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Letztes Update: 26. April 2026

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Vegan was passt zu Spinatspätzle? Die 7 besten Kombis für Genießer

19. März 2026•9 Min. Lesezeit
von Mario Wormuth
Vegan was passt zu Spinatspätzle? Die 7 besten Kombis für Genießer

Das Wichtigste auf einen Blick

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Hand aufs Herz: Spinatspätzle sind das ultimative Soulfood, aber ohne die richtige Begleitung wirken sie auf dem Teller oft ein wenig einsam. Hast du dich auch schon gefragt, wie du die grünen Spätzle-Wunder vegan so richtig in Szene setzt, ohne dass es trocken oder langweilig wird? Wir zeigen dir heute, wie du aus einer einfachen Beilage ein echtes Festmahl zauberst, das selbst eingefleischte Spätzle-Traditionalisten umhauen wird.

Welche Sauce passt am besten zu veganen Spinatspätzle?

Welche Sauce passt am besten zu veganen Spinatspätzle?
Welche Sauce passt am besten zu veganen Spinatspätzle?

Ehrlich gesagt: Eine gute Sauce ist bei Spätzle die halbe Miete. Da die Spinatspätzle selbst schon ein feines Eigenaroma haben, brauchen wir etwas, das cremig ist und den Geschmack unterstreicht, statt ihn zu erschlagen. Eine klassische weiße Sauce auf Basis von Zwiebeln, einem Schluck Weißwein und veganer Butter ist hier unser absoluter Favorit.

Die klassische Pilzrahm-Variante

Wenn wir an Spätzle denken, landen wir fast automatisch bei Pilzen. Eine cremige Sauce aus Champignons oder Pfifferlingen und Hafersahne passt einfach perfekt. Der Clou: Brate die Pilze scharf an, bis sie richtig Farbe bekommen, und lösche sie dann erst ab. Das sorgt für die nötigen Röstaromen, die den Spinat im Teig so richtig zum Strahlen bringen.

Damit die Sauce nicht zu flüssig wird, kannst du sie mit einem Teelöffel Stärke oder durch langes Einköcheln binden. Hafersahne eignet sich hier besonders gut, da sie eine natürliche Süße mitbringt, die hervorragend mit den erdigen Noten der Pilze harmoniert. Ein Hauch von frischem Thymian rundet das Ganze ab.

Die schnelle Weißwein-Sahnesauce

Für die feine Note empfehlen wir eine Sauce aus Schalotten, Knoblauch und einem trockenen Weißwein. Wichtig ist hier: Achte darauf, eine säurestabile Pflanzensahne zu verwenden, damit die Sauce durch den Wein nicht ausflockt. Sojasahne ist hier oft etwas stabiler als Hafervarianten.

Lass die Sauce so lange köcheln, bis sie eine sämige Konsistenz hat. Ein kleiner Tipp von uns: Ein Klecks Cashewmus am Ende macht die Textur noch luxuriöser und sorgt für ein Mundgefühl, das man sonst nur von echter Sahne kennt.

Saucen-Typ Basis-Zutat Besonderheit
Pilzrahm Hafersahne & Pilze Herzhaft & rustikal
Weißwein-Sahne Sojasahne & Wein Elegant & fein
Käsesauce Hefeflocken & Cashew Deftig & cremig
💡

Fakt

Die veganen Spinatspätzle werden klassisch mit einer cremigen Sauce aus Pilzen und Hafersahne serviert.

Die Kombination aus erdigen Pilzen und cremiger Hafersahne ist ein Klassiker der veganen Küche, der besonders gut zu den feinen Spinatnoten der Spätzle passt. Pilze liefern nicht nur eine fleischähnliche Textur, sondern auch wertvolle Umami-Geschmacksstoffe. Bei der Zubereitung ist es entscheidend, die Pilze zunächst ohne Salz bei hoher Hitze anzubraten, damit sie kein Wasser ziehen und eine schöne Bräunung entwickeln. Erst danach sollten Zwiebeln und die pflanzliche Sahne hinzugefügt werden. Hafersahne hat zudem den Vorteil, dass sie beim Einkochen eine natürliche Bindung erzeugt, was die Sauce besonders sämig macht, ohne dass viel zusätzliche Stärke nötig ist. Ein Schuss Weißwein kann die Erdigkeit der Pilze zusätzlich elegant ausbalancieren.

📍 Quelle: sevencooks.com

Kann man Spinatspätzle auch mit Fleischalternativen kombinieren?

Definitiv! Wer es gerne bissfest und proteinreich mag, sollte zu Sojaschnetzeln greifen. Diese kleinen Allrounder sind die perfekte pflanzliche Alternative zu Geschnetzeltem nach Zürcher Art. Sie nehmen den Geschmack der Sauce wunderbar auf und geben dem Gericht die nötige Struktur.

Sojageschnetzeltes als Protein-Booster

Für vier Portionen nimmst du etwa 150 g trockene Sojaschnetzel. Diese weichst du für ca. 10 Minuten in heißer Gemüsebrühe ein. Nach dem Hydrieren bringen sie stolze 250 g auf die Waage und sind bereit für die Pfanne. Brate sie zusammen mit Zwiebelringen goldbraun an, bevor du sie in deine Rahmsauce gibst.

Das Beste daran: Sojaschnetzel sind extrem fettarm und liefern gleichzeitig eine ordentliche Portion pflanzliches Eiweiß. Wenn du sie nach dem Einweichen gut ausdrückst, werden sie in der Pfanne sogar richtig schön knusprig.

Räuchertofu-Crumble für den Speck-Vibe

Du vermisst den klassischen Speck-Geschmack? Kein Problem! Schneide Räuchertofu in winzige Würfel und brate sie in reichlich Öl kross an. Zusammen mit den Spinatspätzle ergibt das einen tollen Kontrast aus weichen Nudeln und knusprigen Toppings. Ein Spritzer Sojasauce beim Anbraten sorgt für die Extraportion Umami.

Wir streuen diesen "V-Speck" gerne erst ganz am Ende über das fertige Gericht, damit er schön knackig bleibt. Das Auge isst schließlich mit, und die dunklen Würfel sehen auf dem hellgrünen Spätzle-Bett einfach toll aus.

📊

Statistik

250 g

Gewicht der Sojaschnetzel nach der Hydrierung

Diese Statistik verdeutlicht das enorme Quellvermögen von Sojaprodukten. Da trockene Sojaschnetzel fast das Doppelte ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen, ist die Wahl der Einweichflüssigkeit entscheidend für das spätere Aroma. Anstatt nur Wasser zu verwenden, empfiehlt sich eine kräftige, heiße Gemüsebrühe oder sogar eine Marinade mit Sojasauce und Rauchsalz. Nach den 10 Minuten Hydrierung sollten die Schnetzel gut ausgedrückt werden. Nur so können sie in der Pfanne wieder Fett aufnehmen und eine krosse Kruste bilden, die den perfekten Kontrast zu den weichen Spinatspätzle darstellt. Dieser Prozess macht sie zu einer der vielseitigsten Proteinquellen in der pflanzlichen Ernährung, die zudem sehr lagerstabil ist.

📍 Quelle: peta.de

Wie gelingen vegane Käsespätzle mit Spinat?

Wie gelingen vegane Käsespätzle mit Spinat?
Wie gelingen vegane Käsespätzle mit Spinat?

Käsespätzle sind der Endgegner der Gemütlichkeit. Aber wie bekommt man das ohne echten Käse hin? Der Trick liegt in der Kombination aus Schmelz und Würze. Wir setzen hier auf eine Mischung aus Hefeflocken und einer hochwertigen Käsealternative.

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Die ultimative Cashew-Käsesauce

Für eine richtig sämige Käsesauce mischen wir 40 g Cashewmus mit etwa 100 ml Bio-Kokosmilch und zwei Esslöffeln Hefeflocken. Das klingt im ersten Moment vielleicht exotisch, aber das Cashewmus liefert das Fett und die Cremigkeit, während die Hefeflocken für den käsigen Geschmack sorgen. Keine Sorge, man schmeckt die Kokosmilch am Ende kaum heraus!

Diese Mischung rührst du einfach unter die heißen Spätzle. Wenn du es noch authentischer magst, kannst du zusätzlich ca. 200 g vegane Käsealternative (gerieben) unterheben und das Ganze kurz im Ofen schmelzen lassen.

Das Geheimnis der perfekten Schmelzzwiebeln

Was wäre ein Teller Käsespätzle ohne Zwiebeln? Wir bräunen unsere Zwiebelringe in reichlich veganer Margarine, bis sie fast schwarz, aber noch süß sind. Ein kleiner Tipp: Gib eine Prise Zucker dazu, um den Karamellisierungsprozess zu beschleunigen.

Wenn du die Spätzle im Ofen bei 200 Grad Celsius überbackst, solltest du die Zwiebeln erst in den letzten 5 Minuten oben drauf geben. So bleiben sie aromatisch und verbrennen nicht. Das Ergebnis ist ein deftiges Gericht, das an eine Skihütte in den Alpen erinnert.

📊

Statistik

40 g

Menge an Cashewmus für die cremige Soße

Cashewmus ist in der veganen Küche ein unverzichtbarer Geheimtipp für Saucen, die eine authentische Käse-Textur imitieren sollen. Mit einem Anteil von etwa 40 g auf eine Portion Sauce wird eine Emulsion geschaffen, die dem Schmelzverhalten von herkömmlichem Käse sehr nahekommt. Im Gegensatz zu reinem Mehl-Schwitzen liefert Cashewmus gesunde Fette und eine dezente Süße, die hervorragend mit Hefeflocken harmoniert. Für das beste Ergebnis sollte das Mus glatt gerührt werden, bevor die restliche Flüssigkeit wie Kokosmilch oder Brühe hinzugefügt wird. Dies verhindert Klümpchenbildung und sorgt für ein luxuriöses Mundgefühl. In Kombination mit den Spinatspätzle entsteht so ein Gericht, das auch Skeptiker von pflanzlichen Alternativen überzeugt.

📍 Quelle: drgoerg.com

Cremige Pilzrahm-Sauce mit Räuchertofu-Crumble

Rezept

Einfach

Cremige Pilzrahm-Sauce mit Räuchertofu-Crumble

Vorb.15 Min.
Kochen20 Min.
Gesamt35 Min.

Eine herzhafte, vegane Rahmsauce mit scharf angebratenen Champignons und knusprigen Räuchertofu-Würfeln, die perfekt mit Spinatspätzle harmoniert.

Portionen
4
4

Zutaten

400 g Braune Champignons(geputzt und in Scheiben)
200 g Räuchertofu(sehr fein gewürfelt)
400 ml Hafersahne(oder Sojasahne)
1 Stück Zwiebel(fein gewürfelt)
1 Stück Knoblauchzehe(gepresst)
3 Zweige Frischer Thymian(Blättchen abgezupft)
1 EL Sojasauce(für den Tofu)
3 EL Pflanzenöl(zum Anbraten)
1 Prise Salz & Pfeffer(nach Geschmack)

Zubereitung

1

Den fein gewürfelten Räuchertofu in einer Pfanne mit 1 EL Öl bei mittlerer Hitze sehr kross anbraten. Zum Schluss mit Sojasauce ablöschen, kurz karamellisieren lassen und aus der Pfanne nehmen.

2

In derselben Pfanne das restliche Öl erhitzen. Die Pilze ohne Salz bei hoher Hitze scharf anbraten, bis sie goldbraun sind.

3

Zwiebeln und Knoblauch zu den Pilzen geben und 2-3 Minuten glasig dünsten.

4

Mit Hafersahne ablöschen und den Thymian hinzufügen. Die Sauce ca. 5-8 Minuten einköcheln lassen, bis sie sämig wird.

5

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce über die heißen Spinatspätzle geben und mit dem Räuchertofu-Crumble bestreuen.

Nährwerte

ca. 310
kcal
ca. 14g
Protein
ca. 8g
Carbs
ca. 24g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganherzhaftpilzesoulfood

Gesamtzeit: 35 Minuten

Welche Gewürze bringen den Kick?

Spinatspätzle vertragen ordentlich Würze. Da der Spinat im Teig eher dezent schmeckt, darfst du bei den Beilagen und Saucen ruhig mutig sein. Es gibt drei Gewürze, die in unserer Küche bei diesem Gericht niemals fehlen dürfen.

Muskatnuss: Der unverzichtbare Klassiker

Es ist kein Klischee: Muskatnuss und Spinat sind ein Dreamteam. Reibe die Muskatnuss am besten frisch über die fertigen Spätzle oder direkt in die Sauce. Das ätherische Aroma hebt den Eigengeschmack des Spinats auf ein ganz neues Level. Aber Vorsicht: Muskat ist intensiv, ein paar Reibebewegungen genügen meist schon.

Zusätzlich passt frischer schwarzer Pfeffer hervorragend. Wir nutzen gerne grob gemörserten Pfeffer, da dieser beim Draufbeißen kleine Geschmacksexplosionen freisetzt, die perfekt mit der cremigen Sauce harmonieren.

Knoblauch-Chili-Öl für Mutige

Wenn du es eher modern und pikant magst, probier mal folgendes: Brate die fertigen Spätzle in einem Kokos-Würzöl mit Knoblauch-Chili-Note an. Das gibt dem Ganzen einen unerwarteten Twist und macht das Gericht deutlich leichter als die schwere Sahne-Variante.

Dazu passt ein großer Berg frischer Babyspinat, den du einfach unter die heißen Spätzle hebst, bis er leicht zusammenfällt. Das sorgt für Frische und noch mehr Vitamine auf dem Teller.

  • Muskatnuss: Bringt Tiefe und Wärme.
  • Thymian: Passt perfekt zu Pilzsaucen.
  • Hefeflocken: Sorgen für das käsige Umami-Aroma.
  • Zitronenabrieb: Ein Hauch Frische für Sahnesaucen.
✅

Quick-Check

Muskatnuss: Der absolute Klassiker zu Spinat. Verwende immer ganze Nüsse und reibe sie frisch, da das Aroma flüchtig ist.

  • ✓Hefeflocken: Sie bringen nicht nur Würze, sondern auch eine käsige Note und binden die Sauce leicht ab.
  • ✓Rauchsalz oder Liquid Smoke: Ideal, wenn du den deftigen Geschmack von Speck ohne Fleisch imitieren möchtest.
  • ✓Schwarzer Pfeffer: Grob gemörsert entfaltet er eine punktuelle Schärfe, die einen tollen Kontrast zur cremigen Sahne bildet.
  • ✓Frischer Thymian oder Majoran: Diese Kräuter unterstützen die erdigen Noten von Pilzen und Spinat perfekt.
  • ✓Zitronenabrieb: Ein Hauch frische Bio-Zitronenschale in der Sauce kann schwere Sahnesaucen deutlich beleben und aufhellen.

Unser Fazit

Unser Fazit
Unser Fazit

Vegan was passt zu Spinatspätzle? Wie du siehst, ist die Auswahl riesig! Ob du dich für die rustikale Pilzpfanne mit Hafersahne entscheidest oder die deftige Käse-Variante mit Cashewmus wählst – Spinatspätzle sind unglaublich wandlungsfähig. Unser persönlicher Favorit ist die Kombination aus kross angebratenen Sojaschnetzeln und einer feinen Weißwein-Sahnesauce. Das wirkt edel, macht richtig satt und ist in weniger als 20 Minuten auf dem Tisch. Probier es aus und finde deine eigene Lieblingskombination!

ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Zürcher Art Soja-Geschnetzeltes in Weißweinsauce

Rezept

Mittel

Zürcher Art Soja-Geschnetzeltes in Weißweinsauce

Vorb.20 Min.
Kochen15 Min.
Gesamt35 Min.

Ein proteinreiches Topping für Spinatspätzle mit feiner Weißwein-Note und cremiger Textur.

Portionen
4
4

Zutaten

150 g Sojaschnetzel (trocken)(grob)
500 ml Gemüsebrühe (heiß)(zum Einweichen)
2 Stück Schalotten(fein gewürfelt)
100 ml Trockener Weißwein(vegan)
250 ml Sojasahne(säurestabil)
1 TL Cashewmus(für die Bindung)
1 Spritzer Zitronensaft(für die Frische)
2 EL Öl(zum Braten)

Zubereitung

1

Sojaschnetzel in heißer Gemüsebrühe 10 Minuten einweichen, danach in einem Sieb gut ausdrücken.

2

Die ausgedrückten Schnetzel in einer Pfanne mit Öl rundherum goldbraun und knusprig anbraten.

3

Schalotten hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen.

4

Sojasahne und Cashewmus einrühren. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5

Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und zusammen mit den Spinatspätzle servieren.

Nährwerte

ca. 385
kcal
ca. 28g
Protein
ca. 12g
Carbs
ca. 19g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

veganproteinreichfestlich

Gesamtzeit: 35 Minuten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Neben den klassischen Saucenbegleitern bieten sich verschiedene Proteinquellen an, um die Mahlzeit vollwertig zu gestalten. Besonders empfehlenswert ist kross angebratener Räuchertofu, der in kleine Würfel geschnitten wird. Die rauchige Note bildet einen spannenden Kontrast zur Frische des Spinats und zur Cremigkeit der Sahnesauce. Auch marinierte Sojaschnetzel, die mit Paprikapulver und Sojasauce kräftig gewürzt wurden, imitieren das klassische Geschnetzelte hervorragend.

Wer es natürlicher mag, kann auf geröstete Kichererbsen oder Walnüsse zurückgreifen. Diese liefern nicht nur wertvolles pflanzliches Eiweiß, sondern bringen auch eine knusprige Textur in das ansonsten eher weiche Gericht. Ein Geheimtipp ist zudem Tempeh, der in dünne Streifen geschnitten und mit etwas Ahornsirup glasiert wird. Diese Kombination aus Süße, Nussigkeit und dem erdigen Aroma der Spätzle sorgt für ein komplexes Geschmackserlebnis auf dem Teller.

Spinatspätzle sind eine hervorragende Basis für saisonale Gemüsepfannen. Im Frühjahr passen beispielsweise gebratene Spargelstücke und junge Erbsen ideal dazu, da sie die grüne Farbe und die Leichtigkeit des Gerichts unterstreichen. Eine leichte Zitronen-Dill-Sauce auf Cashewbasis rundet diese Frühlingsvariante perfekt ab und bringt eine angenehme Säure ins Spiel, die wunderbar mit dem Spinataroma harmoniert.

Im Herbst und Winter hingegen bieten sich gerösteter Kürbis oder karamellisierte Maronen als Beilage an. Das süßliche Aroma des Hokkaido-Kürbisses oder der Kastanien bildet ein tolles Gegengewicht zu den herzhaften Spätzle. Auch kurz angebratener Rosenkohl oder feine Streifen von Wirsing, die in etwas veganer Butter geschwenkt wurden, verleihen dem Gericht eine rustikale Note. Durch die Wahl des Gemüses lässt sich das Gericht das ganze Jahr über neu erfinden, ohne dass es an Attraktivität verliert.

Hefeflocken sind in der veganen Küche ein unverzichtbares Würzmittel, wenn es darum geht, einen käsigen oder umami-reichen Geschmack zu erzeugen. Bei Spinatspätzle können sie auf zwei Arten eingesetzt werden: Entweder rührt man sie direkt in die Sahnesauce ein, um eine sämige Konsistenz und eine würzige Tiefe zu erhalten, oder man nutzt sie als Basis für einen veganen Schmelz. In Kombination mit Cashewmus und etwas Senf entsteht so eine täuschend echte Käsesauce.

Zusätzlich dienen Hefeflocken oft als Topping. Vermischt mit Semmelbröseln und in der Pfanne geröstet, ergeben sie eine knusprige Kruste, die an klassische Käsespätzle erinnert. Dabei sollte man jedoch darauf achten, die Hefeflocken nicht zu stark zu erhitzen, da sie bei sehr hohen Temperaturen bitter werden können. Sie enthalten zudem Vitamine der B-Gruppe, was sie zu einer wertvollen Ergänzung für die pflanzliche Ernährung macht, auch wenn sie primär wegen ihres würzigen Aromas geschätzt werden.

Absolut, Spinatspätzle müssen nicht immer in Sauce schwimmen. Eine sehr beliebte und leichtere Variante ist das Schwenken der Spätzle in aromatisiertem Öl oder veganer Butter. Hierfür eignet sich Salbeibutter hervorragend: Einfach vegane Butter schmelzen, frische Salbeiblätter darin knusprig braten und die Spätzle darin schwenken. Dies betont den Eigengeschmack des Spinats, ohne ihn durch schwere Sahne zu verdecken.

Eine weitere Alternative ist ein schnelles Pesto, beispielsweise aus Bärlauch oder Rucola. Die Schärfe des Pestos gibt den milden Spätzle einen ordentlichen Kick. Auch eine mediterrane Variante mit geschmolzenen Kirschtomaten, Oliven und Kapern ist möglich. Hierbei entsteht durch den austretenden Tomatensaft eine natürliche, leichte Sauce, die das Gericht frisch und modern wirken lässt. Diese fettärmeren Optionen sind besonders an warmen Tagen eine willkommene Abwechslung zu den eher mächtigen Rahmsaucen.

Die optische Komponente ist bei Spinatspätzle entscheidend, da das Auge bekanntlich mitisst. Um das Chlorophyll im Spinat zu erhalten und ein Vergrauen der Spätzle zu verhindern, gibt es einige Tricks. Wenn man die Spätzle selbst herstellt, sollte der Spinat vor dem Pürieren nur ganz kurz blanchiert und sofort in Eiswasser abgeschreckt werden. Dies fixiert die Farbe. Im Teig selbst hilft eine Prise Natron, die den pH-Wert leicht anhebt und so die grüne Farbe stabilisiert.

Beim anschließenden Kochen der Spätzle im Wasser ist Schnelligkeit gefragt. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, sollten sie mit einer Schaumkelle entnommen und idealerweise kurz in kaltem Wasser abgeschreckt werden, falls sie nicht sofort serviert werden. Wenn man sie später in der Pfanne anbrät, sollte dies nur kurz bei mittlerer Hitze geschehen. Zu langes Erhitzen oder das Warmhalten über einen längeren Zeitraum führt dazu, dass das Grün in ein unappetitliches Olivbraun umschlägt.

Da Spinatspätzle mit Rahmsauce oft sehr gehaltvoll sind, ist ein knackiger, säurebetonter Salat der ideale Gegenspieler. Ein klassischer grüner Blattsalat mit einem spritzigen Zitronen-Vinaigrette-Dressing hilft dabei, die Schwere des Gerichts aufzubrechen. Auch ein Gurkensalat mit viel frischem Dill und einer leichten Joghurtalternative auf Sojabasis passt hervorragend und sorgt für eine kühlende Komponente auf dem Gaumen.

Für mehr Struktur und Biss sorgt ein Rohkostsalat aus fein geraspelten Karotten und Äpfeln. Die Süße des Apfels harmoniert überraschend gut mit dem erdigen Spinatgeschmack. Wer es etwas ausgefallener mag, kann einen Feldsalat mit granatapfelkernen und gerösteten Pinienkernen servieren. Die herbe Note des Feldsalats und die fruchtige Säure der Granatapfelkerne bilden eine elegante Ergänzung, die das gesamte Gericht aufwertet und für eine ausgewogene Nährstoffbilanz sorgt.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Vegane Spinatspätzle mit cremiger Sahnesauce

blog.vegan-masterclass.de

2

Spinat-Spätzle mit Pilzrahmsauce von ab jetzt vegan

sevencooks.com

3

Feines Sojageschnetzeltes mit veganen Spinatspätzle - PETA Deutschland e.V.

peta.de

4

Vegane Spinatspätzle von Zoopersaz

chefkoch.de

5

Spinatspätzle mit veganer Käsesoße

drgoerg.com

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Mario Wormuth
Mario Wormuth
RezeptentwicklungKlassische & Moderne KochtechnikenNachhaltige ErnährungKulinarische WarenkundeKochen

Gründer von eat-vegan.de & Experte für pflanzliche Kulinarik. Mario verbindet 4 Jahre Erfahrung in der veganen Küche mit der Leidenschaft für nachhaltigen Genuss. Als Rezeptentwickler und Food-Autor zeigt er, dass vegane Ernährung nicht Verzicht, sondern Vielfalt bedeutet. Sein Fokus liegt auf alltagstauglichen Rezepten, die auch ohne Ersatzprodukte überzeugen. Man muss aber auch sagen dass er auch gerne Rezepte über Fleisch und ähnliches erstellt. Siehe dafür seinen Blog www.pastaweb.de

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