Vegane britische Scones – mit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis

9. August 2026

Zarte vegane britische Scones mit goldener Kruste und einer sahnigen Clotted-Cream-Alternative aus Kokoscreme. Ein unkompliziertes Rezept für die klassische vegane Tea Time.

Auf einen Blick

Gerichtsart
Gebäck / Dessert
Herkunft
Britisch
Schwierigkeit
Einfach
Gesamtzeit
39 Min.
Ernährungsform
Vegan
Saison
Ganzjährig
Anlass
Frühstück, Brunch, Tea Time oder Kaffeetafel
Besonderheiten
LaktosefreiEifreiMit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis
Vegane britische Scones – mit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis

Diese veganen britischen Scones sind außen leicht knusprig, innen locker und nur dezent süß – genau richtig für einen Cream Tea mit Konfitüre und einer reichhaltigen Clotted-Cream-Alternative. Der Teig wird bewusst nur kurz verarbeitet: Sobald er zu lange geknetet wird, werden die Scones eher fest als mürbe.

Für die Creme verwenden wir gekühlte Kokoscreme und vegane Butter. Sie schmeckt nicht exakt wie das Milchprodukt aus Devon oder Cornwall, bringt aber die gewünschte dichte, streichfähige Konsistenz mit. Bei uns wurde die Creme beim ersten Versuch zu weich, weil auch etwas Kokoswasser in die Schüssel geriet; wirklich nur den festen Anteil aus der Dose verwenden.

Vegane britische Scones – mit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis

Rezept

Vegane britische Scones – mit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis

Einfach
25 Min.
14 Min.
39 Min.
Portionen
8

Benötigte Utensilien

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Zutaten

Für die Scones

Für die Clotted-Cream-Alternative

Zum Servieren

  • 120 g Erdbeerkonfitüre, zum Servieren(optional)
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Zubereitung

  1. Schritt 1

    Backofen und Pflanzendrink vorbereiten

    Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Haferdrink mit dem Apfelessig verrühren und 5 Minuten stehen lassen. Er darf leicht flockig aussehen; das ist gewollt und unterstützt zusammen mit dem Backpulver die lockere Krume.

    5 Min.
    Tipp: Ein Backblech auf mittlerer Schiene ergibt die gleichmäßigste Bräunung. Steht es sehr weit oben, werden die Scone-Deckel oft dunkel, bevor die Mitte durchgebacken ist.
  2. Schritt 2

    Mürben Scone-Teig mischen

    Weizenmehl, Backpulver, Braunen Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die 60 g kalte vegane Butter zugeben und mit den Fingerspitzen zügig einreiben, bis eine krümelige Mischung ohne große Butterstücke entsteht. Den angesäuerten Haferdrink bis auf 20 ml hinzufügen und alles mit einer Gabel nur so lange vermischen, bis sich ein weicher, leicht klebriger Teig bildet.

    7 Min.
    Tipp: Der Teig soll nicht glatt geknetet werden. Wir hören auf, sobald keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind; langes Kneten entwickelt Gluten und macht die Scones kompakt.
  3. Schritt 3

    Scones formen

    Den Teig auf ein leicht bemehltes Backpapier geben und mit den Händen etwa 2,5 cm dick zu einem Kreis von rund 18 cm drücken. Mit einem scharfen Messer in 8 gleich große Tortenstücke schneiden und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen. Die Oberseiten mit dem zurückbehaltenen Haferdrink bestreichen.

    5 Min.
    Tipp: Die Höhe von etwa 2,5 cm lohnt sich: Flacher geformte Stücke trocknen schneller aus. Falls der Teig stark an den Händen klebt, die Hände leicht bemehlen statt zusätzlich viel Mehl in den Teig einzuarbeiten.
  4. Schritt 4

    Scones goldbraun backen

    Die Scones 12 bis 14 Minuten backen, bis die Oberseiten goldbraun sind und die Schnittkanten sichtbar aufgegangen sind. Das Blech herausnehmen und die Scones 10 Minuten darauf abkühlen lassen. Sie wirken direkt aus dem Ofen noch weich, festigen sich aber beim Abkühlen.

    14 Min.
    Tipp: Bei uns brauchen größere, etwas höher geformte Scones eher 14 Minuten. Ein kurzer Druck auf die Seite sollte federnd wirken, ohne dass die Mitte teigig nachgibt.
  5. Schritt 5

    Clotted-Cream-Alternative aufschlagen und servieren

    Kokoscreme, weiche vegane Butter, Puderzucker und Vanilleextrakt in einer kleinen Schüssel mit dem Handrührgerät 1 bis 2 Minuten cremig aufschlagen. Die Creme soll dick bleiben und weiche Spitzen bilden. Die lauwarmen Scones waagerecht aufbrechen und mit Erdbeerkonfitüre sowie der Kokoscreme servieren.

    3 Min.
    Tipp: Ist die Creme nach dem Aufschlagen zu weich, 15 Minuten kalt stellen. Wird sie körnig, war die vegane Butter meist deutlich kälter als die Kokoscreme; dann die Schüssel 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und nochmals kurz aufschlagen.

Tipps vom Koch

Für besonders lockere vegane Scones müssen Butter und Pflanzendrink kühl bleiben. An warmen Tagen stellen wir die Butterwürfel vor dem Mischen noch einmal 10 Minuten kalt. Die 8 Scones sind als Tea-Time-Portion passend bemessen; für ein üppiges Frühstück mit viel Konfitüre reichen sie bei großem Hunger eher für drei Personen. Die Clotted-Cream-Alternative schmeckt am ausgewogensten, wenn die Kokoscreme mindestens über Nacht gekühlt wurde und sich deutlich vom Kokoswasser getrennt hat.

Variationen

Für vegane Zitronen-Scones 1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone mit den trockenen Zutaten mischen. Rosinen-Scones gelingen mit 70 g Rosinen, die zusammen mit dem Haferdrink in den Teig kommen. Wer es weniger kokosnussig mag, kann die Creme mit veganem Frischkäse statt Kokoscreme zubereiten; sie wird leicht säuerlicher und erinnert eher an einen dichten Frischkäseaufstrich. Statt Erdbeerkonfitüre passen auch Himbeerkonfitüre, Brombeerkonfitüre oder Orangenmarmelade.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die Scones schmecken am Backtag am besten, weil ihre Kruste dann noch zart splittert. Luftdicht verpackt halten sie bei Raumtemperatur 2 Tage. Am nächsten Tag wird die Krume etwas fester; zum Auffrischen die Scones 4 bis 5 Minuten bei 160 °C im Ofen erwärmen. Die Clotted-Cream-Alternative getrennt in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie wird dort deutlich fester und kann vor dem Servieren 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen oder kurz mit der Gabel glattgerührt werden.

Gut zu wissen

Vegane Variante: Alle Zutaten sind pflanzlich. Bei veganer Butter, Haferdrink, Puderzucker und Erdbeerkonfitüre die Zutatenliste prüfen, damit keine Milchbestandteile oder nicht-vegane Verarbeitungshilfen enthalten sind.

Nährwerte

255
kcal
3g
Eiweiß
29g
KH
15g
Fett

Nährwertangaben sind Schätzwerte und können je nach Zutaten variieren.

Vegane britische Scones: Cream-Tea-Genuss ohne Kompromisse

Frisch gebackene Scones, noch leicht warm, mit leuchtend roter Erdbeerkonfitüre und einer dicken, kühlen Creme: Genau dieser Moment macht eine britische Teatime so besonders. Diese veganen britischen Scones mit Clotted-Cream-Alternative sind außen zart gebräunt und leicht knusprig, innen dagegen locker, mürbe und nur zurückhaltend süß. Sie schmecken nach Buttergebäck, nicht nach Verzicht.

Das Rezept ist bewusst unkompliziert gehalten: Mehl, Backpulver, Haferdrink, vegane Butter und wenige weitere Zutaten aus dem Supermarkt genügen. Der entscheidende Punkt für die typische Textur ist kein aufwendiger Trick, sondern ein kurzer, behutsamer Umgang mit dem Teig. So gelingen die Scones auch dann zuverlässig, wenn du selten bäckst.

Die Kokoscreme-Alternative liefert die reichhaltige, streichfähige Begleitung, die zu einem Cream Tea gehört. Sie ist kein identischer Ersatz für traditionelle Clotted Cream aus Kuhmilch, kommt dem gewünschten Mundgefühl aber sehr nahe: voll, sanft süß und dicht. Die Scones sind ideal für einen Sonntagnachmittag mit der Familie, einen veganen Brunch, Gäste oder als vorbereitbares Gebäck für eine kleine Teerunde. Auch nicht vegane Gäste werden vor allem eines bemerken: wie gut ein klassischer Genuss vegan funktionieren kann.

Geschichte und Herkunft: Was britische Scones ausmacht

Scones gehören fest zur Backtradition des Vereinigten Königreichs und werden besonders mit England, Schottland sowie dem klassischen Cream Tea in Südwestengland verbunden. Die heute verbreitete Variante ist ein kleines, rund ausgestochenes Schnellgebäck, das durch Backpulver aufgeht. Anders als ein süßes Hefebrötchen sind britische Scones eher kompakt-mürbe, mit einer feinen, zart blättrigen Krume.

Zum Cream Tea werden Scones traditionell mit Konfitüre und Clotted Cream serviert. Letztere ist eine besonders fettreiche, erhitzte Milchcreme, die vor allem mit Devon und Cornwall verbunden ist. Bei der Reihenfolge scheiden sich die Geister: In Cornwall wird häufig erst Konfitüre und dann Creme aufgetragen, in Devon oft erst Creme und dann Konfitüre. Beide Varianten sind kulturell etabliert. Für vegane britische Scones mit Clotted-Cream-Alternative gilt deshalb ganz entspannt: Serviere sie so, wie sie dir am besten schmecken.

Zutaten im Detail: Einfach, verfügbar und entscheidend für die Textur

Die Basis für mürbe, hohe Scones

Weizenmehl ist hier die verlässlichste Wahl, weil sein moderater Klebergehalt den Scones genug Halt gibt, ohne sie brotig zu machen. Type 405 oder 550 funktioniert gut. Backpulver sorgt für den raschen Ofentrieb und damit für die typische Höhe. Achte darauf, ein frisches Backpulver zu verwenden: Ist es lange geöffnet oder abgelaufen, bleiben die Scones leicht flach und fest.

Brauner Zucker bringt eine dezente Karamellnote und unterstützt die goldene Oberfläche. Die kleine Menge ist Absicht: Britische Scones sind kein Kuchen, denn Konfitüre und Creme liefern beim Servieren bereits Süße. Eine Prise Salz schärft den Geschmack und lässt die butterige Note klarer hervortreten.

Vegane Butter sollte kalt verarbeitet werden. Sorten auf Basis von Raps-, Kokos- oder Shea-Fett funktionieren gleichermaßen, sofern sie streichfest aus dem Kühlschrank kommen. Beim Backen entstehen durch die kalten Fettstückchen kleine Zwischenräume im Teig. Das macht die Krume zart statt zäh. Haferdrink liefert Feuchtigkeit und eine angenehme, milde Getreidenote. Ein ungesüßter Drink ist die beste Wahl; Sojadrink ist eine geeignete Alternative.

Apfelessig reagiert mit dem Backpulver und unterstützt die Lockerung. Sein Geschmack bleibt nach dem Backen nicht wahrnehmbar. Wer keinen Apfelessig hat, verwendet die gleiche Menge Zitronensaft.

Die überzeugende Kokoscreme

Für die Clotted-Cream-Alternative zählt vor allem die Qualität der Kokoscreme. Verwende eine Dose mit hohem Kokosanteil, die mindestens über Nacht im Kühlschrank stand. Nur der feste, oben abgesetzte Teil kommt in die Schüssel. Das wässrige Kokoswasser bleibt in der Dose und kann für Smoothies oder Currys verwendet werden. Schon wenig Flüssigkeit macht die Creme zu weich.

Vegane Butter stabilisiert die Kokoscreme und verleiht ihr ein rundes, weniger rein kokosbetontes Aroma. Puderzucker löst sich schnell und sorgt für eine feine Struktur, Vanilleextrakt setzt eine warme Dessertnote. Erdbeerkonfitüre ist der zeitlose Klassiker; eine Fruchtkonfitüre mit hohem Fruchtanteil schmeckt besonders klar und weniger zuckrig.

Zwei vegane Clotted-Cream-Alternativen

Die Kokosvariante aus dem Rezept-Widget ist die unkomplizierte Lieblingsoption für eine authentisch wirkende, standfeste Teatime-Creme. Für Gäste, die Kokos weniger mögen, funktioniert die Frischkäse-Variante hervorragend. Sie schmeckt milder und erinnert durch ihre leicht säuerliche Note besonders überzeugend an eine sahnige Milchcreme.

Kokos-Butter-Creme, fest und streichfähig

  • 160 g fester Anteil einer gekühlten Kokoscreme
  • 25 g weiche vegane Butter
  • 15 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  1. Die feste Kokoscreme vorsichtig aus der gekühlten Dose heben. Flüssigkeit am Dosenboden nicht mitverwenden.
  2. Kokoscreme, vegane Butter, Puderzucker und Vanille in einer kalten Schüssel mit dem Handrührgerät etwa 1 bis 2 Minuten cremig aufschlagen.
  3. Die Creme vor dem Servieren 20 Minuten kalt stellen. Sie wird dabei deutlich streichfähiger und passt ideal auf halbierte Scones.

Milde Frischkäse-Clotted-Cream-Alternative

  • 150 g veganer Frischkäse natur, gut gekühlt
  • 40 g feste Kokoscreme, gut gekühlt
  • 20 g weiche vegane Butter
  • 10 g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät nur so lange verrühren, bis eine glatte, dicke Creme entsteht.
  2. Die Creme 30 Minuten kühlen, damit sie sich auf den Scones sauber verstreichen lässt.
  3. Vor dem Servieren abschmecken. Ein Hauch mehr Zitronensaft bringt Frische, mehr Puderzucker macht die Creme dessertiger.

Als praktische Kaufbasis eignen sich vegane Frischkäsealternativen oder ungesüßte vegane Crème-fraîche-Produkte. Sie werden mit etwas veganer Butter und Puderzucker cremiger und deutlich reichhaltiger. Wichtig ist eine ungesüßte Naturvariante ohne Kräuter oder Knoblauch.

Rezept: Vegane britische Scones – mit Clotted-Cream-Alternative auf Kokosbasis

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