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Letztes Update: 26. April 2026

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Schluss mit Apfelmus: So schmecken vegane Reibekuchen herzhaft am besten!

7. März 2026•10 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Schluss mit Apfelmus: So schmecken vegane Reibekuchen herzhaft am besten!

Das Wichtigste auf einen Blick

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Ist vegane Ernährung wirklich nur Grünzeug – oder geht es auch deftig?

Hand aufs Herz: Wenn du an Reibekuchen denkst, hast du wahrscheinlich sofort den süßen Geschmack von Apfelmus im Mund, oder? Das ist der Klassiker, mit dem wir alle aufgewachsen sind. Aber ehrlich gesagt verpasst du das Beste, wenn du die goldbraunen Taler nur als Süßspeise betrachtest. Viele fragen sich: Geht das auch deftig ohne Speck und Ei? Die Antwort ist ein lautes Ja. Wir zeigen dir, wie du aus dem Kartoffelklassiker ein herzhaftes Festmahl machst, das selbst Skeptiker überzeugt. Vergiss den langweiligen Beilagensalat – wir reden hier von cremigen Dips, würzigen Pilzpfannen und dem perfekten Crunch.

Welche veganen Dips passen perfekt zu herzhaften Puffern?

Nichts ist schlimmer als ein trockener Reibekuchen. Wenn wir die süße Komponente weglassen, brauchen wir einen würdigen, cremigen Nachfolger. Unsere absolute Empfehlung ist ein selbstgemachter Kräuter-Dip auf Soja-Basis. Das Fett im Reibekuchen verlangt förmlich nach einer frischen, säuerlichen Komponente als Gegenspieler.

Für einen Dip, der geschmacklich an die klassische Kräuterquark-Variante herankommt, aber rein pflanzlich ist, greifen wir zu Soja-Joghurt. Der Trick liegt in der Würzung. Laut unseren Recherchen werden für eine ordentliche Portion Dip etwa 300g Soja-Joghurt benötigt. Dieser bildet die ideale Basis, da er neutral genug ist, um die Kräuteraromen aufzunehmen, aber genug Cremigkeit mitbringt.

Hier ist eine Übersicht, was in deinen "Gamechanger-Dip" gehört:

Zutat Menge Warum?
Soja-Joghurt (ungesüßt) 300g Cremige Basis
Schnittlauch 20g Frische und Würze
Olivenöl 1 Schuss Für das Mundgefühl
Knoblauch & Rosmarin nach Geschmack Mediterrane Note

Wenn du es noch etwas reichhaltiger magst, ist eine vegane Crème-fraîche-Alternative eine hervorragende Wahl. Besonders in Kombination mit frisch geschnittenem Schnittlauch erinnert das stark an die traditionelle Küche, die wir so lieben. Der Vorteil: Du hast keine schwere Sahne im Magen, sondern eine leichtere, pflanzliche Variante, die trotzdem diesen "Wohlfühl-Faktor" liefert.

📊

Statistik

300g

Für den empfohlenen Joghurt-Dip werden 300g Soja-Joghurt verwendet.

Diese Mengenangabe ist ein idealer Richtwert für einen cremigen Dip, der für eine Familie oder eine größere Portion Reibekuchen ausreicht. Soja-Joghurt eignet sich hervorragend als Basis, da er von Natur aus eine leichte Säure und eine cremige Konsistenz mitbringt, die eine perfekte Leinwand für Kräuter und Gewürze bietet. Im Gegensatz zu Kuhmilchjoghurt ist er rein pflanzlich und oft milder im Geschmack, was die Aromen von Schnittlauch, Petersilie oder Knoblauch besser zur Geltung bringt. Diese 300g bilden ein gutes Gegengewicht zur Deftigkeit und dem Fett der Kartoffelpuffer, ohne das Gericht zu beschweren. Für eine noch reichhaltigere Variante kann man einen Teil des Joghurts durch eine vegane Crème-fraîche-Alternative ersetzen.

📍 Quelle: essliebe.de

Wie mache ich aus Reibekuchen eine vollwertige Hauptmahlzeit?

Wie mache ich aus Reibekuchen eine vollwertige Hauptmahlzeit?
Wie mache ich aus Reibekuchen eine vollwertige Hauptmahlzeit?

Sind wir mal ehrlich: Drei nackte Kartoffelpuffer machen zwar kurz satt, aber für ein richtiges Dinner fehlt da was. Um aus dem Snack eine vollwertige Mahlzeit zu zaubern, brauchen wir Proteine und Gemüse. Hier kommt unsere Lieblingskombination ins Spiel: Eine herzhafte Pilz-Kichererbsen-Pfanne.

Pilze sind der perfekte Fleischersatz, wenn es um Umami – also diesen herzhaft-würzigen Geschmack – geht. Wir empfehlen, etwa 250g braune Champignons scharf anzubraten. Warum braune? Sie sind aromatischer und verlieren beim Braten oft weniger Wasser als die weißen Verwandten. Kombiniere das mit Paprikastreifen für die Süße und Kichererbsen für den Biss.

Das Geniale an dieser Kombination ist die Nährstoffdichte. Während die Kartoffeln dir Energie liefern, sorgen die Kichererbsen für pflanzliches Eiweiß. Das macht nicht nur länger satt, sondern verhindert auch das typische "Fresskoma", das man oft nach fettigen Reibekuchen hat. Du kannst das Gemüse direkt auf die heißen Puffer geben – der Bratensaft zieht dann leicht in die knusprige Kruste ein. Ein Gedicht!

✅

Quick-Check

So wird aus dem Snack eine vollwertige Mahlzeit:

  • ✓Die knusprige Basis: Beginne mit frisch ausgebackenen, herzhaft gewürzten veganen Reibekuchen. Sie liefern die Kohlenhydrate und die gewünschte Textur.
  • ✓Die Proteinquelle: Füge eine sättigende Komponente hinzu. Angebratene Kichererbsen aus der Dose sind ideal, da sie schnell zubereitet sind und einen tollen Biss haben. Alternativ passen auch schwarze Bohnen, zerbröselter Räuchertofu oder rote Linsen.
  • ✓Das Umami-Gemüse: Für den tiefen, herzhaften Geschmack sind braune Champignons unerlässlich. Brate sie mit Zwiebeln und Paprikastreifen scharf an, bis sie Farbe bekommen. Das sorgt für Röstaromen und eine fleischähnliche Geschmackstiefe.
  • ✓Der Frische-Kontrast: Ein kühler, cremiger Kräuterdip auf Soja-Basis oder ein einfacher Tomaten-Gurken-Salat mit viel Petersilie lockert das Gericht auf und bildet einen Gegenpol zum Fett der Puffer.
  • ✓Das Topping: Gib das warme Gemüse direkt über die frischen Reibekuchen und runde das Ganze mit einem Klecks Dip und frischem Schnittlauch ab.
Knusprige vegane Reibekuchen mit Kräuter-Dip

Rezept

Einfach

Knusprige vegane Reibekuchen mit Kräuter-Dip

Vorb.20 Min.
Kochen20 Min.
Gesamt40 Min.

Goldbraun gebackene Kartoffelpuffer ohne Ei, serviert mit einem erfrischenden und cremigen Kräuterdip auf Soja-Basis.

Portionen
4
4

Zutaten

1000 g festkochende Kartoffeln(geschält und gerieben)
1 Stück Zwiebel(fein gewürfelt)
4 EL Haferflocken (zart) oder Mehl(für die Bindung)
1 Prise Salz und Pfeffer(nach Geschmack)
100 ml Pflanzenöl(zum Braten)
300 g Soja-Joghurt (ungesüßt)(Basis für den Dip)
20 g Schnittlauch(frisch geschnitten)
1 Stück Knoblauchzehe(gepresst)
1 Schuss Olivenöl(für den Dip)

Zubereitung

1

Die Kartoffeln schälen, fein reiben und in einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.

2

Geriebene Kartoffeln mit Zwiebelwürfeln, Mehl oder Haferflocken, Salz und Pfeffer in einer Schüssel zu einem Teig vermengen.

3

Für den Dip den Soja-Joghurt mit Schnittlauch, Knoblauch, Olivenöl und einer Prise Salz glatt rühren.

4

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Pro Reibekuchen ca. 2 EL Teig hineingeben, flach drücken und von beiden Seiten ca. 4-5 Minuten goldbraun und knusprig braten.

5

Die fertigen Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß mit dem Dip servieren.

Nährwerte

ca. 420
kcal
ca. 9g
Protein
ca. 52g
Carbs
ca. 18g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganherzhaftklassiker

Gesamtzeit: 40 Minuten

Was ist das Geheimnis für den perfekten veganen Kartoffelpuffer-Teig?

Was ist das Geheimnis für den perfekten veganen Kartoffelpuffer-Teig?
Was ist das Geheimnis für den perfekten veganen Kartoffelpuffer-Teig?

Jetzt müssen wir kurz technisch werden, denn das beste Topping nützt nichts, wenn der Puffer labbrig ist. Viele haben Angst, dass der Teig ohne Ei auseinanderfällt. Diese Sorge können wir dir nehmen. Die Bindung funktioniert rein pflanzlich sogar oft besser und knuspriger.

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Für eine ordentliche Ladung Puffer startest du mit 1 kg festkochenden Kartoffeln. Festkochend ist hier das Stichwort, da sie ihre Struktur behalten. Der absolute Geheimtipp für den "Crunch" ist aber die Mehlwahl. Statt nur Weizenmehl zu nutzen, solltest du experimentieren.

Die magische Mehl-Mischung

Unsere Recherche zeigt, dass eine Kombination aus verschiedenen Mehlen das beste Ergebnis liefert. Du gibst zu den geriebenen Kartoffeln etwa 100 g Reis- oder Weizenmehl. Reismehl hat den riesigen Vorteil, dass es beim Ausbacken extrem knusprig wird – denk mal an Tempura-Teig, der funktioniert ähnlich.

Für die Bindung (also den "Ei-Ersatz") kommen dann noch 50 g Kichererbsen- oder Sojamehl dazu. Kichererbsenmehl hat fantastische Klebeeigenschaften, wenn es feucht wird. Wichtig ist aber: Du musst die geriebenen Kartoffeln vorher richtig gut auspressen. Je weniger Wasser im Teig ist, desto krosser wird das Ergebnis. Wenn du das beachtest, wirst du das Ei keine Sekunde vermissen.

📊

Statistik

50 g

Zur Bindung werden 50 g Kichererbsen- oder Sojamehl verwendet.

Diese 50 Gramm sind der entscheidende Faktor für die Bindung des veganen Teigs. Kichererbsen- oder Sojamehl ersetzt hier die Funktion des Eis. Diese Mehle sind reich an Proteinen und Stärke, die bei Kontakt mit der Flüssigkeit aus den Kartoffeln eine klebrige, bindende Masse bilden. Dies verhindert, dass die Puffer beim Braten auseinanderfallen. Kichererbsenmehl hat zudem den Vorteil, dass es einen dezent nussigen, herzhaften Eigengeschmack mitbringt, der hervorragend zur Kartoffel passt. Im Gegensatz zu Weizenmehl, das primär für die Struktur sorgt, ist diese Zutat der eigentliche "Klebstoff", der den Teig zusammenhält und für eine stabile, aber dennoch zarte Textur sorgt.

📍 Quelle: zuckerjagdwurst.com

Wie würze ich den Teig für die herzhafte Variante richtig?

Wie würze ich den Teig für die herzhafte Variante richtig?
Wie würze ich den Teig für die herzhafte Variante richtig?

Wenn du planst, deine Reibekuchen herzhaft zu servieren, darfst du beim Teig mutiger sein als bei der Apfelmus-Variante. Ein neutraler Teig schmeckt gegen eine kräftige Pilzpfanne sonst schnell langweilig. Wir empfehlen dir, die Kartoffelmasse direkt kräftig zu würzen.

Neben dem obligatorischen Salz und Pfeffer sind fein gehackte Zwiebeln ein Muss. Sie karamellisieren beim Braten und geben eine natürliche Süße ab, die perfekt mit dem Salz harmoniert. Für den besonderen Kick sorgen Räucherpaprika und eine Prise Muskatnuss. Räucherpaprika imitiert ganz subtil ein speckiges Aroma, ohne dass ein Tier dafür leiden musste. Muskatnuss ist der klassische Partner der Kartoffel und hebt den Eigengeschmack hervor.

ℹ️

Wissenswertes

Die richtige Würzung des Teigs ist entscheidend für den Geschmack der herzhaften Variante. Jedes Gewürz erfüllt dabei eine bestimmte Funktion:

  • ✓Fein gehackte Zwiebeln: Sie geben nicht nur ein Grundaroma, sondern ihre natürlichen Zucker karamellisieren beim Braten im heißen Öl. Das erzeugt eine subtile Süße und eine komplexe Geschmackstiefe, die perfekt mit dem Salz harmoniert.
  • ✓Räucherpaprika: Dies ist der Schlüssel für ein rauchiges, fast 'speckiges' Aroma, ganz ohne tierische Produkte. Es verleiht den Puffern eine herzhafte, umami-reiche Note, die sie von der neutralen Süßspeisen-Variante abhebt. Edelsüßes Räucherpaprikapulver ist hier die beste Wahl.
  • ✓Muskatnuss: Ein klassischer Partner der Kartoffel. Eine kleine Prise genügt, um den erdigen Eigengeschmack der Kartoffel zu intensivieren und eine warme, aromatische Tiefe hinzuzufügen. Es rundet das Geschmacksprofil ab und sorgt für das Gefühl von 'Comfort Food'. Diese drei Komponenten, ergänzt durch Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, verwandeln einen einfachen Kartoffelteig in eine aufregende herzhafte Basis.
Herzhaftes Pilz-Kichererbsen-Topping

Rezept

Einfach

Herzhaftes Pilz-Kichererbsen-Topping

Vorb.10 Min.
Kochen15 Min.
Gesamt25 Min.

Eine würzige Umami-Pfanne, die aus einfachen Kartoffelpuffern eine vollwertige und proteinreiche Hauptmahlzeit macht.

Portionen
2
2

Zutaten

250 g braune Champignons(geputzt und halbiert)
200 g Kichererbsen (Dose)(abgetropft)
1 Stück rote Paprika(in Streifen geschnitten)
1 Stück Zwiebel(in Streifen geschnitten)
2 EL Sojasauce(für die Würze)
1 Zweig Rosmarin(frisch)
2 EL Pflanzenöl(zum Anbraten)

Zubereitung

1

Das Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen und die Champignons darin scharf anbraten, bis sie braun sind.

2

Zwiebeln und Paprikastreifen hinzufügen und ca. 5 Minuten mitbraten, bis das Gemüse weich wird.

3

Die Kichererbsen und den Rosmarin unterrühren und für weitere 3 Minuten braten.

4

Mit Sojasauce ablöschen und mit Pfeffer abschmecken.

5

Die heiße Pilz-Mischung direkt über die frisch gebratenen Reibekuchen geben.

Nährwerte

ca. 280
kcal
ca. 14g
Protein
ca. 22g
Carbs
ca. 12g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganproteinreichumami

Gesamtzeit: 25 Minuten

Welche Salate bringen die nötige Frische auf den Teller?

Reibekuchen sind, machen wir uns nichts vor, eine fettige Angelegenheit. Sie werden in reichlich Öl ausgebacken. Um das auszugleichen, brauchst du einen frischen Gegenpol auf dem Teller. Ein schwerer Kartoffelsalat wäre hier "doppelt gemoppelt".

Stattdessen raten wir zu einem simplen, knackigen Salat aus gewürfelten Tomaten und Gurken. Das klingt banal, ist aber genau das, was dein Gaumen braucht. Die Säure der Tomaten und das Wasser der Gurke "schneiden" durch das Fett der Puffer und machen das Gericht bekömmlicher. Schmecke den Salat einfach mit etwas Salz, Pfeffer und frischen Kräutern ab – kein schweres Dressing. So bleibt der Fokus auf den Stars des Tellers: den knusprigen Puffern.

ℹ️

Wissenswertes

Das Prinzip hinter der Salat-Empfehlung ist das Ausbalancieren von Geschmack und Textur. Fettreiche und schwere Speisen wie in Öl gebackene Reibekuchen benötigen einen leichten, säuerlichen und frischen Gegenspieler, um den Gaumen zu reinigen und das Gericht bekömmlicher zu machen. Ein einfacher Tomaten-Gurken-Salat erfüllt diese Rolle perfekt:

  • ✓Säure: Die Tomaten bringen eine natürliche Säure mit, die das Fett der Reibekuchen 'durchschneidet' und die Schwere reduziert.
  • ✓Frische: Der hohe Wassergehalt der Gurke sorgt für einen knackigen Biss und einen erfrischenden Effekt, der einen willkommenen Kontrast zur Hitze der Puffer darstellt.
  • ✓Leichtigkeit: Indem man auf ein schweres, ölbasiertes Dressing verzichtet und stattdessen nur Salz, Pfeffer und frische Kräuter wie Petersilie oder Dill verwendet, bleibt der Salat leicht und überdeckt nicht den Geschmack der Hauptkomponenten. Diese Kombination verhindert, dass das Gericht zu mächtig wird und sorgt für ein ausgewogenes und rundes Geschmackserlebnis.

Unser Fazit: Herzhaft gewinnt!

Vegane Reibekuchen müssen nicht immer süß sein. Ganz im Gegenteil: Mit den richtigen Zutaten wie Kichererbsenmehl für die Bindung und Reismehl für den Crunch stehen sie dem Original mit Ei in nichts nach. Wenn du sie dann noch mit einem würzigen Pilz-Topping und einem frischen Soja-Joghurt-Dip kombinierst, hast du ein Soulfood-Essen der Extraklasse.

Unser Tipp: Trau dich an die Gewürze im Teig. Räucherpaprika und Muskat machen den Unterschied zwischen "ganz okay" und "Wow, ist das lecker!". Probier es am besten direkt am nächsten Wochenende aus – deine Geschmacksknospen werden es dir danken.

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Das Ei in traditionellen Reibekuchen dient primär als Bindemittel, um die geriebenen Kartoffeln zusammenzuhalten. Glücklicherweise gibt es hervorragende pflanzliche Alternativen, die diese Funktion ebenso gut oder sogar besser erfüllen. Die Kartoffel selbst liefert durch ihre Stärke bereits eine natürliche Bindekraft. Um diese zu maximieren, ist es entscheidend, die geriebenen Kartoffeln kräftig auszudrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Dadurch wird die Stärkekonzentration im Teig erhöht.

Für zusätzliche Bindung eignen sich verschiedene vegane Optionen. Ein sogenanntes „Leinsamen-Ei“ (1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser verrührt und kurz quellen gelassen) bildet eine gelartige Substanz, die dem Eiweiß ähnelt. Alternativ funktionieren auch 1-2 Esslöffel Kichererbsenmehl oder Kartoffelstärke pro 500g Kartoffeln hervorragend. Diese binden nicht nur die Feuchtigkeit, sondern tragen auch zu einer besonders knusprigen Textur bei. So gelingen die Puffer garantiert, ohne beim Braten auseinanderzufallen.

Während cremige Dips eine fantastische Ergänzung sind, lassen sich vegane Reibekuchen auch zu einer vollwertigen Hauptmahlzeit ausbauen. Ein absoluter Klassiker ist ein veganes Pilzrahm-Geschnetzeltes. Die erdigen Aromen von gebratenen Champignons oder Waldpilzen, abgelöscht mit einer cremigen Sauce auf Basis von Hafer- oder Sojasahne, harmonieren perfekt mit der deftigen Kartoffelbasis. Mit frischer Petersilie und einem Hauch Muskatnuss abgeschmeckt, wird daraus ein echtes Festessen.

Für eine mediterrane Variante bietet sich ein aromatisches Ratatouille an. Das geschmorte Gemüse aus Auberginen, Zucchini, Paprika und Tomaten sorgt für eine fruchtige, leicht säuerliche Note, die einen wunderbaren Kontrast zum frittierten Puffer bildet. Wer es proteinreicher mag, kann die Reibekuchen mit einem würzigen Linsen-Dal oder einem Bohnen-Chili servieren. Auch knusprig gebratene Räuchertofu-Würfel als Speck-Ersatz sind eine köstliche und rauchige Ergänzung.

Ja, vegane Reibekuchen lassen sich hervorragend einfrieren und sind somit ideal für die Vorratshaltung. Wichtig ist, die fertig gebratenen und vollständig abgekühlten Puffer zunächst einzeln auf einem Backblech oder einem großen Teller vorzufrieren. Legen Sie Backpapier dazwischen, damit sie nicht aneinanderkleben. Nach etwa ein bis zwei Stunden, wenn sie fest sind, können Sie die Reibekuchen platzsparend in einen Gefrierbeutel oder eine Dose umfüllen. So sind sie mehrere Monate haltbar.

Zum Aufwärmen ist die Mikrowelle ungeeignet, da sie die Puffer weich und matschig macht. Für ein optimal knuspriges Ergebnis sollten die gefrorenen Reibekuchen im vorgeheizten Backofen bei etwa 200°C (Ober-/Unterhitze) für 10-15 Minuten gebacken werden, bis sie wieder heiß und kross sind. Eine Heißluftfritteuse erzielt ein ähnlich perfektes Resultat. Alternativ können sie auch bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne ohne zusätzliches Fett von beiden Seiten langsam aufgewärmt werden.

Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist entscheidend für die Textur der Reibekuchen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehlig kochenden Kartoffeln. Für Reibekuchen sind mehlig kochende Sorten die beste Wahl. Der Grund liegt in ihrem hohen Stärkegehalt und geringeren Wasseranteil. Die Stärke wirkt als natürliches Bindemittel und sorgt für einen lockeren, fast schon fluffigen Kern, während der niedrige Wassergehalt eine besonders knusprige und goldbraune Kruste beim Braten begünstigt.

Zu den bewährten mehlig kochenden Sorten zählen beispielsweise Agria, Bintje oder Melody. Vorwiegend festkochende Sorten wie Gala oder Secura sind ein guter Kompromiss, wenn keine mehligen verfügbar sind. Von festkochenden Sorten (z.B. Linda, Sieglinde) ist eher abzuraten. Sie enthalten mehr Wasser und weniger Stärke, was dazu führen kann, dass die Puffer eine festere, leicht gummiartige Konsistenz bekommen und nicht so schön kross werden. Unabhängig von der Sorte gilt immer: Die geriebene Masse gut ausdrücken!

Die Zubereitung von glutenfreien veganen Reibekuchen ist erfreulich unkompliziert, da die Hauptzutat, die Kartoffel, von Natur aus glutenfrei ist. Die einzige Zutat, auf die man achten muss, ist das Bindemittel, falls man zusätzlich zur Kartoffelstärke etwas verwenden möchte. In manchen traditionellen Rezepten wird Weizenmehl hinzugefügt, das für eine glutenfreie Variante selbstverständlich ersetzt werden muss.

Als glutenfreie Bindemittel eignen sich hervorragend Kartoffelstärke, Maisstärke oder Kichererbsenmehl. Ein bis zwei Esslöffel davon reichen meist aus, um überschüssige Flüssigkeit zu binden und für eine stabile Masse zu sorgen. Diese Stärkemehle haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie die Reibekuchen beim Braten noch knuspriger machen. Auch ein Leinsamen-Ei, das oft als veganer Eiersatz dient, ist von Natur aus glutenfrei und eine ausgezeichnete Option. Durch diese einfachen Anpassungen steht dem Genuss von knusprigen, glutenfreien und veganen Reibekuchen nichts im Wege.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Vegane Kartoffelpuffer mit Apfelmus | einfaches Rezept - Zucker&Jagdwurst

zuckerjagdwurst.com

2

Herzhafte vegane Kartoffelpuffer mit Gemüse und Joghurt-Dip - Essliebe

essliebe.de

3

Herzhafte Reibekuchen - schnell & einfach - 164 kcal/100g

kochbar.de

4

Vegane Kartoffelpuffer ohne Ei [Bestes Rezept]

veggie-einhorn.de

5

Perfekte vegane Kartoffelpuffer · Eat this!

eat-this.org

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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