Tempeh-Streifen mit Brokkoli – Knusprig aus dem Wok mit Erdnuss-Sauce

14. August 2026

Knusprig gebratene Tempeh-Streifen und knackiger Brokkoli, umhüllt von einer sämigen Erdnuss-Knoblauch-Sauce direkt aus dem heißen Wok.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Hauptgericht
Herkunft
Asiatisch
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
30 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Alltag
Besonderheiten
High-ProteinLaktosefreiPflanzenbasiertBallaststoffreich
Tempeh-Streifen mit Brokkoli – Knusprig aus dem Wok mit Erdnuss-Sauce

Dieses Wokgericht vereint feste, nussige Aromen mit einer samtigen Erdnuss-Sauce, die durch frischen Ingwer, Knoblauch und Limettensaft eine balancierte Frische erhält. Tempeh eignet sich durch seine dichte Textur ideal für die extrem heiße und schnelle Zubereitung im Wok, da die Streifen außen eine herzhafte Kruste bilden, während der Kern wunderbar zart bleibt.

Ein kurzes Vordämpfen der Tempeh-Streifen in leicht gesalzenem Wasser nimmt dem fermentierten Sojaprodukt jegliche bittere Note und öffnet gleichzeitig die Poren für die Marinade. Der Brokkoli wird im heißen Wok nur kurz scharf angebraten und anschließend mit minimaler Flüssigkeit gedämpft – so behält er seine leuchtend grüne Farbe und den perfekten Biss.

Serviert mit duftendem Jasminreis oder Vollkornreis entsteht in weniger als einer halben Stunde ein nährstoffreiches, proteinreiches Hauptgericht, das den typischen Charakter südostasiatischer Straßenküchen nach Hause bringt.

Tempeh-Streifen mit Brokkoli – Knusprig aus dem Wok mit Erdnuss-Sauce

Rezept

Tempeh-Streifen mit Brokkoli – Knusprig aus dem Wok mit Erdnuss-Sauce

Einfach
15 Min.
15 Min.
30 Min.
Portionen
4

Benötigte Utensilien

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Zutaten

Für den Wok

  • Tempeh
    400 g Tempeh, in 1 cm dicke Streifen geschnitten
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  • Brokkoli
    500 g Brokkoli, in kleine Röschen geteilt, Strunk geschält und gewürfelt
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  • Pflanzenöl
    2 EL Pflanzenöl
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  • Wasser
    50 ml Wasser, zum Dämpfen im Wok

Für die Erdnuss-Sauce

Zum Servieren

  • Frühlingszwiebeln
    2 Stange Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
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  • 30 g Erdnüsse, geröstet und grob gehackt
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  • 1 TL Sesamsamen, geröstet(optional)
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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Sauce anrühren

    Erdnussmus, Sojasauce, Ahornsirup, Zitronensaft, geriebenen Ingwer, fein gehackten Knoblauch und Chiliflocken in einer mittelgroßen Schüssel verrühren. Das warme Wasser nach und nach mit dem Schneebesen unterrühren, bis eine gleichmäßige, sämige Sauce entsteht. Zunächst wirkt die Masse durch das Fett klumpig, verbindet sich nach etwa zwanzig Sekunden kräftigem Rühren aber zu einer glatten Emulsion.

    Tipp: Sollte das Erdnussmus aus dem Kühlschrank kommen und sehr fest sein, hilft leicht erwärmtes Wasser beim schnellen Verrühren.
    Schritt 1: Sauce anrühren
  2. Schritt 2

    Tempeh anbraten

    Einen Esslöffel Pflanzenöl im Wok bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Tempeh-Streifen nebeneinander hineinlegen und für etwa 4 bis 5 Minuten rundherum goldbraun und knusprig anbraten. Vierhundert Gramm Tempeh wirken in der Schüssel nach viel, schrumpfen beim scharfen Anbraten aber deutlich ein und brauchen genügend Platz am Wokboden. Die gebräunten Streifen anschließend auf einen Teller heben und beiseitestellen.

    5 Min.
    Tipp: Den Wok nicht überladen; bei kleineren Woks den Tempeh besser in zwei Partien anbraten, damit er bräunt statt im eigenen Dampf zu weichen.
    Schritt 2: Tempeh anbraten
  3. Schritt 3

    Brokkoli pfannenrühren und dämpfen

    Den zweiten Esslöffel Öl im Wok erhitzen. Die vorbereiteten Brokkoliröschen und Strunkstücke hineingeben und 2 Minuten unter ständigem Wenden anbraten. 50 ml Wasser hinzugießen und den Wok sofort mit einem passenden Deckel abdecken. Den Brokkoli nicht vorkochen: Im Wok mit zwei Esslöffeln Wasser und geschlossenem Deckel gedämpft, behält er genau den richtigen Biss.

    4 Min.
    Tipp: Nach 3 Minuten den Deckel abnehmen und die Garstufe mit der Messerspitze testen; der Brokkoli sollte knackig-zart sein.
    Schritt 3: Brokkoli pfannenrühren und dämpfen
  4. Schritt 4

    Zusammenführen und binden

    Die gebratenen Tempeh-Streifen wieder zurück in den Wok zum Brokkoli geben. Die angerührte Erdnuss-Sauce darüber gießen und alles bei reduzierter Hitze vorsichtig durchschwenken, bis sämtliche Zutaten heiß und vollständig von der glänzenden Sauce überzogen sind. Die Sauce dickt innerhalb von 1 bis 2 Minuten spürbar nach.

    2 Min.
    Tipp: Sollte die Sauce zu schnell eindicken, esslöffelweise heißes Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    Schritt 4: Zusammenführen und binden
  5. Schritt 5

    Garnieren und anrichten

    Das Wokgericht sofort auf Tellern oder Schalen anrichten. Mit den geschnittenen Frühlingszwiebeln, gerösteten Erdnüssen und nach Belieben Sesamsamen bestreuen und heiß servieren.

    Schritt 5: Garnieren und anrichten

Tipps vom Koch

Tempeh lässt sich vor dem Braten 5 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen; das entzieht herbere Bitterstoffe und lässt ihn Marinaden noch intensiver aufnehmen. Wer eine schärfere Note schätzt, rührt direkt einen Teelöffel Sriracha oder frische rote Vogelaugenchili in die Erdnuss-Sauce.

Variationen

Statt Erdnussmus funktioniert Mandelmus genauso cremig, verlangt aber nach etwas mehr Limettensaft, um die mildere Eigensüße auszugleichen. Wer allergisch auf Nüsse reagiert, ersetzt das Erdnussmus eins zu eins durch geröstetes Sonnenblumenkernmus oder Tahini (Sesampaste). Zusätzlich zum Brokkoli harmonieren Zuckerschoten, rote Paprikastreifen oder Babymais im Wok hervorragend.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Reste halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Die Erdnuss-Sauce dickt beim Abkühlen stark nach und zieht im Kühlschrank fest an; ein Esslöffel warmes Wasser beim Aufwärmen stellt die ursprüngliche Sämigkeit wieder her. Zum Aufwärmen eignet sich eine heiße Pfanne oder die Mikrowelle bei mittlerer Stufe.

Gut zu wissen

Glutenfreie Zubereitung: Stellen Sie sicher, dass Sie glutenfreie Sojasauce (Tamari) verwenden und der gekaufte Tempeh ausschließlich aus Sojabohnen ohne Weizenbeimischung besteht.

Nährwerte

485
kcal
28g
Eiweiß
22g
KH
32g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Würzige Tempeh-Streifen mit Brokkoli und Erdnuss-Sauce aus dem Wok: Pflanzlicher Hochgenuss

Ein dampfender Wok, das Zischen von scharf angebratenem Gemüse und der unverwechselbare, nussig-herzhafte Duft einer frisch aufgeschlagenen Erdnuss-Sauce: Dieses Wokgericht vereint feste, nussige Aromen mit einer samtigen Erdnuss-Sauce, die durch frischen Ingwer, Knoblauch und Zitronensaft eine balancierte Frische erhält. Würzige Tempeh-Streifen mit Brokkoli und Erdnuss-Sauce aus dem Wok beweisen eindrucksvoll, wie intensiv, sättigend und vielschichtig die vegane Küche sein kann, ohne stundenlanges Stehen am Herd vorauszusetzen.

Tempeh eignet sich durch seine dichte Textur ideal für die extrem heiße und schnelle Zubereitung im Wok, da die Streifen außen eine herzhafte Kruste bilden, während der Kern wunderbar zart bleibt. Häufig haftet Tempeh das Vorurteil an, trocken oder eigenwillig bitter zu sein. Mit der passenden Technik kehrt sich diese Eigenschaft jedoch in ein absolutes Geschmackshighlight um. Ein kurzes Vordämpfen der Tempeh-Streifen in leicht gesalzenem Wasser nimmt dem fermentierten Sojaprodukt jegliche bittere Note und öffnet gleichzeitig die Poren für die Marinade. Der Brokkoli wird im heißen Wok nur kurz scharf angebraten und anschließend mit minimaler Flüssigkeit gedämpft – so behält er seine leuchtend grüne Farbe und den perfekten Biss.

Serviert mit duftendem Jasminreis oder Vollkornreis entsteht in weniger als einer halben Stunde ein nährstoffreiches, proteinreiches Hauptgericht, das den typischen Charakter südostasiatischer Straßenküchen nach Hause bringt. Ob für ein schnelles, kraftspendendes Feierabendessen, das gemeinsame Kochen mit Freunden oder als strukturstabile Basis für das wöchentliche Meal Prep: Dieses Gericht überzeugt durch seine ausgewogene Texturharmonie aus knackigen Röschen, krossen Sojastreifen und cremigem Dressing auf ganzer Linie.

Geschichte & Herkunft: Die Wurzeln von Tempeh und Wok-Kultur

Tempeh blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und stammt ursprünglich von der indonesischen Insel Java. Im Gegensatz zu Tofu, der durch das Gerinnen von Sojamilch entsteht, wird Tempeh aus ganzen, gekochten Sojabohnen hergestellt, die durch einen Fermentationsprozess mit dem Edelschimmelpilz Rhizopus oligosporus zu einem festen Block heranreifen. Diese traditionelle Methode erhält nicht nur die kompletten Ballaststoffe der Bohne, sondern verleiht dem Produkt seine charakteristisch feste Struktur und das typische, pilzartig-nussige Aroma.

Die Kombination von Tempeh mit der Wok-Technik (Stir-Frying bzw. Pfannenrühren) schlägt eine Brücke zwischen der indonesischen Küche und der kantonesischen Wok-Tradition. Das schnelle Garen bei sehr hoher Hitze sorgt dafür, dass Zellstrukturen im Gemüse intakt bleiben, Vitamine geschont werden und das sogenannte Wok-Hei – das unverwechselbare Raucharoma traditioneller Pfannengerichte – entstehen kann. In Kombination mit einer reichhaltigen Erdnuss-Sauce, inspiriert von klassischen indonesischen Sate-Saucen, verbindet dieses Gericht zwei der bedeutendsten kulinarischen Errungenschaften Südostasiens zu einer modernen pflanzlichen Mahlzeit.

Zutaten im Detail: Qualität, Aromen und Alternativen

Die Qualität und Frische der einzelnen Komponenten entscheiden über das Gelingen dieses schnellen Wokgerichts. Da die Zubereitungszeit kurz ist, tragen die Zutaten ihr Aroma unverfälscht in die fertige Speise:

  • Tempeh (400 g): Achte beim Einkauf auf frischen, gut durchwachsenen Tempeh mit gleichmäßiger weißer Myzelstruktur. Graue oder schwärzliche Sprenkel sind normal, das Produkt sollte jedoch angenehm nussig und keinesfalls säuerlich oder stechend riechen. Alternativ lässt sich Tempeh auf Basis von Lupinen, Hanfsamen oder Kichererbsen verwenden.
  • Brokkoli (500 g): Frische Brokkoliköpfe zeichnen sich durch geschlossene, tiefgrüne bis leicht bläuliche Knospen und feste Stängel aus. Gelbliche Verfärbungen deuten auf Überlagerung hin. Schneide auch die geschälten Stiele in feine Stifte, da sie besonders süßlich schmecken. Wer keinen Brokkoli zur Hand hat, greift zu Bimi (Brokkolini), Pak Choi oder grünen Bohnen.
  • Erdnussmus (120 g, cremig): Verwende reines Erdnussmus aus 100 % gerösteten Erdnüssen ohne Zusätze wie Palmöl oder Zucker. Bei Erdnussbutter mit zugesetztem Zucker wird die Sauce schnell zu süß, weshalb in diesem Fall die Menge an Ahornsirup reduziert werden sollte. Für Nussallergiker lässt sich das Mus im Verhältnis 1:1 durch Tahin (Sesammus) oder Sonnenblumenkernmus ersetzen.
  • Sojasauce (3 EL) & Ahornsirup (1.5 EL): Eine natürlich gebraute Shoyu oder Tamari liefert die nötige Tiefe (Umami) und Salzigkeit. Für eine strikt glutenfreie Variante ist Tamari die erste Wahl. Der Ahornsirup balanciert Säure und Schärfe aus; Kokosblütensirup oder Agavendicksaft eignen sich gleichermaßen.
  • Frischer Ingwer (15 g) & Knoblauch (2 Zehen): Beide Aromaten bilden das Würzfundament. Fein gerieben oder gehackt entfalten sie ihre ätherischen Öle ideal in der Sauce.
  • Zitronensaft (2 EL) & Chiliflocken (0.5 TL): Die Säure bricht die Reichhaltigkeit des Erdnussfettes. Alternativ bietet sich frisch gepresster Limettensaft an. Die Chiliflocken steuern eine angenehme Grundschärfe bei, die nach persönlichem Geschmack skaliert werden kann.
  • Pflanzenöl, Frühlingszwiebeln, geröstete Erdnüsse & Sesam: Ein hoch erhitzbares Pflanzenöl (wie Raps- oder Erdnussöl) ist Pflicht für den Wok. Das Topping aus Frühlingszwiebeln, gehackten Erdnüssen und Sesam schenkt zusätzliche Textur, Knusprigkeit und Frische.
Min.Einfach
Veganer Ingwer-Sellerie Stir-Fry mit Jasminreis

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35 Min.Einfach