratkartoffeln, die durch Schwefelsalz täuschend echt schmeckt.

Portionen
2
2

Zutaten

400 g Naturtofu(fest)
50 ml Sojasahne(für die Saftigkeit)
2 EL Hefeflocken
0.5 TL Kurkuma(für die Farbe)
0.5 TL Kala Namak(indisches Schwefelsalz)
1 Prise Pfeffer
1 EL Rapsöl
0.5 Bund Schnittlauch(frisch)

Zubereitung

1

Den Tofu mit den Händen oder einer Gabel in einer Schüssel grob zerbröseln.

2

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

3

Kurkuma, Hefeflocken und Pfeffer unterrühren, bis der Tofu gleichmäßig gelb gefärbt ist.

4

Mit Sojasahne ablöschen und kurz einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5

Die Pfanne vom Herd nehmen und erst jetzt das Kala Namak unterrühren (das Aroma verfliegt bei starker Hitze). Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Nährwerte

ca. 280
kcal
ca. 24g
Protein
ca. 4g
Carbs
ca. 18g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganproteinreichfrühstückschnell

Gesamtzeit: 15 Minuten

Frühstück, Mittag oder Abendbrot: Wann passt was?

Frühstück, Mittag oder Abendbrot: Wann passt was?
Frühstück, Mittag oder Abendbrot: Wann passt was?

Bratkartoffeln sind echte Allrounder, aber je nach Tageszeit verlangt dein Körper (und dein Gaumen) nach unterschiedlichen Begleitern. Wir haben das mal für dich sortiert, damit du immer die passende Inspiration parat hast.

Das Katerfrühstück (oder der ausgiebige Brunch)

Hier darf es ruhig etwas "fettiger" zugehen. Nach einer langen Nacht oder für einen gemütlichen Sonntagsstart sind Rührtofu und vegane Würstchen die besten Freunde deiner Bratkartoffeln. Auch Baked Beans (weiße Bohnen in Tomatensoße) passen hier im "English Breakfast Style" hervorragend dazu. Es geht darum, eine solide Grundlage zu schaffen und Energie zu tanken.

Der schnelle Lunch

Mittags willst du nicht ins "Fresskoma" fallen. Deshalb empfehlen wir hier, den Fokus auf Gemüse zu legen. Eine große Portion Bratkartoffeln (vielleicht mit weniger Öl gebraten) zusammen mit einer riesigen Schüssel Salat oder gedünstetem Brokkoli. Als Proteinquelle eignen sich hier Kichererbsen, die du einfach direkt mit den Kartoffeln knusprig mitbrätst. Das spart Zeit und Abwasch!

Das deftige Abendessen

Abends darf geschlemmt werden. Hier kommen die "schweren Geschütze" wie das Seitan-Schnitzel, die Pilzrahmsauce oder der vegane Leberkäse zum Einsatz. Dazu ein kühles Bier oder eine Rhabarberschorle – perfekt. Wenn du Gäste hast, ist das auch die Variante, die am meisten Eindruck schindet, weil sie dem klassischen "Gasthaus-Teller" am nächsten kommt.

Wie gelingen die Bratkartoffeln eigentlich perfekt knusprig?

Wie gelingen die Bratkartoffeln eigentlich perfekt knusprig?
Wie gelingen die Bratkartoffeln eigentlich perfekt knusprig?

Bevor wir zum Fazit kommen, noch ein kurzer Exkurs, denn die besten Beilagen nützen nichts, wenn die Hauptattraktion matschig ist. Viele scheitern daran, dass die Kartoffeln in der Pfanne eher kochen als braten. Hier sind unsere 3 Goldene Regeln für den perfekten Crunch:

  1. Die richtige Kartoffel: Verwende festkochende Sorten (z.B. Linda oder Sieglinde). Mehligkochende zerfallen zu schnell zu Brei.
  2. Geduld und Platz: Die Kartoffeln brauchen Platz in der Pfanne. Wenn sie übereinander liegen, dämpfen sie sich gegenseitig. Brate lieber in zwei Portionen. Und ganz wichtig: Nicht ständig wenden! Lass sie ruhig 4-5 Minuten auf einer Seite liegen, bis sich eine Kruste bildet.
  3. Zwiebeln erst später: Ein klassischer Fehler ist, Zwiebeln und Kartoffeln gleichzeitig in die Pfanne zu werfen. Da Zwiebeln viel schneller verbrennen (und dann bitter werden), gib sie erst hinzu, wenn die Kartoffeln schon fast fertig gebräunt sind.

Übrigens: Ob du rohe Kartoffeln nimmst oder gekochte vom Vortag, ist Geschmackssache. Die vom Vortag werden meist schneller knusprig, während rohe Scheiben etwas mehr Biss behalten und länger brauchen.

Hausgemachte Vegane Remoulade

Rezept

Einfach

Hausgemachte Vegane Remoulade

Vorb.10 Min.
Kochen0 Min.
Gesamt10 Min.

Ein cremiger, säuerlicher Dip, der als idealer Gegenspieler zu fettigen Bratkartoffeln fungiert.

Portionen
4
4

Zutaten

150 g Vegane Mayonnaise
50 g Sojajoghurt(ungesüßt)
3 Stück Gewürzgurken(fein gewürfelt)
1 TL Kapern(gehackt)
1 TL Senf(mittelscharf)
1 EL Gurkenwasser
2 EL Petersilie(frisch gehackt)

Zubereitung

1

Die vegane Mayonnaise mit dem Sojajoghurt und dem Senf in einer kleinen Schüssel glatt rühren.

2

Gewürzgurken und Kapern sehr fein hacken und unter die Creme heben.

3

Mit Gurkenwasser, Salz und Pfeffer abschmecken.

4

Die frische Petersilie unterrühren und die Remoulade vor dem Servieren mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Nährwerte

ca. 180
kcal
ca. 1g
Protein
ca. 5g
Carbs
ca. 17g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganbeilagedipklassiker

Gesamtzeit: 10 Minuten

Unser Fazit: Bratkartoffeln sind Teamplayer

Du siehst: Die Frage "Vegan was passt zu Bratkartoffeln" lässt sich nicht mit einem einzigen Satz beantworten – und das ist auch gut so! Die Vielseitigkeit dieses einfachen Gerichts ist genial. Ob du dich für die proteinreiche Variante mit Seitan-Schnitzel entscheidest, den frischen Weg mit Gurkensalat gehst oder einfach nur eine richtig gute vegane Remoulade dazu löffelst, hängt ganz von deiner Stimmung ab.

Unsere persönliche Empfehlung? Probier unbedingt die Kombination aus Räuchertofu-Würfeln (direkt mitgebraten), einem Klecks Kräuterquark-Alternative und einem frischen Gurkensalat. Das deckt alle Geschmacksprofile ab: rauchig, cremig, frisch und knusprig. Trau dich ruhig, zu experimentieren – dein perfekter Bratkartoffel-Teller wartet schon auf dich!

ℹ️

Wichtige Hinweise

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Bratkartoffeln sind von Natur aus deftig und reichhaltig, daher harmonieren Saucen und Dips besonders gut, die einen frischen oder cremigen Kontrapunkt setzen. Ein Klassiker ist ein veganer Kräuterquark. Diesen kannst du ganz einfach aus Soja-Joghurt oder -Quark mit frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie und Dill, einer Prise Salz und etwas Zitronensaft anrühren. Für eine noch cremigere Variante eignen sich eingeweichte und pürierte Cashewkerne als Basis.

Eine weitere exzellente Wahl ist eine vegane Aioli oder Remoulade. Die leichte Säure und die kräftige Knoblauchnote einer Aioli durchbrechen die Fettigkeit der Kartoffeln und ergänzen den Röstgeschmack perfekt. Wenn du es noch etwas gehaltvoller magst, ist eine vegane Champignon-Rahmsauce eine fantastische Ergänzung. Sie wird mit pflanzlicher Sahne (z.B. auf Hafer- oder Sojabasis) zubereitet und mit Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie abgeschmeckt, was das Gericht zu einer vollwertigen, wärmenden Mahlzeit macht.

Um die Reichhaltigkeit von Bratkartoffeln auszugleichen, ist ein frischer Salat die perfekte Wahl. Die Säure und die knackige Textur bieten einen willkommenen Kontrast. Ein einfacher grüner Blattsalat mit einer leichten Vinaigrette aus Essig, Öl, Senf und einer Prise Zucker ist oft schon ausreichend. Die Säure des Dressings hilft dabei, den Gaumen zu erfrischen und macht das gesamte Gericht weniger schwer.

Besonders gut passt auch ein klassischer Gurkensalat, entweder mit einem klaren Essig-Öl-Dressing oder in einer cremigen Variante mit veganem Joghurt und viel frischem Dill. Eine weitere Option ist ein Bohnensalat, zum Beispiel aus grünen Bohnen mit Zwiebelwürfeln und Bohnenkraut. Dieser bringt nicht nur Frische, sondern auch zusätzliche Ballaststoffe und eine andere Textur ins Spiel, was die Mahlzeit abwechslungsreicher und ausgewogener gestaltet.

Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist entscheidend für das Gelingen von Bratkartoffeln. Am besten eignen sich festkochende (als 'festkochend' deklarierte) Sorten. Diese Kartoffeln haben einen niedrigeren Stärkegehalt, wodurch sie beim Kochen und Braten ihre Form behalten und nicht zerfallen. Die Scheiben bleiben intakt, entwickeln eine wunderbar goldbraune, knusprige Kruste und bleiben im Inneren zart und wachsig. Beliebte festkochende Sorten sind zum Beispiel Annabelle, Linda, Sieglinde oder La Ratte.

Vorwiegend festkochende Sorten sind ein guter Kompromiss, wenn keine festkochenden verfügbar sind. Von mehligen Kartoffeln solltest du hingegen Abstand nehmen. Ihr hoher Stärkegehalt führt dazu, dass sie beim Braten schnell zerfallen und eher zu einem Brei als zu definierten, knusprigen Scheiben werden. Sie eignen sich hervorragend für Püree oder Klöße, aber nicht für das Braten in der Pfanne.

Dies ist eine klassische Glaubensfrage in der Küche, aber für ein garantiert knuspriges Ergebnis hat die Methode mit vorgekochten Kartoffeln die Nase vorn. Am besten kochst du die Kartoffeln als Pellkartoffeln am Vortag, lässt sie vollständig abkühlen und lagerst sie im Kühlschrank. Durch das Abkühlen wandelt sich die Stärke in der Kartoffel (Retrogradation), was dazu führt, dass die Scheiben beim Braten stabiler bleiben und eine besonders krosse Oberfläche entwickeln. Zudem ist die Garzeit in der Pfanne deutlich kürzer.

Bratkartoffeln aus rohen Scheiben können ebenfalls sehr lecker werden, erfordern aber mehr Fingerspitzengefühl. Sie müssen bei mittlerer Hitze zunächst mit geschlossenem Deckel gegart werden, damit sie weich werden, ohne zu verbrennen. Erst danach wird die Hitze erhöht, um sie knusprig zu braten. Diese Methode dauert länger und birgt die Gefahr, dass die Kartoffeln außen schon zu dunkel, innen aber noch hart sind.

Für die perfekte Knusprigkeit ist die Wahl des richtigen Fettes entscheidend, insbesondere der Rauchpunkt des Öls. Für das scharfe Anbraten bei hoher Temperatur benötigst du ein hocherhitzbares, geschmacksneutrales Pflanzenöl. Raffiniertes Rapsöl, Sonnenblumenöl oder spezielles Bratöl sind hierfür ideal. Diese Öle haben einen hohen Rauchpunkt, was bedeutet, dass sie stark erhitzt werden können, ohne zu verbrennen und einen bitteren Geschmack zu entwickeln. So bekommen die Kartoffeln eine gleichmäßig goldbraune und krosse Kruste.

Für den Geschmack kannst du gegen Ende des Bratvorgangs einen Löffel vegane Butter oder Margarine hinzufügen. Diese Fette haben einen niedrigeren Rauchpunkt und würden bei hoher Hitze von Anfang an verbrennen. Gibt man sie aber erst hinzu, wenn die Kartoffeln schon fast fertig sind, verleihen sie ein wunderbar buttriges Aroma, ohne zu verbrennen. Diese Kombination aus hitzestabilem Öl für die Textur und aromatischer veganer Butter für den Geschmack führt zum besten Ergebnis.

Ja, absolut! Das Hinzufügen von weiterem Gemüse ist eine hervorragende Möglichkeit, deine Bratkartoffeln geschmacklich zu variieren und sie zu einer vollwertigeren Mahlzeit zu machen. Der Klassiker sind natürlich Zwiebeln, die erst gegen Ende der Bratzeit hinzugefügt werden, damit sie süßlich karamellisieren und nicht verbrennen. Aber auch andere Gemüsesorten passen wunderbar dazu und bringen Farbe und Nährstoffe ins Spiel.

Paprikastreifen (rot, gelb oder grün) werden beim Mitbraten süß und weich und geben dem Gericht eine leicht mediterrane Note. Champignons oder andere Pilze entfalten intensive Umami-Aromen, die perfekt mit den Kartoffeln harmonieren. Lauchringe werden ebenfalls süßlich und mild. Auch Zucchiniwürfel oder kleine Brokkoliröschen können mitgebraten werden. Achte dabei auf die unterschiedlichen Garzeiten: Härteres Gemüse wie Paprika früher hinzufügen, weicheres wie Zucchini oder Pilze eher später.

Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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