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Du stehst im Drogeriemarkt vor dem Regal, die markante Dose in der Hand und fragst dich: Ist Almased vegan? Schließlich wirbt das Produkt mit Natürlichkeit und Soja-Power. Doch bevor du den Shake in deinen Einkaufswagen legst, müssen wir Tacheles reden. Wenn du tierische Produkte konsequent meidest, könnte der erste Blick auf die Zutatenliste eine echte Enttäuschung sein. Wir haben uns das Pulver ganz genau angeschaut und verraten dir, warum der Klassiker für Veganer leider tabu ist – und mit welchen pflanzlichen Alternativen du trotzdem deine Ziele erreichst.
Ist Almased vegan oder verstecken sich tierische Zutaten?
Machen wir es kurz und schmerzlos: Nein, Almased ist nicht vegan. Auch wenn Soja eine der Hauptkomponenten ist, setzt der Hersteller auf eine Mischung, die für eine rein pflanzliche Lebensweise ungeeignet ist. Das liegt vor allem an der traditionellen Rezeptur, die seit Jahrzehnten auf drei Säulen basiert: Soja, Joghurt und Honig.
Ehrlich gesagt ist das für viele ein Schock, da das Marketing oft die pflanzliche Komponente (Soja) in den Vordergrund stellt. Doch wer genau hinschaut, erkennt schnell, dass zwei der drei Hauptzutaten tierischen Ursprungs sind. Selbst die laktosefreie Variante hilft dir hier nicht weiter, da auch diese auf tierischen Bestandteilen fußt, nur eben ohne den Milchzucker.
Warum Honig und Joghurt die vegane Bilanz ruinieren
Der enthaltene Bienenhonig macht etwa 25% der Rezeptur aus. Für Veganer ist Honig ein No-Go, da er ein tierisches Erzeugnis ist. Er dient in Almased nicht nur als Süßungsmittel, sondern liefert laut Hersteller wichtige Enzyme für den Fermentationsprozess. Das Problem dabei: Es gibt keine Version von Almased, die auf eine vegane Alternative wie Agavendicksaft oder Ahornsirup setzt.
Dazu kommt das Magermilch-Joghurtpulver, das mit einem Anteil von 23% in der Dose steckt. Dieses liefert zwar tierisches Protein und Calcium, macht das Produkt aber für jeden, der auf Kuhmilch verzichtet, unbrauchbar. Selbst wenn du den Shake mit Wasser oder Hafermilch anrührst, bleibt das Pulver selbst ein Mix aus tierischen und pflanzlichen Quellen.
| Zutat | Anteil | Vegan? |
|---|---|---|
| Sojaprotein | 50% | Ja |
| Bienenhonig | 25% | Nein |
| Magermilch-Joghurtpulver | 23% | Nein |
Was steckt wirklich in der Almased-Dose?
Wenn wir uns die Nährwerte ansehen, wird klar, warum Almased so populär ist. Es handelt sich um eine sogenannte Formula-Diät. Das bedeutet, das Produkt unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben. Eine Portion liefert etwa 230 kcal und stolze 26,7 g Eiweiß, wenn sie vorschriftsmäßig zubereitet wird. Das soll helfen, die Muskelmasse während einer Diät zu erhalten – ein Punkt, der uns allen wichtig ist, wenn die Pfunde purzeln sollen.
Ein interessanter Fakt am Rande: Durch einen speziellen Fermentationsprozess entstehen insgesamt 80 verschiedene bioaktive Peptide. Eines davon ist Lunasin, das aus dem Soja gewonnen wird. Diese Peptide sollen den Stoffwechsel unterstützen. Das klingt technisch super, ändert aber nichts daran, dass die Basis für uns Veganer einfach nicht passt.
Die Rolle von Soja und die Kritik an der Qualität
Sojaprotein stellt mit 50% den größten Anteil dar. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, da Soja ein vollständiges Aminosäureprofil bietet. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen über die Herkunft des Sojas. Berichte von Öko-Test wiesen beispielsweise auf Spuren von gentechnisch verändertem Soja hin, was für viele gesundheitsbewusste Käufer ein absolutes Ausschlusskriterium ist.
Zudem wird empfohlen, bei der Zubereitung 7 g Fett in Form von hochwertigen Pflanzenölen (wie Lein- oder Rapsöl) hinzuzufügen. Das ist notwendig, um die fettlöslichen Vitamine aufzunehmen und den Körper mit essenziellen Omega-3-Fettsäuren zu versorgen. Ohne dieses Öl wäre die Mahlzeit laut Gesetz nicht als vollwertiger Ersatz zulässig.
Welche veganen Alternativen zu Almased gibt es?
Nur weil Almased nicht vegan ist, musst du deinen Plan vom schnellen Abnehm-Shake nicht begraben. Der Markt für vegane Mahlzeitenersatz-Produkte ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Das Beste daran: Viele dieser Alternativen schmecken nicht nur besser, sondern setzen auch auf hochwertigere Süßungsmittel als reinen Honig-Zucker.
Wir haben uns umgeschaut und festgestellt, dass moderne vegane Shakes oft auf eine Mischung aus Erbsen-, Reis- und Hanfprotein setzen. Das ist nicht nur allergenärmer als Soja, sondern oft auch nachhaltiger im Anbau. Hier sind einige Optionen, die du dir genauer ansehen solltest, wenn du eine pflanzliche Formula-Diät suchst.
Worauf du bei veganen Diät-Shakes achten musst
Nicht jeder vegane Proteinshake ist automatisch ein Mahlzeitenersatz. Wenn du eine Mahlzeit komplett ersetzen willst, muss das Produkt Vitamine und Mineralstoffe in einer ganz bestimmten Menge enthalten. Achte darauf, dass auf der Packung explizit "Mahlzeitenersatz für eine gewichtskontrollierende Ernährung" steht. Nur dann ist sichergestellt, dass du keine Mangelerscheinungen riskierst.
Viele vegane Shakes nutzen Ballaststoffe wie Inulin oder Haferfasern, um dich länger satt zu halten. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber Almased, das kaum Ballaststoffe enthält. Ein guter veganer Shake sollte pro Portion mindestens 3-5 Gramm Ballaststoffe liefern, damit dein Blutzuckerspiegel stabil bleibt und die Heißhungerattacken ausbleiben.
- Sheko Vegan: Basiert auf Erbsen- und Reisprotein, oft sehr cremig.
- Yfood Vegan: Praktisch für unterwegs, aber oft mit mehr Kalorien als ein klassischer Diät-Shake.
- Nu3 Vegan Shape Shake: Speziell für die Gewichtsreduktion konzipiert mit hohem Ballaststoffanteil.
- Layenberger Fit+Feelgood Vegan: Eine preiswerte Alternative aus der Drogerie.

Rezept
EinfachHausgemachter Veganer Protein-Shake (Almased-Style)
Ein vollwertiger, rein pflanzlicher Mahlzeitenersatz mit hohem Proteingehalt und gesunden Fettsäuren, ganz ohne Honig oder Joghurt.
Zutaten
Zubereitung
Das Proteinpulver zusammen mit dem Sojajoghurt in einen Mixer oder Shaker geben.
Die Flüssigkeit (Wasser oder Hafermilch) hinzufügen.
Das Leinöl und den Agavendicksaft sowie eine Prise Zimt ergänzen.
Alles für ca. 30 Sekunden kräftig mixen oder shaken, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
Sofort genießen, um die Nährstoffe optimal aufzunehmen.
Nährwerte
Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.
Gesamtzeit: 5 Minuten
Wie gesund ist das Abnehmen mit Shakes wirklich?
Hand aufs Herz: Ein Shake kann eine Hilfe sein, aber er ist kein Zaubermittel. Die Wissenschaft ist sich einig, dass Formula-Diäten kurzfristig sehr effektiv sein können, besonders bei starkem Übergewicht. Studien deuten darauf hin, dass der schnelle Erfolg zu Beginn die Motivation steigert. Aber – und das ist ein großes Aber – du lernst dadurch nicht, wie du dich langfristig gesund ernährst.
Wir empfehlen, Shakes eher als "Joker" einzusetzen. Vielleicht ersetzt du das Abendessen, wenn es mal schnell gehen muss, oder nutzt sie für einen Kickstart über drei Tage. Wichtige Fakten: Eine dauerhafte Ernährung nur aus Pulver kann zu einer einseitigen Nährstoffzufuhr führen, wenn man nicht extrem auf die Qualität achtet. Dein Körper braucht auch sekundäre Pflanzenstoffe aus frischem Gemüse!
Die Bedeutung des Energiestoffwechsels
Produkte wie Almased enthalten Vitamine wie B12, B6 und Vitamin C, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen. Das ist wichtig, damit du dich während der Kalorienreduktion nicht schlapp fühlst. Wenn du dich für eine vegane Alternative entscheidest, achte besonders auf den B12-Gehalt, da dieser in einer rein pflanzlichen Ernährung ohnehin oft supplementiert werden muss.
Ein weiterer Punkt ist der Kohlenhydratanteil. Almased liefert pro Portion etwa 15,3 g Kohlenhydrate, die fast ausschließlich aus dem Zucker des Honigs stammen. Viele moderne vegane Alternativen nutzen stattdessen komplexe Kohlenhydrate oder kommen fast ohne Zucker aus, was für deinen Insulinspiegel deutlich freundlicher ist.
Unser Fazit
Ehrlich gesagt: Almased ist ein Urgestein im Regal, aber für uns Veganer leider eine Sackgasse. Der hohe Anteil an Honig und Joghurt macht es unmöglich, das Produkt in einen rein pflanzlichen Lebensstil zu integrieren. Aber das ist kein Grund zur Sorge! Die veganen Alternativen von heute sind oft sogar überlegen, da sie auf Ballaststoffe setzen und auf unnötigen Zucker verzichten.
Unsere persönliche Empfehlung: Wenn du abnehmen möchtest, greif zu einem zertifizierten veganen Mahlzeitenersatz auf Erbsen- oder Reisproteinbasis. Achte auf einen geringen Zuckeranteil und ergänze den Shake immer mit einem Teelöffel hochwertigem Leinöl. So bleibst du leistungsfähig, schützt deine Muskeln und bleibst deinen veganen Werten treu, ohne Kompromisse bei der Figur machen zu müssen.
Wichtige Hinweise
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.
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Rezept
EinfachGrüner Power-Abnehm-Smoothie
Eine nährstoffdichte Alternative zum klassischen Diät-Shake, die auf natürlichen Zutaten und pflanzlicher Energie basiert.
Zutaten
Zubereitung
Den Blattspinat gründlich waschen und abtropfen lassen.
Die halbe Banane schälen und grob zerteilen.
Alle Zutaten inklusive der Hanfsamen und des Mandelmuses in einen Hochleistungsmixer geben.
Auf höchster Stufe mixen, bis der Smoothie vollkommen glatt und grün ist.
In ein Glas füllen und die Chiasamen unterrühren.
Nährwerte
Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.
Gesamtzeit: 8 Minuten




