Buchweizen-Porridge mit Mandelmus – Vegan, glutenfrei und aus ganzen Körnern

11. August 2026

Cremiges Buchweizen-Porridge mit Mandelmus, Blaubeeren und Ahornsirup: ein veganes, glutenfreies Frühstück, das durch ganze Buchweizenkörner besonders lange sättigt.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Frühstück
Herkunft
International
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
30 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag
Besonderheiten
GlutenfreiVollkorn
Buchweizen-Porridge mit Mandelmus – Vegan, glutenfrei und aus ganzen Körnern

Dieses vegane Buchweizen-Porridge mit Mandelmus ist eine nussige Alternative zu klassischem Haferbrei. Ganze Buchweizenkörner bringen einen leicht kernigen Biss und werden beim sanften Köcheln trotzdem angenehm cremig. Mit Sojadrink und einem Löffel Mandelmus entsteht ein sättigendes glutenfreies Frühstück für zwei.

Direkt nach dem Kochen wirkt das Porridge zunächst etwas flüssiger, als es auf dem Teller sein soll. Während der fünf Minuten Ruhezeit quellen die Körner sichtbar nach und die Konsistenz wird löffelbar cremig. Wir haben es einmal ohne gründliches Abspülen gekocht; dann blieb ein deutlich herber Geschmack zurück.

Blaubeeren und Ahornsirup ergänzen die nussige Basis mit Frische und milder Süße. Für eine verlässlich glutenfreie Mahlzeit verwenden wir Buchweizen und Sojadrink mit entsprechendem Glutenfrei-Hinweis auf der Verpackung.

Buchweizen-Porridge mit Mandelmus – Vegan, glutenfrei und aus ganzen Körnern

Rezept

Buchweizen-Porridge mit Mandelmus – Vegan, glutenfrei und aus ganzen Körnern

Einfach
10 Min.
15 Min.
25 Min.
Portionen
2

Benötigte Utensilien

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Zutaten

Für das Porridge

Zum Servieren

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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Buchweizen gründlich abspülen

    Buchweizen in ein feines Sieb geben und unter kaltem Wasser 30 bis 60 Sekunden gründlich abspülen. Dabei die Körner mit den Fingern leicht bewegen, damit sich der natürliche, leicht herbe Belag löst. Wir haben es einmal ohne gründliches Abspülen gekocht; dann blieb ein deutlich herber Geschmack zurück.

    2 Min.
    Tipp: Der abgespülte Buchweizen darf direkt weiterverarbeitet werden und muss nicht eingeweicht werden.
    Schritt 1: Buchweizen gründlich abspülen
  2. Schritt 2

    Porridge sanft köcheln

    Buchweizen mit Sojadrink, Wasser, Zimt und Salz in einen großen Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren aufkochen, dann die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren. Offen 12 bis 15 Minuten leise köcheln lassen und etwa alle zwei Minuten über den Topfboden rühren. Am Ende sind die Körner weich, haben aber noch einen kleinen Biss, und die Flüssigkeit ist sämig statt wässrig.

    15 Min.
    Tipp: Bei zu hoher Hitze setzt der Sojadrink rasch am Topfboden an; ein leises Blubbern reicht vollkommen.
    Schritt 2: Porridge sanft köcheln
  3. Schritt 3

    Ruhen lassen und cremig rühren

    Den Topf vom Herd ziehen und das Buchweizen-Porridge 5 Minuten ohne Deckel ruhen lassen. Danach kräftig durchrühren und bei Bedarf 1 bis 2 Esslöffel Wasser unterziehen. Direkt nach dem Kochen wirkt das Porridge zunächst etwas flüssiger, als es auf dem Teller sein soll. Während der fünf Minuten Ruhezeit quellen die Körner sichtbar nach und die Konsistenz wird löffelbar cremig.

    5 Min.
    Tipp: Ist das Porridge nach der Ruhezeit noch zu fest, macht ein kleiner Schluck Sojadrink es wieder weich und cremig.
    Schritt 3: Ruhen lassen und cremig rühren
  4. Schritt 4

    Anrichten

    Das warme Buchweizen-Porridge auf zwei Schalen verteilen. Jeweils die Hälfte des Mandelmus daraufgeben, mit Ahornsirup beträufeln und die Blaubeeren darüberstreuen. Das Mandelmus wird auf dem heißen Porridge nach kurzer Zeit weich und lässt sich dann leicht einrühren.

    2 Min.
    Tipp: Für eine marmorierte Optik Mandelmus erst kurz vor dem Essen spiralförmig auf der Oberfläche verteilen.

Tipps vom Koch

Für ein besonders nussiges Aroma kann der trockene Buchweizen vor dem Abspülen 2 Minuten in einem Topf ohne Fett angeröstet werden; anschließend mit Flüssigkeit ablöschen, da die heißen Körner sofort stark dampfen. Weißes Mandelmus schmeckt milder, braunes Mandelmus kräftiger und leicht herber. Der Wechsel zu braunem Mandelmus hat bei uns ein deutlich rustikaleres Porridge ergeben, das mit einer zusätzlichen kleinen Menge Ahornsirup runder schmeckt. Wer eine vollkommen glatte Konsistenz erwartet, wird mit ganzen Körnern nicht glücklich: Dieses Porridge bleibt bewusst etwas körnig.

Variationen

Für ein Apfel-Zimt-Porridge Blaubeeren durch fein gewürfelten Apfel ersetzen und diesen in den letzten 5 Minuten mitgaren. Eine winterliche Variante gelingt mit Birne und einer Prise Kardamom. Statt Mandelmus passt auch Erdnussmus, cremig; es schmeckt markanter und macht das Frühstück etwas herzhafter. Mit ungesüßtem Kokosdrink wird das Ergebnis weniger cremig als mit Sojadrink, aber deutlich kokosiger. Frische Früchte erst auf das fertige Porridge geben, denn mitgekochte Blaubeeren färben die Masse violett und geben mehr Flüssigkeit ab.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Reste in einem gut verschlossenen Behälter bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Kalt wird das Buchweizen-Porridge merklich fester, weil die Körner weiter Flüssigkeit binden. Zum Erwärmen in einen Topf geben, 60 bis 100 ml Sojadrink oder Wasser ergänzen und bei niedriger Hitze 4 bis 5 Minuten rühren, bis es wieder cremig ist. Mandelmus und Blaubeeren möglichst erst nach dem Aufwärmen frisch daraufgeben. Zum Einfrieren eignet sich die Konsistenz weniger gut, da die gekochten Körner nach dem Auftauen weich und leicht wässrig werden können.

Gut zu wissen

Vegane Variante: Das Rezept ist von Natur aus vegan. Für eine glutenfreie Zubereitung Buchweizen und Sojadrink mit Glutenfrei-Kennzeichnung wählen.

Nährwerte

465
kcal
20g
Eiweiß
61g
KH
18g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Buchweizen-Porridge mit Mandelmus – Vegan, glutenfrei und aus ganzen Körnern

Stell dir einen Morgen vor, der mit einer warmen, nussig-cremigen Schüssel voller Energie beginnt. Unser Buchweizen-Porridge mit Mandelmus ist genau das: ein wohltuendes Frühstück, das dich sättigt, nährt und einfach glücklich macht. Anders als klassischer Haferbrei überrascht dieses Porridge mit einem leicht kernigen Biss der ganzen Buchweizenkörner, die beim sanften Köcheln eine unwiderstehlich sämige Konsistenz entwickeln. Es ist die perfekte, von Natur aus glutenfreie Alternative für alle, die Abwechslung in ihre Frühstücksroutine bringen möchten. Dieses Rezept ist unkompliziert, schnell zubereitet und lässt sich wunderbar an deinen Geschmack anpassen – ein echter Alleskönner für einen gesunden Start in den Tag.

Zubereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Portionen 2 Portionen
Schwierigkeit einfach

Das Rezept für cremiges Buchweizen-Porridge mit Mandelmus

Dieses vegane Buchweizen-Porridge mit Mandelmus ist eine nussige Alternative zu klassischem Haferbrei. Ganze Buchweizenkörner bringen einen leicht kernigen Biss und werden beim sanften Köcheln trotzdem angenehm cremig. Mit Sojadrink und einem Löffel Mandelmus entsteht ein sättigendes glutenfreies Frühstück für zwei.

Zutaten

  • 120 g ganzer Buchweizen
  • 500 ml Sojadrink (oder anderer Pflanzendrink)
  • 250 ml Wasser
  • 30 g Mandelmus (ca. 2 EL)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Ahornsirup (optional, zum Süßen)
  • 150 g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt, zum Servieren)

Benötigte Utensilien

  • Feines Sieb
  • Großer Topf
  • Kochlöffel
  • Schüsseln (2 Stück)

Zubereitung

  1. Buchweizen waschen: Den Buchweizen in ein feines Sieb geben und unter fließendem kaltem Wasser gründlich abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Dieser Schritt ist wichtig, um Bitterstoffe zu entfernen.
  2. Zutaten aufkochen: Den abgespülten Buchweizen zusammen mit Sojadrink, Wasser, Zimt und einer Prise Salz in einen großen Topf geben. Alles gut verrühren und bei starker Hitze zum Kochen bringen.
  3. Köcheln lassen: Sobald die Mischung kocht, die Hitze sofort auf eine niedrige Stufe reduzieren. Das Porridge unter gelegentlichem Rühren für ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Buchweizen weich ist und die Flüssigkeit eingedickt ist.
  4. Verfeinern und ruhen lassen: Den Topf vom Herd nehmen. Das Mandelmus und den Ahornsirup einrühren, bis eine homogene, cremige Masse entsteht. Den Deckel auf den Topf legen und das Porridge für 5 Minuten ruhen lassen. Direkt nach dem Kochen wirkt das Porridge zunächst etwas flüssiger, als es auf dem Teller sein soll. Während der fünf Minuten Ruhezeit quellen die Körner sichtbar nach und die Konsistenz wird löffelbar cremig.
  5. Servieren: Das fertige Buchweizen-Porridge auf zwei Schüsseln verteilen und mit den frischen Blaubeeren garnieren. Nach Belieben mit zusätzlichem Mandelmus oder Ahornsirup servieren.

Tipps für das perfekte Buchweizen-Porridge

Damit dein Porridge jedes Mal gelingt, haben wir ein paar entscheidende Hinweise gesammelt, die den Unterschied zwischen „gut“ und „fantastisch“ ausmachen.

  • Nicht am Spülen sparen: Der wichtigste Schritt für einen milden, nussigen Geschmack ist das gründliche Waschen des rohen Buchweizens. Wir haben es einmal ohne gründliches Abspülen gekocht; dann blieb ein deutlich herber Geschmack zurück. Spüle ihn so lange, bis das ablaufende Wasser komplett klar ist.
  • Sanftes Köcheln ist der Schlüssel: Eine zu hohe Hitze lässt das Porridge leicht am Topfboden ansetzen, weshalb ein sanftes Köcheln über die gesamte Kochzeit hinweg entscheidend für die Cremigkeit ist. Ein Topf mit dickem Boden hilft zusätzlich, die Wärme gleichmäßig zu verteilen.
  • Röstaromen für mehr Tiefe: Für eine noch intensivere nussige Note kann man den trockenen, abgespülten Buchweizen für ein bis zwei Minuten im Topf anrösten, bevor die Flüssigkeit dazukommt. Der Duft allein ist schon eine Belohnung!
  • Die Ruhezeit respektieren: Der Schritt, das Porridge nach dem Kochen 5 Minuten ziehen zu lassen, ist nicht optional. In dieser Zeit saugen die Körner die restliche Flüssigkeit auf und das Porridge erreicht seine perfekte, löffelfeste Konsistenz.
  • Die richtige Süße finden: Wir verwenden Ahornsirup, aber auch Dattelsirup oder Reissirup passen hervorragend. Wer es ganz ohne zugesetzten Zucker mag, kann eine reife Banane zerdrücken und unter das fertige Porridge mischen.

Kreative Topping-Ideen & Variationen

Die wahre Magie eines jeden Porridges liegt in seinen Toppings! Hier sind einige Ideen, die über die klassischen Blaubeeren hinausgehen:

  • Nussig & Knackig: Geröstete Haselnüsse, gehackte Walnüsse oder Pekannüsse, ein Löffel Hanfsamen, Chiasamen oder Leinsamenschrot für extra Ballaststoffe.
  • Fruchtige Frische: Neben Beeren passen auch gewürfelte Birnen, geriebener Apfel, gebratene Bananenscheiben oder saftige Pfirsichspalten im Sommer.
  • Schoko-Traum: Einen Teelöffel rohes Kakaopulver mit dem Mandelmus einrühren und mit Kakaonibs und dunklen Schokoladenraspeln toppen.
  • Exotische Würze: Eine Prise Kardamom oder gemahlene Vanille im Porridge mitkochen. Als Topping passen Kokoschips und gewürfelte Mango.
  • Herbstliche Variante: Zwei Esslöffel Kürbispüree mitkochen und mit Pumpkin Spice Gewürz, Zimt und gerösteten Kürbiskernen servieren.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieses Buchweizen-Porridge mit Mandelmus ist nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Nährstoffpaket. Buchweizen, ein sogenanntes Pseudogetreide, ist von Natur aus glutenfrei und eine fantastische Quelle für komplexe Kohlenhydrate, die langanhaltende Energie liefern. Er enthält alle essentiellen Aminosäuren und ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Mangan und Kupfer. Das Mandelmus steuert gesunde ungesättigte Fettsäuren, pflanzliches Protein und Vitamin E bei. Diese Kombination sorgt für eine langanhaltende Sättigung, hält den Blutzuckerspiegel stabil und unterstützt eine gesunde Verdauung dank des hohen Ballaststoffgehalts.

Nährwertangaben (pro Portion, ca.)
Kalorien Protein Kohlenhydrate Fett
495 kcal 18 g 65 g 17 g

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie gesund ist Buchweizen Porridge?
Sehr gesund! Es ist reich an Ballaststoffen, pflanzlichem Protein und wichtigen Mineralstoffen. Da es glutenfrei ist und einen niedrigen glykämischen Index hat, sorgt es für langanhaltende Sättigung ohne starke Blutzuckerschwankungen. Es ist eine hervorragende Mahlzeit für eine ausgewogene, vollwertige Ernährung.
Ist Buchweizen gesünder als Haferflocken?
Beide sind extrem gesund, haben aber unterschiedliche Stärken. Buchweizen punktet mit einem vollständigen Aminosäureprofil (was ihn zu einer kompletten Proteinquelle macht) und einem höheren Gehalt an Mineralstoffen wie Magnesium und Mangan. Haferflocken sind bekannt für ihre löslichen Ballaststoffe (Beta-Glucane), die den Cholesterinspiegel senken können. Die beste Wahl ist, beide im Wechsel zu genießen, um von den jeweiligen Vorteilen zu profitieren.
Kann man aus Buchweizen Porridge machen?
Ja, absolut! Ganze Buchweizenkörner ergeben ein kerniges, cremiges Porridge, wie in diesem Rezept. Man kann auch Buchweizenflocken verwenden, die ähnlich wie Haferflocken ein schnelleres und feineres Porridge ergeben. Beide Varianten sind köstlich.
Kann man Haferflocken und Buchweizen zusammen essen?
Ja, das ist eine ausgezeichnete Idee! Eine Mischung aus Haferflocken und Buchweizenflocken (oder ganzen Körnern) kombiniert die cremige Textur der Haferflocken mit dem nussigen Geschmack und den Nährstoffen des Buchweizens. Einfach beide zusammen mit Flüssigkeit aufkochen.

Aufbewahrung & Meal Prep

Das Buchweizen-Porridge eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Gekocht und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt, hält es sich problemlos 2-3 Tage. So hast du an stressigen Morgen ein schnelles und nahrhaftes Frühstück parat. Zum Aufwärmen gibst du das Porridge einfach in einen kleinen Topf oder eine mikrowellengeeignete Schüssel. Wenn das Porridge nach dem Aufwärmen zu fest ist, hilft ein kleiner Schuss Pflanzendrink, um die ursprüngliche cremige Konsistenz wiederherzustellen. Einfrieren ist ebenfalls möglich, allerdings kann sich die Textur nach dem Auftauen leicht verändern und etwas wässriger werden.

Fazit

Dieses vegane Buchweizen-Porridge mit Mandelmus ist der Beweis, dass ein gesundes Frühstück unglaublich lecker und unkompliziert sein kann. Es ist wärmend, nährend und dank der unzähligen Variationsmöglichkeiten wird es nie langweilig. Es versorgt dich mit allem, was du für einen energiegeladenen Start in den Tag brauchst. Wir sind uns sicher, du wirst es genauso lieben wie wir. Probier es aus und hinterlasse uns gerne einen Kommentar, wie es dir geschmeckt hat!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Absolut! Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar, gerade wenn es um Allergien geht. Die häufigste Sorge ist oft eine Nussallergie wegen des Mandelmuses. Hier hast du fantastische Alternativen! Sonnenblumenkernmus oder Kürbiskernmus sind tolle, nussfreie Optionen, die eine ähnlich cremige Konsistenz und einen herrlich erdigen Geschmack mitbringen. Wenn du den Geschmack von Sesam magst, ist auch Tahini eine köstliche Wahl, die dem Porridge eine leicht herbe, sehr interessante Note verleiht. Jede dieser Alternativen verändert das Geschmacksprofil ein wenig, aber das Ergebnis ist immer lecker.

Da das Rezept bereits glutenfrei ist, musst du dir um den Buchweizen keine Sorgen machen. Bei der Pflanzenmilch hast du ebenfalls freie Wahl. Wenn du zum Beispiel Soja meidest, sind Hafer-, Reis- oder Kokosdrink wunderbare Alternativen. Haferdrink macht das Porridge besonders cremig, während Kokosdrink eine subtile exotische Süße hinzufügt. Du kannst wirklich die Zutaten verwenden, die für dich und deine Bedürfnisse am besten passen, ohne dass die Grundidee dieses nahrhaften Frühstücks verloren geht. Experimentiere einfach ein bisschen und finde deine perfekte Kombination!

Ja, auf jeden Fall! Dieses Buchweizen-Porridge eignet sich hervorragend für Meal Prep und schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar. Wenn du Reste hast, lass das Porridge zunächst vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Fülle es dann in einen luftdichten Behälter und bewahre es im Kühlschrank auf. Dort hält es sich problemlos für zwei bis drei Tage. Du wirst feststellen, dass das Porridge über Nacht deutlich andickt, da der Buchweizen weiterhin Flüssigkeit aufnimmt. Das ist aber überhaupt kein Problem und lässt sich leicht beheben.

Zum Aufwärmen gibst du das kalte Porridge einfach in einen kleinen Topf, fügst einen guten Schuss deiner bevorzugten Pflanzenmilch oder etwas Wasser hinzu und erwärmst es bei niedriger bis mittlerer Hitze. Rühre dabei regelmäßig um, bis es wieder eine cremige und geschmeidige Konsistenz erreicht hat. Alternativ kannst du es auch in der Mikrowelle aufwärmen. An warmen Tagen kannst du es sogar kalt direkt aus dem Kühlschrank genießen, ähnlich wie Overnight Oats – einfach mit frischen Früchten toppen und loslöffeln!

Oh, da gibt es so viele köstliche Möglichkeiten, das erdige Aroma des Buchweizens zu unterstreichen! Der Klassiker ist natürlich Zimt, aber du kannst wunderbar mit anderen wärmenden Gewürzen experimentieren. Eine Prise frisch geriebener Muskatnuss, etwas Kardamom oder gemahlene Nelken verleihen dem Porridge sofort eine gemütliche, fast schon weihnachtliche Note. Auch ein Hauch Ingwerpulver passt hervorragend und sorgt für eine angenehm milde Schärfe. Wenn du es besonders aromatisch magst, probiere es mal mit einer Messerspitze Piment oder einem hochwertigen Vanilleextrakt – das hebt die natürliche Süße hervor.

Wenn du Lust auf etwas Neues hast, wage dich an kreativere Kombinationen. Für eine schokoladige Variante rührst du einfach einen Esslöffel rohes Kakaopulver unter – zusammen mit dem Mandelmus ein absoluter Traum! Für eine frischere, leichtere Note kannst du etwas Abrieb von einer Bio-Zitrone oder -Orange hinzufügen. Das harmoniert überraschend gut mit dem nussigen Buchweizen. Und vergiss niemals die kleine Prise Salz! Sie wirkt als Geschmacksverstärker und bringt alle anderen Aromen erst so richtig zum Strahlen.

Die Wahl der Toppings ist das Beste am Porridge, hier kannst du dich richtig kreativ austoben! Für eine fruchtige und frische Komponente sind Beeren einfach unschlagbar. Ob frische Blaubeeren, Himbeeren oder in Scheiben geschnittene Erdbeeren – ihre leichte Säure bildet einen perfekten Kontrast zum cremigen Porridge. Im Herbst und Winter liebe ich in etwas Kokosöl angedünstete Apfel- oder Birnenstücke mit einer extra Prise Zimt. Auch eine in Scheiben geschnittene Banane für natürliche Süße oder exotische Mangowürfel sind eine fantastische Wahl und machen dein Frühstück zu einem echten Hingucker.

Für den nötigen Crunch und eine Extraportion Nährstoffe sorgen verschiedene Saaten und Nüsse. Ein Löffel Hanfsamen, Chiasamen oder geschrotete Leinsamen liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Geröstete Kokoschips, Kakaonibs oder eine Handvoll deines liebsten veganen Granolas sorgen für einen tollen Biss. Wenn du es gerne noch etwas süßer magst, rundet ein kleiner Schuss Ahornsirup, Agavendicksaft oder Dattelsirup das Ganze perfekt ab. Ein zusätzlicher Klecks Nussmus obendrauf sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch.

Dieses Buchweizen-Porridge ist so viel mehr als nur ein schnelles Frühstück! Natürlich ist es der perfekte Start in einen anstrengenden Tag, da es dich dank der komplexen Kohlenhydrate und gesunden Fette lange sättigt und mit konstanter Energie versorgt. Aber es eignet sich auch ganz wunderbar für ein ausgedehntes, gemütliches Sonntagsfrühstück oder einen Brunch mit Freunden. Dann kannst du dir richtig Zeit nehmen, es mit vielen verschiedenen Toppings zu garnieren und es als nährendes Highlight auf dem Tisch zu präsentieren. Nach dem Sport ist es ebenfalls eine ideale Mahlzeit, um die Energiereserven wieder aufzufüllen.

Aber denk nicht nur an den Morgen! An einem kalten, regnerischen Abend gibt es kaum etwas Tröstlicheres als eine Schüssel warmes Porridge auf dem Sofa. Es ist wie eine liebevolle Umarmung von innen und kann fast schon als gesundes Dessert durchgehen, besonders wenn du es mit etwas Kakao verfeinerst. Auch wenn du dich mal nicht ganz fit fühlst und etwas Leichtes, aber dennoch Nährendes für den Magen brauchst, ist dieses Porridge eine Wohltat. Es ist ein echtes Allround-Talent für alle Momente, in denen du deinem Körper etwas Gutes tun möchtest.

Marie Hoffmann
Geschrieben von

Marie Hoffmann

Food-Autorin auf eat-vegan.de mit Schwerpunkt pflanzliche Ernährung. Marie übersetzt Warenkunde und Studienlage in verständliche, ehrliche Ratgeber — und sagt auch, wo vegan nicht automatisch gesünder ist.

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