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Letztes Update: 26. April 2026

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Spargel einfrieren & lagern: So rettest du das weiße Gold über den Sommer

5. April 2026•9 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Spargel einfrieren & lagern: So rettest du das weiße Gold über den Sommer

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Wenn am 24. Juni die Spargelsaison offiziell endet, bricht für viele von uns eine kleine Welt zusammen. Warum gibt es dieses geniale Gemüse eigentlich nur so kurz? Die gute Nachricht ist: Du musst dich nicht von heute auf morgen verabschieden. Wenn du weißt, wie du Spargel richtig lagerst oder einfrierst, verlängerst du den Genuss einfach um ein halbes Jahr. Aber Achtung: Wer hier schlampt, beißt später auf holzige Fasern oder matschige Stangen. Wir zeigen dir, wie du den Frische-Kick konservierst und dabei auch noch aktiv Lebensmittelverschwendung vermeidest.

Wie bleibt Spargel im Kühlschrank am längsten frisch?

Ehrlich gesagt: Spargel ist eine kleine Diva. Er liebt es kühl, dunkel und vor allem feucht. Wenn du ihn einfach so in das Gemüsefach wirfst, wird er innerhalb von 24 Stunden schrumpelig. Der Trick ist so simpel wie effektiv: Wickle den ungeschälten weißen Spargel in ein sauberes, kräftig angefeuchtetes Küchentuch. So bleibt er im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage knackig.

Bei grünem Spargel sieht die Sache etwas anders aus. Er ist weniger empfindlich an der Schale, verliert aber schnell an Spannkraft. Wir empfehlen, grünen Spargel wie einen Blumenstrauß aufrecht in ein Glas mit etwa zwei Zentimetern Wasser zu stellen. Decke die Köpfe locker mit einer Brotdose oder einer Silikonhaube ab. So verhinderst du, dass die zarten Spitzen austrocknen, während die Stangen Wasser ziehen können.

  • Weißer Spargel: In ein feuchtes Tuch gewickelt lagern.
  • Grüner Spargel: Stehend im Wasserglas aufbewahren.
  • Temperatur: Das Gemüsefach bei ca. 5-7 Grad ist ideal.

Wichtig: Kaufe deinen Spargel am besten direkt beim Bauern aus der Region. Kurze Transportwege bedeuten, dass der Spargel noch voller Zellsaft steckt – das ist die beste Basis für eine lange Lagerung.

💡

Fakt

Um die Frische von weißem Spargel zu bewahren, empfiehlt sich die Aufbewahrung in einem feuchten Tuch innerhalb des Kühlschranks.

Die Lagerung in einem feuchten Tuch ist die effektivste Methode, um den osmotischen Druck in den Zellen des weißen Spargels aufrechtzuerhalten. Da Spargel zu über 90 % aus Wasser besteht, beginnt er sofort nach der Ernte zu transpirieren. Ohne die feuchte Schutzhülle im Kühlschrank verdunstet der wertvolle Zellsaft, was die Stangen holzig und biegsam macht. Ein kräftig angefeuchtetes Baumwolltuch simuliert eine gesättigte Umgebungsluft und stoppt diesen Prozess nahezu vollständig. Für den Verbraucher bedeutet das: Der Spargel behält sein volles Aroma und die typische Knackigkeit für bis zu vier Tage, was die Flexibilität bei der Menüplanung deutlich erhöht und Lebensmittelverschwendung durch vorzeitiges Verderben verhindert.

📍 Quelle: verbraucherzentrale.de

Kann man Spargel einfrieren, ohne dass er matschig wird?

Das ist die wohl am häufigsten gestellte Frage – und die Antwort lautet: Ja, absolut! Aber nur, wenn du einen entscheidenden Fehler vermeidest: Blanchiere den Spargel niemals vor dem Einfrieren. Viele Ratgeber empfehlen das zwar, aber wir sagen dir aus Erfahrung: Das macht den Spargel nach dem Auftauen weich und geschmacklos. Durch das Blanchieren werden die Zellstrukturen bereits angegriffen. Wenn das Wasser in den Zellen dann gefriert und sich ausdehnt, platzen sie auf. Das Ergebnis ist Matsch auf dem Teller.

Der Profi-Tipp lautet daher: Spargel immer roh einfrieren. So bleiben die Vitamine, die Farbe und vor allem der Biss erhalten. Wenn du den gefrorenen Spargel später direkt ins kochende Wasser gibst, wird er fast so schmecken wie frisch vom Feld. Das liegt daran, dass die Enzyme im gefrorenen Zustand ruhen und das Aroma konserviert wird.

Methode Haltbarkeit Konsistenz nach dem Kochen
Kühlschrank (feuchtes Tuch) 3-4 Tage Sehr knackig
Eingefroren (roh) 6-8 Monate Gut bis sehr gut
Eingefroren (blanchiert) 4-6 Monate Oft weich/matschig
Vakuumiert & gefroren 10-12 Monate Exzellent (kein Gefrierbrand)
⚠️

Wichtig

Vermeiden Sie unbedingt das Blanchieren vor dem Einfrieren, auch wenn viele ältere Kochbücher dies noch empfehlen. Durch die Hitzeeinwirkung beim Blanchieren werden die Pektine in den Zellwänden des Spargels teilweise gelöst. Wenn diese bereits geschwächte Struktur anschließend eingefroren wird, zerstören die Eiskristalle das Gewebe irreversibel. Das Resultat ist eine matschige Konsistenz nach dem Auftauen, die selbst durch kurzes Garen nicht mehr zu retten ist. Zudem gehen durch das doppelte Erhitzen (Blanchieren und späteres Kochen) wasserlösliche Vitamine und die feinen Schwefelverbindungen, die für das typische Spargelaroma verantwortlich sind, verloren. Frieren Sie die Stangen daher immer absolut trocken und im rohen Zustand ein, um die Zellspannung und den Geschmack bestmöglich zu konservieren.

Wie bereite ich Spargel optimal auf das Einfrieren vor?

Wie bereite ich Spargel optimal auf das Einfrieren vor?
Wie bereite ich Spargel optimal auf das Einfrieren vor?

Damit du im Winter keine böse Überraschung erlebst, ist die Vorbereitung das A und O. Du willst schließlich nicht im Dezember anfangen, gefrorene Stangen zu schälen – das funktioniert nämlich nicht! Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du es richtig machst.

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  1. Waschen und Trocknen: Wasche die Stangen gründlich unter kaltem Wasser. Ganz wichtig: Tupfe sie danach absolut trocken. Restfeuchtigkeit führt zu Eiskristallen und Gefrierbrand.
  2. Schälen (nur bei weißem Spargel): Weißer Spargel muss vor dem Einfrieren komplett geschält werden. Entferne auch die holzigen Enden (ca. 1-2 cm). Grüner Spargel muss meist gar nicht oder nur im unteren Drittel geschält werden.
  3. Portionieren: Überlege dir vorher, wie viel Spargel du pro Mahlzeit brauchst. Friere ihn in passenden Portionen ein, damit du nicht den ganzen Block antauen musst.
  4. Luft entziehen: Nutze Gefrierbeutel oder noch besser ein Vakuumiergerät. Je weniger Luft an den Spargel kommt, desto frischer bleibt er. Vakuumieren schützt zu 100% vor Gefrierbrand.

Ein kleiner Nachhaltigkeits-Tipp von uns: Wirf die Schalen und Enden nicht weg! Du kannst sie separat einfrieren und später für eine kräftige vegane Spargelsuppe auskochen. So nutzt du das ganze Produkt und handelst im Sinne der Zero-Waste-Küche.

✅

Quick-Check

Schritt-für-Schritt-Vorbereitung für den perfekten Tiefkühl-Vorrat:

  • ✓Waschen Sie den Spargel gründlich unter fließendem, kaltem Wasser, um Sandreste aus den Köpfen zu entfernen.
  • ✓Trocknen Sie jede Stange einzeln mit einem sauberen Tuch ab – Restfeuchtigkeit führt zu unerwünschten Eiskristallen.
  • ✓Schälen Sie weißen Spargel großzügig von knapp unter dem Kopf bis zum Ende; grünen Spargel nur im unteren Drittel.
  • ✓Schneiden Sie die holzigen Enden (ca. 1-2 cm) ab, da diese auch nach dem Einfrieren ungenießbar bleiben.
  • ✓Portionieren Sie den Spargel in sinnvollen Mengen (z.B. 500g-Beutel), damit Sie später nur entnehmen, was Sie wirklich brauchen.
  • ✓Beschriften Sie die Beutel mit dem aktuellen Datum – tiefgekühlter Spargel hält sich etwa 6 bis 8 Monate.
  • ✓Nutzen Sie die Schalen und Abschnitte sofort für einen Fond oder frieren Sie diese in einem separaten Beutel für spätere Suppen ein.
Klassische Spargelsuppe aus Schalen und Enden

Rezept

Einfach

Klassische Spargelsuppe aus Schalen und Enden

Vorb.10 Min.
Kochen40 Min.
Gesamt50 Min.

Nachhaltige Verwertung der Spargelreste, die beim Vorbereiten für das Einfrieren anfallen. Eine cremige Suppe mit vollem Aroma.

Portionen
4
4

Zutaten

500 g Spargelschalen und holzige Enden(von ca. 1kg weißem Spargel)
1.2 l Wasser
40 g Butter
40 g Mehl
100 ml Sahne
1 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Msp. Muskatnuss(gerieben)

Zubereitung

1

Die Spargelschalen und Enden in einem Topf mit Wasser, einer Prise Salz und Zucker aufkochen und ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

2

Den Sud durch ein feines Sieb abgießen und die Flüssigkeit dabei auffangen.

3

In einem sauberen Topf die Butter schmelzen, das Mehl einrühren und kurz anschwitzen (helle Mehlschwitze).

4

Nach und nach den Spargelsud unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen hinzufügen, damit keine Klumpen entstehen.

5

Die Suppe ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann die Sahne unterrühren.

6

Mit Salz, Zitronensaft und Muskatnuss abschmecken und heiß servieren.

Nährwerte

ca. 185
kcal
ca. 3g
Protein
ca. 12g
Carbs
ca. 14g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

NachhaltigVegetarischKlassisch

Gesamtzeit: 50 Minuten

Wie kocht man gefrorenen Spargel richtig?

Wie kocht man gefrorenen Spargel richtig?
Wie kocht man gefrorenen Spargel richtig?

Hier machen die meisten den zweiten großen Fehler: Sie lassen den Spargel auftauen. Tu das bitte nicht! Wenn Spargel langsam auftaut, verliert er massiv Zellwasser und wird labberig. Das Geheimnis für die perfekte Konsistenz ist der Kälteschock.

Gib die tiefgekühlten Stangen direkt in das kochende Salzwasser (oder in den Dampfgarer). Die Garzeit verkürzt sich im Vergleich zu frischem Spargel um etwa 2 bis 3 Minuten, da die Zellstruktur durch das Einfrieren bereits leicht mürbe geworden ist. Sobald das Wasser wieder kocht, solltest du die Hitze reduzieren und den Spargel nur noch ziehen lassen. So bleibt er außen glatt und innen zart.

  • Nicht auftauen: Direkt aus dem Froster in den Topf.
  • Kurze Garzeit: Weißer Spargel ca. 8-10 Min, grüner Spargel ca. 5-7 Min.
  • Würzen: Eine Prise Zucker im Kochwasser nimmt dem eingefrorenen Spargel eventuelle Bitternoten.

Das Beste daran: Du kannst den gefrorenen Spargel auch wunderbar in der Pfanne braten oder im Ofen rösten. Besonders grüner Spargel wird direkt aus dem Gefrierfach in der Pfanne mit etwas Olivenöl und Knoblauch herrlich aromatisch.

ℹ️

Wissenswertes

Der Kälteschock-Effekt beim Garen ist entscheidend für das kulinarische Ergebnis. Wenn der gefrorene Spargel direkt in sprudelnd kochendes Wasser gegeben wird, ziehen sich die äußeren Zellschichten sofort zusammen, was den Saft im Inneren einschließt. Würden Sie den Spargel hingegen im Ofen bei niedriger Temperatur auftauen lassen, würde die Zellflüssigkeit langsam austreten und die Stange auslaugen. Ein besonderer Tipp für Feinschmecker: Geben Sie eine Prise Zucker und eine Scheibe Zitrone in das Kochwasser. Der Zucker mildert eventuelle Bitterstoffe, die durch die Lagerung im Frost leicht betont werden können, während die Zitrone beim weißen Spargel für eine strahlend helle Farbe sorgt. Bei grünem Spargel empfiehlt sich zudem ein kurzes Abschrecken in Eiswasser nach dem Kochen, um das satte Chlorophyll-Grün zu fixieren.

Warum ist das Einfrieren von Spargel nachhaltig?

Warum ist das Einfrieren von Spargel nachhaltig?
Warum ist das Einfrieren von Spargel nachhaltig?

Wir bei eat-vegan.de lieben saisonale Lebensmittel. Aber wir wissen auch, dass am Ende der Saison oft große Mengen Spargel übrig bleiben, die im Supermarkt oder beim Bauern reduziert werden. Indem du diese Überschüsse kaufst und einfrierst, rettest du wertvolle Lebensmittel vor der Tonne. Studien zeigen, dass etwa 30% der produzierten Lebensmittel weltweit verschwendet werden – mit der richtigen Lagerung wirkst du dem entgegen.

Zudem sparst du CO2, wenn du im Herbst oder Winter auf deinen heimischen, eingefrorenen Vorrat zurückgreifst, statt Spargel zu kaufen, der aus Peru oder China eingeflogen wurde. Dein ökologischer Fußabdruck wird es dir danken, und dein Geldbeutel freut sich über die günstigen Saisonpreise, die du konserviert hast.

Unser Fazit

Spargel einfrieren ist kein Hexenwerk, wenn man die goldene Regel beachtet: Roh einfrieren, niemals blanchieren! Wenn du ihn dann noch direkt im gefrorenen Zustand kochst, wirst du kaum einen Unterschied zu frischer Ware schmecken. Wir finden: Es gibt kaum etwas Besseres, als im grauen November ein Stück Frühling auf dem Teller zu haben. Nutze die letzten Tage der Saison bis zum 24. Juni, deck dich ein und mach deine Gefriertruhe zur Schatzkammer. Viel Spaß beim Genießen!

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Schnelle Pfanne mit gefrorenem Spargel

Rezept

Einfach

Schnelle Pfanne mit gefrorenem Spargel

Vorb.5 Min.
Kochen12 Min.
Gesamt17 Min.

Dieses Rezept zeigt, wie man tiefgekühlten Spargel direkt verarbeitet, ohne ihn vorher aufzutauen, um den Biss zu erhalten.

Portionen
2
2

Zutaten

500 g Gefrorener weißer Spargel(bereits geschält und geputzt)
2 EL Olivenöl
150 g Kirschtomaten(halbiert)
30 g Parmesan(gehobelt)
20 g Pinienkerne(geröstet)
1 Prise Salz und Pfeffer(nach Geschmack)

Zubereitung

1

Die gefrorenen Spargelstangen direkt aus dem Tiefkühler in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden (nicht auftauen!).

2

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze ca. 6-8 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe annehmen.

3

Die halbierten Kirschtomaten hinzufügen und für weitere 3 Minuten mitgaren.

4

Mit Salz und Pfeffer würzen.

5

Auf Tellern anrichten, mit gerösteten Pinienkernen und Parmesan bestreuen.

Nährwerte

ca. 290
kcal
ca. 11g
Protein
ca. 8g
Carbs
ca. 24g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

SchnellLow CarbTiefkühl-Tipp

Gesamtzeit: 17 Minuten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Die Qualität des Ausgangsprodukts ist entscheidend für die Haltbarkeit. Achten Sie beim Kauf auf fest geschlossene Köpfe und eine glänzende, pralle Schale. Ein bewährter Frischetest ist das Aneinanderreiben der Stangen: Wenn sie ein quietschendes Geräusch von sich geben, ist der Zellsaftgehalt hoch und das Gemüse frisch. Die Schnittstellen am unteren Ende sollten zudem hell und saftig sein, nicht trocken, bräunlich oder gar hohl.

Zusätzlich hilft ein Drucktest mit dem Fingernagel am Ende der Stange. Tritt dabei sofort klare Flüssigkeit aus, ist der Spargel ideal für die Aufbewahrung geeignet. Da Spargel nach der Ernte schnell Zucker in Stärke umwandelt und dadurch an Aroma verliert, sollten Sie regionale Ware bevorzugen. Je kürzer die Zeitspanne zwischen Feld und Ihrem Kühlschrank, desto länger bleibt das charakteristische Aroma bei der späteren Lagerung erhalten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten schadet das Blanchieren dem Spargel massiv. Durch das kurze Kochen in heißem Wasser werden die Zellstrukturen bereits teilweise aufgebrochen und Enzyme aktiviert, die den Spargel nach dem Auftauen matschig und geschmacklos werden lassen. Das Ziel beim Einfrieren ist es jedoch, die Zellwände so weit wie möglich zu stabilisieren, damit das typische Mundgefühl nach der Zubereitung erhalten bleibt.

Wenn Sie den Spargel roh einfrieren, konservieren Sie die Vitamine und die natürliche Textur wesentlich effektiver. Die Kälte sorgt dafür, dass die Stoffwechselprozesse im Gemüse fast vollständig zum Stillstand kommen. Ein wichtiger Tipp für die spätere Zubereitung: Geben Sie die gefrorenen Stangen direkt in das kochende Wasser oder die Pfanne. Ein vorheriges Auftauen würde dazu führen, dass der Zellsaft austritt und das Gemüse seine Spannkraft verliert.

Nachhaltigkeit in der Küche beginnt beim Spargel oft schon bei den Resten. Die Schalen und die abgeschnittenen, holzigen Enden des weißen Spargels enthalten enorme Mengen an Geschmacksstoffen und müssen keinesfalls im Bio-Müll landen. Sie können daraus eine hervorragende Basis für eine klassische Spargelsuppe oder einen aromatischen Fond herstellen. Kochen Sie die Reste einfach in Wasser mit einer Prise Salz, etwas Zucker und einem Spritzer Zitrone für etwa 15 bis 20 Minuten aus.

Lassen Sie den Sud anschließend noch etwas ziehen, bevor Sie die Schalen abseihen. Dieser Fond lässt sich ebenfalls wunderbar einfrieren oder direkt für ein Risotto verwenden. Beachten Sie jedoch, dass die Schalen von grünem Spargel oft etwas bitterer sind; hier empfiehlt es sich, nur die unteren Abschnitte zu verwenden oder die Kochzeit zu verkürzen, um eine zu dominante Bitternote im Fond zu vermeiden.

Es gibt feine Unterschiede zwischen weißem, violettem und grünem Spargel hinsichtlich ihrer Eignung für die Langzeitlagerung. Weißer Spargel ist aufgrund seiner dickeren Struktur und der schützenden Schale besonders robust im Gefrierfach und behält seine Form über Monate hinweg sehr gut. Violetter Spargel verhält sich ähnlich, verliert jedoch beim Kochen nach dem Einfrieren manchmal etwas von seiner intensiven Farbe, was den Geschmack jedoch nicht beeinträchtigt.

Grüner Spargel ist durch seine dünnere Beschaffenheit etwas empfindlicher für Gefrierbrand. Hier ist es besonders wichtig, auf eine absolut luftdichte Verpackung, beispielsweise durch Vakuumieren, zu achten. Da grüner Spargel über der Erde wächst und mehr Chlorophyll sowie Vitamin C enthält, ist er lichtempfindlicher. Lagern Sie ihn daher im Gefrierschrank stets in blickdichten Beuteln oder Behältern, um die wertvollen Inhaltsstoffe und die leuchtende Farbe bestmöglich vor Oxidation zu schützen.

Das Schälen im Voraus ist eine praktische Zeitersparnis, erfordert aber besondere Sorgfalt bei der Aufbewahrung. Geschälter weißer Spargel verliert extrem schnell Feuchtigkeit, da die schützende Außenhaut fehlt. Wenn Sie ihn für den nächsten Tag vorbereiten, wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine luftdicht verschließbare Box, um das Austrocknen zu verhindern. Ein feuchtes Tuch ist hier weniger ratsam, da der direkte Kontakt mit zu viel Wasser die Stangen auslaugen kann.

Für das Einfrieren ist das vorherige Schälen bei weißem Spargel sogar zwingend erforderlich, da sich die gefrorenen Stangen später nicht mehr schälen lassen. Achten Sie darauf, die Stangen nach dem Schälen kurz mit einem Küchentuch abzutupfen, bevor sie in den Gefrierbeutel wandern. Je weniger Oberflächenfeuchtigkeit vorhanden ist, desto geringer ist die Bildung von Eiskristallen, die die Zellstruktur während des Gefrierprozesses beschädigen könnten.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 1 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

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Tipps zur Spargelzeit: Frisch aus der Region auf den Tisch | Verbraucherzentrale.de

verbraucherzentrale.de

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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