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Letztes Update: 26. April 2026

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Niko Rittenau & Vitamin D: Warum die Standard-Empfehlungen für Veganer oft nicht reichen

6. April 2026•10 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Niko Rittenau & Vitamin D: Warum die Standard-Empfehlungen für Veganer oft nicht reichen

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Glaubst du wirklich, dass 15 Minuten Sonne auf den Unterarmen im deutschen Winter ausreichen, um deinen Vitamin-D-Spiegel zu retten? Niko Rittenau, einer der bekanntesten Ernährungswissenschaftler im deutschsprachigen Raum, räumt mit diesem gefährlichen Halbwissen radikal auf. Während viele offizielle Stellen noch sehr vorsichtige Werte kommunizieren, zeigt Niko in seinen Büchern und Analysen, dass gerade wir Veganer eine Schippe drauflegen müssen, um nicht im Mangel zu landen. Bei uns erfährst du heute ganz genau, welche Dosis er empfiehlt und warum das „Sonnenvitamin“ für deine Performance unverzichtbar ist.

Was empfiehlt Niko Rittenau konkret bei Vitamin D?

Was empfiehlt Niko Rittenau konkret bei Vitamin D?
Was empfiehlt Niko Rittenau konkret bei Vitamin D?

Niko Rittenau verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, der sich oft von den konservativen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) unterscheidet. Während die DGE bei fehlender Eigenproduktion 20 µg (800 IE) pro Tag für Erwachsene empfiehlt, weist Niko darauf hin, dass dieser Wert oft nur das absolute Minimum darstellt, um Knochenerweichung zu verhindern – aber nicht ausreicht, um einen optimalen Blutspiegel zu erreichen.

In seinen Publikationen und bei der Entwicklung von Multinährstoffen setzt er auf deutlich höhere Werte, besonders in den dunklen Monaten. Ein zentraler Punkt seiner Arbeit ist die Erkenntnis, dass Vitamin D3 (Cholecalciferol) die effektivste Form ist. Früher dachte man, Veganer müssten auf das weniger effektive Vitamin D2 ausweichen, doch heute gibt es hervorragendes D3 aus Flechten, das Niko konsequent empfiehlt.

Ehrlich gesagt: Die meisten von uns unterschätzen, wie tief der Spiegel im März sinkt. Niko betont immer wieder, dass ein Zielwert im Blut von mindestens 50 nmol/L (20 ng/ml), besser aber 75 bis 100 nmol/L angestrebt werden sollte. Um dorthin zu kommen, reicht die Standard-Tablette aus dem Drogeriemarkt oft nicht aus.

Aspekt DGE Empfehlung Niko Rittenau Ansatz
Tägliche Dosis (Winter) 800 IE (20 µg) ca. 2.000 - 4.000 IE (je nach Blutwert)
Zielwert im Blut > 50 nmol/L 75 - 100 nmol/L (optimaler Bereich)
Bevorzugte Form D2 oder D3 Klarer Fokus auf veganes D3 (aus Flechten)
Kombination Keine spezifische Oft in Kombi mit Vitamin K2 & Magnesium
  • Individuelle Messung: Niko rät dazu, den Status per Bluttest (25-OH-Vitamin-D) zu bestimmen, bevor man hochdosiert.
  • Ganzjährige Strategie: Auch im Sommer kann ein Mangel entstehen, wenn man viel im Büro arbeitet oder Sonnenschutz nutzt.
  • Bioverfügbarkeit: Vitamin D ist fettlöslich – nimm es immer zu einer fetthaltigen Mahlzeit ein!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Niko Rittenau plädiert für eine proaktive Supplementierung, die sich an wissenschaftlichen Optimalwerten statt an minimalen Mangelvermeidungsgrenzen orientiert.

💡

Fakt

Rittenau war an der Entwicklung eines speziellen veganen Multinährstoffs beteiligt, um eine pragmatische Lösung für die Nährstoffversorgung zu bieten.

Niko Rittenau hat die Entwicklung spezieller Supplemente maßgeblich vorangetrieben, um die Lücke zwischen theoretischem Nährstoffbedarf und praktischer Umsetzung zu schließen. Sein Fokus liegt dabei auf einer synergetischen Zusammensetzung, die über isolierte Einzelpräparate hinausgeht. Dies ist besonders relevant, da viele herkömmliche Produkte oft nicht die von ihm empfohlenen Dosierungen oder die optimale Bioverfügbarkeit (wie D3 aus Flechten statt D2) bieten. Für Anwender bedeutet dieser pragmatische Ansatz eine erhebliche Erleichterung im Alltag, da kritische Nährstoffe in einem wissenschaftlich fundierten Verhältnis kombiniert werden, was die Compliance und somit die langfristige Gesundheitsvorsorge deutlich verbessert.

📍 Quelle: bevegt.de

Warum ist Vitamin D für Veganer so kritisch?

Warum ist Vitamin D für Veganer so kritisch?
Warum ist Vitamin D für Veganer so kritisch?

Das Problem ist simpel: Vitamin D kommt in nennenswerten Mengen fast nur in fettreichem Fisch oder in geringen Mengen in Eigelb vor. Da wir diese Lebensmittel meiden, fällt die Zufuhr über die Nahrung fast komplett weg. Studien zeigen, dass die Ernährung ohnehin nur 10-20% des Bedarfs decken kann – der Rest muss über die Sonne oder Supplemente kommen.

Hier kommt der Haken für uns in Deutschland: Von Oktober bis März steht die Sonne nördlich des 51. Breitengrades so tief, dass die UV-B-Strahlung nicht ausreicht, um die Vitamin-D-Synthese in der Haut anzukurbeln. Egal wie lange du spazieren gehst, dein Körper produziert in dieser Zeit exakt null Vitamin D. 60% der Deutschen unterschreiten laut Studien den empfohlenen Mindestwert – und Veganer tragen hier ein zusätzliches Risiko, da die kleine „Sicherheitszufuhr“ über tierische Produkte fehlt.

Die Rolle von Vitamin D im Körper

Vitamin D ist eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Pro-Hormon. Es ist an tausenden Prozessen beteiligt. Niko Rittenau hebt besonders hervor, dass es zur Aufrechterhaltung einer normalen Muskelfunktion und eines normalen Immunsystems beiträgt. Wer sich ständig schlapp fühlt oder jeden Infekt mitnimmt, sollte dringend seinen Spiegel prüfen.

Zudem ist es essenziell für die Calciumaufnahme. Ohne ausreichend Vitamin D nützt dir das beste calciumreiche Mineralwasser nichts, da der Körper den Mineralstoff nicht effizient in die Knochen einbauen kann. Das ist besonders für die langfristige Knochengesundheit bei rein pflanzlicher Ernährung ein absolutes Key-Thema.

📊

Statistik

60%

Anteil der deutschen Bevölkerung, deren Vitamin-D-Spiegel unter dem empfohlenen Mindestwert liegt

Die Tatsache, dass 60% der deutschen Bevölkerung den Mindestwert unterschreiten, unterstreicht, dass Vitamin-D-Mangel kein exklusives 'Veganer-Problem' ist, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen in nördlichen Breitengraden. Da die körpereigene Synthese über die Haut zwischen Oktober und März faktisch zum Erliegen kommt, reicht die körpereigene Speicherkapazität oft nicht aus. Für Menschen mit rein pflanzlicher Ernährung verschärft sich die Situation jedoch, da die geringfügige Zufuhr über tierische Lebensmittel wie fettreichen Fisch komplett entfällt. Diese Statistik verdeutlicht die Notwendigkeit, den eigenen Status regelmäßig durch Blutanalysen zu überprüfen, um eine normale Funktion des Immunsystems und den Erhalt der Knochensubstanz langfristig zu unterstützen.

📍 Quelle: actinovo.com

Wie sieht die optimale Dosierung nach Rittenau aus?

Niko ist kein Fan von „One Size Fits All“. Er betont, dass die Dosierung von deinem Körpergewicht, deinem Ausgangswert und deinem Lebensstil abhängt. In seinem bekannten Multinährstoff, den er mitentwickelt hat, ist eine tägliche Dosis enthalten, die darauf abzielt, einen gesunden Spiegel zu halten, nicht einen massiven Mangel auszugleichen.

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Für die Erhaltung eines guten Spiegels im Winter werden oft Werte um die 2.000 bis 4.000 IE (50 - 100 µg) diskutiert. Niko weist jedoch darauf hin, dass bei einem nachgewiesenen Mangel kurzfristig deutlich höhere Dosen nötig sein können, um den Speicher aufzufüllen. Dies sollte aber immer unter ärztlicher Aufsicht oder nach einem Test geschehen.

D3 und K2: Das perfekte Duo?

Ein oft diskutiertes Thema in der Community ist die Kombination mit Vitamin K2. Niko Rittenau erklärt hierzu, dass Vitamin K2 dafür sorgt, dass das durch Vitamin D aufgenommene Calcium auch wirklich in die Knochen gelangt und sich nicht in den Gefäßwänden ablagert. Auch wenn die Studienlage hier noch wächst, ist es in der modernen veganen Ernährungspraxis üblich, beide Vitamine zu kombinieren.

Wir zeigen dir hier kurz die wichtigsten Schritte für deine Routine:

  1. Status checken: Lass beim Hausarzt oder per Heimtest deinen 25-OH-D-Wert bestimmen.
  2. Bedarf berechnen: Nutze Rechner oder sprich mit Experten, um deine Auffülldosis zu finden.
  3. Qualität wählen: Achte auf veganes D3 aus Flechten statt D2.
  4. Richtig einnehmen: Immer zusammen mit einer Mahlzeit, die Fett enthält (z.B. Nüsse, Avocado oder Öl).

Diese Schritte helfen dir, die Theorie von Niko Rittenau direkt in deinen Alltag zu integrieren, ohne wertvolle Zeit (und Gesundheit) zu verlieren.

ℹ️

Wissenswertes

Die Kombination von Vitamin D3 mit Vitamin K2 und Magnesium ist ein zentraler Aspekt einer intelligenten Supplementierung. Während Vitamin D die Aufnahme von Calcium aus dem Darm fördert, fungiert Vitamin K2 (insbesondere in der Form MK-7) als eine Art Wegweiser, der dazu beitragen kann, dass das Calcium in die Knochenmatrix eingebaut wird, statt sich in den Gefäßwänden abzulagern. Magnesium wiederum ist als Co-Faktor unerlässlich, da die Enzyme, die Vitamin D in seine aktive Hormonform umwandeln, magnesiumabhängig sind. Ohne einen ausreichenden Magnesiumstatus kann selbst eine hochdosierte Vitamin-D-Gabe wirkungslos bleiben oder sogar zu einem relativen Magnesiummangel führen. Daher empfiehlt es sich, bei der Dosierung stets das gesamte Nährstoffgefüge im Blick zu behalten und auf hochwertige Kombinationspräparate oder eine magnesiumreiche Ernährung zu achten.

Vitamin-D-Boost Pilz-Pfanne mit Walnüssen

Rezept

Einfach

Vitamin-D-Boost Pilz-Pfanne mit Walnüssen

Vorb.10 Min.
Kochen15 Min.
Gesamt25 Min.

Da Vitamin D fettlöslich ist, kombiniert dieses Rezept UV-bestrahlte Pilze (eine der wenigen pflanzlichen Quellen) mit gesunden Fetten für eine optimale Aufnahme.

Portionen
2
2

Zutaten

400 g Champignons(vorher 30 Min. in die Sonne/Tageslicht gestellt)
40 g Walnüsse(gehackt)
2 EL Olivenöl
1 Stück Zwiebel(klein)
1 Stück Knoblauchzehe
100 ml Sojasahne oder Hafercuisine
0.5 Bund Frische Petersilie
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung

1

Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

2

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten.

3

Die Pilze hinzufügen und bei hoher Hitze anbraten, bis sie goldbraun sind und die Flüssigkeit verdampft ist.

4

Knoblauch und Walnüsse kurz mitrösten, dann mit der Pflanzensahne ablöschen.

5

Kurz einköcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit reichlich frischer Petersilie bestreut servieren.

Nährwerte

ca. 310
kcal
ca. 9g
Protein
ca. 8g
Carbs
ca. 26g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganvitamin-d-freundlichlow-carb

Gesamtzeit: 25 Minuten

Welche Fehler machen Veganer laut Niko Rittenau am häufigsten?

Welche Fehler machen Veganer laut Niko Rittenau am häufigsten?
Welche Fehler machen Veganer laut Niko Rittenau am häufigsten?

Einer der größten Fehler ist der Glaube an „natürliche“ Quellen wie Pilze. Ja, Champignons können unter UV-Licht Vitamin D bilden, aber die Mengen sind in der Praxis viel zu unzuverlässig, um eine stabile Versorgung zu garantieren. Niko warnt davor, sich auf solche Experimente zu verlassen, wenn es um einen so kritischen Nährstoff geht.

Ein weiterer Punkt ist die Magnesium-Versorgung. Damit Vitamin D im Körper in seine aktive Form umgewandelt werden kann, benötigt er Magnesium. Wer also hochdosiert Vitamin D schluckt, aber einen Magnesiummangel hat, wird keine optimalen Ergebnisse erzielen. Niko plädiert daher für einen ganzheitlichen Blick auf alle potenziell kritischen Nährstoffe wie B12, Jod, Selen und eben Vitamin D.

  • Fehler 1: Denken, dass die Sonne im Winter reicht.
  • Fehler 2: Vitamin D auf nüchternen Magen nehmen.
  • Fehler 3: Den Blutwert nie kontrollieren und „blind“ supplementieren.
  • Fehler 4: Vitamin D2 für gleichwertig mit D3 halten.

Wenn du diese Stolperfallen vermeidest, bist du den meisten bereits einen großen Schritt voraus. Es geht nicht darum, wahllos Pillen zu schlucken, sondern gezielt Lücken zu füllen, die unsere moderne Umwelt und Ernährungsweise hinterlassen.

✅

Quick-Check

Vermeide diese typischen Fehler bei der Vitamin-D-Versorgung:

  • ✓Verlass dich nicht auf Pilze oder angereicherte Lebensmittel als alleinige Quelle, da die Mengen oft zu gering und unzuverlässig sind.
  • ✓Unterschätze nicht den Einfluss des Breitengrades; in Deutschland ist Sonnenbaden im Winter für die Vitamin-D-Produktion wirkungslos.
  • ✓Achte auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr, da dieses Mineral für die Aktivierung von Vitamin D im Stoffwechsel zwingend erforderlich ist.
  • ✓Supplementiere Vitamin D idealerweise zu einer fetthaltigen Mahlzeit, da es sich um ein fettlösliches Pro-Hormon handelt, das so besser absorbiert wird.
  • ✓Nutze ausschließlich Vitamin D3 (Cholecalciferol) aus veganen Quellen wie Flechten, da es effektiver ist als das pflanzliche Vitamin D2.
  • ✓Führe mindestens einmal jährlich einen Bluttest durch, um deine Dosierung individuell an deinen tatsächlichen Bedarf anzupassen statt blind zu supplementieren.

Unser Fazit

Niko Rittenau hat absolut recht, wenn er Vitamin D als eine der wichtigsten Säulen der veganen Gesundheit bezeichnet. Die Fakten sind klar: Ohne Supplementierung ist ein optimaler Spiegel in unseren Breitengraden – besonders für Veganer – kaum zu halten. 60% der Bevölkerung sind unterversorgt, und wir sollten nicht dazugehören.

Wir empfehlen dir: Mach keine Wissenschaft aus der Einnahme, aber nimm sie ernst. Einmal im Jahr ein Bluttest kostet nicht die Welt, gibt dir aber die Sicherheit, die du für dein Training und deinen Alltag brauchst. Setz auf ein hochwertiges, veganes D3-Präparat (gerne in Kombi mit K2) und nimm es konsequent ein. Dein Immunsystem und deine Knochen werden es dir in zehn Jahren danken! Bleib kritisch, bleib informiert und vor allem: Bleib gesund.

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Calcium-Power Bowl mit Tahini-Dressing

Rezept

Einfach

Calcium-Power Bowl mit Tahini-Dressing

Vorb.20 Min.
Kochen20 Min.
Gesamt40 Min.

Diese Bowl liefert das für die Knochengesundheit wichtige Calcium, das durch Vitamin D optimal verwertet werden kann.

Portionen
2
2

Zutaten

250 g Grünkohl oder Brokkoli(calciumreich)
200 g Tofu(mit Calciumsulfat festgesetzt)
100 g Quinoa(trocken gewogen)
2 EL Tahini (Sesammus)(gute Calciumquelle)
1 EL Zitronensaft
1 EL Leinöl(für die Fettlöslichkeit der Vitamine)
1 TL Ahornsirup

Zubereitung

1

Quinoa nach Packungsanweisung in Salzwasser garen.

2

Tofu in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten.

3

Grünkohl kurz dünsten oder Brokkoli bissfest garen.

4

Für das Dressing Tahini, Zitronensaft, Leinöl, Ahornsirup und etwas Wasser glatt rühren.

5

Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten und großzügig mit dem Dressing übergießen.

Nährwerte

ca. 480
kcal
ca. 24g
Protein
ca. 42g
Carbs
ca. 22g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

vegancalciumreichglutenfrei

Gesamtzeit: 40 Minuten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Die Kombination von Vitamin D3 und Vitamin K2 wird oft als synergistisches Duo bezeichnet, da beide Vitamine eng im Calciumstoffwechsel zusammenarbeiten. Während Vitamin D3 die Aufnahme von Calcium aus dem Darm in den Blutkreislauf fördert, sorgt Vitamin K2 dafür, dass dieses Calcium auch dort ankommt, wo es benötigt wird – nämlich in den Knochen und Zähnen. Ohne ausreichendes K2 besteht theoretisch die Gefahr, dass sich das Calcium in den Gefäßwänden ablagert, was langfristig zu Verkalkungen führen könnte.

Für Veganer ist dies besonders relevant, da Vitamin K2 vor allem in fermentierten Lebensmitteln wie Natto oder in geringen Mengen in Sauerkraut vorkommt. Niko Rittenau empfiehlt daher häufig die Form Menachinon-7 (MK-7), da diese eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist. Eine Supplementierung stellt sicher, dass das durch Vitamin D erhöhte Calciumaufkommen optimal verwertet wird und die Knochendichte langfristig unterstützt werden kann.

Magnesium ist ein oft unterschätzter Kofaktor, der für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Hormonform (Calcitriol) zwingend erforderlich ist. Alle Enzyme, die Vitamin D im Körper verstoffwechseln, benötigen Magnesium als Katalysator. Wenn eine Person hohe Dosen Vitamin D einnimmt, aber einen Magnesiummangel aufweist, kann das Vitamin D nicht effizient genutzt werden, und der Spiegel im Blut steigt trotz Supplementierung unter Umständen nur sehr langsam an.

Zudem kann eine hochdosierte Vitamin-D-Gabe einen bestehenden Magnesiummangel verschlimmern, da der Körper für die Aktivierung die vorhandenen Magnesiumreserven aufbraucht. Dies äußert sich manchmal in Symptomen wie Muskelkrämpfen oder Kopfschmerzen. Eine magnesiumreiche Ernährung mit Nüssen, Samen und Vollkornprodukten oder eine gezielte Ergänzung ist daher eine sinnvolle Begleitmaßnahme zur Vitamin-D-Einnahme, um die Stoffwechselprozesse reibungslos zu unterstützen.

Der individuelle Bedarf an Vitamin D ist keine statische Zahl, sondern hängt stark von der Körperzusammensetzung ab. Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, wird es im Fettgewebe gespeichert. Bei Menschen mit einem höheren Körperfettanteil wird ein großer Teil des supplementierten oder durch die Sonne gebildeten Vitamin D im Fettgewebe „gefangen“ und steht dem Blutkreislauf somit nicht unmittelbar zur Verfügung. Dies führt dazu, dass übergewichtige Personen oft deutlich höhere Dosen benötigen, um denselben Zielwert im Blut zu erreichen wie schlanke Personen.

Niko Rittenau weist darauf hin, dass die Dosierung daher immer individuell angepasst werden sollte. Ein standardisierter Ansatz greift hier oft zu kurz. Wer einen höheren BMI hat, sollte seinen Blutstatus besonders engmaschig kontrollieren lassen, um sicherzustellen, dass die gewählte Dosis ausreicht, um den Serumspiegel in den optimalen Bereich von 75 bis 100 nmol/L zu heben, anstatt lediglich an der Untergrenze des Mangels zu verharren.

In der Theorie enthalten einige pflanzliche Lebensmittel wie Pilze (insbesondere solche, die UV-Licht ausgesetzt wurden) Vitamin D2. In der Praxis ist es jedoch nahezu unmöglich, den täglichen Bedarf eines Erwachsenen allein durch die Nahrung zu decken. Um auf die von Experten wie Niko Rittenau empfohlenen Werte zu kommen, müsste man täglich unrealistisch große Mengen an speziellen Pilzen verzehren. Zudem ist die Bioverfügbarkeit von Vitamin D2 oft geringer als die des tierfreien D3 aus Flechten.

Da Vitamin D primär durch Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet wird und in Lebensmitteln nur in vernachlässigbaren Spuren vorkommt, gilt es eher als Hormonvorstufe denn als klassisches Nahrungsvitamin. Für Veganer in nördlichen Breitengraden ist die Supplementierung daher kein Zeichen einer mangelhaften Ernährung, sondern eine notwendige Anpassung an moderne Lebensumstände, in denen wir uns überwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten und die Sonnenintensität im Winter physikalisch nicht ausreicht.

Beim Kauf von Vitamin-D-Präparaten stößt man häufig auf zwei verschiedene Mengenangaben: Internationale Einheiten (IE) und Mikrogramm (µg). Dies kann verwirrend sein, lässt sich aber leicht umrechnen. Ein Mikrogramm Vitamin D entspricht genau 40 Internationalen Einheiten. Wenn ein Produkt also mit 20 µg deklariert ist, entspricht dies den oft zitierten 800 IE der DGE-Empfehlung. Niko Rittenau bezieht sich in seinen Analysen häufig auf höhere Werte wie 2.000 bis 4.000 IE, was etwa 50 bis 100 µg entspricht.

Es ist wichtig, beim Vergleich von Supplementen genau auf diese Einheiten zu achten, um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden. Während die Angabe in µg im wissenschaftlichen Kontext und auf Etiketten präziser ist, hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch die Einheit IE etabliert. Achten Sie beim Lesen von Studien oder Empfehlungen immer darauf, welche Basis genutzt wird, um Ihre persönliche Zufuhr korrekt an Ihren durch einen Bluttest ermittelten Bedarf anzupassen.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 2 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Vegane Ernährung: Welche Supplemente verwenden wir (und warum)? » beVegt

bevegt.de

2

Kritische Nährstoffe bei einer veganen Ernährung - Darauf solltest Du

actinovo.com

Hinweis zur Quellennutzung: Die Inhalte wurden sorgfältig recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Bei den Links handelt es sich um externe Quellen zur Vertiefung des Themas. Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Webseiten.

Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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