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Letztes Update: 10. Juni 2026

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Rezepte mit Hülsenfrüchten

Von cremigen Linsencurrys bis zu knusprigen Kichererbsen-Snacks – Hülsenfrüchte sind die heimlichen Superhelden meiner Küche. Sie sind nicht nur unglaublich vielseitig und lecker, sondern auch randvoll mit pflanzlicher Power. Lass dich von meinen Lieblingsrezepten inspirieren und entdecke, wie aufregend Kichererbsen, Bohnen und Linsen sein können!

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Was macht Rezepte mit Hülsenfrüchten so besonders?

Kennst du das Gefühl, ein Gericht zu kochen, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern dich auch rundum gut fühlen lässt? Genau das ist die Magie von Rezepten mit Hülsenfrüchten! Für mich sind sie das Herzstück der pflanzlichen Küche. Sie sind keine bloße Beilage, sondern oft der Star auf dem Teller. Sie schenken unseren Gerichten eine wunderbare Textur, eine sättigende Tiefe und eine unglaubliche Fülle an Nährstoffen. Wenn ich einen bunten Teller mit einem würzigen Linseneintopf oder herzhaften schwarzen Bohnen Tacos vor mir habe, weiß ich: Das ist pures Wohlfühlessen, das mir Energie für den ganzen Tag gibt und meinen Körper mit allem versorgt, was er braucht.

Die Beliebtheit dieser kleinen Kraftpakete in der veganen Community kommt nicht von ungefähr. Sie sind eine der besten pflanzlichen Proteinquellen überhaupt und machen es kinderleicht, sich ausgewogen und stark zu ernähren. Aber es geht um so viel mehr als nur um Nährwerte! Es ist die schier endlose Vielfalt, die mich immer wieder begeistert. Aus ein und derselben Zutat, zum Beispiel der Kichererbse, kannst du knusprige Snacks für den Filmabend, cremigen Hummus für dein Sandwich, eine sättigende Basis für ein Curry oder sogar einen glutenfreien Pizzaboden zaubern. Diese Wandlungsfähigkeit macht sie zu einem unverzichtbaren Begleiter in meiner Küche – und hoffentlich bald auch in deiner!

Egal, ob du nach einem schnellen Gericht für einen stressigen Dienstagabend suchst oder am Wochenende deine Freunde mit einem raffinierten Menü beeindrucken möchtest – mit Hülsenfrüchten liegst du immer richtig. In dieser Kategorie findest du eine bunte Sammlung meiner absoluten Lieblingsrezepte. Wir reisen von Mexiko mit würzigen Burritos über Indien mit aromatischen Dals bis nach Italien mit einer deftigen Linsenbolognese. Ich zeige dir, wie du das Beste aus jeder Bohne, Linse und Erbse herausholst und Gerichte kreierst, die nicht nur Veganer überzeugen. Mach dich bereit, die Welt der Hülsenfrüchte neu zu entdecken – es wird bunt, lecker und unglaublich befriedigend!

Die besten Zutaten für Rezepte mit Hülsenfrüchten

Ein gutes Gericht entsteht durch das Zusammenspiel seiner Zutaten. Bei Rezepten mit Hülsenfrüchten ist das nicht anders. Die Bohne oder Linse mag die Hauptrolle spielen, aber die Nebendarsteller sind es, die ihr den großen Auftritt verschaffen. Mit den richtigen Gewürzen, einer cremigen Komponente und einem Spritzer Säure verwandelst du einfache Hülsenfrüchte in ein kulinarisches Highlight. Es sind oft die kleinen Kniffe und die sorgfältige Auswahl der Begleiter, die den Unterschied zwischen einem „ganz netten“ Bohneneintopf und einem unvergesslichen Geschmackserlebnis ausmachen. Lass uns gemeinsam einen Blick in meine Speisekammer werfen und die Zutaten entdecken, die in keiner Hülsenfrucht-Küche fehlen dürfen.

Die Basis: Deine Hülsenfrucht-Auswahl

Der erste Schritt zum Erfolg ist die Wahl der richtigen Hülsenfrucht. Jede Sorte hat ihren eigenen Charakter. Rote und gelbe Linsen sind meine erste Wahl für schnelle Currys und Suppen, da sie schnell zerfallen und eine wunderbar sämige Konsistenz erzeugen. Grüne oder braune Linsen sowie Beluga-Linsen bleiben beim Kochen bissfest und sind daher perfekt für Salate, Bratlinge oder als deftige Einlage in Eintöpfen. Kichererbsen sind die Allrounder schlechthin: geröstet als Snack, püriert zu Hummus oder ganz in Currys und Bowls. Bei Bohnen ist die Vielfalt riesig: Schwarze Bohnen für die Tex-Mex-Küche, Kidneybohnen für Chili sin Carne und weiße Cannellini-Bohnen für cremige Pürees oder mediterrane Salate. Mein Tipp: Habe immer eine Auswahl an Dosen für schnelle Gerichte und einen Vorrat an getrockneten Sorten für das Wochenende parat.

Cremigkeit ohne Sahne & Co.

Du fragst dich, wie ein Linsencurry oder eine Bohnensuppe so richtig schön cremig wird, ganz ohne tierische Produkte? Das Geheimnis liegt in cleveren pflanzlichen Alternativen! Eine meiner liebsten Methoden ist die Verwendung von eingeweichten und pürierten Cashewkernen. Sie ergeben eine neutrale, reichhaltige Creme, die jedes Gericht verfeinert. Genauso genial ist Kokosmilch, besonders die vollfette Variante aus der Dose, die Currys und Suppen eine exotische, samtige Note verleiht. Ein echter Geheimtipp sind aber die Hülsenfrüchte selbst: Püriere einfach einen Teil der gekochten Bohnen oder Linsen mit etwas Kochflüssigkeit und gib das Püree zurück in den Topf. Du wirst staunen, wie cremig dein Gericht dadurch wird – ganz ohne zusätzliche Zutaten!

Gewürze und Kräuter: Der Schlüssel zum Geschmack

Hülsenfrüchte sind wie eine leere Leinwand – erst die richtigen Gewürze und Kräuter malen das Geschmacksbild. Scheue dich nicht, großzügig zu würzen! Für orientalisch angehauchte Kichererbsengerichte sind Kreuzkümmel (Cumin), Koriander und eine Prise Zimt unverzichtbar. Linsengerichte liebe ich mit erdigen Aromen wie Thymian, Rosmarin und Lorbeer, aber auch mit indischen Gewürzmischungen wie Garam Masala. Schwarze Bohnen schreien förmlich nach geräuchertem Paprikapulver, Chili und einem Hauch Oregano. Frische Kräuter bringen am Ende nochmal eine ganz neue Dimension ins Spiel: Ein Bund frischer Koriander auf einem Curry, glatte Petersilie in einem Linsensalat oder frischer Dill zu weißen Bohnen sind das Tüpfelchen auf dem i.

Säure und Umami für den letzten Schliff

Hast du jemals ein Gericht gekostet und gedacht: „Irgendetwas fehlt“? Oft ist es ein Hauch Säure oder eine tiefere, herzhafte Note, das sogenannte Umami. Ein kräftiger Spritzer Zitronen- oder Limettensaft, kurz vor dem Servieren über ein Curry oder einen Eintopf geträufelt, hebt alle anderen Aromen hervor und lässt das Gericht lebendiger schmecken. Ein Schuss Apfelessig kann in einem Linsensalat wahre Wunder wirken. Für die Umami-Tiefe greife ich gerne zu Sojasauce, Misopaste oder Nährhefeflocken (Hefeschmelz). Ein Teelöffel Misopaste in der Suppenbasis oder ein paar Hefeflocken über einem Bohnengericht sorgen für eine komplexe, würzige Tiefe, die man sonst vielleicht vermissen würde. Diese kleinen Helfer machen aus einem guten ein großartiges Gericht.

Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis

Das Kochen mit Hülsenfrüchten ist wirklich keine Raketenwissenschaft, versprochen! Wenn du ein paar grundlegende Dinge beachtest, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Es geht darum, die kleinen Eigenheiten von Bohnen, Linsen und Co. zu verstehen und ihnen das zu geben, was sie brauchen, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Viele Unsicherheiten, wie die Frage nach dem Einweichen oder den richtigen Kochzeiten, lösen sich schnell in Luft auf, wenn man den Dreh einmal raushat. Ich zeige dir hier die wichtigsten Handgriffe und Tricks, mit denen du häufige Fehler vermeidest und deine Hülsenfrucht-Gerichte jedes Mal perfekt gelingen. So wird die Zubereitung entspannt und das Ergebnis einfach nur köstlich.

Getrocknet oder aus der Dose? Was ist besser?

Diese Frage höre ich oft, und meine Antwort lautet: Es kommt darauf an! Hülsenfrüchte aus der Dose sind unschlagbar, wenn es schnell gehen muss. Sie sind bereits gekocht und einsatzbereit – perfekt für die schnelle Feierabendküche. Einfach abspülen und ab ins Gericht. Getrocknete Hülsenfrüchte hingegen haben einige unschlagbare Vorteile: Sie sind deutlich günstiger, produzieren weniger Verpackungsmüll und haben oft eine bessere, festere Textur. Außerdem hast du die volle Kontrolle über den Salzgehalt. Für bestimmte Rezepte, wie zum Beispiel authentische Falafel, sind eingeweichte, aber ungekochte Kichererbsen sogar ein Muss. Ich persönlich nutze beides: Dosenware für spontane Kochaktionen und getrocknete Hülsenfrüchte, wenn ich am Wochenende Zeit habe, vorausschauend zu planen.

Das Einweich-Geheimnis für perfekte Bohnen

Das Einweichen von getrockneten Bohnen, Kichererbsen und Co. (Ausnahme: die meisten Linsensorten) ist ein entscheidender Schritt, den du nicht überspringen solltest. Warum? Erstens verkürzt es die Kochzeit erheblich. Zweitens, und das ist für viele noch wichtiger, verbessert es die Verdaulichkeit. Durch das Einweichen werden schwer verdauliche Zuckerverbindungen teilweise abgebaut, was Blähungen reduzieren kann. Die klassische Methode ist einfach: Die Hülsenfrüchte mit der dreifachen Menge Wasser bedecken und über Nacht (mindestens 8 Stunden) stehen lassen. Das Einweichwasser danach unbedingt wegschütten und die Bohnen vor dem Kochen gut abspülen. Wenn du es eilig hast, gibt es eine Quick-Soak-Methode: Bohnen mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und zugedeckt eine Stunde stehen lassen.

Häufige Fehler vermeiden und wie es besser geht

Drei kleine Fehler sehe ich immer wieder, die sich aber ganz leicht vermeiden lassen. Fehler Nummer 1: Zu früh salzen. Gibst du Salz zu früh ins Kochwasser von Bohnen oder Kichererbsen, können die Schalen hart werden und die Garzeit verlängert sich. Salze deine Hülsenfrüchte daher immer erst im letzten Drittel der Kochzeit. Fehler Nummer 2: Das Dosenwasser nicht abspülen. Die Flüssigkeit in der Dose enthält überschüssiges Salz und Stärke, was den Geschmack deines Gerichts beeinträchtigen kann. Schütte sie also immer in ein Sieb und spüle die Bohnen oder Linsen unter klarem Wasser gut ab. Die einzige Ausnahme ist das Kichererbsenwasser (Aquafaba), das du für veganen Eischnee aufheben kannst! Fehler Nummer 3: Die falsche Konsistenz. Koche deine Hülsenfrüchte immer so, wie es das Rezept verlangt. Für einen Salat brauchst du bissfeste Linsen, für ein Püree butterweiche Bohnen. Probiere zwischendurch einfach mal!

Rezepte mit Hülsenfrüchten für jeden Anlass

Einer der Gründe, warum ich Hülsenfrüchte so liebe, ist ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit. Sie fühlen sich in einem schnellen 20-Minuten-Gericht unter der Woche genauso wohl wie im Zentrum eines aufwändigen Menüs für besondere Gäste. Egal, ob du nach einer einfachen Lösung für dein Mittagessen im Büro suchst oder Inspiration für das nächste Familienfest brauchst, es gibt immer ein passendes Rezept. Ihre Fähigkeit, Aromen aufzusaugen und sich in unterschiedlichste Texturen zu verwandeln, macht sie zum perfekten kulinarischen Chamäleon. Lass uns gemeinsam entdecken, wie du Linsen, Bohnen und Kichererbsen für jede Gelegenheit inszenieren kannst – von alltagstauglich bis absolut beeindruckend.

Schnelle Feierabendküche (unter 30 Minuten)

Nach einem langen Arbeitstag soll es schnell gehen, aber trotzdem lecker und nährend sein. Hier sind Dosen-Hülsenfrüchte und schnellkochende rote Linsen deine besten Freunde! Ein Klassiker bei mir ist ein schnelles rotes Linsendal: Zwiebeln und Knoblauch anbraten, rote Linsen, gehackte Tomaten und Kokosmilch dazu, mit Gewürzen abschmecken und 20 Minuten köcheln lassen – fertig. Ebenso genial sind fixe Burritos oder Bowls mit schwarzen Bohnen aus der Dose. Einfach die Bohnen mit etwas Salsa und Gewürzen in der Pfanne erwärmen und mit Reis, Salat und Guacamole servieren. Oder wie wäre es mit einem „falschen Thunfischsalat“ aus zerdrückten Kichererbsen, veganer Mayo, Sellerie und Zwiebeln? Perfekt für Sandwiches oder Wraps und in unter 15 Minuten zubereitet.

Wenn Gäste kommen: Beeindrucken leicht gemacht

Wer sagt, dass Bohneneintopf nicht elegant sein kann? Mit ein paar Tricks zauberst du aus einfachen Hülsenfrüchten Gerichte, die deine Gäste begeistern werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer reichhaltigen Linsenbolognese, die stundenlang geköchelt zu haben scheint (aber in 45 Minuten fertig ist)? Serviert mit hochwertiger Pasta und frischem Basilikum ist das ein echtes Highlight. Ein weiterer Favorit ist mein veganer Shepherd's Pie mit einer Füllung aus braunen Linsen, Gemüse und einer kräftigen Rotweinsoße, gekrönt von einer Haube aus cremigem Süßkartoffelpüree. Oder wage dich an selbstgemachte Burger-Patties aus schwarzen Bohnen und Pilzen, serviert auf fluffigen Brioche-Buns mit einer würzigen hausgemachten Sauce. Das zeigt eindrucksvoll, wie raffiniert und vollwertig die pflanzliche Küche sein kann.

Cleveres Meal Prep mit Hülsenfrüchten

Hülsenfrüchte sind wie gemacht für Meal Prep und helfen dir dabei, dich die ganze Woche über gesund und lecker zu ernähren. Mein grundlegender Tipp: Koche am Sonntag einen großen Topf deiner Lieblingshülsenfrüchte, zum Beispiel Beluga-Linsen, Kichererbsen oder Kidneybohnen. Bewahre sie im Kühlschrank auf und schon hast du eine fertige Protein-Grundlage für unzählige Gerichte. Am Montag wandern die Linsen mit Gemüse und einem leichten Dressing in einen Salat fürs Büro. Am Dienstag werden sie zur Basis für eine schnelle Bolognese-Sauce. Die gekochten Kichererbsen kannst du am Mittwoch zu knusprigen Ofen-Kichererbsen als Topping für eine Suppe verarbeiten und am Donnerstag in eine schnelle Buddha Bowl mit Quinoa und Gemüse werfen. So sparst du unter der Woche enorm viel Zeit und isst trotzdem abwechslungsreich.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass dein Essen nicht nur fantastisch schmeckt, sondern dir und deinem Körper auch wirklich guttut. Hülsenfrüchte sind hier absolute Vorbilder. Sie sind kleine, aber prall gefüllte Nährstoffpakete aus der Natur. Jedes Mal, wenn du eine Portion Linsen, Bohnen oder Kichererbsen isst, versorgst du dich mit einer Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen, die dir langanhaltende Energie schenken, deine Verdauung unterstützen und zum Aufbau und Erhalt deiner Muskeln beitragen. Es ist diese einzigartige Kombination aus Genuss und Gesundheit, die Rezepte mit Hülsenfrüchten zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil einer bewussten und glücklichen pflanzlichen Ernährung macht.

Das unschlagbare Duo in Hülsenfrüchten sind pflanzliches Protein und Ballaststoffe. Das Protein ist essenziell für unzählige Körperfunktionen und sorgt zusammen mit den vielen Ballaststoffen für eine langanhaltende Sättigung. Das bedeutet: kein Heißhunger kurz nach dem Essen! Die Ballaststoffe sind außerdem pures Glück für deine Darmbakterien und fördern eine gesunde Verdauung. Anders als einfache Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten liefern Hülsenfrüchte komplexe Kohlenhydrate, die deinen Blutzuckerspiegel stabil halten. Das Ergebnis ist ein konstantes Energielevel ohne das typische Nachmittagstief. Diese Kraftpakete sind ein wesentlicher Grund, warum eine ausgewogene vegane Ernährung so voller Energie und Vitalität sein kann.

Doch das ist noch nicht alles. Hülsenfrüchte sind auch reich an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie sind eine hervorragende pflanzliche Quelle für Eisen, das für den Sauerstofftransport im Blut und für unsere Energieproduktion wichtig ist. Um die Aufnahme zu verbessern, kombiniere sie am besten mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Paprika, Brokkoli oder einem Spritzer Zitronensaft. Außerdem liefern sie eine gute Portion Magnesium, das für unsere Muskeln und Nerven von Bedeutung ist, sowie Zink, das unser Immunsystem unterstützt. Mit jeder Mahlzeit tust du dir also auf so vielen Ebenen etwas Gutes – ganz natürlich und einfach lecker.

Häufige Fragen zu Rezepte mit Hülsenfrüchten

Rund um das Thema Hülsenfrüchte tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Das ist total verständlich, denn gerade am Anfang gibt es ein paar Dinge zu beachten. Aber keine Sorge, die kleinen Hürden sind schnell gemeistert! Ich habe hier die häufigsten Fragen gesammelt und gebe dir ganz praktische und unkomplizierte Antworten, damit du dich sicher und selbstbewusst in deine nächsten Küchenabenteuer stürzen kannst.

Wie kann ich Blähungen durch Hülsenfrüchte vermeiden?

Das ist wohl die meistgestellte Frage! Wenn dein Körper nicht an viele Ballaststoffe gewöhnt ist, kann es anfangs zu einer vermehrten Gasbildung kommen. Aber es gibt viele wirksame Tricks: Beginne mit kleinen Portionen und steigere die Menge langsam. Rote Linsen sind oft besser verträglich als große Bohnen. Ganz wichtig: Weiche getrocknete Hülsenfrüchte immer lange genug ein und schütte das Einweichwasser weg. Spüle auch Hülsenfrüchte aus der Dose immer gründlich ab. Bestimmte Gewürze wie Kreuzkümmel, Fenchel, Anis oder Ingwer können die Verdauung unterstützen. Ein alter Trick ist auch, einen Streifen Kombu-Alge mitzukochen (und vor dem Servieren zu entfernen), da die darin enthaltenen Enzyme helfen, die schwer verdaulichen Zucker abzubauen.

Kann ich getrocknete Hülsenfrüchte durch welche aus der Dose ersetzen und umgekehrt?

In den allermeisten Rezepten ist das problemlos möglich! Das ist super praktisch, wenn du mal keine Zeit zum Einweichen hast. Als Faustregel gilt: Eine 400g-Dose Hülsenfrüchte (mit einem Abtropfgewicht von ca. 240-260g) entspricht etwa 125g getrockneten Hülsenfrüchten. Wenn ein Rezept also 125g getrocknete Bohnen verlangt, kannst du stattdessen einfach eine Dose verwenden. Umgekehrt funktioniert es genauso. Die einzige wichtige Ausnahme, die mir einfällt, sind Falafel. Für authentische, außen knusprige und innen fluffige Falafel benötigst du zwingend über Nacht eingeweichte, aber rohe Kichererbsen. Mit gekochten Kichererbsen aus der Dose wird die Masse zu matschig.

Wie lagere ich gekochte Hülsenfrüchte richtig?

Selbstgekochte Hülsenfrüchte auf Vorrat zu haben, ist ein genialer Meal-Prep-Hack. Die Lagerung ist kinderleicht. Lasse die gekochten Linsen, Bohnen oder Kichererbsen nach dem Kochen vollständig abkühlen. Fülle sie dann in einen luftdichten Behälter und lagere sie im Kühlschrank. Dort halten sie sich problemlos 4 bis 5 Tage. So hast du immer eine schnelle Proteinquelle für Salate, Bowls oder Pfannengerichte parat. Du kannst gekochte Hülsenfrüchte auch wunderbar einfrieren. Dafür einfach portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen füllen. Im Gefrierschrank sind sie mehrere Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Sind Hülsenfrüchte eine vollwertige Proteinquelle?

Ja, absolut! Lass dich von alten Mythen nicht verunsichern. Proteine bestehen aus verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren. Es stimmt, dass den meisten Hülsenfrüchten eine oder zwei dieser Aminosäuren in geringerer Menge vorliegen (oft Methionin). Getreide hingegen hat genau davon reichlich. Die gute Nachricht: Du musst nicht zwanghaft in jeder einzelnen Mahlzeit alles kombinieren! Solange du über den Tag verteilt eine abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung mit Hülsenfrüchten, Getreide (wie Reis, Quinoa, Brot), Nüssen und Samen isst, versorgt dein Körper sich ganz von selbst mit allen Aminosäuren, die er braucht. Ein klassisches Gericht wie Reis mit Bohnen oder Linsensuppe mit einer Scheibe Vollkornbrot ist also nicht nur lecker, sondern auch aus Proteinsicht perfekt.

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