Cremiger veganer Mac and Cheese – Mit Cashew-Käsesauce und geröstetem Brokkoli

9. August 2026

Sämige Makkaroni in einer selbstgemachten veganen Cashew-Käsesauce mit Hefeflocken, dazu würzige Brokkoliröschen aus dem Ofen. Ein unkompliziertes veganes Comfort Food für vier Portionen.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Hauptgericht
Herkunft
US-amerikanisch / Fusion
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
45 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag, unkompliziertes Wohlfühlessen
Besonderheiten
LaktosefreiOhne tierische ProdukteCremige Cashew-KäsesauceMit geröstetem Brokkoli
Cremiger veganer Mac and Cheese – Mit Cashew-Käsesauce und geröstetem Brokkoli

Dieser vegane Mac and Cheese verbindet zarte Makkaroni mit einer samtigen Cashew-Käsesauce, die durch Hefeflocken, Senf und Zitronensaft eine angenehm herzhafte Note bekommt. Gerösteter Brokkoli bringt kräftige Röstaromen und etwas Biss in das cremige Pastagericht.

Die Sauce wirkt direkt nach dem Mixen oft etwas dünner, zieht aber in der heißen Pfanne innerhalb von zwei bis drei Minuten deutlich an. Kalte Pflanzenmilch aus dem Kühlschrank kann die Sauce beim Erwärmen kurz bremsen; mit mittlerer Hitze wird sie trotzdem glatt, ohne am Pfannenboden anzusetzen.

Cremiger veganer Mac and Cheese – Mit Cashew-Käsesauce und geröstetem Brokkoli

Rezept

Cremiger veganer Mac and Cheese – Mit Cashew-Käsesauce und geröstetem Brokkoli

Einfach
15 Min.
30 Min.
45 Min.
Portionen
4

Zutaten

Für die Pasta

Für den gerösteten Brokkoli

  • Brokkoli
    500 g Brokkoli, in mundgerechte Röschen geteilt, Strunk geschält und klein gewürfelt
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  • Olivenöl
    2 EL Olivenöl, geteilt verwendet
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Für die Cashew-Käsesauce

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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Cashews weich kochen und Ofen vorheizen

    Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Cashewkerne in einem kleinen Topf mit reichlich Wasser bedecken, aufkochen und 10 Minuten leise köcheln lassen. Anschließend durch ein Sieb abgießen. Die Kerne sollen sich zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lassen; sind sie noch hart, brauchen sie weitere 3 bis 5 Minuten.

    10 Min.
    Tipp: Weiche Cashews ergeben auch ohne Einweichen eine wirklich glatte Sauce. Wer die Creme zu früh aus dem Mixer nimmt, findet später kleine Stückchen in der Sauce.
    Schritt 1: Cashews weich kochen und Ofen vorheizen
  2. Schritt 2

    Brokkoli rösten

    Brokkoli auf dem Backblech mit Backpapier verteilen, mit 1 EL Olivenöl sowie 1/2 TL Salz vermengen und auf mittlerer Schiene 18 bis 22 Minuten rösten. Nach etwa 12 Minuten einmal wenden. Am Rand dürfen die kleinen Röschen dunkelbraune Spitzen bekommen, während die dickeren Stiele noch festen Widerstand haben.

    22 Min.
    Tipp: Das Blech nicht überladen: Liegen die Röschen übereinander, tritt Flüssigkeit aus und der Brokkoli wird weich statt geröstet.
    Schritt 2: Brokkoli rösten
  3. Schritt 3

    Makkaroni kochen

    In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und mit 1/2 TL Salz würzen. Makkaroni nach Packungsangabe etwa 1 Minute kürzer als al dente garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen, dann die Pasta im Sieb abgießen.

    9 Min.
    Tipp: Die Nudeln garen in der heißen Sauce noch kurz nach; sie sollen beim Abgießen im Kern daher noch einen kleinen Biss haben.
    Schritt 3: Makkaroni kochen
  4. Schritt 4

    Cashew-Käsesauce mixen

    1 EL Olivenöl in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel mit Knoblauch 4 Minuten glasig dünsten, ohne dass der Knoblauch bräunt. Gedünstete Zwiebelmischung, Cashews, Pflanzendrink, heißes Wasser, Hefeflocken, Dijon-Senf, Zitronensaft, Muskatnuss, restliches Salz und schwarzen Pfeffer im Hochleistungsmixer 60 bis 90 Sekunden sehr fein pürieren.

    6 Min.
    Tipp: Eine fein gemixte Sauce glänzt gleichmäßig und zeigt am Rand des Mixbehälters keine körnigen Cashewreste mehr.
    Schritt 4: Cashew-Käsesauce mixen
  5. Schritt 5

    Mac and Cheese vollenden

    Die Cashew-Käsesauce in die noch warme große Pfanne geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze 2 bis 3 Minuten rühren, bis sie cremig eindickt. Makkaroni unterheben. Falls die Sauce zu fest wird, esslöffelweise vom aufgefangenen Kochwasser einrühren. Mit dem gerösteten Brokkoli anrichten und sofort servieren.

    5 Min.
    Tipp: Nach dem Vermengen soll die Sauce die Makkaroni dick umhüllen und am Pfannenboden langsam wieder zusammenfließen.
    Schritt 5: Mac and Cheese vollenden

Tipps vom Koch

Für eine besonders seidige vegane Käsesauce sollten die Cashews wirklich weich sein und mindestens 60 Sekunden gemixt werden. Ein leistungsstarker Mixer macht hier sichtbar einen Unterschied. Die Sauce dickt beim Stehen schnell nach: Ist sie vor dem Servieren zu kompakt, reichen meist 2 bis 4 EL heißes Nudelkochwasser. Gerösteter Brokkoli bleibt besser bissfest, wenn er erst auf den fertigen Mac and Cheese kommt und nicht lange in der Sauce liegt.

Variationen

Für eine würzigere, leicht rauchige Richtung 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver mit in die Sauce mixen. Wer mehr Gemüse möchte, röstet zusätzlich kleine Blumenkohlröschen auf demselben Blech. Für eine nussfreie vegane Käsesauce Cashewkerne durch 150 g gekochte weiße Bohnen ersetzen; die Sauce wird weniger reichhaltig, benötigt aber meist etwas weniger Wasser. Glutenfreie Makkaroni machen das Gericht glutenfrei, sofern auch Hefeflocken und Senf entsprechend gekennzeichnet sind.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Reste vollständig abkühlen lassen und luftdicht verpackt bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen in einer Pfanne 3 bis 5 EL Wasser oder Pflanzendrink zugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erwärmen. Beim Aufwärmen zieht die Cashewsauce stark an, deshalb nicht trocken und nicht bei hoher Hitze erhitzen. Brokkoli separat gelagert und kurz im Ofen aufgebacken behält mehr Röstaroma als Brokkoli, der zusammen mit der Pasta erwärmt wird.

Gut zu wissen

Vegane Variante: Das Rezept ist vollständig vegan. Für eine glutenfreie Version glutenfreie Makkaroni verwenden und bei Senf sowie Hefeflocken auf eine glutenfreie Kennzeichnung achten.

Nährwerte

590
kcal
20g
Eiweiß
79g
KH
23g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Cremiger veganer Mac and Cheese – Mit Cashew-Käsesauce und geröstetem Brokkoli

Wenn es nach einem langen Tag etwas Wärmendes, Sättigendes und wirklich Cremiges sein soll, ist dieser vegane Mac and Cheese genau richtig. Zarte Makkaroni werden von einer samtigen Cashew-Käsesauce umhüllt, während geröstete Brokkoliröschen mit ihren leicht nussigen Kanten für Kontrast sorgen. Das Ergebnis ist kein Ersatzgericht, das sich erklären muss, sondern unkompliziertes Komfortessen mit voller, herzhafter Würze.

Der Schlüssel liegt in der Balance: Cashews geben Körper, Hefeflocken liefern die käsige Tiefe, Dijon-Senf sorgt für Würze und Zitronensaft verhindert, dass die Sauce schwer wirkt. Nach dem Mixen erscheint sie zunächst eher fließend; in der heißen Pfanne bindet sie jedoch innerhalb von zwei bis drei Minuten sichtbar. Die Oberfläche wird glänzend und die Sauce haftet an den Nudeln, statt am Pfannenboden zu stehen.

Mit 15 Minuten Vorbereitung und rund 30 Minuten Kochzeit ist dieses Rezept alltagstauglich genug für ein schnelles Abendessen, dabei aber überzeugend genug für Besuch. Es passt für vegane Haushalte, neugierige Flexitarier, Familien und Meal Prep. Auch wer bisher skeptisch gegenüber pflanzlichen Käsesaucen war, bekommt hier eine cremige, vertraute Pasta, bei der Geschmack vor Etiketten steht.

VorbereitungKochzeitGesamtzeitPortionenSchwierigkeit
15 Minuten30 Minuten45 Minuten4Einfach

Warum dieses Rezept so besonders ist

Cremiger Mac and Cheese mit gerösteten Brokkoliröschen vereint zwei Eigenschaften, die bei schnellen Pastagerichten oft gegeneinander arbeiten: eine reichhaltige Sauce und frische Struktur. Statt Brokkoli im Kochwasser weich werden zu lassen, wird er im Ofen geröstet. Dadurch bleibt sein Biss erhalten und seine Röstaromen setzen einen angenehmen Kontrapunkt zur milden Cashewcreme.

Die Zutaten sind überschaubar und in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Es braucht weder veganen Schmelzkäse noch komplizierte Bindemittel. Gleichzeitig lässt sich die Sauce geschmacklich präzise steuern: mehr Hefeflocken für kräftigere Würze, etwas Zitronensaft für Frische oder ein Schluck Wasser für eine lockerere Konsistenz. Das macht das Gericht verlässlich, auch wenn unterschiedliche Pastasorten oder Pflanzendrinks im Vorrat sind.

Geschichte und Herkunft von Mac and Cheese

Macaroni and Cheese ist vor allem in den USA als klassisches Komfortgericht verankert. Die Verbindung von Pasta und Käse lässt sich jedoch nicht auf einen einzigen Ursprung reduzieren: Makkaroni haben ihre Wurzeln in der italienischen Pastakultur, während überbackene oder mit Käse gebundene Nudelgerichte in europäischen Kochtraditionen seit Langem bekannt sind. Die heute besonders bekannte US-Version entwickelte sich über Rezeptbücher und industrielle Produkte zu einem festen Bestandteil der Alltagsküche.

In den Vereinigten Staaten steht Mac and Cheese häufig für unkomplizierte, vertraute Hausmannskost. Es wird als Beilage, Hauptgericht oder Auflauf serviert und lässt sich je nach Region und Familie unterschiedlich würzen. Die vegane Variante übernimmt nicht den Anspruch, eine historische Version nachzubilden. Sie übersetzt vielmehr die Idee von cremiger, würziger Pasta in eine pflanzliche Küche. Cashews und Hefeflocken sind dafür beliebt, weil sie ohne Milchprodukte eine dichte Textur und herzhaften Geschmack ermöglichen.

Zutaten im Detail

Die Basis für eine samtige Cashew-Käsesauce

  • 320 g Makkaroni: Kurze Röhrennudeln fangen die Sauce besonders gut ein. Wähle möglichst Nudeln aus Hartweizengrieß; sie behalten beim Vermengen in der Pfanne besser ihre Form. Glutenfreie Makkaroni funktionieren ebenfalls, sollten aber knapp al dente gekocht werden.
  • 120 g Cashewkerne: Ungesalzene, naturbelassene Cashews ergeben eine neutral-cremige Grundlage. Sehr trockene oder ältere Kerne brauchen oft etwas länger im Mixer. Wer keinen Hochleistungsmixer besitzt, weicht sie mindestens vier Stunden, besser über Nacht, in kaltem Wasser ein.
  • 300 ml ungesüßter Pflanzendrink und 250 ml Wasser: Hafer- oder Sojadrink ohne Vanille und ohne Zucker passt am besten. Ungesüßte Sorten halten den Geschmack herzhaft; gesüßte Drinks können die Sauce unerwartet süßlich machen.
  • 45 g Hefeflocken: Sie bringen die typische würzig-nussige Käsenote. Diese Menge ist bewusst großzügig gewählt. Weniger Hefeflocken ergeben eine mildere, aber auch deutlich weniger markante Sauce.

Würze, Frische und Röstaromen

  • 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen: Kurz gegart liefern sie Tiefe ohne rohe Schärfe. Gelbe Zwiebeln sind ideal; rote Zwiebeln schmecken etwas süßer und verändern die Farbe der Sauce leicht.
  • 2 TL mittelscharfer Dijon-Senf: Senf verbindet die würzigen Komponenten und gibt eine feine Säure. Bei sehr scharfem Dijon zunächst nur 1 TL verwenden und später nachwürzen.
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft: Die Säure hebt Cashews und Hefeflocken an. Flaschenzitronensaft ist möglich, schmeckt aber meist weniger klar.
  • ¼ TL frisch geriebene Muskatnuss, 1½ TL Salz und ½ TL schwarzer Pfeffer: Muskat wirkt im Hintergrund, darf aber nicht dominieren. Frisch gemahlener Pfeffer bringt die angenehmste Wärme.
  • 500 g Brokkoli und 2 EL Olivenöl: Feste, dunkelgrüne Köpfe mit geschlossenen Röschen sind besonders aromatisch. Tiefgekühlter Brokkoli ist für diese Ofenvariante weniger geeignet, weil er beim Auftauen viel Wasser abgibt.

Benötigt werden Backblech mit Backpapier, kleiner und großer Topf, Sieb, große Pfanne, Hochleistungsmixer, Messer, Schneidebrett und Kochlöffel. Mandeln sind als Ersatz für Cashews möglich, müssen aber wegen ihrer festeren Struktur länger eingeweicht und gemixt werden. Für eine nussfreie Sauce eignet sich eine Sonnenblumenkernbasis, deren Geschmack jedoch etwas kräftiger und erdiger ausfällt.

Rezept

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