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Letztes Update: 26. April 2026

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Vegan: Was passt zu Schupfnudeln? Die 15 besten Ideen für Pfanne & Teller

20. März 2026•9 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Vegan: Was passt zu Schupfnudeln? Die 15 besten Ideen für Pfanne & Teller

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Schupfnudeln sind das ultimative Soulfood, oder? Außen knusprig, innen weich und einfach herrlich unkompliziert. Aber seien wir ehrlich: Nur die nackten Kartoffelnudeln in der Pfanne zu schwenken, wird auf Dauer ziemlich öde. Wenn du dich fragst, wie du den schwäbischen Klassiker ohne Speck und Sahne so richtig aufpöppelst, bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir, wie du mit pflanzlichen Zutaten ein Festmahl zauberst, bei dem selbst Oma nicht merkt, dass das Ei im Teig fehlt.

Sind Schupfnudeln eigentlich immer vegan?

Sind Schupfnudeln eigentlich immer vegan?
Sind Schupfnudeln eigentlich immer vegan?

Das ist die wohl wichtigste Frage vorab. Traditionell enthalten Schupfnudeln oft Ei, um den Kartoffelteig zu binden. Aber keine Sorge: Im Supermarkt findest du mittlerweile viele Marken, die von Natur aus vegan sind. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste lohnt sich immer! Wenn du sie selbst machst, basieren vegane Schupfnudeln meist auf einer Mischung aus mehligkochenden Kartoffeln, Mehl und Stärke.

Wer es besonders proteinreich mag, kann beim Selbermachen auf Kichererbsenmehl setzen. Das sorgt nicht nur für eine tolle Bindung, sondern liefert auch wertvolles pflanzliches Eiweiß, das zur Erhaltung deiner Muskelmasse beitragen kann. Ob gekauft oder selbst gerollt – die Basis steht. Jetzt geht es an die Begleiter!

Die klassische Kombi: Sauerkraut und Speck-Ersatz

Der absolute Klassiker sind Schupfnudeln mit Sauerkraut. Um den typischen herzhaften Geschmack zu bekommen, nutzen wir einen genialen Trick: Räuchertofu. Wenn du diesen in winzige Würfel schneidest (ideal ist eine Kantenlänge von etwa 5 mm) und ihn langsam in der Pfanne auslässt, wird er herrlich kross und rauchig. Er ist der perfekte Ersatz für Speckwürfel.

Kombiniere das Ganze mit etwa 425 ml Weinsauerkraut, das du mit Zwiebeln, einem Schuss Apfelessig und einer Prise Kümmel verfeinerst. Die Säure des Krauts harmoniert perfekt mit der schweren Sättigung der Kartoffelnudeln. Ein Schuss Rapsöl mit Buttergeschmack gibt dem Ganzen den letzten Schliff.

Zutat Menge (für 2-3 Personen) Vorteil
Vegane Schupfnudeln 400 g bis 500 g Sättigende Basis
Räuchertofu 200 g Herzhaftes Aroma & Protein
Sauerkraut 1 Dose/Glas (ca. 400g) Frische Säure & Vitamine
💡

Fakt

Durch den Einsatz von Kichererbsenmehl enthält das Gericht pflanzliches Eiweiß, welches zu einer normalen Erhaltung von Muskelmasse beiträgt.

Die Verwendung von Kichererbsenmehl in veganen Schupfnudeln ist ein hervorragender Kniff für die moderne pflanzliche Küche. Kichererbsenmehl dient nicht nur als funktionales Bindemittel, das das traditionelle Ei ersetzt, sondern wertet das Gericht auch ernährungsphysiologisch auf. Es liefert hochwertiges pflanzliches Protein, das in Kombination mit den Kohlenhydraten der Kartoffel zu einem ausgewogenen Nährstoffprofil beiträgt. Dies kann zur normalen Erhaltung der Muskelmasse beitragen und passt ideal in eine bewusste Ernährung. Zudem verleiht es den Nudeln eine leicht nussige Note und eine angenehm feste Textur, die beim Anbraten besonders gut zur Geltung kommt.

📍 Quelle: elavegan.com

Welches Gemüse passt am besten in die Schupfnudelpfanne?

Wenn du es bunt auf dem Teller magst, ist eine Gemüsepfanne die einfachste Lösung. Hier kannst du dich nach Lust und Laune austoben. Besonders gut eignen sich Sorten, die beim Braten nicht zu viel Wasser verlieren, damit die Schupfnudeln schön kross bleiben. Wir empfehlen eine Mischung aus 3 roten Paprikaschoten, Zwiebeln und Zucchini.

Das Geheimnis für die perfekte Konsistenz: Brate die Schupfnudeln separat für etwa 7 Minuten an, bis sie goldbraun sind, und nimm sie dann aus der Pfanne. Erst danach dünstest du das Gemüse. So verhinderst du, dass die Nudeln matschig werden. Am Ende mischst du alles zusammen und schmeckst es mit frischen Kräutern ab.

Die Pilz-Pfanne: Waldaroma pur

Pilze und Kartoffeln sind ein Match Made in Heaven. Für eine richtig edle Variante kannst du etwa 750 g frische gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge oder Austernpilze) verwenden. Ein Profi-Tipp für maximale Geschmackstiefe: Weiche ein paar getrocknete Steinpilze für 30 Minuten in warmem Wasser ein. Das Einweichwasser kannst du später als Basis für eine dunkle Soße nutzen – das gibt ein Aroma, das man sonst nur aus dem Restaurant kennt!

Brate die Pilze scharf an, bis sie Farbe bekommen, und lösche sie mit einem Schluck Weißwein oder Gemüsebrühe ab. Ein Hauch Muskatnuss rundet die erdigen Noten der Pilze und der Kartoffelnudeln perfekt ab. Die gesamte Zubereitungszeit für so ein Festmahl liegt meist bei gerade einmal 60 Minuten.

Grünes Power-Duo: Spinat und Knoblauch

Wenn es schnell gehen muss, ist Blattspinat dein bester Freund. Du benötigst etwa 400 g frischen Blattspinat, den du einfach zum Schluss unter die heißen Schupfnudeln hebst, bis er zusammenfällt. Viel Knoblauch und ein Klecks vegane Crème fraîche (ca. 150 g) machen daraus ein cremiges Gericht, das in weniger als 15 Minuten auf dem Tisch steht.

📊

Statistik

750 g

Menge an frischen gemischten Pilzen für die Beilage

Die Menge von 750 g frischen Pilzen mag im ersten Moment viel erscheinen, ist aber für eine Schupfnudelpfanne für ca. 3-4 Personen ideal kalkuliert. Pilze bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und verlieren beim scharfen Anbraten deutlich an Volumen. Um am Ende ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den sättigenden Kartoffelnudeln und der aromatischen Gemüsebeilage zu haben, ist diese großzügige Bemessung entscheidend. Verschiedene Sorten wie Kräuterseitlinge oder Austernpilze bringen zudem unterschiedliche Texturen in das Gericht – von fleischig-bissfest bis zart-schmelzend –, was das Mundgefühl der veganen Pfanne erheblich verbessert.

📍 Quelle: zuckerjagdwurst.com

Wie zaubere ich eine cremige vegane Soße dazu?

Wie zaubere ich eine cremige vegane Soße dazu?
Wie zaubere ich eine cremige vegane Soße dazu?

Trockene Schupfnudeln? Nicht mit uns! Viele fragen sich, wie man ohne Sahne eine richtig sämige Soße hinbekommt. Die Lösung ist denkbar einfach: Vegane Kochsahne auf Soja- oder Haferbasis oder eben vegane Crème fraîche. Für eine mediterrane Note kannst du zusätzlich Tomatenmark in die Pfanne geben und kurz mit anrösten, bevor du mit Flüssigkeit ablöschst.

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Eine weitere tolle Möglichkeit ist eine helle Soße auf Basis einer Mehlschwitze mit veganer Margarine. Mit einem Schuss Zitronensaft und frischer Petersilie wird daraus ein leichtes Sommergericht. Wenn du die Schupfnudeln in der Soße kurz ziehen lässt, nehmen sie den Geschmack wunderbar auf, ohne ihre Form zu verlieren.

Süßkartoffel-Schupfnudeln: Die moderne Variante

Hast du schon mal Schupfnudeln aus Süßkartoffeln probiert? Die Kombination aus Weinsauerkraut und Süßkartoffeln bietet ein geniales Zusammenspiel aus feiner Säure und natürlicher Süße. Diese Variante ist oft etwas weicher, weshalb das Anbraten in pflanzlicher Butter hier besonders wichtig ist, um eine stabile Kruste zu erzeugen. Das Auge isst ja schließlich mit!

💡

Fakt

Die Kombination aus Weinsauerkraut und Süßkartoffeln bietet ein harmonisches Zusammenspiel aus feiner Säure und natürlicher Süße.

Die Kombination aus Weinsauerkraut und Süßkartoffel-Schupfnudeln ist ein Paradebeispiel für modernes Food-Pairing. Während klassisches Sauerkraut oft sehr dominant-säuerlich ist, puffert die natürliche, karamellige Süße der Süßkartoffel diese Spitzen sanft ab. Das Weinsauerkraut bringt durch die Fermentation eine feine Würze mit, die hervorragend mit der weicheren Textur von Süßkartoffel-Teig harmoniert. Für das beste Ergebnis empfiehlt es sich, das Sauerkraut gut abtropfen zu lassen und eventuell mit etwas Apfelsaft oder Weißwein zu verfeinern, um die Aromenbrücke zwischen den Komponenten weiter zu stärken.

📍 Quelle: hengstenberg.de

Klassische Schupfnudel-Sauerkraut-Pfanne mit Räuchertofu

Rezept

Einfach

Klassische Schupfnudel-Sauerkraut-Pfanne mit Räuchertofu

Vorb.10 Min.
Kochen20 Min.
Gesamt30 Min.

Die herzhafte vegane Variante des schwäbischen Klassikers mit krossem Räuchertofu als Speck-Ersatz und würzigem Weinsauerkraut.

Portionen
3
3

Zutaten

500 g Vegane Schupfnudeln(aus dem Kühlregal)
200 g Räuchertofu(in 5mm kleine Würfel geschnitten)
425 ml Weinsauerkraut(abgetropft)
1 Stück Zwiebel(fein gewürfelt)
2 EL Rapsöl mit Buttergeschmack
1 EL Apfelessig
1 Prise Kümmel(ganz oder gemahlen)
1 Prise Salz und Pfeffer(nach Geschmack)

Zubereitung

1

Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze langsam anbraten, bis sie kross und rauchig sind.

2

Die Zwiebelwürfel zum Tofu geben und glasig dünsten.

3

Das Sauerkraut auflockern, in die Pfanne geben und mit Apfelessig sowie Kümmel würzen. Etwa 5-10 Minuten mitschmurgeln lassen, dann aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

4

In derselben Pfanne erneut etwas Öl erhitzen und die Schupfnudeln darin ca. 5-7 Minuten goldbraun und knusprig anbraten.

5

Die Sauerkraut-Tofu-Mischung zurück in die Pfanne geben, alles gut vermengen, kurz erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nährwerte

ca. 480
kcal
ca. 18g
Protein
ca. 52g
Carbs
ca. 22g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganherzhafttraditionellproteinreich

Gesamtzeit: 30 Minuten

Gehen Schupfnudeln auch süß?

Aber hallo! Wer sagt denn, dass Schupfnudeln immer herzhaft sein müssen? In Süddeutschland und Österreich ist die süße Variante als Dessert oder süßes Hauptgericht absolut Kult. Das Beste daran: Die meisten Rezepte lassen sich ohne Aufwand veganisieren, da die Basis ohnehin aus Kartoffeln besteht.

Anstatt Speck und Zwiebeln landen hier Zucker, Zimt und Obst in der Pfanne. Es ist die perfekte Resteverwertung, wenn du noch eine Packung Schupfnudeln im Kühlschrank hast, aber keine Lust auf Gemüse verspürst.

Apfelmus und Zimt-Zucker: Der Kindheitstraum

Die einfachste Methode: Schupfnudeln in veganer Margarine goldbraun braten und noch heiß in einer Mischung aus Zimt und Zucker wälzen. Dazu servierst du eine ordentliche Portion Apfelmus. Das ist echtes Seelenfutter, das in 5 Minuten fertig ist. Wer es etwas raffinierter mag, kann auch Zwetschgenröster oder frische Beeren dazu reichen.

Mohnschupfnudeln: Die edle Nachspeise

Für die Mohn-Variante schwenkst du die gebratenen Nudeln in einer Mischung aus gemahlenem Mohn und Puderzucker. Ein paar Spritzer Zitronensaft im Teig oder über den fertigen Nudeln geben dem Ganzen eine frische Note. Diese Kombination ist besonders in der österreichischen Küche beliebt und beweist, wie vielseitig die kleinen Kartoffelwürste eigentlich sind.

✅

Quick-Check

Damit deine süßen Schupfnudeln wie im Urlaub in den Alpen schmecken, beachte diese Tipps:

  • ✓Verwende für die süße Variante unbedingt eine hochwertige vegane Margarine mit Butteraroma für den authentischen Geschmack.
  • ✓Die Schupfnudeln sollten erst kurz vor dem Servieren im Zucker-Zimt-Gemisch gewälzt werden, damit der Zucker nicht schmilzt und schön knusprig bleibt.
  • ✓Ein Spritzer Zitronensaft im Apfelmus oder direkt über die Nudeln sorgt für eine frische Note, die die Süße perfekt ausbalanciert.
  • ✓Für eine besonders edle Optik kannst du die Mohn-Variante mit ein paar frischen Minzblättern oder essbaren Blüten garnieren.
  • ✓Achte beim Anbraten darauf, die Hitze nicht zu hoch zu wählen, da der Zucker in der Pfanne sonst schnell verbrennt und bitter wird.

Unser Fazit

Unser Fazit
Unser Fazit

Ehrlich gesagt: Schupfnudeln sind das Chamäleon der veganen Küche. Egal ob du Lust auf deftiges Sauerkraut mit krossem Räuchertofu hast, eine cremige Pilzpfanne zaubern willst oder den Abend mit süßen Mohnschupfnudeln ausklingen lässt – es passt fast alles! Unser persönlicher Favorit ist die Kombination aus viel frischem Gemüse, 300 g Champignons und einem ordentlichen Klecks veganer Crème fraîche. Es ist schnell, gesund und macht einfach glücklich. Probier es aus und variiere die Zutaten nach deinem Geschmack – falsch machen kannst du hier eigentlich nichts!

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Schnelle Schupfnudel-Spinat-Pfanne

Rezept

Einfach

Schnelle Schupfnudel-Spinat-Pfanne

Vorb.5 Min.
Kochen10 Min.
Gesamt15 Min.

Ein fixes Feierabendgericht mit frischem Blattspinat und einer cremigen Sauce aus veganer Crème fraîche.

Portionen
2
2

Zutaten

400 g Vegane Schupfnudeln
400 g Frischer Blattspinat(gewaschen)
2 Stück Knoblauchzehen(gepresst)
150 g Vegane Crème fraîche
1 EL Pflanzenöl
1 Prise Muskatnuss(frisch gerieben)
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung

1

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln darin ca. 7 Minuten rundherum goldbraun braten.

2

Den gepressten Knoblauch kurz mitbraten, bis er duftet.

3

Den frischen Blattspinat portionsweise dazugeben und unterheben, bis er zusammenfällt.

4

Die vegane Crème fraîche einrühren, bis eine cremige Bindung entsteht.

5

Mit reichlich Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Nährwerte

ca. 510
kcal
ca. 11g
Protein
ca. 58g
Carbs
ca. 26g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganschnellcremigunter 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Für die perfekte Konsistenz veganer Schupfnudeln ist die Wahl der richtigen Kartoffelsorte entscheidend. Man sollte unbedingt zu mehligkochenden Kartoffeln greifen. Diese Sorten haben einen höheren Stärkegehalt, was dazu führt, dass der Teig nach dem Kochen eine trockene, lockere Struktur behält und sich besser mit dem Mehl verbindet. Festkochende Sorten hingegen würden den Teig oft zu klebrig oder gummiartig machen, da sie weniger Stärke freisetzen.

Ein praktischer Tipp ist es, die Kartoffeln bereits am Vortag mit der Schale zu kochen und sie erst am nächsten Tag zu pellen und zu pressen. Durch die Lagerung verdunstet überschüssige Feuchtigkeit, was den Teig stabiler macht. Wenn man die Kartoffeln direkt verarbeitet, sollte man sie nach dem Abgießen im Topf kurz ausdampfen lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird und man unnötig viel Mehl hinzufügen muss, was den feinen Kartoffelgeschmack überdecken könnte.

Schupfnudeln müssen nicht immer herzhaft sein; sie funktionieren hervorragend als süßes Hauptgericht oder Dessert, ähnlich wie italienische Gnocchi. Eine klassische vegane Variante sind Mohnschupfnudeln. Hierfür schwenkt man die fertig gegarten Nudeln in einer Pfanne mit aufgeschäumter veganer Butteralternative und gibt eine Mischung aus gemahlenem Blaumohn und Puderzucker hinzu. Die Kombination aus der buttrigen Note und dem nussigen Mohn ist ein echter Klassiker der Alpenküche.

Alternativ bietet sich eine fruchtige Begleitung an, wie zum Beispiel ein hausgemachtes Apfelmus mit Zimt oder ein Zwetschgenröster. Wer es moderner mag, kann die Schupfnudeln in einer Mischung aus Panko-Semmelbröseln, Zucker und Vanille wälzen und sie mit einer veganen Vanillesauce auf Basis von Hafer- oder Sojamilch servieren. Diese süßen Variationen zeigen die enorme Vielseitigkeit der Kartoffelnudel und sind besonders bei Kindern sehr beliebt.

Das Geheimnis einer perfekt goldbraunen und knusprigen Schupfnudel liegt im verwendeten Fett und der Temperatur. Da Schupfnudeln oft bei mittlerer bis hoher Hitze gebraten werden, sollte man ein hitzestabiles Öl wählen. Ein raffiniertes Rapsöl oder Sonnenblumenöl ist ideal, da diese einen hohen Rauchpunkt besitzen. Für das authentische Aroma empfiehlt sich jedoch die Verwendung einer veganen Butteralternative auf Basis von Shea- oder Kokosfett, die speziell zum Braten entwickelt wurde und den typisch buttrigen Geschmack liefert.

Ein Profi-Trick für ein besonderes Aroma ist die Verwendung von Alsan oder einer Margarine mit Butteraroma gegen Ende des Bratvorgangs. Man startet mit etwas neutralem Öl, um die Nudeln kross zu bekommen, und gibt kurz vor dem Servieren einen Klecks vegane Butter und vielleicht ein paar frische Salbeiblätter hinzu. So verbinden sich die Röststoffe der Kartoffel perfekt mit dem Fett, ohne dass das Fett verbrennt oder bitter schmeckt.

Ja, die Kombination aus vegan und glutenfrei ist bei Schupfnudeln absolut machbar, erfordert aber ein wenig Fingerspitzengefühl bei der Bindung. Da das Klebereiweiß (Gluten) fehlt, muss man auf alternative Bindemittel setzen. Eine Mischung aus Kartoffelmehl, Maisstärke oder Reismehl funktioniert gut. Besonders empfehlenswert ist die Zugabe von Johannisbrotkernmehl oder Flohsamenschalenpulver in kleinen Mengen, da diese Zutaten dem Teig die nötige Elastizität verleihen, die normalerweise durch das Weizenmehl und das Ei entsteht.

Beim Kneten eines glutenfreien Teigs sollte man darauf achten, diesen nicht zu lange zu bearbeiten, da er sonst zäh werden kann. Es ist ratsam, erst eine kleine Probeschupfnudel im siedenden Wasser zu testen, um zu sehen, ob sie die Form behält. Falls sie zerfällt, kann man noch etwas mehr Stärke in den Teig einarbeiten. Diese glutenfreien Varianten sind oft sogar noch etwas leichter bekömmlich und harmonieren wunderbar mit leichten Gemüsepfannen aus Zucchini, Paprika und frischen Kräutern.

Sollten nach dem Essen Schupfnudeln übrig bleiben, lassen sich diese problemlos aufbewahren. Im Kühlschrank halten sie sich in einem luftdicht verschlossenen Behälter etwa zwei bis drei Tage. Wichtig ist, dass man sie vor dem Einlagern vollständig abkühlen lässt, um Kondenswasserbildung zu vermeiden, die die Nudeln matschig machen könnte. Wenn man die Schupfnudeln am nächsten Tag wieder aufwärmt, empfiehlt es sich, sie erneut kurz in der Pfanne mit etwas Fett anzubraten, anstatt sie in der Mikrowelle zu erhitzen, damit sie ihre Knusprigkeit zurückgewinnen.

Auch das Einfrieren ist möglich, sowohl im rohen als auch im bereits gekochten Zustand. Rohe Schupfnudeln sollte man zunächst einzeln auf einem Tablett vorfrieren, damit sie nicht zusammenkleben, und sie erst dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So kann man sie später portionsweise entnehmen und direkt gefroren in siedendes Wasser oder die Pfanne geben. Dies ist eine hervorragende Methode für das Meal-Prepping, um an stressigen Tagen schnell ein gesundes, veganes Gericht parat zu haben.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Vegane Schupfnudeln · Eat this! Vegane Rezepte mit Herz – seit 2011

eat-this.org

2

Schupfnudeln vegan und glutenfrei | einfach selber machen - Elavegan

elavegan.com

3

Vegane Schupfnudel-Pilz-Pfanne | Einfaches Rezept - Zucker&Jagdwurst

zuckerjagdwurst.com

4

Schupfnudeln vegan? Aber hallo – es geht auch ohne Eier!

hengstenberg.de

5

Einfache vegane Schupfnudelpfanne mit Paprika und Pilzen

veggie-einhorn.de

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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