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Letztes Update: 26. April 2026

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Spargel-Upgrade: 5 vegane Saucen, die deine Geschmacksknospen tanzen lassen

5. April 2026•8 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Spargel-Upgrade: 5 vegane Saucen, die deine Geschmacksknospen tanzen lassen

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Spargel ohne die richtige Sauce ist wie ein Sommer ohne Eis – irgendwie fehlt das Beste. Aber wer sagt eigentlich, dass es immer die klassische Butter-Ei-Variante sein muss? Wir zeigen dir heute, dass pflanzliche Alternativen nicht nur mithalten können, sondern den Klassiker oft sogar alt aussehen lassen. Egal, ob du es ultra-cremig, fruchtig-scharf oder exotisch magst: Diese 5 Rezepte verwandeln dein nächstes Spargelessen in ein echtes Highlight, ohne dass du dafür Stunden in der Küche stehen musst.

Welche vegane Sauce passt am besten zu weißem und grünem Spargel?

Welche vegane Sauce passt am besten zu weißem und grünem Spargel?
Welche vegane Sauce passt am besten zu weißem und grünem Spargel?

Die Auswahl der richtigen Sauce hängt stark davon ab, welchen Spargel du bevorzugst. Während der weiße Spargel eher mild und leicht bitter ist, verträgt der grüne Spargel durch seine kräftigen Röstaromen auch intensivere Begleiter. 66,7% der Spargelliebhaber greifen zwar instinktiv zur Hollandaise, doch der Trend geht klar zu leichteren, pflanzlichen Alternativen.

In der folgenden Tabelle haben wir dir unsere Top-Favoriten kurz zusammengefasst, damit du direkt siehst, welche Sauce heute auf deinen Teller wandert:

Sauce Geschmacksprofil Passt perfekt zu... Zeitaufwand
Vegane Hollandaise Cremig, buttrig, mild Weißem Spargel & Kartoffeln 10 Min.
Cashewnaise Nussig, reichhaltig Grünem Spargel & Pasta 5 Min.
Zitronen-Kräuter-Sauce Frisch, leicht, spritzig Lauwarmem Spargelsalat 8 Min.
Paprika-Champignon-Salsa Herzhaft, fruchtig, pikant Gebratenem grünen Spargel 15 Min.
Seidentofu-Remoulade Würzig, fein, proteinreich Kaltem Spargel & Picknick 5 Min.

Wie du siehst, gibt es für jeden Geschmack die passende Lösung. Das Beste daran: Die meisten Saucen lassen sich im Gegensatz zum Original problemlos wieder aufwärmen oder sogar einfrieren.

1. Die ultimative vegane Hollandaise (Der Klassiker)

Wir fangen mit dem Endgegner an. Diese Sauce ist so nah am Original, dass selbst Oma keinen Unterschied schmecken wird. Die Basis bildet eine klassische Mehlschwitze mit veganer Margarine. Für die typische Farbe nutzen wir eine Prise Kurkuma, und für den eierähnlichen Geschmack ist Kala Namak (Schwarzsalz) unser Geheimtipp.

  • Zutaten: 50g Margarine, 2 EL Mehl, 250ml Pflanzensahne, Schuss Weißwein, Zitronensaft, Kurkuma, Kala Namak.
  • Zubereitung: Margarine schmelzen, Mehl einrühren, mit Sahne und Wein ablöschen. Kurz köcheln lassen und würzen.

Profi-Tipp: Verwende einen Teil des Spargelkochwassers zum Ablöschen – das intensiviert das Aroma enorm!

2. Blitz-Cashewnaise (In unter 5 Minuten)

Wenn es schnell gehen muss, ist die Cashewnaise dein bester Freund. Du brauchst keinen Herd, nur einen Mixer. Durch die eingeweichten Cashewkerne wird die Sauce unglaublich cremig, fast wie eine Mayonnaise, aber viel gesünder. Laut Rezepten von Experten wie bevegt reichen bereits 100g Cashewkerne für eine ordentliche Portion.

  • Zutaten: 100g Cashews (eingeweicht), 150ml Wasser, 1 TL Senf, Hefeflocken, Salz, Pfeffer.
  • Zubereitung: Alle Zutaten im Hochleistungsmixer glatt pürieren. Fertig!

Variationsidee: Gib eine Handvoll Bärlauch oder Basilikum mit in den Mixer für eine knallgrüne Kräuter-Cashewnaise.

💡

Fakt

Kurkuma kann verwendet werden, um die typische gelbe Farbe der Soße auf natürliche Weise zu intensivieren.

Die Verwendung von Kurkuma ist ein bewährter Kniff in der pflanzlichen Küche, um die optische Erwartungshaltung bei Klassikern wie der Hollandaise zu erfüllen. Da das Auge bekanntlich mitisst, hilft die goldgelbe Farbe dabei, die vegane Alternative auch Skeptikern schmackhaft zu machen. Kurkuma wird zudem traditionell für das allgemeine Wohlbefinden geschätzt und fügt sich harmonisch in das Geschmacksprofil ein, ohne vorzuschmecken. In Kombination mit einer Prise Kala Namak (Schwarzsalz) entsteht so eine täuschend echte Kopie, die nicht nur farblich, sondern auch aromatisch überzeugt. Dies zeigt, wie einfach sich traditionelle Gerichte durch natürliche, pflanzliche Zutaten modern interpretieren lassen, ohne auf den gewohnten Look zu verzichten.

📍 Quelle: lecker.de

Wie bekommt man die perfekte Konsistenz ohne Ei und Butter?

Wie bekommt man die perfekte Konsistenz ohne Ei und Butter?
Wie bekommt man die perfekte Konsistenz ohne Ei und Butter?

Ehrlich gesagt: Es ist einfacher als man denkt. Die Bindung, die früher das Eigelb übernommen hat, erreichen wir heute durch clevere pflanzliche Helfer. Seidentofu ist hier ein absoluter Gamechanger, da er von Natur aus eine homogene, feine Textur mitbringt, ohne den Geschmack zu dominieren.

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Wer es lieber klassisch mag, nutzt die gute alte Mehlschwitze. Aber Achtung: Veganer Spargelgenuss bedeutet nicht automatisch "leicht". Eine Portion vegane Hollandaise kann durchaus 524 kcal und 56g Fett enthalten – aber hey, es ist Spargelzeit, da darf man sich was gönnen!

3. Spritzige Zitronen-Kräuter-Sauce (Die Leichte)

Gerade an heißen Tagen ist eine schwere Sauce oft zu viel. Hier kommt unsere Kräuter-Variante ins Spiel. Sie basiert auf pflanzlichem Joghurt oder einer leichten Pflanzencreme und passt hervorragend zu grünem Spargel vom Grill. Mit 250ml Pflanzenmilch oder Joghurt als Basis bleibt diese Sauce angenehm kalorienarm.

  • Zutaten: Vegane Joghurtalternative, viel frischer Dill & Schnittlauch, Zitronenabrieb, Prise Zucker.
  • Zubereitung: Kräuter hacken, alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Profi-Tipp: Diese Sauce schmeckt auch hervorragend als Dip für neue Kartoffeln oder zum Grillen.

4. Herzhafte Paprika-Champignon-Salsa

Du willst mal was ganz anderes? Diese Sauce ist eher ein warmes Topping und bringt ordentlich Biss auf den Teller. Die Kombination aus angebratenen Champignons und fruchtiger Paprika harmoniert überraschend gut mit der Süße des Spargels. Wir nutzen hier 400g gehackte Tomaten als Basis für die Bindung.

  • Zutaten: 1 rote Paprika, 200g Champignons, Tomatenmark, Olivenöl, Knoblauch.
  • Zubereitung: Gemüse fein würfeln, scharf anbraten, mit Tomatenmark und etwas Wasser ablöschen und einköcheln.

Variationsidee: Ein Schuss Balsamico-Creme am Ende verleiht der Salsa eine edle, tiefgründige Note.

5. Proteinreiche Seidentofu-Remoulade

Für alle, die auf ihre Proteine achten, ist Seidentofu die Basis der Wahl. Mit 150g Seidentofu zauberst du eine Sauce, die nicht nur cremig ist, sondern auch lange satt macht. Sie ist die perfekte Wahl, wenn du Spargel kalt als Salat genießt oder ein Picknick planst.

  • Zutaten: 150g Seidentofu, 1 EL Senf, Essiggurken-Wasser, Kurkuma, frische Petersilie.
  • Zubereitung: Tofu mit Senf und Gewürzen mixen, gehackte Kräuter unterheben.

Wichtig: Seidentofu ist sehr wasserhaltig. Wenn die Sauce zu flüssig ist, hilft eine Prise Johannisbrotkernmehl zur schnellen Bindung.

📊

Statistik

250 ml

Empfohlene Milchmenge für die leichte Kräutersauce

Die präzise Dosierung der Flüssigkeit ist entscheidend für die Standfestigkeit einer fettarmen Kräutersauce. Während klassische Saucen oft auf Emulsionen aus Fett und Eigelb basieren, nutzen leichtere Varianten die Viskosität von Pflanzendrinks oder Joghurt. Die Menge von 250 ml bietet hierbei die ideale Basis, um eine Sauce zu kreieren, die den Spargel ummantelt, ohne ihn zu ertränken. Für eine bewusste Ernährung ist dies ein großer Vorteil, da das Volumen erhalten bleibt, während die Kaloriendichte im Vergleich zur Butter-Variante deutlich sinkt. Zudem lässt sich diese Basis hervorragend mit frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Kerbel variieren, was besonders gut zum feinen Aroma von grünem Spargel passt.

📍 Quelle: garlipp-spargel.de

Was passt sonst noch gut zu Spargel?

Spargel ist ein Teamplayer. Neben den Saucen entscheiden die Beilagen über den Erfolg deines Dinners. Klassisch sind natürlich Salzkartoffeln, aber hast du es schon mal mit gerösteten Pinienkernen oder einem veganen Nussbutter-Ersatz (geschmolzene Margarine mit Semmelbröseln) probiert?

  • Gewürze: Neben Salz und Zucker im Kochwasser passen Muskatnuss, weißer Pfeffer und ein Hauch Estragon perfekt.
  • Proteine: Räuchertofu-Streifen oder vegane Schnitzel sind die idealen Begleiter zur Hollandaise.
  • Crunch: Gehackte Walnüsse oder Mandelsplitter geben dem weichen Spargel einen tollen Kontrast.

Egal für welche Kombination du dich entscheidest: Achte beim Kauf auf die Frische. Wenn die Enden saftig sind und die Stangen quietschen, wenn man sie aneinanderreibt, hast du alles richtig gemacht.

✅

Quick-Check

Damit dein Spargelessen perfekt gelingt, solltest du beim Einkauf und der Vorbereitung auf folgende Details achten:

  • ✓Frische-Test: Drücke die Schnittenden leicht zusammen – tritt heller Saft aus, ist der Spargel frisch.
  • ✓Quietsch-Test: Reibe zwei Stangen aneinander; ein helles Quietschen ist ein Zeichen für hohe Qualität.
  • ✓Lagerung: Wickle weißen Spargel in ein feuchtes Tuch und lagere ihn im Gemüsefach (max. 2-3 Tage).
  • ✓Grüner Spargel: Dieser hält sich am besten stehend in einem Glas Wasser im Kühlschrank.
  • ✓Vorbereitung: Weißen Spargel immer von oben nach unten schälen, beim grünen reicht meist das untere Drittel.
  • ✓Holzigkeit vermeiden: Schneide die Enden großzügig um ca. 1-2 cm ab, um faserige Stellen zu verhindern.
Die ultimative vegane Hollandaise

Rezept

Einfach

Die ultimative vegane Hollandaise

Vorb.5 Min.
Kochen10 Min.
Gesamt15 Min.

Ein cremiger Klassiker auf Basis einer Mehlschwitze, der durch Kala Namak und Kurkuma täuschend echt nach dem Original schmeckt.

Portionen
4
4

Zutaten

50 g Vegane Margarine
2 EL Weizenmehl
250 ml Pflanzensahne(z.B. Hafer- oder Sojasahne)
20 ml Trockener Weißwein(optional)
1 EL Zitronensaft
1 Prise Kurkuma(für die Farbe)
0.5 TL Kala Namak(für den Ei-Geschmack)
1 Prise Salz und Pfeffer(nach Geschmack)

Zubereitung

1

Die Margarine in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.

2

Das Mehl mit einem Schneebesen einrühren und kurz anschwitzen lassen, ohne dass es braun wird.

3

Mit Pflanzensahne und Weißwein unter ständigem Rühren ablöschen, um Klümpchen zu vermeiden.

4

Die Sauce kurz aufkochen lassen, bis sie eindickt. Dann die Hitze reduzieren.

5

Mit Zitronensaft, Kurkuma, Kala Namak, Salz und Pfeffer abschmecken.

Nährwerte

ca. 185
kcal
ca. 2g
Protein
ca. 8g
Carbs
ca. 16g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganklassischSpargelzeit

Gesamtzeit: 15 Minuten

Unser Fazit

Unser Fazit
Unser Fazit

Spargelzeit ist Genusszeit – und das funktioniert vegan sogar fast noch besser, weil man experimentierfreudiger wird. Mein persönlicher Favorit ist die Cashewnaise, weil sie in 5 Minuten fertig ist und diesen herrlich nussigen Unterton hat, der besonders grünen Spargel veredelt. Wenn du Gäste beeindrucken willst, greif zur veganen Hollandaise mit Kala Namak – das Staunen ist dir sicher! Probier dich einfach durch und finde deine neue Lieblingskombination. Guten Appetit!

ℹ️

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Blitz-Cashewnaise mit Kräutern

Rezept

Einfach

Blitz-Cashewnaise mit Kräutern

Vorb.5 Min.
Kochen0 Min.
Gesamt5 Min.

Eine nährstoffreiche und blitzschnelle Sauce, die ohne Kochen auskommt und perfekt zu grünem Spargel passt.

Portionen
2
2

Zutaten

100 g Cashewkerne(vorher 2 Std. eingeweicht)
150 ml Wasser
1 TL Senf(mittelscharf)
1 EL Hefeflocken
1 TL Zitronensaft
0.5 TL Salz
1 Handvoll Frischer Bärlauch oder Basilikum(optional)

Zubereitung

1

Die eingeweichten Cashewkerne abspülen und abtropfen lassen.

2

Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben.

3

Auf höchster Stufe ca. 1 Minute lang mixen, bis eine vollkommen glatte, cremige Konsistenz entsteht.

4

Falls die Sauce zu dickflüssig ist, esslöffelweise mehr Wasser hinzufügen.

5

Sofort über den warmen Spargel geben oder kalt als Dip servieren.

Nährwerte

ca. 310
kcal
ca. 10g
Protein
ca. 12g
Carbs
ca. 24g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganglutenfreihigh-proteinohne Kochen

Gesamtzeit: 5 Minuten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Kala Namak, auch als Schwarzsalz bekannt, ist eine unverzichtbare Zutat in der veganen Küche, wenn es darum geht, den authentischen Geschmack von Eiern zu imitieren. Der Grund hierfür liegt in dem hohen Schwefelgehalt des Minerals, das vulkanischen Ursprungs ist. In einer veganen Hollandaise sorgt bereits eine kleine Prise dafür, dass die sensorische Lücke zum Original geschlossen wird, da unsere Geschmacksknospen die schwefeligen Noten sofort mit Hühnereiern assoziieren.

Beim Kochen ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt, da das Aroma sehr intensiv ist und bei Überdosierung schnell dominant wirkt. Zudem sollte das Salz idealerweise erst am Ende der Zubereitung hinzugefügt werden, da sich die flüchtigen Schwefelverbindungen bei starker Hitze verflüchtigen können. So bleibt der charakteristische Geschmack voll erhalten und verleiht der Sauce eine Tiefe, die mit normalem Meersalz schlichtweg nicht erreichbar wäre.

Hefeflocken sind weit mehr als nur ein Gewürz; sie fungieren in veganen Saucen wie der Cashewnaise als natürlicher Geschmacksverstärker und Bindemittel. Durch ihren hohen Gehalt an Glutaminsäure erzeugen sie den begehrten 'Umami'-Geschmack, der herzhaften Gerichten eine würzige Tiefe verleiht. In Kombination mit Flüssigkeit entwickeln sie zudem eine leicht cremige Konsistenz, die dabei hilft, die Sauce zu emulgieren und ihr einen käsigen Unterton zu geben, ohne dass echte Milchprodukte benötigt werden.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Hefeflocken eine wertvolle Ergänzung, da sie reich an B-Vitaminen und hochwertigen pflanzlichen Proteinen sind. Sie unterstützen somit nicht nur das Geschmacksprofil der Spargelbegleiter, sondern werten die Mahlzeit auch gesundheitlich auf. Für die optimale Verwendung empfiehlt es sich, die Flocken direkt in den Mixer zu geben oder unter die warme Sauce zu rühren, um die wertvollen Vitamine zu schonen.

Das Wasser, in dem der Spargel gegart wurde, ist eine kostbare Flüssigkeit voller gelöster Mineralstoffe und feiner Aromen, die viel zu schade für den Abfluss ist. In der veganen Saucenküche kann dieses 'Spargelfond' hervorragend als Basis für eine Mehlschwitze oder zum Strecken von cremigen Saucen genutzt werden. Da das Wasser bereits die charakteristischen Bitternoten und die Süße des Gemüses aufgenommen hat, intensiviert es den Gesamtgeschmack des Gerichts deutlich stärker als einfaches Leitungswasser.

Ein praktischer Tipp ist es, das Kochwasser mit einer Prise Zucker und Zitrone zu verfeinern, bevor es in die Sauce wandert. Dies hebt die feinen Nuancen des Spargels hervor. Wer nach dem Essen noch Wasser übrig hat, kann dieses zudem als Grundlage für eine leichte Spargelsuppe am nächsten Tag verwenden oder es sogar einfrieren, um bei späteren Gerichten eine natürliche Geschmacksbasis parat zu haben.

Seidentofu ist aufgrund seiner extrem weichen, fast puddingartigen Konsistenz eine ideale Basis für leichte und proteinreiche Saucen. Im Vergleich zu herkömmlicher Mayonnaise, die zu einem Großteil aus Öl besteht, ist eine Seidentofu-Remoulade deutlich kalorienärmer und enthält weniger gesättigte Fettsäuren. Dies macht sie zur perfekten Wahl für ein leichtes Frühlingsessen, bei dem der feine Eigengeschmack des Spargels nicht von einer schweren Fettschicht überlagert werden soll.

Zudem lässt sich Seidentofu hervorragend mit Säuren wie Zitronensaft oder Essig kombinieren, ohne auszuflocken. Er nimmt Gewürze wie Senf, Kapern oder frische Kräuter sehr gut auf und sorgt für ein seidiges Mundgefühl. Für die Zubereitung muss der Tofu lediglich kurz aufgeschlagen werden, was Zeit spart und eine stabile Emulsion garantiert, die auch bei einem Picknick im Freien nicht so schnell verdirbt wie Saucen auf Ei-Basis.

Ein großer Vorteil veganer Saucen auf Basis von Pflanzensahne oder Cashews ist ihre Stabilität beim erneuten Erhitzen. Während eine klassische Hollandaise mit Eigelb bei zu viel Hitze sofort gerinnt und ungenießbar wird, bleiben pflanzliche Alternativen deutlich geduldiger. Dennoch sollte man beim Aufwärmen vorsichtig vorgehen und die Sauce langsam bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. Sollte die Sauce durch die Lagerung im Kühlschrank zu stark angedickt sein, hilft ein kleiner Schuss Pflanzenmilch oder Spargelwasser, um die ursprüngliche Cremigkeit wiederherzustellen.

Besonders Saucen auf Nussbasis können beim Erkalten sehr fest werden, da die Stärke und die Fette nachziehen. Hier ist es ratsam, die Flüssigkeit erst während des Erwärmens schrittweise hinzuzufügen, bis die gewünschte Viskosität erreicht ist. Ein kurzes Aufschlagen mit dem Schneebesen sorgt am Ende dafür, dass die Sauce wieder luftig und glänzend serviert werden kann.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Sauce hollandaise vegan Rezept | LECKER

lecker.de

2

Spargelsaucen: leicht & lecker | Garlipp Spargel

garlipp-spargel.de

3

Sauce Cashewnaise (vegane Alternative zu Sauce Hollandaise) » beVegt

bevegt.de

4

Vegane Sauce Hollandaise (gesund) - Elavegan

elavegan.com

5

Vegane Sauce Hollandaise - Food'n'Photo | Rezepte • Food-Fotografie • Content Creation

foodnphoto.de

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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