Tempeh-Streifen mit Brokkoli – Knusprig aus dem Wok mit Erdnuss-Sauce
Knusprig gebratene Tempeh-Streifen und knackiger Brokkoli, umhüllt von einer sämigen Erdnuss-Knoblauch-Sauce direkt aus dem heißen Wok.
Auf einen Blick

Dieses Wokgericht vereint feste, nussige Aromen mit einer samtigen Erdnuss-Sauce, die durch frischen Ingwer, Knoblauch und Limettensaft eine balancierte Frische erhält. Tempeh eignet sich durch seine dichte Textur ideal für die extrem heiße und schnelle Zubereitung im Wok, da die Streifen außen eine herzhafte Kruste bilden, während der Kern wunderbar zart bleibt.
Ein kurzes Vordämpfen der Tempeh-Streifen in leicht gesalzenem Wasser nimmt dem fermentierten Sojaprodukt jegliche bittere Note und öffnet gleichzeitig die Poren für die Marinade. Der Brokkoli wird im heißen Wok nur kurz scharf angebraten und anschließend mit minimaler Flüssigkeit gedämpft – so behält er seine leuchtend grüne Farbe und den perfekten Biss.
Serviert mit duftendem Jasminreis oder Vollkornreis entsteht in weniger als einer halben Stunde ein nährstoffreiches, proteinreiches Hauptgericht, das den typischen Charakter südostasiatischer Straßenküchen nach Hause bringt.
Würzige Tempeh-Streifen mit Brokkoli und Erdnuss-Sauce aus dem Wok: Pflanzlicher Hochgenuss
Ein dampfender Wok, das Zischen von scharf angebratenem Gemüse und der unverwechselbare, nussig-herzhafte Duft einer frisch aufgeschlagenen Erdnuss-Sauce: Dieses Wokgericht vereint feste, nussige Aromen mit einer samtigen Erdnuss-Sauce, die durch frischen Ingwer, Knoblauch und Zitronensaft eine balancierte Frische erhält. Würzige Tempeh-Streifen mit Brokkoli und Erdnuss-Sauce aus dem Wok beweisen eindrucksvoll, wie intensiv, sättigend und vielschichtig die vegane Küche sein kann, ohne stundenlanges Stehen am Herd vorauszusetzen.
Tempeh eignet sich durch seine dichte Textur ideal für die extrem heiße und schnelle Zubereitung im Wok, da die Streifen außen eine herzhafte Kruste bilden, während der Kern wunderbar zart bleibt. Häufig haftet Tempeh das Vorurteil an, trocken oder eigenwillig bitter zu sein. Mit der passenden Technik kehrt sich diese Eigenschaft jedoch in ein absolutes Geschmackshighlight um. Ein kurzes Vordämpfen der Tempeh-Streifen in leicht gesalzenem Wasser nimmt dem fermentierten Sojaprodukt jegliche bittere Note und öffnet gleichzeitig die Poren für die Marinade. Der Brokkoli wird im heißen Wok nur kurz scharf angebraten und anschließend mit minimaler Flüssigkeit gedämpft – so behält er seine leuchtend grüne Farbe und den perfekten Biss.
Serviert mit duftendem Jasminreis oder Vollkornreis entsteht in weniger als einer halben Stunde ein nährstoffreiches, proteinreiches Hauptgericht, das den typischen Charakter südostasiatischer Straßenküchen nach Hause bringt. Ob für ein schnelles, kraftspendendes Feierabendessen, das gemeinsame Kochen mit Freunden oder als strukturstabile Basis für das wöchentliche Meal Prep: Dieses Gericht überzeugt durch seine ausgewogene Texturharmonie aus knackigen Röschen, krossen Sojastreifen und cremigem Dressing auf ganzer Linie.
Geschichte & Herkunft: Die Wurzeln von Tempeh und Wok-Kultur
Tempeh blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und stammt ursprünglich von der indonesischen Insel Java. Im Gegensatz zu Tofu, der durch das Gerinnen von Sojamilch entsteht, wird Tempeh aus ganzen, gekochten Sojabohnen hergestellt, die durch einen Fermentationsprozess mit dem Edelschimmelpilz Rhizopus oligosporus zu einem festen Block heranreifen. Diese traditionelle Methode erhält nicht nur die kompletten Ballaststoffe der Bohne, sondern verleiht dem Produkt seine charakteristisch feste Struktur und das typische, pilzartig-nussige Aroma.
Die Kombination von Tempeh mit der Wok-Technik (Stir-Frying bzw. Pfannenrühren) schlägt eine Brücke zwischen der indonesischen Küche und der kantonesischen Wok-Tradition. Das schnelle Garen bei sehr hoher Hitze sorgt dafür, dass Zellstrukturen im Gemüse intakt bleiben, Vitamine geschont werden und das sogenannte Wok-Hei – das unverwechselbare Raucharoma traditioneller Pfannengerichte – entstehen kann. In Kombination mit einer reichhaltigen Erdnuss-Sauce, inspiriert von klassischen indonesischen Sate-Saucen, verbindet dieses Gericht zwei der bedeutendsten kulinarischen Errungenschaften Südostasiens zu einer modernen pflanzlichen Mahlzeit.
Zutaten im Detail: Qualität, Aromen und Alternativen
Die Qualität und Frische der einzelnen Komponenten entscheiden über das Gelingen dieses schnellen Wokgerichts. Da die Zubereitungszeit kurz ist, tragen die Zutaten ihr Aroma unverfälscht in die fertige Speise:
- Tempeh (400 g): Achte beim Einkauf auf frischen, gut durchwachsenen Tempeh mit gleichmäßiger weißer Myzelstruktur. Graue oder schwärzliche Sprenkel sind normal, das Produkt sollte jedoch angenehm nussig und keinesfalls säuerlich oder stechend riechen. Alternativ lässt sich Tempeh auf Basis von Lupinen, Hanfsamen oder Kichererbsen verwenden.
- Brokkoli (500 g): Frische Brokkoliköpfe zeichnen sich durch geschlossene, tiefgrüne bis leicht bläuliche Knospen und feste Stängel aus. Gelbliche Verfärbungen deuten auf Überlagerung hin. Schneide auch die geschälten Stiele in feine Stifte, da sie besonders süßlich schmecken. Wer keinen Brokkoli zur Hand hat, greift zu Bimi (Brokkolini), Pak Choi oder grünen Bohnen.
- Erdnussmus (120 g, cremig): Verwende reines Erdnussmus aus 100 % gerösteten Erdnüssen ohne Zusätze wie Palmöl oder Zucker. Bei Erdnussbutter mit zugesetztem Zucker wird die Sauce schnell zu süß, weshalb in diesem Fall die Menge an Ahornsirup reduziert werden sollte. Für Nussallergiker lässt sich das Mus im Verhältnis 1:1 durch Tahin (Sesammus) oder Sonnenblumenkernmus ersetzen.
- Sojasauce (3 EL) & Ahornsirup (1.5 EL): Eine natürlich gebraute Shoyu oder Tamari liefert die nötige Tiefe (Umami) und Salzigkeit. Für eine strikt glutenfreie Variante ist Tamari die erste Wahl. Der Ahornsirup balanciert Säure und Schärfe aus; Kokosblütensirup oder Agavendicksaft eignen sich gleichermaßen.
- Frischer Ingwer (15 g) & Knoblauch (2 Zehen): Beide Aromaten bilden das Würzfundament. Fein gerieben oder gehackt entfalten sie ihre ätherischen Öle ideal in der Sauce.
- Zitronensaft (2 EL) & Chiliflocken (0.5 TL): Die Säure bricht die Reichhaltigkeit des Erdnussfettes. Alternativ bietet sich frisch gepresster Limettensaft an. Die Chiliflocken steuern eine angenehme Grundschärfe bei, die nach persönlichem Geschmack skaliert werden kann.
- Pflanzenöl, Frühlingszwiebeln, geröstete Erdnüsse & Sesam: Ein hoch erhitzbares Pflanzenöl (wie Raps- oder Erdnussöl) ist Pflicht für den Wok. Das Topping aus Frühlingszwiebeln, gehackten Erdnüssen und Sesam schenkt zusätzliche Textur, Knusprigkeit und Frische.




















